Trümmerliteratur nach 1945. Unterrichtsentwurf für die 10. Klasse einer Realschule


Unterrichtsentwurf, 2013

20 Seiten, Note: 1,3

Anonym


Leseprobe

Inhalt

1 Einleitung

2 Trümmerliteratur

3 Unterrichtsmaterialien „Stunde Null“

4 Unterrichtsentwurf „Trümmerliteratur – Bestandsaufnahmen“
4.1 Bedingungsanalyse
4.2 Didaktische Analyse
4.2.1 Thema der Unterrichtsstunde
4.2.2 Verortung der Unterrichtsstunde in der Unterrichtsreihe
4.2.3 Verortung der Unterrichtsstunde im Lehrplan
4.2.4 Sachanalyse
4.2.5 Didaktische Reflexion
4.2.6 Stundenziele
4.3 Methodisch-didaktische Entscheidungen

Bibliographie

Bildnachweise

Artikulationsschema

Unterrichtsmaterialien

1 Einleitung

Die Stunde Null – ein Wendepunkt der deutschen Geschichte, der in der Bevölkerung zunächst eine Art Trümmermentalität hinterließ. Die Menschen versuchten, in der Literatur den Krieg und die in ihm begangenen Verbrechen zu verarbeiten. Charakteristisch für diese Nachkriegs- oder Trümmerliteratur war der Rückzug in die Lyrik, in der das Überleben inmitten von Trümmern realistisch und nüchtern thematisiert wurde. Zu dieser Zeit erlebten auch die Kurzgeschichten einen starken Aufschwung. Diese literarische Epoche wird zumeist nur in den Schulbüchern der Gymnasien und nur sehr vereinzelt in den Büchern für die Realschule thematisiert. Wie dieses wichtige Thema in einer 10. Realschulklasse behandelt werden könnte, soll in der vorliegenden Arbeit geklärt werden. Bevor aber verschiedene unterrichtliche Herangehensweisen an das Thema vorgeschlagen werden, soll noch einmal in Kürze auf die Begrifflichkeit der Trümmerliteratur eingegangen werden. Der Hauptteil der Arbeit besteht in einer detaillierten Darstellung einer Doppelstunde zum Thema Nachkriegsliteratur, orientiert an Klafkis Unterrichtsmodell.

2 Trümmerliteratur

Die Stunde Null, die Kapitulation der Deutschen am 8. Mai 1945, markierte das Ende des Zweiten Weltkriegs und damit einen Wendepunkt in der deutschen Geschichte.

Das in Besatzungszonen aufgeteilte Deutschland stand vor der Aufgabe, in Auseinandersetzung mit der Schuld an Krieg und Völkermord einen politisch-gesellschaftlich-kulturellen Neuanfang zu finden.1

Doch anders als häufig proklamiert bedeutete diese Stunde Null in der Geschichte der Deutschen keineswegs auch eine Stunde Null in der deutschen Literatur. Die Gedichtsammlungen zeigen formal „eine deutliche Affinität zu den klassischen Traditionen der abendländischen Literatur“2 – es wurde auf bereits bestehende Traditionen zurückgegriffen, wobei diese in den verschiedenen Besatzungszonen unterschiedlich aussahen, so dass man mehr oder weniger von zwei deutschen Literaturen sprechen kann. Da die in der sowjetischen Besatzungszone entstandene Literatur schon bald einer starken politischen Lenkung unterworfen war, sollte sie stets gesondert betrachtet werden. Auch in diesem Zusammenhang soll im Folgenden nur auf die Nachkriegsliteratur der westlichen Besatzungszonen eingegangen werden.3

Anders als man annehmen könnte, beherrschten in den Westzonen nicht die nach Kriegsende zurückkehrenden Exilautoren die Schriftstellerszene, sondern vielmehr die Schriftsteller der so genannten inneren Emigration. Die neue Generation der Nachkriegsautoren wollte einen literarischen Neuanfang bewirken und bevorzugte nun die an die amerikanische Short Story angelehnte Kurzgeschichte.4 Ein Vertreter dieser neuen Gattung in der deutschsprachigen Literatur war Borchert mit Werken wie beispielsweise Die Küchenuhr, An diesem Dienstag und Die Kirschen.5 Diese „knappe[n] Wirklichkeitsausschnitte, Bestandsaufnahmen der in Trümmern liegenden Alltagswelt“6 waren durch eine realistische lakonische Sprache geprägt. Hierfür wurde auch der Begriff der Trümmer- oder Kahlschlagliteratur geprägt. „Mit Trümmer sind nicht nur die in Schutt und Asche liegenden Städte gemeint, sondern auch die zerstörten Ideale und Utopien, die Wirklichkeit des Krieges und die Erfahrungen zwischen Tod und Überleben innerhalb der Trümmer.“7 Die populärste Gattung der Nachkriegsliteratur wurde die Lyrik, die als beste Möglichkeit galt, Gefühle auszudrücken. Einige Autoren empfanden Schande über das Kriegsverbrechen und versuchten mit Hilfe des Schreibens, sich mit der NS-Diktatur und dem Holocaust auseinanderzusetzen.8 Ein anderer Teil sah die Literatur als ein Mittel, den Krieg zu verarbeiten, indem sie nach Worten der Erlösung suchten, die sie von ihrer Schuld frei sprechen konnten: „Man wollte […] erlösende Worte hören, Dichterworte, welche die innere Situation der Zuhörer auszudrücken vermochten.“9

In der Nachkriegszeit gründete sich auch die Gruppe 47, die ein Netzwerk von Autoren und Kritikern darstellte, die sich einmal jährlich zu Lesungen und Diskussionen trafen. Viele der ihr zugehörigen Autoren, wie z. B. Ilse Aichinger, Ingeborg Bachmann, Heinrich Böll, Paul Celan, Günter Eich, Günter Grass und Martin Walser erlangten große Bekanntheit. Noch bis zu ihrer Auflösung im Jahre 1967 nahm sie nicht nur großen Einfluss auf die deutschsprachige Literatur der Bundesrepublik, sondern fast schon „autoritäre[] Tendenzen“10 an.11

3 Unterrichtsmaterialien „Stunde Null“

Es gibt zahlreiche verschiedene Möglichkeiten, die Nachkriegsliteratur im Deutschunterricht zu behandeln, wenngleich es auch nur sehr wenig Unterrichtsmaterial speziell für die Sekundarstufe I zu der Thematik gibt. Bevor man aber in die Literatur der Jahre 1945-1960 einsteigt, gilt es, die Schüler12 über wichtige historische Ereignisse der Kriegsjahre, nicht zuletzt die Stunde Null, aufzuklären. Ideal wäre es natürlich, wenn der Zweite Weltkrieg auch schon im Geschichtsunterricht besprochen worden wäre, so dass auf dieses Wissen zurückgegriffen werden kann und nicht erst eine Unterrichtsstunde dafür verwendet werden muss. Dennoch sollte nicht gänzlich auf eine erste Einordnung verzichtet werden. Da die Schüler nicht zur Zeit des Zweiten Weltkriegs oder unmittelbar danach gelebt haben, ist es besonders wichtig, die Schüler für das neue Thema zu sensibilisieren und ihnen deutlich zu machen, dass ein Grundverständnis für diese Zeit unabdingbar ist, da sie uns in unserem Leben immer wieder begegnen, vielleicht sogar vorgeworfen wird.

Um in die Literatur einzusteigen gibt es verschiedene Möglichkeiten: Man könnte mit der Lyrik beginnen, die das populärste Medium darstellte, oder auch mit den Kurzgeschichten, die in der Nachkriegszeit erstmals in Deutschland auftauchten. Bei der Arbeit mit der Thematik sollte auf für die Epoche typische Autoren wie Böll, Borchert, Celan, Eich und Koeppen zurückgegriffen werden, die diese Zeit maßgeblich prägten. Von Vorteil wäre es auch, wenn im Englischunterricht bereits die Gattung der Short Story besprochen worden wäre, da sich die deutsche Kurzgeschichte in ihr ein Vorbild gesucht hat. Somit könnten die Schüler bereits auf ihr Vorwissen zurückgreifen.

Zum Einstieg eignen sich Gedichte über Bestandsaufnahmen, wie beispielsweise Inventur von Günter Eich oder aber die Todesfuge von Ceylan. Als Kurzgeschichten würden sich z. B. Die drei dunklen Könige oder An diesem Dienstag von Heinrich Böll eignen. Die Auswahl der Literatur hängt immer auch vom Leistungsniveau der Klasse ab. Die Todesfuge beispielsweise ist ein sehr anspruchsvolles Gedicht, welches in einer lernschwachen Gruppe nicht zum Einsatz kommen sollte. Die Gedichte könnten auf klassische Art und Weise analysiert und interpretiert werden, es sind aber auch andere Methoden möglich, z. B. könnten die Schüler das Gedicht aus einer anderen Perspektive schreiben. Anhand der Kurzgeschichten sollen vordergründig die Charakteristika dieser neuen literarischen Gattung herausgearbeitet werden und Gründe gefunden werden, warum diese gerade in der Nachkriegszeit so populär in Deutschland geworden ist. Um kreativ mit dieser zu arbeiten, könnte man eine Kurzgeschichte auch zu Ende schreiben lassen – so müssen sich die Schüler intensiv in die Rolle des Erzählenden versetzen.

Statt der Gedichte und Kurzgeschichten eignen sich aber auch Romane wie Das Treibhaus oder Tauben im Gras von Wolfgang Koeppen, wobei hierfür wesentlich mehr Zeit eingeplant werden muss und diese Texte für eine Realschulklasse sehr anspruchsvoll sind. Ein Vorschlag wäre daher, die Romane nicht im Ganzen zu lesen, sondern vielmehr einen Ausschnitt daraus zu wählen, an dem die Schüler dann exemplarisch arbeiten können, so wie es das Schülerbuch Texte, Themen und Strukturen für die Oberstufe vorsieht.

4 Unterrichtsentwurf „Trümmerliteratur – Bestandsaufnahmen“

4.1 Bedingungsanalyse

In der 10. Klasse der Realschule befinden sich insgesamt 22 Schülerinnen und Schüler, davon 15 Jungen und 7 Mädchen im Alter von 15-17 Jahren. In dieser Klasse haben wir es mit einer sehr leistungsstarken Klasse zu tun.

Die Schüler haben in ihrer Schullaufbahn bereits verschiedene literarische Epochen durchgenommen und dabei auch gelernt, Gedichte zu interpretieren. Des Weiteren haben sie im Geschichtsunterricht den Zweiten Weltkrieg behandelt, so dass sie die literarischen Texte in einen historischen Kontext einbetten können und auf diesen nicht in spezifischer Weise eingegangen werden muss. Damit knüpft das Thema an das Vorwissen der Lerngruppe an. Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit sowie das Vorstellen vor anderen Klassenmitgliedern haben die Schüler bereits in anderen Schulfächern kennengelernt.

4.2 Didaktische Analyse

4.2.1 Thema der Unterrichtsstunde

Die Unterrichtsstunde „Trümmerliteratur – Bestandsaufnahmen“ bildet die erste Unterrichtsstunde in der Unterrichtsreihe zum Thema „Literatur nach 1945 – Trümmerliteratur“. In den nachfolgenden Stunden der Reihe werden noch weitere Gedichte und Kurzgeschichten aus der Nachkriegszeit behandelt, sodass sich den Schülern ein weites Spektrum dieser Epoche darstellt.

In dem Alltag der Schüler ist der Zweite Weltkrieg oder die Zeit danach wahrscheinlich nicht präsent, vielleicht aber kennen sie Berichte von ihren Großeltern. Da der Zweite Weltkrieg und die Stunde Null einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte der Deutschen markieren und dieser den Schülern in ihrem Leben ständig begegnen wird, hat diese Unterrichtsstunde eine wichtige Bedeutung für die Zukunft der Schüler. Immer wieder werden wir in unserem Leben mit unserer Geschichte konfrontiert, wenngleich wir auch keine Zeitzeugen mehr sind. Ein gewisses Maß an Wissen über die deutsche Geschichte und die Auseinandersetzung mit der Literatur zu dieser Zeit wird in unserer Gesellschaft vorausgesetzt. Es ist daher sehr wichtig für die Schüler, die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs und des Holocaust zu verstehen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Auch einige der Menschen, die ihn miterlebt haben, haben dies getan und ihre Gedanken in Form von Gedichten oder Kurzgeschichten niedergeschrieben. In diesen versuchen sie, das Geschehene zu verarbeiten – sei es durch Bestandsaufnahmen, durch Verdrängung oder durch direkte Auseinandersetzung mit dem Holocaust. Die Schüler sollen verstehen, warum die Menschen geschrieben haben und worin Unterschiede zwischen den Autoren liegen. Sie sollen Charakteristika der Kurzprosa und der Lyrik in der Nachkriegszeit anhand typischer Autoren erarbeiten. In der Unterrichtsstunde geht es um erste inhaltliche und strukturelle Charakteristika der Trümmerliteratur. Sie sollen das Gedicht Inventur von Günter Eich auf die heutige Zeit beziehen und so versuchen, sich in den Autor hineinzuversetzen.

Doch nicht nur inhaltlich, sondern auch methodisch hat die Unterrichtsstunde noch in der Zukunft eine große Bedeutung für die Schüler, da Lese- und Sozialkompetenz gefördert werden. Beide Kompetenzen sind essentiell, um sich angemessen in der Gesellschaft und im Berufsleben bewegen zu können. Zugänglich wird der Inhalt auf verschiedene Weise. Am Anfang der Stunde erfolgt durch das Auflegen verschiedener Bilder ein stummer Impuls, welcher keine Methodenkenntnis erfordert und daher für alle Schüler zugänglich ist. Zudem wird mit dieser Methode auf die Vorkenntnisse der Schüler eingegangen und ihr historisches Wissen aktiviert.

Als übergeordnetes Ziel der geplanten Doppelstunde sollen die Schüler einen ersten Einblick in die literarische Epoche der Nachkriegsliteratur erlangen. Sie können den Begriff der „Trümmerliteratur“ inhaltlich füllen und so das Gedicht Inventur von Günter Eich richtig einordnen und analysieren.

4.2.2 Verortung der Unterrichtsstunde in der Unterrichtsreihe

Die Unterrichtsstunde bildet die erste Stunde in der gesamten Unterrichtsreihe zum Thema Nachkriegsliteratur, die etwa 10-12 Stunden umfassen wird. In der vorgestellten Stunde wird zunächst eine Übersicht über die deutsche Literatur in der Nachkriegszeit gegeben und der Begriff der Trümmerliteratur eingeführt. Ein Ausschnitt aus Bölls Bekenntnis zur Trümmerliteratur soll gelesen werden, anschließend wird das Gedicht Inventur von Günter Eich stellvertretend für die Gedichte der Trümmermentalität analysiert. Im Anschluss sollen die Schüler selbst einmal eine Bestandsaufnahme durchführen, um sich noch besser in die Person des lyrischen Ich hineinversetzen zu können. In den folgenden Unterrichtsstunden werden neben der Todesfuge von Paul Celan noch zwei Kurzgeschichten gelesen, da diese charakteristisch für die Nachkriegsliteratur ist. Darunter von Borchert Die drei dunklen Könige und Die Küchenuhr. Anhand dieser beiden Kurzgeschichten sollen die Charakteristika für die neu aufkommende Gattung herausgearbeitet werden. Im Anschluss daran wird ein Ausschnitt aus Koeppens Das Treibhaus gelesen.

4.2.3 Verortung der Unterrichtsstunde im Lehrplan

Die Unterrichtsstunde wird legitimiert durch den Lehrplan für Realschulen in Nordrhein-Westfalen, der für die 9. und 10. Jahrgangsstufen die Arbeit mit epischen, lyrischen und dramatischen Texten vorsieht, wobei hier Gedichte und Kurzgeschichten explizit genannt werden.13 Dabei sollen Zusammenhänge zwischen Text, Entstehungszeit und dem Leben des Autors/der Autorin „bei der Arbeit an Texten aus Gegenwart und Vergangenheit“14 hergestellt werden. Zudem wird auch ein produktionsorientierter Umgang mit Texten und Medien forciert, indem z. B. Perspektivenwechsel angewendet werden.15

Unter dem Aufgabenschwerpunkt „Umgang mit literarischen Texten“ wird gefordert, dass die Schüler „an einem Beispiel epochentypische Themen und Motive identifizieren und berücksichtigen“16. Dies soll geschehen durch eine Erschließung literarischer Texte „ggf. unter Einbeziehung historischer und gesellschaftlicher Fragestellungen“17.

4.2.4 Sachanalyse

Um thematisch in die neue Unterrichtsstunde einzusteigen eignen sich Bilder, die zerstörte Städte zeigen, Menschen in den Trümmern, aber auch Denkmäler, die uns an die furchtbaren Verbrechen erinnern und als Mahnmale stehen. Mit Hilfe der Arbeit mit Bildern werden die Schüler für das neue Thema sensibilisiert, gleichzeitig wird mit den Bildern der Trümmer gezielt auf die Trümmerliteratur angespielt und diese als neuer Begriff und für eine neue literarische Gattung eingeführt.

Nach dem Kriegsende 1945 gab es mit den Bestandsaufnahmen in den Westzonen den Versuch einer Neuorientierung in der deutschen Literatur. Eine dieser kritischen Bilanzierungen findet sich in dem Gedicht Inventur von Günter Eich aus dem Jahr 1945, welches erstmals in der von Hans Werner Richter 1947 in Stuttgart herausgegebenen Sammlung: Deine Söhne Europa. Gedichte deutscher Kriegsgefangener veröffentlicht wird und als eines der bedeutendsten deutschen Nachkriegsgedichte zählt.18 Ähnlich einer Inventur im wirtschaftlichen Bereich, welche „die Aufnahme von Vermögen und Schulden, laufend oder zu einem Stichtag“19 meint, zählt das lyrische Ich sein Hab und Gut auf. Auch er zieht Bilanz – „die Bilanz zu einem Stichtag, der sogenannten Stunde Null des Kriegsendes, das er als Soldat erlebt hat.“20

Das Gedicht besteht aus sieben Strophen mit jeweils vier Versen – ein Reimschema oder Metrum ist nicht vorhanden. Des Weiteren fallen die weitgehend verwendete Parataxe und die Enjambements in jeder Strophe auf. Allgemein lässt sich die Sprache eher als arm bezeichnen, es sind keinerlei rhetorischen Mittel anzutreffen und nur sehr spärlich werden Adjektive verwendet, die die Gefühle des lyrischen Ich zeigen. So scheint das Gedicht von der Form her kein typisches Gedicht zu sein. Durch die verwendeten Deiktika wie „hier“ (V. 3, 9, 19)21 scheint es so, als würde das lyrische Ich bloß auf die Gegenstände zeigen. Durch diese lakonische Sprache wirkt das Gedicht sehr nüchtern, fast schon abweisend.

[...]


1 Schurf: Texte, Themen und Strukturen, S. 325.

2 Brenner: Nachkriegsliteratur, S. 37.

3 Vgl. Schurf: Texte, Themen und Strukturen, S. 325.

4 Vgl. Ebd., S. 338.

5 Vgl. Mende: Nachkriegsliteratur. 1945-1950.

6 Vgl. Schurf: Texte, Themen und Strukturen, S. 338.

7 Mende: Nachkriegsliteratur. 1945-1950.

8 Vgl. Schurf: Texte, Themen und Strukturen, S. 338.

9 Lattmann: Die Stunde Null, die keine war, S. 12.

10 Hoffmann: Arbeitsbuch Deutschsprachige Prosa seit 1945, S. 109.

11 Vgl. Schurf: Texte, Themen und Strukturen, S. 338.

12 Der Einfachheit halber wird im Folgenden für Schülerinnen und Schüler jeweils nur die maskuline Form genannt, gemeint ist hier selbstverständlich immer auch die feminine Form.

13 Vgl. Ministerium für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen: Kernlehrplan für die Realschule in Nordrhein-Westfalen Deutsch, S. 17.

14 Ebd.

15 Vgl. Ebd., S. 18.

16 Ebd., S. 35.

17 Ebd.

18 Vgl. Kaiser: Günter Eich: Inventur, S. 270.

19 Zitiert nach: Ebd., S. 269.

20 Kaiser: Günter Eich: Inventur, S. 269.

21 Die Versangaben in Klammern beziehen sich auf das Gedicht Inventur von Günter Eich in: Eich: Abgelegene Gehöfte, S. 42f.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Trümmerliteratur nach 1945. Unterrichtsentwurf für die 10. Klasse einer Realschule
Hochschule
Universität Paderborn  (Germanistik)
Note
1,3
Jahr
2013
Seiten
20
Katalognummer
V958654
ISBN (eBook)
9783346309877
ISBN (Buch)
9783346309884
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Böll, Unterrichtsentwurf, Trümmerliteratur, Literatur nach 1945
Arbeit zitieren
Anonym, 2013, Trümmerliteratur nach 1945. Unterrichtsentwurf für die 10. Klasse einer Realschule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/958654

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