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Projektrisikomanagement in einem mittelständischen Unternehmen am Beispiel einer Großraumanlage für Temperaturprüfungen

Titel: Projektrisikomanagement in einem mittelständischen Unternehmen am Beispiel einer Großraumanlage für Temperaturprüfungen

Masterarbeit , 2008 , 92 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Erik Frank (Autor:in)

BWL - Allgemeines
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Umfeld von Projekten wird immer komplexer. In diesem Zusammenhang steigt der Wettbewerbsdruck, so dass die Projekte immer enger kalkuliert werden müssen. Die steigenden Insolvenzzahlen haben das Themengebiet Risikomanagement (RM) in den Fokus der Öffentlichkeit und des Gesetzgebers gerückt. Diese Steigerung ist hauptsächlich auf mangelndes bzw. fehlendes RM zurückzuführen.
Die Entwicklung von RM in mittelständigen Unternehmen im Projektgeschäft steht noch am Anfang. Ziel der Arbeit ist es daher, anhand eines Projektes in einem mittelständischen Unternehmen Projektrisikomanagement (PRM) aufzuzeigen und Potentiale für die Zukunft darzustellen, wie Projekte erfolgreicher geführt werden können.

Nach der Grundlegung der Arbeit befasst sich das zweite Kapitel mit den Einflussfaktoren und dem regulatorischen Umfeld des RMs. Es wird untersucht, welche Einflüsse aus dem Bereich der Gesetzgebung und dem unternehmensexternen Bereich (Basel II) auf das RM einwirken.
Im dritten Kapitel findet zunächst eine Betrachtung des Begriffs Risiko statt. Aufbauend auf die Begriffsdefinition wird das RM im Rahmen des Angebots- und Abwicklungsprozesses anhand theoretischer Grundlagen dargestellt. Nach Einführung des Beispielprojektes „Großraumanlage für Temperaturprüfungen“ im vierten Kapitel erfolgt die Erläuterung des PRM im fünften Kapitel am Praxisbeispiel.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Grundlegung der Arbeit

1.1 Einführung in das Themengebiet Risikomanagement

1.2 Zielsetzung der Arbeit

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Einflussfaktoren und regulatorisches Umfeld

2.1 Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich

2.1.1 Kerninhalte des KonTraG

2.1.2 Instrumentarien des KonTraG

2.2 Basel II und Rating

2.2.1 Grundlagen von Basel II

2.2.2 Grundlagen des Ratings

2.2.3 Rating im Kontext von Basel II

2.3 Zusammenfassung der Ergebnisse aus KonTraG und Basel II

3 Risikomanagement in Projekten

3.1 Risikodefinition

3.2 Risikomanagementprozess

3.2.1 Risikomanagement im Rahmen des Projektmanagements

3.2.2 Quellen und Ursachen für Projektrisiken und Projektchancen

3.2.3 Risikoplanung

3.2.4 Vorgehensweise im Projektrisikomanagement

3.2.5 Risikomanagement-Plan

3.2.6 Risikoanalyse in Verträgen

3.2.7 Vertragsgestaltung

4 Einführung des Beispielprojektes

4.1 Vorstellung des mittelständischen Unternehmens (Auftrag-nehmer)

4.2 Auftraggeber

4.3 Beschreibung der Anlage

4.4 Verwendungszweck der Anlage

5. Projektrisikomanagement am Beispiel der Großraumanlage für Temperaturprüfungen

5.1 Projektrisiken und Projektchancen identifizieren

5.1.1 Risikoarten und Chancen

5.1.2 Vorgehensweise zur Risikoidentifizierung

5.1.3 Methoden zur Identifizierung von Risiken und Chancen

5.2 Risiken und Chancen analysieren, bewerten und priorisieren

5.2.1 Risikoanalyse

5.2.2 Bewertung der Eintrittswahrscheinlichkeit

5.2.3 Bewertung der Tragweite

5.2.4 Einstufung und Priorisierung von Projektrisiken

5.2.5 Gemeinsame Betrachtung von Risiken und Chancen

5.3 Risikomaßnahmen planen und umsetzen

5.3.1 Planung der Risikomaßnahmen

5.3.2 Strategien für das Risikomanagement

5.3.3 Umsetzung der Risikomaßnahmen

5.3.4 Strategien für das Chancenmanagement

5.4 Risiken und Chancen überwachen und steuern

5.4.1 Risikocontrolling

5.4.2 Integration von Risiken in das Projektcontrolling

5.5 Change Request und Claim Management

5.5.1 Change Request

5.5.2 Claim Management

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Masterarbeit hat das Ziel, ein systematisches Projektrisikomanagement (PRM) für mittelständische Unternehmen im Projektgeschäft aufzuzeigen. Dabei wird eine Forschungsfrage verfolgt, wie durch den Einsatz von PRM-Methoden die Erfolgsrate von Projekten gesteigert werden kann, unter Berücksichtigung externer Anforderungen wie Basel II und rechtlicher Rahmenbedingungen.

  • Methodische Grundlagen des Risikomanagements und Risikodefinition in Projekten.
  • Einfluss regulatorischer Rahmenbedingungen wie KonTraG und Basel II auf das Risikomanagement.
  • Praktische Anwendung des Risikomanagementprozesses am Beispiel einer Großraumanlage für Temperaturprüfungen.
  • Integration von Chancenmanagement, Change Request und Claim Management in den Risikomanagement-Prozess.

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Risikomanagement im Rahmen des Projektmanagements

PRM ist ein systematischer und kontinuierlicher Prozess für die Identifizierung, Analyse, Bewertung und Überwachung von Projektrisiken sowie für die Planung und Umsetzung geeigneter Maßnahmen zur Risikovermeidung und Schadensreduzierung.

Effektives PRM beginnt bereits in der Angebotsphase und endet erst mit der vollständigen Erledigung aller im Projekt anfallenden Tätigkeiten, d.h. zum endgültigen Abschluss des Projektes.

Dabei ist das PRM integraler Bestandteil des Projektmanagements und hat diverse Berührungspunkte mit anderen Projektmanagement-Methoden.

Die im Rahmen des PRMs getroffenen Maßnahmen haben z.B. Einfluss auf

Projektstrukturplan in Form von zusätzlichen Arbeitspaketen zur Prävention von Risiken.

Netzplan in Form von Änderungen im Projektablauf.

Ressourcenplan durch Änderungen in der Mitarbeiterqualifikation oder der -verfügbarkeit sowie

Kostenplan durch die Durchführung von Risikomaßnahmen oder durch Rückstellungen.

Die Abbildung 5 (S. 16), stellt die Einbindung des PRMs in die gesamte Projektmanagement-Methode anschaulich dar.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Grundlegung der Arbeit: Einführung in das Thema Risikomanagement im Kontext zunehmender Komplexität und Wettbewerbsdruck bei Projekten.

2 Einflussfaktoren und regulatorisches Umfeld: Analyse der gesetzlichen Anforderungen durch KonTraG und Basel II auf das unternehmerische Risikomanagement.

3 Risikomanagement in Projekten: Definition des Risikobegriffs und Beschreibung der theoretischen Grundlagen des Risikomanagementprozesses.

4 Einführung des Beispielprojektes: Vorstellung des Auftragnehmers, des Auftraggebers und der technischen Details der Großraumanlage für Temperaturprüfungen.

5. Projektrisikomanagement am Beispiel der Großraumanlage für Temperaturprüfungen: Detaillierte Anwendung des Risikomanagementprozesses, von der Identifizierung über die Analyse bis hin zur Überwachung und zum Claim Management am Praxisbeispiel.

6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Relevanz des PRM für mittelständische Unternehmen und Handlungsempfehlungen für das Management.

Schlüsselwörter

Risikomanagement, Projektrisikomanagement, KonTraG, Basel II, Projektcontrolling, Risikoidentifizierung, Risikoanalyse, Risikobewertung, Chancenmanagement, Claim Management, Change Request, Mittelstand, Temperaturprüfungen, Vertragsgestaltung, Risikostrategien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Etablierung eines strukturierten Risikomanagements (PRM) in mittelständischen Unternehmen im Projektgeschäft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die theoretische Fundierung des Risikomanagements, der Einfluss regulatorischer Vorgaben wie Basel II und die praktische Umsetzung an einem konkreten Beispielprojekt.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Nutzen und die Vorgehensweise eines professionellen Projektrisikomanagements aufzuzeigen, um Projekte erfolgreicher und stabiler zu führen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse zu gesetzlichen Rahmenbedingungen und einer praxisorientierten Fallstudienanalyse am Beispiel einer industriellen Großraumanlage.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition des Risikomanagementprozesses und die spezifische Anwendung auf die Identifizierung, Bewertung und Steuerung von Risiken und Chancen im Beispielprojekt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter wie Projektrisikomanagement, Risikocontrolling, Basel II, Chancenmanagement und Claim Management stehen im Zentrum der Untersuchung.

Wie werden Risiken und Chancen in der Arbeit verknüpft?

Die Arbeit plädiert für einen gemeinsamen Management-Prozess, in dem Risiken vermindert und Chancen systematisch verwertet werden, um das Gesamtergebnis eines Projektes zu optimieren.

Welche Bedeutung hat das Claim Management in diesem Kontext?

Claim Management dient dazu, finanzielle oder terminliche Abweichungen, die aus Projektrisiken oder Chancen resultieren, vertraglich sauber zu steuern und Forderungen zwischen den Parteien professionell zu behandeln.

Was ist das zentrale Ergebnis bezüglich des untersuchten Projekts?

Das Projekt zeigt, dass die Anwendung von PRM-Methoden im Mittelstand noch am Anfang steht, aber durch ein konsequentes Vorgehen erhebliche Potenziale für eine erfolgreichere Projektabwicklung bietet.

Welche Rolle spielen Mindmaps bei der Risikoanalyse?

Mindmaps werden als visuelles Hilfsmittel eingesetzt, um für identifizierte Projektrisiken strukturiert Maßnahmen zu erarbeiten und deren Auswirkungen auf das Projekt transparent zu machen.

Ende der Leseprobe aus 92 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Projektrisikomanagement in einem mittelständischen Unternehmen am Beispiel einer Großraumanlage für Temperaturprüfungen
Hochschule
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Neu-Ulm; früher Fachhochschule Neu-Ulm
Note
1,0
Autor
Erik Frank (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
92
Katalognummer
V94228
ISBN (eBook)
9783640102969
ISBN (Buch)
9783640610297
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Projektrisikomanagement Unternehmen Beispiel Großraumanlage Temperaturprüfungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Erik Frank (Autor:in), 2008, Projektrisikomanagement in einem mittelständischen Unternehmen am Beispiel einer Großraumanlage für Temperaturprüfungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/94228
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Leseprobe aus  92  Seiten
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