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Mental Maps und Subjektives Kartographieren. Wie arbeitet man mit Schüler*innenvorstellungen im raumbezogenen Sachunterricht?

Titel: Mental Maps und Subjektives Kartographieren. Wie arbeitet man mit Schüler*innenvorstellungen im raumbezogenen Sachunterricht?

Hausarbeit , 2019 , 8 Seiten

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese kurze Hausarbeit gibt einen Überblick über Subjektives Kartografieren, seine Intentionen und die sich daraus ergebenden Probleme. Genauer wird diese Vorgehensweise im Kontext des schulischen Sachunterrichts untersucht.

Von subjektivem Kartographieren spricht man dann, wenn ein Subjekt den Versuch unternimmt, einen nicht mit den Augen sichtbaren Raum graphisch strukturiert und organisiert wiederzugeben. Bei diesem Prozess bildet der Kartographierende den Raum kognitiv, in Hinblick auf von ihm gewählte Schwerpunkte, nach. Was er dabei auslässt, hervorhebt, ordnet, ist ganz ihm selbst überlassen und spiegelt so seine individuelle Wahrnehmung wider. Das Subjekt schafft so eine Beziehung zum Raum, ein – wie Daum sagt – "persönliches, beeinflussbares Verhältnis." Seine ganz persönliche Wahrnehmung der Dinge reflektiert sich im Endergebnis seiner Subjektiven Kartographie. Dass Subjektives Kartographieren demnach auch ein intimer Vorgang sein kann, ist offensichtlich. Jede Kartographie gewährt "tiefe Einblicke in die Denk- und Verhaltensgewohnheiten des Subjekts". Auch Emotionen finden ihren Weg in die Karte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Was ist Subjektives Kartographieren?

2 Was sind die Absichten von Subjektivem Kartographieren?

3 Veränderung der Kindlichen Lebenswelt

4 Worin liegen Vorteile des Subjektiven Kartographierens?

5 Was gilt es beim Einsatz von Subjektivem Kartographieren im unterrichtlichen Kontext zu beachten?

6 Welche Herausforderungen kann es beim Einsatz von Subjektiven Kartographieren geben?

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht das Potenzial des Subjektiven Kartographierens als didaktisches Instrument im raumbezogenen Sachunterricht, um Schülervorstellungen und individuelle Raumwahrnehmungen gezielt in den Lernprozess zu integrieren.

  • Grundlagen und Definition des Subjektiven Kartographierens
  • Didaktische Zielsetzungen und pädagogische Absichten
  • Einfluss der veränderten kindlichen Lebenswelt auf die Raumwahrnehmung
  • Vorteile für Motivation und Lernprozess
  • Herausforderungen in der praktischen Umsetzung und Bewertung

Auszug aus dem Buch

Was ist Subjektives Kartographieren?

Von subjektivem Kartographieren spricht man dann, wenn ein Subjekt den Versuch unternimmt, einen nicht mit den Augen sichtbaren Raum graphisch strukturiert und organisiert wiederzugeben. Bei diesem Prozess bildet der Kartographierende den Raum kognitiv, in Hinblick auf ihm gewählte Schwerpunkte, nach. Was er dabei auslässt, hervorhebt, ordnet, ist ganz ihm selbst überlassen und spiegelt so seine individuelle Wahrnehmung wider. Das Subjekt schafft so eine Beziehung zum Raum, ein – wie Daum sagt – „persönliches, beeinflussbares Verhältnis“. Seine ganz persönliche Wahrnehmung der Dinge reflektiert sich im Ergebnis seiner Subjektiven Kartographie. Dass Subjektives Kartographieren demnach auch ein intimer Vorgang sein kann, ist offensichtlich. Jede Kartographie gewährt „tiefe Einblicke in die Denk- und Verhaltensgewohnheiten des Subjekts“. Auch Emotionen finden ihren Weg in die Karte.

Letzten Endes ist Subjektives Kartographieren eine Einladung an den Erschaffenden sein eigenes Bild der Welt, bzw. eines Raumes, aktiv zu konstruieren und kreativ zu visualisieren.

Ein Beispiel einer Aufgabenstellung Subjektiven Kartographieren wäre z.B. die folgende von Christine Ahrend: „Malt bitte den Weg zu eurem Lieblingsort hier im Kiez! Zeichnet alles, was diesen Weg für euch besonders macht und woran ihn andere Kinder widererkennen können.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Was ist Subjektives Kartographieren?: Definiert den Prozess der kognitiven, individuell geprägten Raumdarstellung und betont die Intimität sowie Kreativität dieses Konstruktionsvorgangs.

2 Was sind die Absichten von Subjektivem Kartographieren?: Erläutert die Zielsetzung der eigenständigen Weltkonstruktion und der bewussten Reflexion der eigenen Raumbeziehung.

3 Veränderung der Kindlichen Lebenswelt: Thematisiert, wie Globalisierung und moderne Medieneinflüsse die Wahrnehmung von Raum bei Kindern gewandelt haben und warum traditionelle Lehrmethoden dies berücksichtigen müssen.

4 Worin liegen Vorteile des Subjektiven Kartographierens?: Beschreibt die Steigerung von Motivation und Lernbereitschaft sowie die Förderung der individuellen Identitätsbildung durch die Wertschätzung kindlicher Subjektivität.

5 Was gilt es beim Einsatz von Subjektivem Kartographieren im unterrichtlichen Kontext zu beachten?: Kritisiert die gängige Schule als Ort, der Subjektivität oft unterdrückt, und fordert neue Bewertungsmaßstäbe für kreative Schülervorstellungen.

6 Welche Herausforderungen kann es beim Einsatz von Subjektiven Kartographieren geben?: Diskutiert die Spannung zwischen der Anerkennung individueller Freiheit und der pädagogischen Notwendigkeit, Kinder ohne übermäßige Lenkung in ihrer Entwicklung zu begleiten.

Schlüsselwörter

Subjektives Kartographieren, Sachunterricht, Raumwahrnehmung, Kindliche Lebenswelt, Konstruktivismus, Schülervorstellungen, Kreativität, Motivation, Didaktik, Weltbild, Identitätsbildung, Lernprozess, Kartographie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der didaktischen Methode des Subjektiven Kartographierens und wie diese im raumbezogenen Sachunterricht genutzt werden kann, um die individuellen Wahrnehmungen von Kindern zu erfassen und zu fördern.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Themen sind die theoretische Verortung des Subjektiven Kartographierens, der Wandel der kindlichen Lebenswelt sowie die Chancen und praktischen Herausforderungen dieser Methode in der Schulpraxis.

Was ist das primäre Ziel dieser Arbeit?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Lehrer durch das Subjektive Kartographieren Schülervorstellungen wertschätzen und so eine eigenständige, konstruktive Auseinandersetzung mit dem Raum fördern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und Auseinandersetzung mit didaktischen Theorien zum Raumverständnis und Konstruktivismus.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsbestimmung, die Analyse pädagogischer Absichten, die Bedeutung des gesellschaftlichen Wandels für das Lernen und eine kritische Auseinandersetzung mit den unterrichtlichen Gelingensbedingungen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Subjektivität, Raumwahrnehmung, Konstruktion, Sachunterricht und kindliche Lebenswelt.

Warum wird das traditionelle Schulsystem im Kontext des Subjektiven Kartographierens kritisiert?

Weil das System Schule laut Autor oft auf standardisierte Antworten fokussiert ist und dadurch die kreativen, subjektiven Denkweisen der Kinder unterdrückt oder als "naiv" abwertet.

Welche Rolle spielt die "Globalisierung" in der Argumentation des Autors?

Die Globalisierung dient als Erklärung dafür, dass die Lebenswelten von Kindern komplexer und diverser geworden sind, wodurch starre, lehrerzentrierte Kartenkonzepte der Realität nicht mehr gerecht werden.

Ende der Leseprobe aus 8 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mental Maps und Subjektives Kartographieren. Wie arbeitet man mit Schüler*innenvorstellungen im raumbezogenen Sachunterricht?
Hochschule
Universität Hamburg
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
8
Katalognummer
V958058
ISBN (eBook)
9783346301826
Sprache
Deutsch
Schlagworte
mental maps subjektives kartographieren schüler*innenvorstellungen sachunterricht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Mental Maps und Subjektives Kartographieren. Wie arbeitet man mit Schüler*innenvorstellungen im raumbezogenen Sachunterricht?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/958058
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Leseprobe aus  8  Seiten
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