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Der Eisenbahnboom im 19. Jahrhundert. Einfluss der technischen Weiterentwicklung

Title: Der Eisenbahnboom im 19. Jahrhundert. Einfluss der technischen Weiterentwicklung

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 33 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Ingo Barkow (Author)

History - Basics
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Der Eisenbahnboom stellt für das 19. Jahrhundert eine entscheidende Zäsur dar, in welcher Menschen zum ersten Mal eine Vorform heutiger Mobilität erleben durften. Durch das Vorhandensein günstiger Energie in Form der Steinkohle, die Gewinnung von höherwertigem Stahl zum Bau der Lokomotiven und Gleise sowie dem technologischen Know-how der Dampfmaschine wurde zum ersten Mal ein
zuverlässiges Transportsystem für Personen und Güter errichtet, ohne welches die Grundlage der heutigen Moderne nicht geschaffen werden konnte.

Diese Arbeit ist strukturell dreigeteilt. Zunächst erfolgt eine Schilderung, aus welchen Faktoren sich der Gedanke des Eisenbahnbaus überhaupt entwickelt hat. Danach werden die ersten Lokomotiven und ihre Bauweise vorgestellt. Dabei wird auch auf Aspekte wie erste Streckenverläufe oder Probleme bei der Fertigung eingegangen. Ein weiterer Aspekt ist dabei die Trennung nach dem unterschiedlichen Ablauf in den verschiedenen europäischen Ländern. Aus gegebenem Anlass wird der Schwerpunkt dabei allerdings auf die deutsche
Industrialisierung gelegt. Schließlich sollen die wichtigen technischen Verbesserungen an den Lokomotiven bis Anfang des 20. Jahrhunderts dargestellt werden. Dies ist die Ausgangslage, an der sich dann der Bezug zum Erfolg des
Eisenbahnbooms messen lässt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Entwicklung der Eisenbahn

2.1 Die Schienen

2.2 Die Pferdebahn

2.3 Die Dampfmaschine

3. Die Konstruktion der ersten Lokomotiven und Strecken

3.1 Der Eisenbahnbau in England

3.1.1 Die ersten Versuche und Probleme im Eisenbahnbau

3.1.2 Die Stockton and Darlington Railway (1825)

3.1.3 Das Rennen von Rainhill (1829)

3.1.4 Die Liverpool and Manchester Railway (1830)

3.2 Der Eisenbahnbau in Deutschland

3.2.1 Die Prinz-Wilhelm-Eisenbahn (1831)

3.2.2 Die Bayerische Ludwigsbahn (1835)

3.2.3 Die Leipzig-Dresdner Eisenbahn (1839)

3.2.4 August Borsig – Deutsche Lokomotiven in Serienproduktion (1840)

4. Die technischen Verbesserungen an den Zugmaschinen

4.1 Die Nassdampflokomotive (1829 – 1908)

4.1.1 A-Lokomotiven

4.1.2 B-Lokomotiven

4.1.3 C-Lokomotiven

4.1.4 D-Lokomotiven

4.2 Die Heißdampflokomotive (1898 – 1925)

4.3 Ein kurzer Ausblick auf die Folgejahre (1925 – 1988)

5. Der Einfluss der Weiterentwicklung

6. Abschließende Bemerkungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den technologischen Aspekt des Eisenbahnbaus im 19. Jahrhundert, mit einem speziellen Fokus auf die deutsche Industrialisierung. Das primäre Ziel ist es, den Beitrag technischer Detailverbesserungen an den Zugmaschinen zum Erfolg des Eisenbahnbooms historisch und technisch zu erörtern.

  • Technologische Grundlagen: Schienen, Pferdebahn und Dampfmaschine.
  • Frühe Entwicklung und Pioniere des Lokomotivbaus in England.
  • Die Etablierung des Eisenbahnwesens in Deutschland (Beispiele wie Adler und Borsig).
  • Technische Evolution der Dampflokomotive (Nass- vs. Heißdampf).
  • Analyse der Effizienzsteigerungen und deren wirtschaftliche Auswirkung.

Auszug aus dem Buch

3.1.3 Das Rennen von Rainhill (1829)

Zwischen den beiden Städten Manchester im Landesinneren und Liverpool als Hafenstadt in geringer Distanz ergab sich ein Transportproblem, da der bestehende Kanal überlastet war. Aus diesem Grunde erwog man eine zusätzliche Transportmethode. Das Problem ist dabei allerdings, dass zwischen Liverpool und Manchester einige Steigungen vorhanden sind, bei denen man davon ausging, dass Lokomotiven diese nicht überwinden können. Aus diesem Grund sollten zuerst 21 ortsfeste Dampfmaschinen die Waggons über die insgesamt 50 km lange Strecke ziehen. George Stephenson überzeugte jedoch die Planer davon, dass die technischen Probleme lösbar wären. Aus diesem Grunde wurde ein Rennen ausgeschrieben, um eine Lokomotive zu finden, welche diese Anforderungen erfüllen konnte. Vom 06.10. bis zum 14.10.1829 wurden die verschiedenen Maschinen getestet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert den Eisenbahnboom als technologische Zäsur des 19. Jahrhunderts und definiert den Fokus auf die Technikgeschichte statt auf rein sozioökonomische Aspekte.

2. Die Entwicklung der Eisenbahn: Hier werden die technologischen Vorbedingungen wie die Entstehung der Normalspur, die Rolle der Pferdebahnen im Bergbau und die fundamentale Bedeutung der Dampfmaschine analysiert.

3. Die Konstruktion der ersten Lokomotiven und Strecken: Dieses Kapitel behandelt die frühen Versuche in England sowie die Pionierstrecken in Deutschland, einschließlich der ersten deutschen Serienproduktion bei Borsig.

4. Die technischen Verbesserungen an den Zugmaschinen: Es wird die technologische Evolution der Dampflokomotive von der Nassdampf- bis zur effizienteren Heißdampftechnik sowie die Typisierung nach Achsfolgen detailliert beschrieben.

5. Der Einfluss der Weiterentwicklung: In diesem Teil wird verdeutlicht, wie unzählige kleine technische Verbesserungen die enorme Leistungssteigerung der Lokomotiven ermöglicht haben, was den Eisenbahnboom erst massentauglich machte.

6. Abschließende Bemerkungen: Ein kurzes Fazit, das die anhaltende Faszination für das Thema Eisenbahn und die Schwierigkeit der umfassenden Dokumentation in diesem begrenzten Umfang reflektiert.

Schlüsselwörter

Eisenbahn, Dampfmaschine, Industrialisierung, Lokomotivbau, Technikgeschichte, Dampflokomotive, Normalspur, Heißdampf, England, Deutschland, Borsig, Stephenson, Schienenverkehr, Transporttechnik, Maschinenbau.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Technikgeschichte des Eisenbahnbaus im 19. Jahrhundert und beleuchtet, wie technische Weiterentwicklungen an Dampflokomotiven den Eisenbahnboom ermöglichten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Vorbedingungen der Eisenbahn, der Vergleich von englischen und deutschen Entwicklungen sowie die Evolution der Lokomotivtechnik.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Es soll erörtert werden, in welchem Maße spezifische technologische Detailverbesserungen an den Zugmaschinen zum Erfolg des Eisenbahnbooms beigetragen haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor führt eine technikgeschichtliche Analyse durch, wobei er technologische Entwicklungen chronologisch darstellt und durch Primär- und Sekundärliteratur belegt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die technologischen Ursprünge, den Bau der ersten Strecken (insb. Stockton-Darlington und Liverpool-Manchester) sowie die technische Klassifizierung der Lokomotiven.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Dampfmaschine, Industrialisierung, Lokomotivtechnik, Achsfolgen und technische Effizienzsteigerung.

Warum spielt das "Rennen von Rainhill" eine so wichtige Rolle?

Es fungierte als Wettbewerb, der die technische Machbarkeit von Dampflokomotiven für anspruchsvolle Strecken bewies und den technologischen Durchbruch von Stephensons "Rocket" markierte.

Welchen Einfluss hatte August Borsig auf den Eisenbahnbau in Deutschland?

Borsig gilt als Wegbereiter der deutschen Lokomotiv-Serienproduktion, der durch den Erfolg seiner Lokomotiven bewies, dass deutsche Produzenten die englische Konkurrenz qualitativ einholen konnten.

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Details

Title
Der Eisenbahnboom im 19. Jahrhundert. Einfluss der technischen Weiterentwicklung
College
University of Frankfurt (Main)
Grade
2,0
Author
Ingo Barkow (Author)
Publication Year
2006
Pages
33
Catalog Number
V94364
ISBN (eBook)
9783656969952
Language
German
Tags
Einfluss Weiterentwicklung Eisenbahnboom
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ingo Barkow (Author), 2006, Der Eisenbahnboom im 19. Jahrhundert. Einfluss der technischen Weiterentwicklung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/94364
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