Thematisierung des Rechtsextremismus im Unterricht


Seminararbeit, 1997

12 Seiten


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Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung

2. Eigeninterpretation von Tim der „Schläger“

3. Erklärungsversuche in der Forschung
3.1. Argumentationsmuster
3.2. Pädagogische Möglichkeiten in der Schule
3.3. Schulstrukturen und politische Bildung als Unterrichtsprinzip
3.4. Ansätze eines kontroversen Unterrichts
3.5. Ansätze zur Vermeidung von rechtsradikalen Ansichten

4. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

In der folgenden Hausarbeit habe ich mich darum bemüht, einige Aufzeichnungen zu interpretieren, wobei ich teilweise auf die bereits vorliegende Interpretation zurückgreifen mußte, da mir sonst einige zum Verständnis des Textes wichtige Informationen gefehlt hätten.

Im zweiten Teil der Hausarbeit ging es mir in erster Linie darum Forschungsaspekte und konkrete Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung aufzuzeigen.

2. Eigeninterpretation von Tim der „Schläger“

Die nun folgenden Aufzeichnungen stammen aus einem Unterrichtsblock in der Sekundarstufe. Die Lehrerin nach Einschätzung der Autoren der 68er Generation angehörig versuchte in diesem Themenblock das Problem der Ausländerfeindlichkeit zu behandeln indem sie mit den Schülern eine Diskussion eingehen wollte.

Ausschnitt1:

Inhalt der Unterrichtsstunde ist ein aufgezeichnetes Interview mit Skins, das gemeinsam besprochen wird. Schließlich geht es um die Selbstdarstellung der Skins, ihre Kleidung und „Uniformierung“. In diesem Zusammenhang steht die folgende kleine Unterrichtsszene:

L: ja da haben se ja gesagt wenn man sieht das die ne Bomberjacke tragen daß die die Stiefel tragen und so dann kann man dahingehn . und kann sich sofort mit den unterhalten wird von denen aufgenommen ne

T: (unverst.) heißt das jetzt weil ich ne Bomberjacke und Springerstiefel trage daß ich auch (unverst.) ich mein ich laufsorum wie ich rumlaufenwillund basta

S: (unverst.)

V: nein . du kannst aber hingehn . verstehste du kannst da hingehn (unverst.)

S: (unverst.)

L: möchteste von mir ne Antwort dazu haben Till

T: ja . möchte ne Antwort...

L: Tillwarumträgst du denn Stiefel und Bomberjacke

T: Bomberjacke weil ich se gut finde und (unverst.) ich hab ja gesagt ich trag (was ich will)

L: Till ... ich hab keine Absicht dir das zu verbieten aber man kann ja mal fragen danach

Till ein Schüler dieser Klasse wird in dieser Unterrichtsszene ganz direkt aufgefordert zu seinem Äußerem Stellung zu nehmen und sich letztlich dafür zu rechtfertigen, warum er mit Bomberjacke und Springerstiefeln herumläuft. Die Szene wird dadurch besonders prekär, daß mit seinem Outfit eine mögliche politische Orientierung verbunden wird, gegen die sich Till zu wehren versucht indem er auf sein Recht beharrt so herumlaufen zu können wie er will. Außerdem wird er noch von einer Schülerin (Vera) unter Druck gesetzt indem sie den Standpunkt der Lehrerin verteidigt. Als dann die Lehrerin ihm eine Antwort auf die Frage zu geben, welcher er sich verweigert erwartet man eine Auflösung dieser Verhörsituation durch die Lehrerin und eine Absolution. Statt dessen wird sie bestimmter und versucht ihn zu einer greifbareren Stellungnahme zu bringen. Als dieser aber nicht dazu zu bewegen ist, schließt sie die Auseinandersetzung mit einer Verharmlosung ihrer Mittel, jedoch mit keinem Freispruch von dem Verdacht er könnte ein Nazi sein, ab.

In dieser kurzen Szene wird klar, daß der Versuch dieses heikle Thema anzugehen zum scheitern verurteilt sein muß wenn man keine anderen Meinungen zuläßt und somit tabuisiert. Till mußte bei Einnahme eines Standpunktes mit dem Widerstand der Lehrerin und zumindest auch von Vera rechnen ohne davon ausgehen zu können, daß er ab da nicht mit einem Stigma als Nazi behaftet worden wäre. So bevorzugte er es sogar sich nicht gegen die Verdächtigung zur Wehr zu setzen.

Ausschnitt2:

Damit war die prekäre Situation aus Verdacht, Verweigerung und Tabuisierung noch nicht zu Ende. Vielmehr greift Vera, die sich zumeist am intensivsten am Unterricht beteiligt und der Lehrerin „nahesteht“, kurze Zeit später auf diesen Verdacht zurück:

V: ich denk nur solche Sachen die erinnern mich immer so an Skins und Neonazis oder so . weil die treten ja wirklich immer mit diesen (Sachen auf) ... aber ich find das kann man nicht immer auf den einzelnen selbst beziehen (unverst.) weiß nich . sonst ist das ja das Gleiche wie mit den Ausländern die werfen se ja auch alle in einen Topf

L: mhm ... nur mit einem großen Unterschied ne ... ob man Ausländer ist oder nich kann man sich nur bedingt aussuchen . was man trägt das kann man sich schon aussuchen

V: nja klar

Vera erneuert hier nochmals den Verdacht indem sie sagt, daß die Sachen ja schon an Skins und Neonazis erinnern, durch ihre Aussage man solle nicht alle in einen Topf werfen schmälert sie erstmal die Brisanz ab. Durch die Differenzierung der Lehrerin verschlimmert sich jedoch die Situation für Till erheblich denn nun wird er nicht nun dem Verdacht ein Nazi zu sein erneut ausgesetzt, sondern ihm wird indirekt das Recht abgesprochen das zu tragen was er will. Also genau das Recht mit dem er sich bisher rausgehalten hat und ihm von der Lehrerin auch zugestanden worden war.

Ausschnitt3:

Anschließend fragt die Lehrerin andere Schüler was sie hinter den Stilelementen (Bomberjacke, Springerstiefel) der Skins und Neonazis vermuten. Die Schüler tragen zusammen: Auffallen wollen, etc.. Schließlich wiederholt sie alles um dann zu Till zu sagen: „Kannste das nachvollziehen?“ Auch hier verweigert sich Till, worauf die Lehrerin folgendes erwidert:

L: keiner von uns würde ja behaupten daß der Till ein Neonazi ist . aber . wenn er mit dieser Kleidung rumläuft dann läuft er schon Gefahr daß der ein oder andere . daß er auf den ein oder anderen ne ähnliche Wirkung hat der ihn nicht kennt ne.

Wie dieser Ausschnitt zu verstehen ist, ließe sich letztlich nur entscheiden, wenn man die Lehrerin selbst Fragen würde, denn hinter „keiner von uns würde ja behaupten daß der Till ein Neonazi ist“ kann sich einerseits eine Art Freispruch verbergen den anschließend wieder relativiert oder aber eine sehr sarkastische Spitze. Für Till handelt es sich aber in jedem Fall nur um eine andere Schattierung der unterschwelligen Vermutung.

In die selbe Kerbe schlägt auch der folgende Ausspruch:

L: Es hat ja doch ein bißchen was von einem Abzeichen . wenn man sich bekleidet wie eine bestimmte Gruppe sich kleidet ... dann ist das sowas.

Die gesamte Szene hinterläßt bei mir ein schwaches Bild von den pädagogischen Leistungen der Lehrerin, da sie es nicht ermöglicht andere Standpunkte einzunehmen. So ist es Till nicht möglich seine Meinung zu Artikulieren. Zwar wird klar das Fremdenfeindlichkeit eine nicht erwünschte Einstellung ist, jedoch dürfte das Till bereits selbst schon vorher gewußt haben.

Ausschnitt4:

Im biographisch orientierten Interview zeigt sich, daß Till Mitglied im Technischen Hilfswerk und im Deutschen Roten Kreuz ist und sich in diesen Zusammenhängen auch an „gefährlichen“ Einsätzen beteiligt. In diesem Zusammenhang kommt er auch auf die „Springerstiefel“ zu sprechen, was zumindest ansatzweise verdeutlichen kann, was Till in der Unterrichtssituation nicht artikulieren konnte.

T: wir sind darauf geschult . im Katastrophenfall . den Einwohnern von H. so weit zu helfen daß

. die aus H. . auf gut deutsch rausbefördert werden mehr oder weniger freiwillig . und daß wir also selber H. die Einwohner und so weiter schützen durch alles mögliche bei Großbränden zu Beispiel (...) beim Brand in S. da haben wir . da hat unsere Einheit alles mögliche abgesperrt . dann warn wir auch schon bei Demonstrationen dabei wo es auch zu Ausschreitungen kam . da is es zwar klar daß einer von uns auch was abkriegt aber wir haben da soweit Schutzkleidung und wir können uns eigentlich auch zur Wehr setzen . weil wenn wir bedroht werden haben wir auch das Recht zurückzuschlagen . und das weiter als ein Zivilist (...) wir können . ähm ... im Auftrag sogar Personen ... sprich festnehmen oder . dabehalten . das heißt wir haben dort einige die haben dann versucht mit ihren Docs uns zu verprügeln auf gut Deutsch und . wir haben so Springerstiefel das sind mittlerweile so richtige Stiefel die haben so Seiten . die haben so Stahlstreifen in den Seiten drin da haben die gegen getreten da war bei denen die Stahlkappe verborgen . und wenn da einer von uns zurückgetreten hätte die hätten kein Schienbein mehr gehabt ne . da ham wir gesagt komm setz dich rein und da bleibste auch erstmal drin und wir haben also das Recht die die Leute . also den Leuten zu helfen...

In dieser Passage wird deutlich, daß die Springerstiefel durchaus als Machtinstrument und letztlich als Waffe von Till verstanden werden, dies jedoch im Rahmen von Institutionen, bei denen sie wahrscheinlich zur Schutzkleidung dazugehören. Bedenklich finde ich allerdings seine Auffassung von Hilfe, die hier als Kontrolle und Unterwerfen erscheint. Dennoch glaube ich sollte man seine Einstellung nicht mit der von Nazis verwechseln, da er sich in Institutionen engagiert, die in jedem Falle positivere Ziele verfolgen.

Ausschnitt5:

Hier kommt deutlich zur Aussprache, daß dieser Schüler lieber schweigt und seine nicht-konforme Meinung verschweigt als dadurch eine Verschlechterung seiner Noten zu riskieren. Diese Angst vor Sanktionierung scheint auch durchaus gerechtfertigt zu sein zumal sich ein Lehrer dahingehend geäußert hat, daß ein Schüler der

J: bei Herrn S. . da geh ich davon aus daß der das auch weiß ochhh da . ich will mir jetzt nich meine ganzen Noten versauen . wenn ich nämlich jetzt eiskalt da hingehen würde und sagen würde ich will auf jeden Fall zur Bundeswehr und ich hab Argumente mit denen ich die Lehrer ausschalten kann in dieser Beziehung ne . aber wenn ich dat machen würde dann könnte ich auch davon ausgehen daß meine Note den Bach runtergehen würde ne ... und das is mir das Risiko nich wert ... bin ich ganz ehrlich.

3. Erklärungsversuche in der Forschung

Der Umgang vieler Pädagogen mit dem Thema Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit ist stark durch Unsicherheit und Ratlosigkeit geprägt, da es sich um ein politisch - gesellschaftliches Problem handelt, bei dem die Schule mit herangezogen werden muß gleichzeitig aber nicht die Möglichkeiten hat dieses Phänomen zu lösen.

3.1. Argumentationsmuster

Um jedoch einen Ansatz zu erhalten ist es nötig die verschiedenen Standpunkte, die Jugendliche gegenüber Ausländern einnehmen zu unterscheiden. Dazu wurden 100 Aufsätze 14- und 15- jähriger ostdeutscher SchülerInnen zum Thema „Deutsche und Ausländer“ ausgewertet. Dabei fand man vier verschiedene Argumentationsmuster:

1. Die Universalisten:

Sie sind gegen eine Bewertung des Menschen nach Hautfarbe, Religion, etc.. Dabei berufen sie sich auf die Menschenrechte, für die sie eine universelle Geltung beanspruchen. Sie lehnen Gewalt ab und fordern mehr Toleranz gegenüber Ausländern.

2. Die „Ausländerfreunde“:

Diese Jugendlichen stehen Ausländern grundsätzlich positiv gegenüber. Die Deutschen sollten tolerant sein solange die Ausländer nicht aus einem „normalen Rahmen“ fallen, wobei als Normalität die eigene Kultur angesehen wird. Außerdem ist es entscheidend, ob sie sich bemühen sich anzupassen. Allerdings wird die fremde Kultur durchaus als Bereicherung empfunden.

3. Die „Ethnozentriker“:

Dieser Typus teilt die Ausländer in „Scheinasylanten“ und „wirklich“ politisch Verfolgte ein. Der zentrale Bezugspunkt ist ihr Deutschtum. Ausländer werden demnach wiederum in zwei Gruppen unterteilt. In solche die für die Deutschen nützlich sind und ihren Wohlstand mehren und in Unnütze. Außerdem dürfen sie „Ruhe und Ordnung“ der Deutschen nicht stören, da ansonsten nicht für ihre Sicherheit garantiert werden könne. Die „Ethnozentriker“ sind nicht für Gewalt gegen Ausländer, da sie als Unnütz angesehen wird und die Politik eigentlich gefordert sei.

4. Die „Ausländerfeinde“:

Ausländer werden in erster als Kriminelle, Drogenhändler, etc. wahrgenommen. Sie erscheinen als Bedrohung für die eigene Existenz und sehen sich als Unterpriviligiert. Man hat Verständnis für die Übergriffe gegen Ausländer und die Bereitschaft sich selbst daran zu beteiligen wird nicht ausgeschlossen.

Verhältnis zwischen den einzelnen Argumentationsmustern:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3.2. Pädagogische Möglichkeiten in der Schule

Hierbei stehen die Pädagogen vor einem mehrfachen Dilemma, denn Rechtsextremismus ist kein ausschließliches Problem der Jugendlichen und der Schule sondern es ist ein gesellschaftliches und politisches Problem, das sich im Denken und Verhalten der Jugendlichen widerspiegelt. Schulen können diese Probleme nicht lösen, können aber versuchen die Jugendlichen zur Reflektion anzuhalten.

Jedoch beginnt Ausländerfeindlichkeit mit Ausgrenzung und hierzu gibt es eine interessante Studie, die besagt daß etwa 40% der LehrerInnen schon mal abwertende Bemerkungen über bestimmte Minderheiten machen. Dies darf natürlich nicht sein wenn die Schule den Anspruch erhebt „bessere“ Menschen aus den Schülern zu machen.

3.3. Schulstrukturen und Politische Bildung als Unterrichtsprinzip

„Gegenwärtig kristallisiert sich immer deutlicher heraus, daß Schule auch dadurch in den staatlichen Herrschaftszusammenhang eingebunden ist, daß sie nationalkulturelle Zuschreibungen verfestigt und damit zu ethnischer Schichtung beiträgt.1“ Aus dieser Feststellung heraus wird nun gefolgert, daß es auch Ziel der Schule sein sollte auf eine multikulturelle Gesellschaft vorzubereiten und dies im Rahmen einer Schule, die stärker an demokratischen Prinzipien orientiert ist. Diese politische Bildung soll dann als Unterrichtsprinzip fächerübergreifend gelten. Dort sollen die Jugendlichen die Erfahrung machen können, daß ihre Partizipation real gefragt ist. In der Praxis sollte dieses Ziel über kontroversen Unterricht erreicht werden.

3.4. Ansätze eines kontroversen Unterrichts

Ausgangspunkt soll dabei sein, daß alle Beteiligten jederzeit alles sagen dürfen. So ist es über den Konflikt möglich verschiedene Ansichten zu thematisieren und herauszuarbeiten, wobei man auf der Erfahrungsebene der Schüler bleiben sollte.

Ansätze zu einem solchen Unterricht wären:

a) Realbegegnungen:

- Erkundung im Stadtteil und Begegnung mit Ausländern.
- Gespräche mit Ausländerbeauftragten, Politikern, etc..
- Befragungen zur Einstellung, als Einstieg zum Thema.

b) Realitätssimulation:

Gemeint ist hierbei vor allem das Rollenspiel das verschiedene Erlebnismöglichkeiten eröffnet. Wichtig ist aber vor allem eine nachgeschobene Auswertungsphase in der das Erlebte noch einmal strukturiert wird.

c) Produktives Lernen:

Wandzeitungen und Collagen bieten die Möglichkeit, das im Unterricht erarbeitete zu visualisieren und gleichzeitig anderen darzulegen.

d) Das kontroverse Unterrichtsgespräch:

Die Kontroverse muß jederzeit für alle Schüler möglich sein, da dies auch ein zentraler Punkt in ihrem späteren Leben sein wird, nämlich Erfahrungen, Meinungen und Positionen zu haben zu vertreten und gegebenenfalls auch zu ändern. So kann es im politischen Unterricht keinesfalls darum gehen reines Wissen zu vermitteln, sondern um die Kristalisierung verschiedener Positionen, die auf einem Grundwissen basieren.

3.5. Ansätze zur Vermeidung von rechstradikalen Ansichten

In der Prävention sollte ein Schwerpunkt auf den Umgang mit Medien gelegt werden, um so die Schüler möglichst früh zu einem kritischen Umgang mit ihnen zu bewegen. Dabei wäre es auch möglich auf die „rechte“ Presse direkt einzugehen und ihr so einen eventuellen Teil ihrer Faszination zu nehmen.

Gleichzeitig sollte auch der Aspekt der „Fremden“ selbst nicht zu kurz kommen. Dabei würden sich folgende Themen anbieten:

- Migrations- und Fluchtursachen
- Umgang mit Fremden
- Asylrecht
- Doppelte Staatsbürgerschaft
- Wohnungs- und Arbeitssituation von Ausländern

4. Fazit

Als Fazit möchte ich das betrachten, was ich als zukünftiger Lehrer besser oder zumindest anders machen möchte.

Hierbei möchte ich die Wichtigkeit einer Medienkompetenz noch einmal betonen. Da die Medien heutzutage das zentrale Element der Informationsbeschaffung, der Unterhaltung und der Vorurteilsverbreitung sind, sollte jeder doch zumindest einen geschärften Blick für diese haben. Als problematisch sehe ich den Umgang mit dem Begriff der „multikulturellen“ Gesellschaft bei den Pädagogen. So scheint er doch als etwas wünschenswertes betrachtet zu werden. Statt dessen denke ich, wenn man die Schüler zu mehr Toleranz und Achtung erziehen würde wäre schon viel erreicht. Ob dieses Ziel zu realisierbar sein wird, wird mir wohl die Zeit zeigen.

Literaturverzeichnis:

Combe, A., Was geschieht im Klassenzimmer?, Weinheim 1994.

Schubarth, W., Schule, Gewalt und Rechtsextremismus, Opladen 1993.

Heitmeyer, W., Die Bielefelder Rechtsextremismus-Studie, Weinheim 1992.

[...]


1 Zitiert nach Hamburger, F.: Für Nachdenken und eine selbstreflexive Praxis. Pädagogische Ansichten angesichts der Gewalt. Manuskript eines Referates bei der Tagung des Ministeriums für Bildung und Kultur Rheinland - Pfalz am 12.2.1993, S.8.

12 von 12 Seiten

Details

Titel
Thematisierung des Rechtsextremismus im Unterricht
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Veranstaltung
Proseminar: Schul- und Unterrichtsforschung in interaktionistischer Perspektive
Autor
Jahr
1997
Seiten
12
Katalognummer
V96060
Dateigröße
347 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Thematisierung, Rechtsextremismus, Unterricht, Proseminar, Schul-, Unterrichtsforschung, Perspektive
Arbeit zitieren
Manuel Montero Pineda (Autor), 1997, Thematisierung des Rechtsextremismus im Unterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/96060

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