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Das Werk "Krankheit zum Tode" von Sören Kierkegaard. Die Bedeutung von Möglichkeit und Wirklichkeit der Verzweiflung

Titel: Das Werk "Krankheit zum Tode" von Sören Kierkegaard. Die Bedeutung von Möglichkeit und Wirklichkeit der Verzweiflung

Klausur , 2020 , 7 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Rosanna Giannelli (Autor:in)

Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit stellt eine Klausur dar, die sich mit Kierkegaards Werk "Die Krankheit zum Tode" auseinandersetzt. Genau wird sich damit auseinandergesetzt, worin Möglichkeit und Wirklichkeit der Verzweiflung bestehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was also ist das Selbst?

3. Was heißt es, ein Selbst zu sein?

4. Warum ist es nun aber so wichtig, schon von der bloßen Möglichkeit zu Verzweifeln zu sprechen?

5. Wie steht es um die Wirklichkeit der Verzweiflung?

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die philosophische Bedeutung von Möglichkeit und Wirklichkeit in Sören Kierkegaards Werk „Die Krankheit zum Tode“ im Hinblick auf das Phänomen der Verzweiflung. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das menschliche Selbst als dialektisches Verhältnis fungiert und inwiefern der freie Selbstbezug unweigerlich die Möglichkeit sowie die Gefahr der Verzweiflung in sich birgt.

  • Die Ontologie des Selbst als dialektisches Verhältnis
  • Die Rolle der Freiheit und die Entscheidung zwischen gegensätzlichen Momenten
  • Die Differenzierung zwischen Möglichkeit und Wirklichkeit der Verzweiflung
  • Gott als metaphysische Instanz und Voraussetzung für die Heilung des Selbst
  • Die verschiedenen Formen der Verzweiflung (eigentliche vs. uneigentliche Verzweiflung)

Auszug aus dem Buch

Wie steht es um die Wirklichkeit der Verzweiflung?

Wenn [...] um Verzweiflung geht, so verhält sich das Verzweifeltsein wie ein Abfall zu dem, es sein zu können; so unendlich der Vorzug der Möglichkeit ist, so tief ist der Fall. In Bezug auf Verzweiflung besteht die Steigerung also darin, nicht verzweifelt zu sein. (Kierkegaard: Die Krankheit zum Tode, S. 16)

Denn wie bereits erwähnt, stellt die Verzweiflung für Kierkegaard das größtmögliche Elend dar. Sie ist die Geisteskrankheit schlechthin. Doch anders als die körperliche Krankheit, von der sich Infektions- und Heilungszeitpunkt klar benennen lassen, kennt die Verzweiflung weder Anfang noch Ende. Sowie sich das Selbst zu sich verhält und auf sich bezieht, so zieht es sich auch die Verzweiflung immer wieder zu, da diese sich zum Ewigen im Menschen verhält. Und ist die Verzweiflung verwirklicht, hat sie jede Möglichkeit „aufgefressen“. Sie ist ständig[e] Gegenwart, die im Verhältnis zur Wirklichkeit nicht zurückgelegtes Vergangenes wird. Daher ist sie zwar das Wirksame, aber nicht das Bessere zu ihrer Möglichkeit. Sie ist sogar die Vernichtung der Möglichkeit und damit zugleich das Unmöglich-Machen des Gleichgewichts der Momente im Selbst.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die zentrale Fragestellung der Arbeit bezüglich der Bedeutung von Möglichkeit und Wirklichkeit im Kontext der Verzweiflung.

2. Was also ist das Selbst?: Definition des Selbst als ein Verhältnis, das sich zu sich selbst und zu einem Anderen, insbesondere zu Gott, verhält.

3. Was heißt es, ein Selbst zu sein?: Analyse der menschlichen Freiheit und der damit verbundenen Gratwanderung zwischen verschiedenen dialektischen Momenten.

4. Warum ist es nun aber so wichtig, schon von der bloßen Möglichkeit zu Verzweifeln zu sprechen?: Untersuchung der Notwendigkeit, Möglichkeit und Wirklichkeit abzugrenzen, da die bloße Möglichkeit zur Verzweiflung einen Vorzug gegenüber ihrer Realisierung darstellt.

5. Wie steht es um die Wirklichkeit der Verzweiflung?: Erörterung der Verzweiflung als Geisteskrankheit und der Notwendigkeit der Rückbesinnung auf Gott zur Heilung des Selbst.

Schlüsselwörter

Kierkegaard, Verzweiflung, Selbst, Möglichkeit, Wirklichkeit, Dialektik, Freiheit, Gott, Geisteskrankheit, Ewigkeit, Zeitlichkeit, Selbstverhältnis, Glaube, Sünde, Krankheit zum Tode.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Sören Kierkegaards Verständnis von Verzweiflung, insbesondere wie sich das menschliche Selbst in Bezug auf Möglichkeit und Wirklichkeit zu sich selbst verhält.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die philosophische Anthropologie des Selbst, die christliche Existenzanalyse und die Dynamik dialektischer Spannungsfelder im Menschen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die strukturelle Entstehung von Verzweiflung aufzuzeigen und zu erklären, warum die bloße Möglichkeit zu verzweifeln ontologisch vor ihrer Verwirklichung zu bewerten ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine philosophische Textanalyse, die auf Kierkegaards Hauptwerk „Die Krankheit zum Tode“ basiert und dessen Begriffe und Argumente systematisch auslegt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Bestimmungen des Selbst, das Verhältnis zur göttlichen Instanz und die Unterscheidung zwischen verschiedenen Formen der Verzweiflung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Selbst, Freiheit, Möglichkeit, Verzweiflung und das Verhältnis zu Gott geprägt.

Was unterscheidet die „eigentliche“ von der „uneigentlichen“ Verzweiflung?

Die uneigentliche Verzweiflung ist ein unbewusster Zustand, während der Mensch bei der eigentlichen Verzweiflung weiß, dass er ein Selbst ist, sich aber bewusst gegen die Verantwortung oder die Abhängigkeit von Gott entscheidet.

Warum ist das Selbst für Kierkegaard ein „Drittes“?

Das Selbst ist das „Dritte“, weil es nicht in den Gegensätzen (wie Leib/Seele oder Endlichkeit/Unendlichkeit) aufgeht, sondern dasjenige ist, das sich zu diesen Gegensätzen in ein Verhältnis setzt.

Inwiefern ist die Verzweiflung eine „Krankheit zum Tode“?

Sie wird als „Krankheit zum Tode“ bezeichnet, da sie ein andauerndes Sterben des Geistes darstellt, welches den Menschen in der Ablehnung seiner Bestimmung vor Gott gefangen hält.

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Details

Titel
Das Werk "Krankheit zum Tode" von Sören Kierkegaard. Die Bedeutung von Möglichkeit und Wirklichkeit der Verzweiflung
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Note
1,0
Autor
Rosanna Giannelli (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
7
Katalognummer
V947400
ISBN (eBook)
9783346284723
Sprache
Deutsch
Schlagworte
werk krankheit tode sören kierkegaard bedeutung möglichkeit wirklichkeit verzweiflung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Rosanna Giannelli (Autor:in), 2020, Das Werk "Krankheit zum Tode" von Sören Kierkegaard. Die Bedeutung von Möglichkeit und Wirklichkeit der Verzweiflung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/947400
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Leseprobe aus  7  Seiten
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