Das Essay befasst sich mit der Organisation von Produktionsprozessen. Diesbezüglich werden in Form von Werkstattfertigung und Fließfertigung, zwei Organisationstypen vorgestellt und voneinander differenziert. Der Zweck dieses Essays soll sein, dass der Leser versteht, welche Typen einem Unternehmen zur Verfügung stehen, wie diese funktionieren und in welchem Fall eine Auswahl am sinnvollsten ist.
Das Kapitel 2 wird die Definition der beiden Organisationstypen umfassen, die zum weiteren Verständnis des Essays beitragen. Das anschließende Kapitel 3 wird sich mit dem Einsatz der vorher erklärten Typen befassen. In diesem Kapitel soll u.a. verständlich werden, für welches Unternehmen bzw. für was für eine Produktpalette einer dieser Organisationstypen der Produktion geeignet ist. Die Vor- und Nachteile je Typ sollen herausgestellt werden. Das folgende und auch letzte Kapitel 4 gilt als Zusammenfassung der vorher erzielten Erkenntnisse. Abschließend soll auf den Nutzen für Unternehmen eingegangen werden, indem die Vorteile noch einmal besprochen werden. Und so einem Unternehmer klar wird welche Art der Produktion am effektivsten und wirtschaftlichsten ist.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Fragestellung
2 Theoretischer Teil - Grundlagen
2.1 Fertigungstypen
2.2 Vorstellung der Organisationstypen Werkstatt- und Fließfertigung
2.3 Praktischer Teil – Anwendung, Vor- und Nachteile der Typen
3. Fazit
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Gegenüberstellung der beiden Fertigungsorganisationstypen Werkstattfertigung und Fließfertigung, um ihre Funktionsweise zu erläutern und Entscheidungskriterien für ihren wirtschaftlichen Einsatz in Unternehmen aufzuzeigen.
- Grundlagen der Produktionswirtschaft und Fertigungstypen
- Differenzierung zwischen Werkstatt- und Fließfertigung
- Anwendungsbereiche, Vor- und Nachteile der Fertigungsorganisation
- Wirtschaftlichkeit und Flexibilität in Produktionsprozessen
Auszug aus dem Buch
2.2 Vorstellung der Organisationstypen Werkstatt- und Fließfertigung
Organisationstypen der Fertigung sind die Formen räumlicher und zeitlicher Zusammenfassung von Arbeitskräften und Fertigungsmitteln zu organisatorischen Einheiten im Fertigungsprozess. Sie werden durch die Übertragung bestimmter Organisationsprinzipien auf die Anordnung von Fertigungseinheiten gebildet. In diesem Abschnitt unterscheiden wir die beiden dominierenden Prinzipien der Ablauforganisation, Werkstattfertigung und Fließfertigung.
Die Werkstattfertigung zeichnet sich dadurch aus, dass im Hinblick auf den Einsatz von Arbeitskräften und Betriebsmitteln, Maschinen und Arbeitsplätze gleicher Verrichtungsart zusammengefasst werden. Bspw. Dreh-, Fräs-, Bohr-, Schleif-, Montagewerkstatt, Schweißerei. Es besteht kein zwingend einzuhaltender Fertigungsablauf. Dieser Organisationstyp der Fertigung basiert auf hoher Flexibilität. Der Weg, den die Werktücke im Unternehmen bzw. in den Werkstätten zurücklegen, ist davon abhängig wo Mitarbeiter und Maschinen untergebracht sind. Deshalb spricht man bei der Werkstattfertigung auch vom Verrichtungsprinzip, da für die Bearbeitung die Werkstücke zu den fest platzierten Maschinen und Arbeitskräften transportiert werden müssen, bevor daran eine verrichtende Tätigkeit vorgenommen werden kann.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die darin besteht, die Organisation von Produktionsprozessen sowie die Unterschiede zwischen Werkstatt- und Fließfertigung zu analysieren.
1.1 Fragestellung: Hier wird der theoretische Rahmen umrissen, in dem die Produktionswirtschaft als Teildisziplin betrachtet und die Bedeutung der Wahl des richtigen Fertigungsverfahrens für den Unternehmenserfolg hervorgehoben wird.
2 Theoretischer Teil - Grundlagen: Dieses Kapitel definiert grundlegende Begriffe der Produktion sowie das Verständnis des Produktionssystems und seiner Arbeitssysteme.
2.1 Fertigungstypen: Es erfolgt eine Unterscheidung zwischen Einzel- und Mehrfachfertigung sowie die Einordnung dieser Typen in die taktische Produktionsplanung.
2.2 Vorstellung der Organisationstypen Werkstatt- und Fließfertigung: Dieses Kapitel beschreibt die räumliche und zeitliche Anordnung der Fertigung und erklärt das Verrichtungsprinzip der Werkstattfertigung.
2.3 Praktischer Teil – Anwendung, Vor- und Nachteile der Typen: Die Arbeit vergleicht hier die Flexibilität der Werkstattfertigung mit der Effizienz der Fließfertigung und diskutiert deren spezifische Vor- und Nachteile im Betriebseinsatz.
3. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass beide Fertigungsarten ihre Daseinsberechtigung haben, wobei Risiken wie Störungen bei der Fließfertigung durch Pufferlager abgemildert werden können.
Schlüsselwörter
Produktionswirtschaft, Fertigungstypen, Werkstattfertigung, Fließfertigung, Einzelfertigung, Mehrfachfertigung, Produktionssystem, Flexibilität, Taktzeit, Arbeitsvorbereitung, Fixkostendegression, Fertigungsablauf, Betriebsmittel, Stückkosten, Prozessorganisation
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Organisation von Produktionsprozessen und den Vergleich zwischen den beiden Fertigungsorganisationstypen Werkstattfertigung und Fließfertigung.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder sind die Produktionswirtschaft, die Differenzierung von Fertigungsarten sowie die Analyse von Vor- und Nachteilen der Fertigungsorganisation unter Berücksichtigung von Kosten und Flexibilität.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, dem Leser zu vermitteln, wie diese Fertigungstypen funktionieren und in welchen Szenarien ihr Einsatz für Unternehmen am wirtschaftlichsten ist.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um einen wissenschaftlichen Essay, der auf einer Literaturanalyse von Produktionsprozessen und der strukturierten Gegenüberstellung von Fertigungstypen basiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen des Produktionssystems gelegt, die verschiedenen Fertigungstypen kategorisiert und die Unterschiede in der Ablauforganisation detailliert untersucht.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Werkstattfertigung, Fließfertigung, Produktionssystem, Flexibilität, Fertigungsablauf und Wirtschaftlichkeit.
Warum ist die Werkstattfertigung flexibler?
Sie ist flexibler, weil Maschinen gleicher Verrichtungsart gruppiert sind und kein zwingend starrer Fertigungsablauf vorgegeben ist, was individuelle Kundenwünsche ermöglicht.
Welches Risiko birgt die Fließfertigung bei Störungen?
Da in der Fließfertigung die Arbeitsplätze stark voneinander abhängig sind, führt eine Störung an einem Arbeitsplatz zum Stillstand der gesamten Produktion.
- Arbeit zitieren
- Hüseyin Kayadibi (Autor:in), 2020, Beschaffung, Fertigung und Marketing. Unterschiede zwischen Werkstattfertigung und Fließfertigung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/951496