Der Doppelcharakter gustatorischen Geschmacks. Warum kein Geschmacksurteil falsch ist und weshalb man trotzdem Recht haben kann


Hausarbeit, 2020

21 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 SubjektiveSphäregustatorischerGeschmackurteile
2.1 interindividuelle Voraussetzungen
2.2 situativeVoraussetzungen
2.3 VeränderungdeseigenenGeschmacksdurchWissen

3 ObjektiveSphäregustatorischerGeschmacksurteile
3.1 UnterschiedlicheKonditionenvonGeschmacksobjekten 11 Und schmeckenden Personen
3.2 Objektive Wert- und Qualitätssysteme

4 ErklärungdesDoppelcharakters:DerempirischeKontextualismus

5 Konklusion

Literatur

1 Einleitung

Bei gustatorischem Geschmack kommt es häufig zu Meinungsverschiedenheiten, wie folgendes Beispiel veranschaulicht:

Josh: „Der ,Nobilo Icon Sauvignon Blanc' vom letzten Mal hat mir nicht geschmeckt. Er war mir viel zu fruchtig - das ist einfach kein guter Wein."

Anne: „Wirklich? Sauvignon Blanc muss ein bisschen fruchtig sein, das ist ein guter Wein! Er schmeckt mir hervorragend."

Josh und Anne sprechen über denselben Wein und äußern sich widersprechende Geschmacksurteile darüber. Es scheint, als können zwei sich widersprechende Geschmacksurteile1 über dasselbe Geschmacksobjekt2 gleichzeitig gültig sein. Es ist aber vorstellbar, dass die Diskussion weitergeht und Anne Josh mit Argumenten zu überzeugen versucht, warum der Wein doch gut ist:

Anne: „Obwohl er fruchtig ist, ist er nicht süß, sondern trocken und funktioniert perfekt zu frischen, sommerlichen Gerichten. Stell ihn dir eisgekühlt zu einem frisch gegrillten Fisch vor. Genau so muss ein Sauvignon Blanc sein!"

Sollte Josh nun einsehen, dass der Wein doch gut ist? Hat er Gründe dafür? Oder ist seine persönliche Meinung darüber indiskutabel? Wie kann man solche Meinungsverschiedenheiten verstehen und wie kann man sie, falls überhaupt, lösen?

Im Folgenden wird versucht Antworten auf diese Fragen zu finden, indem gezeigt wird, dass Geschmacksurteile sowohl innerhalb eines subjektiven als auch innerhalb eines objektiven Kontexts gefällt werden können und dabei jeweils kontextabhängig gültig sind. Dafür wird im zweiten Abschnitt zuerst argumentiert, dass Geschmacksurteile einer subjektiven, von individuellen Voraussetzungen und Erfahrungen abhängigen Sphäre entspringen, wonach im dritten Abschnitt gezeigt wird, inwiefern sie ebenso Gegenstand einer objektiven Sphäre sind, die allgemein anerkannte Maßstäbe und Konzepte beinhaltet. Der daraus hervorgehende Doppelcharakter wird im vierten Abschnitt anhand der Theorie des empirischen Kontextualismus erklärt. Dabei wird verständlich, warum sich widersprechende Urteile über dasselbe Geschmacksobjekt gleichzeitig gültig sein können. Im fünften Abschnitt werden die erarbeiteten Ergebnisse zusammengetragen und Implikationen dieser Antwort für Lösungen alltäglicher Probleme mit Meinungsverschiedenheiten in Bezug auf Geschmacksurteile gegeben.

2 Subjektive Sphäre gustatorischer Geschmacksurteile

In dieser Sektion wird dafür argumentiert, dass gustatorische Geschmacksurteile über Geschmacksobjekte von den individuellen Erfahrungen und Wahrnehmungen der jeweiligen, schmeckenden Person3 abhängen. In diesem Sinne sind Geschmacksurteile subjektiv bzw. der subjektiven Sphäre entspringend. Subjektive Geschmacksurteile sind dem schmeckenden Individuum zugänglich und beanspruchen keine allgemeine Gültigkeit. Anhand folgender Beispiele wird diese Art von Geschmacksurteilen verdeutlicht:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Person 1: „Lass uns Spinat zum Abendessen machen, der schmeckt besser als Brokkoli."Person 2: „Nein, Spinat schmeckt nicht besser als Brokkoli. Brokkoli schmeckt besser als Spinat."

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Person 3:„Wenn man Salz ins Wasser gibt, kocht es schneller."

Person 4: „Das stimmt nicht. Das Zugeben von Salz bewirkt nicht, dass das Wasser schneller kocht."

Im Fall A.l werden unterschiedliche Geschmacksurteile in Bezug auf den Geschmack von Spinat und Brokkoli geäußert. Keines davon ist an sich falsch oder richtig4 ; es gibt in diesem Sinne keine Lösung für die Meinungsverschiedenheit.

Im Fall B liegt mindestens eine Person falsch, denn es geht um empirische Fakten, mithilfe derer man bestimmen kann, welche der beiden Aussagen korrekt und welche falsch ist. In diesem Sinne ist der Disput lösbar. Man könnte die empirischen Fakten testen oder sich Informationen über sie beschaffen, um Beweise für oder gegen die jeweilige Aussage zu erhalten. Wenn sich dabei Beweise für die Aussage von Person 4 ergeben, hat Person 3 einen epistemischen Grund, ihre Meinung zu ändern und/oder zuzugeben, dass sie mit ihrer Annahme falsch lag. In gewisser Hinsicht kann man sagen, sie ist verpflichtet, die Falschheit ihrer Aussage einzusehen.

Bei der Meinungsverschiedenheit in A.l scheint sich keine der beiden Meinungen begründet als falsch oder richtig einordnen zu lassen. Vielmehr kann man annehmen, dass Geschmacksurteile in subjektiver Erfahrung und Wahrnehmung und nicht auf allgemein gültigen, empirisch überprüfbaren Fakten gründen. Trotzdem begründen Menschen bei Auseinandersetzungen über Geschmack ihre Meinung mit ihren eigenen Empfindungen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Person 1: „Entspann dich! Ich habe nur gemeint, dass mir Spinat besser schmeckt, als Brokkoli."

Es wäre wahrscheinlich ein hoffnungsloses Unterfangen von Person 1 zu versuchen, Person 2 von ihrer Meinung zu überzeugen. Der Verweis auf die subjektive Empfindung und die Akzeptanz der anderen, kann den Disput in diesem Fall beenden. Es könnte zwar den Fall geben, dass eine Person ihre Meinung ändert (auch hierauf wird im weiteren Verlauf noch eingegangen), jedoch scheint sie hierzu aus keinem Grund verpflichtet zu sein (wie etwa in B).

Nachdem gezeigt wurde, was unter einem subjektiven Geschmacksurteil zu verstehen ist, wird in den folgenden drei Unterkapiteln dafür argumentiert, dass (inter-)individuelle und situative Voraussetzungen, Erfahrungen und Wahrnehmungen Geschmacksurteile von Personen beeinflussen und verändern und diese deshalb subjektiv sind.

2.1 Interindividuelle Voraussetzungen

Zu interindividuellen Voraussetzungen5, die die Bildung von Geschmacksurteilen beeinflussen, zähle ich physiologische, kulturelle und auf individueller Erfahrung basierende Faktoren. Nicht immer können diese drei Bereiche gänzlich voneinander isoliert betrachtet werden, weil sie sich gegenseitig beeinflussen und teilweise voneinander abhängen.

Mit Beispiel D wird gezeigt, wie sich eine Verbindung dieser Faktoren zeigen kann:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Person 5: „Ich liebe scharfes Essen! Während ich die letzten 10 Jahre in Asien verbracht habe, aß ich täglich lokal und daher sehr scharf gewürzt. Meine Erfahrungen haben mich es lieben lernen lassen - vor meiner ersten Asienreise, konnte ich scharfes Essen nicht ertragen."Person 6: „Wahrscheinlich! Scharfes Essen bereitet mir Schweißausbrüche und Unbehagen. Weder habe ich Deutschland jemals verlassen, noch würze ich mit scharfen Gewürzen."

Das Gespräch ist sowohl ein Beispiel für eine erfahrungsbasierte Entwicklung von Geschmacksurteilen als auch dafür, wie kulturelle Gepflogenheiten, wie z.B. scharf Essen in Asien, Geschmacksurteile prägen: Weil in Asien gewöhnlich häufiger scharf gegessen wird als in Deutschland, empfinden Menschen, die in dem jeweiligeb Land den größten Teil ihres Lebens verbracht haben, aufgrund ihrer Erfahrungen bzw. kulturellen Gepflogenheiten scharfes Essen jeweils anders-sie sind (nicht) daran gewöhnt. Dies zeigt sich auch in den mehr oder weniger gleichen Geschmackserfahrungen6, die innerhalb einer Personengruppe mit ähnlichen oder gemeinsamen kulturellen Gepflogenheiten, also z.B. gerne scharf Essen von langfristig in Asien lebenden Personen, stattzufinden scheinen.

So kann Person 6 die Empfindung haben, dass die Schärfe alle anderen Geschmäcker des Gerichts überdeckt und sie nur scharf schmeckt, während Person 5 die Fähigkeit hat, mehrere und andere Geschmäcker des Gerichts zu entdecken, weil Schärfe für sie eine weniger extreme Geschmackserfahrung auslöst, als für Personen, die solches Essen nicht gewohnt sind und/oder keine Vorliebe dafür haben.

So sind Personen mit unterschiedlichen kulturellen und/oder erfahrungsbasierten Voraussetzungen jeweils unterschiedlich sensibel für bestimmte Geschmäcker, die Geschmacksobjekte in sich tragen.

Vollständig aufzuzeigen, inwiefern physiologische Voraussetzungen individuelles Geschmacksempfinden und damit Geschmacksurteile von Personen beeinflussen, würde an dieser Stelle zu weit in das Forschungsfeld der Biologie führen und den Rahmen der vorliegenden Hausarbeit sprengen. Festzuhalten ist jedoch, dass jeder Mensch bereits vor der Geburt, als Fötus, eine sich individuell unterscheidende Konstitution entwickelt, die man seine Veranlagung nennen könnte. Jemandes Veranlagung ist ausschlaggebend für ihre/seine physiologischen Bedürfnisse, welche u.a. durch Ernährung befriedigt werden und dazu führen, dass Menschen Unterschiedliches präferieren, weil sie Unterschiedliches brauchen. Ansätze wie beispielsweise der der Ayurveda-Ernährung erklärt dies durch die Einordnung von Personen in verschiedene physische Konstitutionstypen mit jeweils unterschiedlichen Voraussetzungen und Bedürfnissen, derer man durch (Nicht-) Essen bestimmter Dinge gerecht wird, sehr anschaulich (vgl. Bretz 2020: o.S.). So präferieren die Personen in A möglicherweise anderes Gemüse, weil ihre Körper jeweils unterschiedliche Bedürfnisse an Nährstoffen haben, die sie in einem Gemüse eher finden, als in dem anderen.

2.2 Situative Voraussetzungen

Ein weiteres Argument für die subjektive Sphäre von Geschmacksurteilen ist der Einfluss situativerVoraussetzungen bzw. Gegebenheiten, dem sie unterliegen.

So kann ein und dieselbe Person das gleiche Geschmacksobjekt in verschiedenen Situationen konsumieren und dabei unterschiedliche Geschmacksurteile fällen.

Die Gründe dafür, können a) konzeptgeleite, b) lokalitäts- und zeitgebundene oder c) aufmerksamkeitsbedingte Konditionierungen sein, die situativ variieren:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Wie jemandes Geschmacksurteil über Etwas ausfällt, kann von dem Konzept, das man über das Geschmacksobjekt im Kopf hat, abhängen. Beispielsweise kann jemandes Wissen über das bestehende Konzept, dass zu Wild schwere Rotweine passen, bewirken, dass die Person Gefallen am Primitivo findet, wenn er ihr zum Rehrücken serviert wird. In anderen Situationen, z.B. beim Kneipentreff mit ihren Freundinnen, würde er ihr möglicherweise nicht schmecken (womöglich weil sie dabei das Konzept im Kopf hat, dass man bei Kneipentreffs Bier trinkt). Diese konzeptgeleitete Konditionierung bewirkt dann, dass einer Person Etwas in bestimmten Situationen schmeckt, während derselben Person das gleiche Geschmacksobjekt in anderen Situationen (denen andere Konzepte unterliegen) nicht schmeckt. Die Konzepte müssen dabei keinen Normen oder Bräuchen unterliegen (wie z.B., dass zu Wild schwere Rotweine passen), sondern können individuell geprägt sein. So kann es beispielsweise mein persönlich entwickeltes Konzept sein, beim Eis-Essen stets einen Espresso zu trinken, während ich mich in Situationen, in denen ich kein Eis esse, nie dafür entscheide, einen Espresso zu trinken.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Auch der Ort und die Zeit, an dem/zu der etwas Bestimmtes gegessen oder getrunken wird, beeinflusst die Geschmacksurteile von Personen.

Beispielsweise konnte ich nicht genug von dem elektrolyt-haltigem Getränk ,Pokari Sweat' bekommen, als ich auf Bali lebte. Einige Zeit später, zurück in Deutschland, fand ich das Getränk in einem Supermarkt und kaufte es mir voller Vorfreude auf den geliebten Geschmack. Als ich es dann zu Hause trank, musste ich feststellen, dass mir das vertraute Getränk nicht annährend so gut schmeckte, wie es das noch einigen Monaten in Indonesien hat.

Ein Grund für meine unterschiedlich ausfallenden Geschmacksurteile über das gleiche Getränk ist der Ortswechsel, der zwischen den beiden Urteilen liegt. ,Pokari Sweat' wurde zum Ausgleich des Elektrolyt-Haushalts entwickelt und schmeckt deshalb in tropischen Ländern, in denen man viel schwitzt, womöglich anders als im zu diesem Zeitpunkt kalten, trockenen Deutschland. Das Getränk schmeckte mir auf Bali besser, weil es mich viel mehr befriedigte, da mein Körper die enthaltenen Elektrolyte brauchte, wohingegen mir diese Wohltat in Deutschland ausblieb, weil mein Elektrolythaushalt ausgeglichen war.

Ein weiterer, teilweise damit zusammenhängender Grund für mein verändertes Geschmacksurteil könnten die unterschiedlichen Zeiten bzw. Phasen meines Lebens sein, in denen ich das Getränk konsumierte. Ein Geschmackserlebnis (und ein damit einhergehendes Geschmacksurteil) kann unmittelbar mit Erinnerungen an die bestimmte Zeit bzw. Phase, in der es stattfand, gekoppelt sein. Mit einem Geschmacksobjekt oder einem Geschmackserlebnis mag dann das Gefühl von Nostalgie7, miteinspielen. Die Geschmackserfahrung von ,Pokari Sweat' ist für mich unweigerlich persönlich nostalgisch geladen, weil sie mich an eine bestimmte, schöne Zeit meines Lebens erinnert.

[...]


1 Im Folgenden sind mit „Geschmacksurteilen" stets „gustatorische Geschmacksurteile über Geschmacksobjekte" gemeint; d.h. Urteile über die Wahrnehmung eines Geschmacks oder mehrerer Geschmäcker von Nahrung und/oder Getränken.

2 Ein „Geschmacksobjekt" meint im Folgenden alle zum Verzehr geeigneten und verzehrten Objekte außerhalb eines Individuums (hier besonders oft Wein, ganze Gerichte, Gewürze).

3 Mit „Personen" sind nur Menschen gemeint.

4 Beispielsweise könnte man mit seinen Präferenzen, aufgrund von durch Gewohnheit erzeugtem Zwang oder schlichter Dickköpfigkeit,/a/sch liegen. Dies könntejemandes wahre Vorlieben bzw.jemandes wahres Geschmacksurteil verfälschen.

5 Interindividuelle Voraussetzungen bezeichnet die sich individuell voneinander unterscheidenden Voraussetzungen mehrerer Personen. Verschiedene Menschen zeigen hinsichtlich physiologischer, kultureller und sozialisationsgeschichtlicher Merkmale feststellbare Unterschiede.

6 Mit dieser Geschmackserfahrung ist gemeint, dass durch konsumierte Geschmacksobjekte ausgelöste bestimmte körperliche Empfindungen wie z.B. scharf, süß oder bitter unter neutralen Konditionen (d.h. ohne Einflüsse, die eine Geschmackserfahrung verfälschen könnte, wie z.B. ein Biss in eine Zitrone vor dem Schmecken) zuverlässig bestimmte geschmackliche Empfindungen in Personen auslöst, die ähnliche physiologische und/oder kulturelle und erfahrungsbedingte Voraussetzungen haben.

7 Die Emotion von Nostalgie ist unmittelbar mit Vergangenheit und daher mitjemandes Erinnerung an bestimmte, vergangene Episoden oder Momente seines Lebens verbunden. Empfindet man Nostalgie, hat man eine Vorstellung einer vergangenen Zeit im Kopf, nach der man sich zurücksehnt (vgl. Spektrum 2020: o.S.).

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Der Doppelcharakter gustatorischen Geschmacks. Warum kein Geschmacksurteil falsch ist und weshalb man trotzdem Recht haben kann
Hochschule
Universität Leipzig  (Institut für Philosophie)
Note
2,0
Autor
Jahr
2020
Seiten
21
Katalognummer
V948270
ISBN (eBook)
9783346290632
ISBN (Buch)
9783346290649
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Geschmack, Geschmacksurteile, subjektiv, objektiv, Normen, Empirischer Kontextualismus, Kontenxtualismus, Sphäre, Doppelcharakter, gustatorischer Geschmack
Arbeit zitieren
Julia Held (Autor), 2020, Der Doppelcharakter gustatorischen Geschmacks. Warum kein Geschmacksurteil falsch ist und weshalb man trotzdem Recht haben kann, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/948270

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