Geschlecht in der Gesellschaft "Jenseits des Patriarchats" nach Stefanie Engler


Hausarbeit, 1998

13 Seiten, Note: sehr gut


Gratis online lesen

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Patriarchat
2.1 Allgemeine Bedeutung
2.2 Bedeutung in der Frauenbewegung
2.3 Bedeutung in der Frauenforschung

3. Verständnis von Geschlecht

4. Sex – gender - Verständnis

5. Konzept des "weiblichen Arbeitsvermögens"

6. Moderne Sichtweise des Konzepts

7. Soziale Konstruktion von Geschlecht

8. "doing gender"-Studie
8.1 "female marines"
8.2 "male nurses"
8.3 Ergebnis der Studie

9. Resümee

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Unser Referat Thema lautet "Geschlecht in der Gesellschaft - jenseits des Patriarchats" und basiert auf dem gleichnamigen Aufsatz von Steffanie Engler.

Anfänglich hört sich dieser Titel etwas eigenartig an und es läßt sich nicht sofort etwas mit ihm verbinden. Im Grunde geht es hierbei um die heutige Geschlechterdifferenzierung und um die soziologische Betrachtung des Begriffes Geschlecht.

In den vorangegangenen Referaten, speziell in denen die Familienstruktur des vorherigen Jahrhunderts behandelt wurde, läßt sich sehr gut entnehmen, welche geschlechtsspezifische Rolle der Mann einnahm. Ob man nun die bürgerliche Kleinfamilie, die Arbeiterfamilie oder die bäuerliche Familie des letzten Jahrhunderts betrachtet, stets stellte der Mann das Familienoberhaupt dar und demzufolge kann man von einer Vater – oder Männerherrschaft, einem Patriarchat, sprechen. In der jüngeren Vergangenheit hat sich in unserer Gesellschaft ein Wandel in Geschlechterbeziehung vollzogen, den man als Wandel des patriarchalischen Rollenverständnisses zur Partnerschaft bezeichnen könnte.

Heute möchten wir euch einen Einblick in die Geschlechterforschung vermitteln, wobei wir zuerst erläutern werden, wie sich diese bis zur Gegenwart entwickelt hat und welche heutigen Konzepte diskutiert werden. Im einzelnen werden wir dabei auf folgende Punkte eingehen.

Zum Beginn wollen wir den Begriff Patriarchat beleuchten. Das Label Patriarchat wurde in der Frauen- und Geschlechterforschung selten benutzt, aber es wurde durch kein anderes zentrales Label abgelöst. Folglich wollen wir der Frage nachgehen, was es mit diesem Begriff auf sich hat.

Anschließend werden wir uns mit dem Geschlechterverständnis in unserer Gesellschaft befassen, wobei zum Tragen kommt, daß heute eine rein biologische Differenzierung der Geschlechter in Frauen und Männer nicht mehr ausreicht und diese Unterscheidung gegenwärtig wenig überzeugen kann.

Desweiteren wollen wir auf ein weit verbreitetes Verständnis von Geschlecht eingehen, das durch die Unterscheidung "sex" und "gender" gekennzeichnet ist. Die aus den 50er und 60er Jahren aus dem anglo- amerikanischen Raum stammende Differenzierung zwischen biologischem, natürlichem Geschlecht (sex) und kulturellem, sozialem Geschlecht (gender) bestimmt weite Teile der feministischen, als auch die psychologische und sozialwissenschaftliche Forschung im allgemeinen zu Geschlecht und Sexualität. Durch die Unterscheidung von "sex" und "gender" werden zwei Grundrichtungen der Thematisierung und Theoretisierung von Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern in differenzierten Gesellschaften vorgestellt. Zum einen geht es um eine Richtung, hinter der sich unterschiedliche Konzepte verbergen, die jedoch zusammenfassend als Differenzkonzepte bezeichnet werden können und deren zentraler Ausgangspunkt charakterisiert werden kann durch "Geschlechterdifferenz". Zum anderen geht es um jene Richtung, deren Verständnis von Geschlecht umschrieben werden kann mit "soziale Konstruktion von Geschlecht". Diese beiden Grundrichtungen unterscheiden sich nicht nur darin, was unter Geschlecht verstanden wird bzw. wie Geschlechterverhältnisse in der Gesellschaft betrachtet und analysiert werden, sondern auch in Hinblick auf die gesellschaftliche Zeitdiagnose.

Am Ende des Referats wollen wir Euch noch eine jüngere amerikanische Studie vorstellen, die sich mit der Geschlechterdifferenzierung in der Berufsarbeit befaßt. Als Objekt der Untersuchung dienten Frauen, die bei den Marines tätig sind und Männer, die im Pflegeberufen arbeiten. Anhand dieser Beispiele sollen die Auswirkungen des Konzeptes der sozialen Konstruktion von Geschlecht auf das Berufsleben untersucht werden.

2. Das Patriarchat

2.1 Allgemeine Bedeutung

Der Begriff Patriarchat stammt aus dem griechischen und bedeutet Vaterherrschaft. Nach der allgemeinen BROCKHAUS-Definition ist das Patriarchat semantisch ein vieldeutiger Begriff, der sowohl eine durch die Vorherrschaft des Vaters oder Ältesten in einer Verwandtengruppe bestimmte Sozialstruktur als auch eine Männerherrschaft bzw. Vorrangstellung des Mannes in Gesellschaft, Politik, Familie und Kultur terminologisch zusammenfaßt.

Allgemeine Verbreitung hat der Begriff Patriarchat als Bezeichnung für die Universalität der jahrtausendelang ungebrochenen wirtschaftlichen, rechtlichen und kulturellen Männerherrschaft bzw. Männerdominanz durch die neue Frauenbewegung und die feministische Wissenschaft erlangt. Geläufiger als der Begriff Patriarchat war im Deutschen stets das Adjektiv "patriarchalisch". Früher charakterisierte es das hausväterliche und landesväterliche Regiment; aber auch – verklärend – gute alte Sitten, Tugend und Brauch der Vorväter, väterlicher Schutz und Fürsorge. Heute bezeichnet es neben der bevormundenden Fürsorge vornehmlich die prinzipielle Begünstigung und Dominanz des männlichen Geschlechts.

Das Substantiv Patriarchalismus taucht um 1900 auf. Die umfassende Bevormundung von Ehefrau und Kindern durch den Ehemann wurde als Ehepatriachalismus, die herrschaftlich- fürsorgliche Politik gegenüber Lohnarbeitern als Unternehmerpatriarchalismus bezeichnet.

Das patriarchale Leitbild hat im ausgehenden 20. Jahrhundert in den entwickelten Industriestaaten seine ökonomisch- sozialen Grundlagen wie seine ideologische Legitimation weitgehend eingebüßt. Gesellschaftliche Individualisierungstendenzen, die auch auf Familie und Ehe übergreifen, die wachsende Berufstätigkeit und materielle Unabhängigkeit der Frau vom Mann wie auch die durch die modernen Rationalisierungsprozesse bedingte Depersonalisierung von Herrschaft haben die Autorität des Mannes als Ernährer, Beschützer und Erzieher in der Familie nachhaltig erschüttert.

Vor allem in den 70er Jahren wurde Patriarchat als politischer Begriff internationalisiert und in der feministischen Wissenschaft analytisch eingesetzt. Dabei gibt es Grundsatzunterschiede zwischen der Frauenbewegung und der Frauenforschung in Bezug auf die Begrifflichkeit des Patriarchats.

2.2 Bedeutung in der Frauenbewegung

In der Frauenbewegung wurde der Begriff Patriarchat als ein historisches Relikt früherer Gesellschaftsformen bezeichnet, deren Hauptmerkmal Frauenunterdrückung ist und die "Frauenbefreiung" bzw. die "Selbstbestimmung der Frau" als politisches Ziel benannt. Eklatante Beispiele, die bis in die gegenwärtigen Diskussionen hineinreichen, sind zum einen die Regelung des § 218 StGB, und zum anderen Vorschriften aus dem Ehe- und Familienrecht. Obwohl die Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern im Art. 3 II GG verfassungsrechtlich verankert ist, gibt es nach wie vor gesellschaftliche und rechtliche Diskrepanzen. Diese Widersprüche wurden und werden in der Frauenbewegung als Diskriminierung des weiblichen Geschlechts angeprangert.

2.3 Bedeutung in der Frauenforschung

In der Frauenforschung hingegen wurde der Zusammenhang zwischen Patriarchat und Kapitalismus als Basis der geschlechterdifferenzierten Diskussion genutzt. Im Mittelpunkt der Frauenforschung stand die Analyse von patriarchalischen Systemen. Der Stellenwert von Hausarbeit bzw. Reproduktionsarbeit und das sog. "weibliche Arbeitsvermögen" wurden dabei kritisch hinterfragt. Hierbei boten Patriarchatskonzepte einen Bezugsrahmen, um beispielsweise jene über Jahrzehnte in der marxistischen Denktradition gängige Sichtweise, in der "Frauenunterdrückung" als Nebenwiderspruch kapitalistischer Produktionsverhältnisse gefaßt wurde, einer kritischen Betrachtung zu unterziehen. Feministische Wissenschaftlerinnen sahen "das Patriarchat" und die damit verbundene Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern als Voraussetzung des Kapitalismus. Somit wurde Geschlecht auch von modernen Gesellschaften zum zentralen Organisationsprinzip erklärt. Ein weiterer Ansatzpunkt der Frauenforschung war die Sichtbarmachung und Anerkennung der Hausarbeit als "richtige Arbeit". Bislang wurde die geleistete häusliche Arbeit als natürliche Arbeitsteilung zwischen Männern und Frauen angesehen, bei der es sich ausschließlich um eine private und persönliche Angelegenheit handelt. Weder wurde sie als eigenständige Arbeit thematisiert, noch wurde ihr ein angemessener gesellschaftlicher bzw. ökonomischer Wert zugesprochen. Die Tatsache, daß bei dem Ausfall einer häuslichen Arbeitskraft ein rechtlicher Anspruch auf finanziellen Ausgleich besteht, verdeutlicht, die gegenwärtig gewachsene Anerkennung der Hausarbeit.

Ausgehend von der damaligen Frauenforschung entwickelte sich die heutige Geschlechter-forschung welche den Begriff des Patriarchats zugunsten unterscheidender Begrifflichkeiten, wie Geschlechterverhältnisse, Geschlechterdifferenzen, Geschlechterbeziehung oder System kultureller Zweigeschlechtlichkeit und soziale Konstruktion von Geschlecht, aufgegeben hat. Eine Kategorisierung der heutigen Gesellschaftsverhältnisse unter dem Begriff des Patriarchats ist durch die zunehmende Individualisierung unmöglich geworden.

3. Verständnis von Geschlecht

Die Frage nach dem Geschlecht eines Menschen sollte in der Biologie eindeutig beantwortet werden können. Das ist die Erwartung, die allgemein vorherrscht. An Klarheit bei der Darstellung von Geschlechterunterschieden fehlt es in der Biologie sicher nicht, nur die eindeutige Diagnose "Das ist eine Frau" oder "Das ist ein Mann" kann die Biologie nur bedingt liefern. Das liegt einerseits an der vielschichtigen biologischen Definition von Geschlecht und andererseits an der Vielfalt und erstaunlichen Variabilität, mit der die Natur Frauen und Männer gestaltet. Gerade die Biologie mit der exakten, naturwissenschaftlichen Methodik, zeigt uns, wie vielfältig die Erscheinungsformen weiblicher und männlicher Individuen und wie fließend die Übergänge von Frau zu Mann sind.

Schon im Biologieunterricht wird eine strenge biologische Unterscheidung der Geschlechter anhand der Chromosomen xx und xy eindeutig wissenschaftlich festgelegt. Neben diesen genetischen Unterschieden existieren weitere physiologische Geschlechtsbestimmungs-möglichkeiten, wie z.B. das Keimdrüsengeschlecht, das morphologische Geschlecht, das Hormonengeschlecht und Besonderheiten des Gehirns. Trotz dieser doch recht zahlreichen Versuche, Geschlecht zu bestimmen, existiert keine streng biologische Geschlechtsdefinition, die eindeutig ist. Demzufolge reicht das naturwissenschaftliche Wissen zur Geschlechterdifferenzierung nicht aus.

Als natürliches, rein weibliches Attribut wurde und wird stets die Gebärfähigkeit herangeführt. Aber auch diese, auf der Fortpflanzung basierende Sichtweise, vermag nicht zu überzeugen, da sie generalisiert, denn nicht jede Frau ist immer in der Lage zu gebären, so wie nicht jeder Mann zeugungsfähig ist. Eine Frau, die ihr Klimakterium erreicht hat, verliert unstrittig nicht automatisch ihr Geschlecht. Folglich liegt die Vermutung nahe, daß die Zweigeschlechtlichkeit zu aller erst eine soziale Realität ist.

Da eine biologische Grenze eine eindeutige Trennung in zwei Geschlechter nicht ermöglicht, handelt es sich bei der "dichotomen Optik" um eine soziale Geschlechterkategorisierung. Die Existenz dieser zweigeteilten Optik zeigt sich in der Tatsache, daß bestimmt jeder von uns verunsichert reagiert, wenn er auf eine Person trifft, dessen Geschlecht sich nicht anhand von Äußerlichkeiten eindeutig bestimmen läßt. Diese Problematik belastet im besonderen Maße Transsexuelle, die gezwungen sind ihr eigentliches Wesen nach Außen hin zu unterstreichen um ihren Intereaktionspartnern eine klare Einstufung in ein Geschlecht zu ermöglichen, auch wenn dieses nicht ihrem eigentlichen biologischen Geschlecht entspricht. Das Phänomen des sozialen Geschlechtswechsels, wurde bereits hinreichend untersucht. Transsexuelle Frauen und Männer durchlaufen einen Prozeß, indem sie das ihnen zugeschriebene Geschlecht bewußt verändern und neu herstellen. Da diese Phase des Geschlechtswechsels sozusagen in Zeitlupe und bewußt abläuft, können Dinge sichtbar werden, die in "normalen" Interaktionsprozessen selbstverständlich und im Zuge von Sekunden geschehen. Die Basis für weitere diesbezügliche Untersuchungen lieferte die Fallstudie Agnes von Harold Garfinkel. Agnes ist eine Mann-zu-Frau Transsexuelle, die als Junge aufwuchs und ihren Penis als Fehler ansah, der korrigiert werden müsse. Diese Studie folgt dem Prinzip, Ungewohntes zu erforschen, um etwas über die Konstruktion von "Normalem" zu erfahren. Als "Normal" gilt in diesem Sinne die Sozialisation, die jeder von Geburt an seinem Geschlecht entsprechend durchläuft. Eine daraus resultierende Untersuchung beleuchtet den Zusammenhang von der Existenz bestimmter Genitalien und der alltagsweltlichen Konstruktionweise von Zweigeschlechtlichkeit. Dabei fungiert der Penis als ausschlaggebendes Merkmal für die Geschlechtszuschreibung. Das Nichtvorhandensein von "männlichen" Zeichen führt zur Zuschreibung "weiblich". Kleidung, Blicke und Gesten gelten für uns als sichere Hinweise, daß entweder weibliche oder männliche Genitalien existent sind, da diese im Alltagsleben nicht sichtbar sind.

In modernen Gesellschaften wird also von dem Vorhandensein zweier natürlicher Geschlechter ausgegangen. Diese symbolische Zweigeschlechtlichkeit ist allerdings nicht in allen Kulturen zu finden. In Indien beispielsweise herrscht die Jahrtausend währende Tradition des Eunuchentums. Junge Männer werden von ihren Genitalien und ihrer bisherigen Geschlechterrolle "befreit" und nehmen dabei ein fast mystisches, drittes Geschlecht an. Ihnen werden übermenschliche Fähigkeiten, wie die Herbeiführung von Glück und Verwünschungen zugesprochen. Auf Glück kann z.B. hoffen, wem ein kurzer Blick auf das verstümmelte Genital gewährt wurde. Für diese imaginären Kräfte werden sie in weiten Teilen Indiens verehrt und gefürchtet.

Etwas unbekannter hingegen ist die Kultur der nordamerikanischen Berdachen, die neben dem dualen Schema ein weiteres drittes Geschlecht, welches in Übersetzungen als "Weibermänner" bezeichnet wird, führt.

Im Zentrum all dieser Untersuchungen steht die soziale Konstruktion von Zweigeschlechtlichkeit, die das Geschlecht nicht als natürliche, biologische Tatsache voraussetzt.

Eine begriffliche Hilfe zur Unterscheidung von biologischen Geschlechtsmerkmalen einerseits und bisher als angeborenen betrachteten Verhaltensweisen und Eigenschaften andererseits, boten die aus der anglo- amerikanischen Diskussion stammende Unterscheidung "sex" und "gender".

4. Sex – gender - Verständnis

Die Unterscheidung zwischen den Geschlechtern und die Bedeutung, die dem Körper dabei zukommt, läßt sich auf verschiedene Weise denken. Bis in die 80er Jahre hinein dominierte unangefochten ein Modell, das zwischen der biologisch zu verstehenden am Körper festgemachten Zweigeschlechtlichkeit und dem sozial geformten psychischen und sozialen Geschlecht unterschied. Ein Klassiker dieses Denkens ist Simone de Beauvoirs (1978) "Das andere Geschlecht", die darin vorgenommene Trennung zwischen dem naturhaften Körper und der sozialen und kulturellen Ausformung der Zweigeschlechtlichkeit wurde in den 50er und 60er Jahren mit der Differenz zwischen biologischem "sex" und kulturellem "gender" terminologisch gefaßt. Diese Unterscheidung bot die Möglichkeit, jene ausschließlich biologischen Betrachtungsweisen abzuwehren, die Geschlechtsunterschiede in der Nähe der Frau zur Natur verankert wissen wollten und in der Gebärfähigkeit die natürliche Bedingtheit von sozialen Unterschieden zwischen den Geschlechtern sahen und Veränderungs-bestrebungen mit dem Hinweis auf die Biologie der Frau abwerten. Wie das Verhältnis zwischen natürlichem und sozialem Geschlecht sich gestaltet, welches als das grundlegende, primäre zu begreifen ist, konnte letztlich nicht geklärt werden. Die älteren Konzepte sahen immer in der natürlichen, biologischen Geschlechterdifferenzierung, also "sex", die Ursache für alle geschlechtlichen Rollenverteilungen, wohingegen die neueren Konzepte das soziale, kulturelle Geschlecht "gender" als Ursache für die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sieht. Diese neueren Konzepte besitzen einen gemeinsamen Nenner, nämlich die Tatsache, daß es Frauen und Männer gibt und diese schon immer verschieden waren und sind. Konzepte, die diese Annahme verfolgen, bezeichnet man als Differenzkonzepte. Zu ihnen gehört unter anderem das Konzept des "weiblichen Arbeitsvermögens".

5. Konzept des "weiblichen Arbeitsvermögens"

In der sozialwissenschaftlichen Frauenforschung wurde am Ende der 70er Jahre von Elisabeth Beck- Gernsheim und Ilona Ostner das Konzept des "weiblichen Arbeitsvermögens" formuliert. Zum einen ist dieses Konzept weit verbreitet und zum anderen weist es Eigentümlichkeiten in der Struktur auf, die allen Differenzkonzepten gemeinsam sind. Daher wollen wir dieses Konzept stellvertretend für diese Grundrichtung der Differenzkonzepte vorstellen.

Differenztheoretische Ansätze wie der des "weiblichen Arbeitsvermögens" arbeiten mit einem idealtypischen Konzept der Ähnlichkeit zwischen dem Arbeitsvermögen der Frauen auf der einen Seite, qualitativ bestimmbaren Merkmalen und Anforderungen der (verberuflichten) Arbeit auf der anderen Seite. Durch die geschichtlich bedingte Beschränkung der Frauen auf die häusliche Arbeit schien ein Ansatzpunkt gefunden, die von Frauen geleistete Arbeit in der Familie inhaltlich zu bestimmen und von Berufsarbeit, die durch Konkurrenz und Funktionalität gekennzeichnet ist, zu unterscheiden und gleichzeitig die geschlechtsspezifische Verteilung von Berufstätigkeit zu erklären. Durch dieses Konzept wurde angenommen, daß die Nähe von Frauen zur Hausarbeit und die Identifikation von Frauen mit Hausarbeit Konsequenzen für ihr berufliches Verhalten hat. Aufgrund der gesellschaftlichen Arbeitsteilung und der damit verbundenen Zuweisung von Familien- und Hausarbeit an das "weibliche Geschlecht" entwickeln Frauen ein auf leibliche und emotionale Bedürfnisse von Personen gerichtetes, durch Empathie, Intuition, Fürsorglichkeit etc. gekennzeichnetes "weibliches Arbeitsvermögen", das bestimmt wurde durch die Unterscheidung zu Erfordernissen in der Berufsarbeit.

Im typischen Frauenberuf treffen sich weibliches, auf den Reproduktionsbereich hin qualifiziertes Arbeitsvermögen von Frauen und hausarbeitsnahe Tätigkeitsanforderungen der verberuflichten Arbeit.

Anhand der Krankenpflege wurde verdeutlicht, daß die berufliche Pflege in starkem Umfang die Eigenschaften des "weiblichen Arbeitsvermögens" beinhaltet und es wurde daraus geschlossen, daß deshalb viele Frauen in diesem Berufsbereich tätig sind.

Durch das Konzept des "weiblichen Arbeitsvermögens" wird hier ein Zusammenhang zwischen Geschlecht und Berufsarbeit aufgezeigt. Frauen wählen Sozial- und Pflegeberufe, weil diese ihren Eigenschaften und Fähigkeiten entsprechen und gewisse Ähnlichkeiten zur häuslichen Arbeit aufweisen. Folglich sagt dieses Erklärungsmodell aus, daß Frauen überwiegend Frauenberufe ausüben, da sie in diesen ihr "weibliches Arbeitsvermögen", welches sie aufgrund von "geschlechtsspezifischer Sozialisation" erworben haben, einbringen können.

Die diesem Differenzkonzept innewohnende Unterscheidung der Geschlechter ist uns auch in anderen Bereichen allgegenwärtig. So wird beispielsweise von einem "weiblichen und männlichen Zugang von Technik" und von einer "unterschiedlichen Aneignungsweise" derselbigen gesprochen. Desweiteren gibt es in unserem Wortschatz das "männliche und weibliche Denken" oder die "weibliche und männliche Moral". Frauen sind in der Regel romantischer und einfühlsamer als Männer, die jene weiblichen Eigenschaften gelegentlich als "Gefühlsduselei" belächeln; wohingegen das schnelle zielorientierte und logische Handeln der Männer von Frauen als "Holzfällermanier" oder "Neandertalerverhalten" verurteilt wird (-natürlich nur situationsbedingt-). Auch in der Literatur und in der Filmbranche gibt es typische Frauen- und Männerbücher bzw. –filme. Als Beispiele seien hier nur der Film "Jenseits von Afrika" sowie die Werke von Rosamunde Pilcher genannt, die vom weiblichen Geschlecht im allgemeinen durchweg positive Kritiken erhalten, da sie inhaltlich Emotionen wecken, die von Frauen als ansprechend empfunden werden.

Die gerade erwähnten Beispiele rechtfertigen die Annahme einer natürlichen Zweigeschlechtlichkeit. So wird mit dem "weiblichen Arbeitsvermögen" die traditionell geringe Beteiligung und das geringe Interesse von Frauen an naturwissenschaftlich- technischen Berufen erklärt, und jenen, die sich dennoch in diese Berufsfelder hineinbegeben, wird ein "weiblicher Zugang" und eine "weibliche Aneignungsweise" von Technik attestiert.

6. Moderne Sichtweise des Konzepts

Da das "weibliche Arbeitsvermögen" aus der geschlechtsspeziefischen Sozialisation, sprich der traditionellen Arbeitsteilung, resultiert, liegt die Vermutung nahe, daß sich dieses Konzept ebenso wie die sozialen und kulturellen Gegebenheiten im Verlauf der letzten Jahrzehnte verändert hat. Entwicklungstendenzen wie "Individualisierung" und "sozialökonomische Veränderungen" führen zu Veränderungen in der Haus- und Erwerbsarbeit. Frauen sind in zunehmendem Maße voll- bzw. teilzeitbeschäftigt und in ihren Lebensverhältnissen unabhängiger. Diese Entwicklung führt zunehmend zu einer Abnahme der dem "weiblichen Arbeitsvermögen" zugesprochenen Fähigkeiten wie Empathie, Intuition und Fürsorglichkeit. Ein weiterer Grund für diesen "sozialen Trend" ist die Tatsache, daß es immer weniger Frauen gibt, die in jungen Jahren als Kinder und Jugendliche neben der Mutter Hausarbeit leisten mußten. Die daraus resultierende veränderte Weitergabe des "weiblichen Arbeitsvermögens" von der Mutter auf die Tochter verstärkt diesen Prozeß, da immer weniger Töchter eine emphatische Mutter haben. Empathie, so die konsequente Schlußfolgerung, als eine "weibliche Eigenschaft" ist durch den sozialen Wandel bedroht. In der Abnahme des "weiblichen Arbeitsvermögens" wird auch ein aktuelles gesellschaftliches Problem begründet, nämlich der Pflegenotstand. Was in traditionellen Familienstrukturen als Selbstverständlichkeit galt, das Betreuen und Pflegen der älteren Familienmitglieder, gilt mittlerweile schon als Ausnahme und wird dadurch zur gesamtgesellschaftlichen Aufgabe.

7. Soziale Konstruktion von Geschlecht

Anders als bei den Differenzkonzepten, die sich sowohl auf "sex" als auch auf "gender" beziehen, existiert ein jüngeres Konzept, welches das Geschlecht als soziale Konstruktion sieht und somit ausschließlich auf "gender" basiert. Die "soziale Konstruktion von Geschlecht" geht davon aus, daß sich die Geschlechterdifferenzen nur aus dem sozialen, kulturellen Geschlecht ergeben.

Bei der von uns erwähnten Fallstudie Agnes über die nichtvorhandene geschlechtliche Sozialisation von Transsexuellen geht hervor, daß Geschlecht nicht etwas ist was wir haben, sondern etwas, was wir tun. Aber dieses Tun, das "doing gender", ist situationsbezogenes Tun, um anderen eine geschlechtliche Einordnung und Identifizierung zu ermöglichen. Dieses "doing gender" zeigt die Grundrichtung der sozialen Konstruktion von Zweigeschlechtlichkeit. Das Geschlecht wird nicht als natürliche Tatsache vorausgesetzt. Gegenüber den Differenzkonzepten, wie dem eben dargestellten "weiblichen Arbeitsvermögen", verändert sich die Fragestellung. Differenzierende Konzepte versuchen zu erklären, warum Frauen und Männer unterschiedliche Berufe bevorzugen, wohingegen die Ansicht der sozialen Konstruktion von Geschlecht danach fragt, wie die Zweigeschlechtlichkeit in der Berufswelt konstruiert wird.

8. "doing gender"-Studie

Wie im beruflichen Alltagshandeln Geschlechterkonstruktionen erfolgen, wurde 1989 von Christine L. Williams in ihrer Studie "Gender Differences at Work: Women and Men in Nontraditional Occupations" untersucht. Hintergrund der Arbeit von Williams ist der nach Geschlecht hierarchisch strukturierte Arbeitsmarkt. Dieser ist in weiten Teilen in sogenannte Frauenberufe und Männerberufe gegliedert, und selbst in jenen Berufen, in denen beide Geschlechter tätig sind, läßt sich eine interne Trennung feststellen, was im allgemeinen einhergeht mit dem Effekt, daß meist Männer die statushöheren, prestigeträchtigeren und Frauen die statusniedrigeren Positionen besetzen. Sie untersucht in einer jeweils traditionellen Männer- und Frauendomäne, in der die Arbeitsinhalte unverändert bleiben, Prozesse der sozialen Herstellung von Geschlechterdifferenzen. Für ihre Studie wählte Williams Frauen aus, die bei den amerikanischen marines tätig sind und Männer die einen Krankenpflegeberuf ausüben. In beiden Berufsfeldern sind die jeweils untersuchten Geschlechter unterrepräsentiert und werden somit als cross-gender "Freaks" bezeichnet. Bekanntlich handelt es sich bei den "marines" um einen militärischen Bereich, der in besonderem Maße mit Männlichkeit und damit verknüpften Eigenschaften wie Aggressivität, Stärke, Überlegenheit etc. in Verbindung gebracht wird. Demgegenüber wird die Krankenpflege mit Weiblichkeit und damit verbundenen Eigenschaften, wie einfühlsam, intuitiv, emotional etc., verknüpft. Da die beiden untersuchten Berufsgruppen unzweifelhaft geschlechtlich fixiert sind, stellt sich die Frage in welcher Weise die Geschlechterdifferenz aufrechterhalten und gepflegt wird.

Das Prinzip etwas Ungewöhnliches zu erforschen um etwas über das "Normale" zu erfahren, das wir bereits bei der Fallstudie Agnes angesprochen haben, diente auch Williams als Basis für ihre Untersuchung. Sie arbeitete bei den "female marines" und "male nurses" Strategien heraus, die angewandt werden, um Geschlechterdifferenzen zu initiieren und zu verstärken.

8.1 "female marines"

Die weiblichen marines werden gegenüber den männlichen zahlreichen zusätzlichen Reglementierungen unterworfen, welche ihnen eine besondere Rolle innerhalb des "Marine Corps" zukommen lassen. Dieses beginnt schon bei der institutionellen Zugangsberechtigung. Männer werden selbst ohne Schulabschluß aufgenommen, wohingegen Frauen ein high school diploma benötigen. Dennoch stehen ihnen nur 20 % der Jobs offen, die jedoch von Kampfhandlungen ausgeschlossen sind. Somit bleiben ihnen auch die prestigeträchtigen und besser dotierten Stellen verwehrt. Diese Einschränkungen sollen die Weiblichkeit der "female marines" "schützen". Weitere kuriose Bestimmungen beziehen sich auf den Gebrauch von Regenschirmen. Frauen ist ihre Benutzung generell gestattet, während die Männer immer im Regen stehen müssen. In der Phase der Ausbildung sollen Differenzen eingeübt werden. Den männlichen und weiblichen Auszubildenden stehen jeweils maximal 10 Minuten zur Verfügung, um sich zu waschen und anzukleiden. Von den Frauen wird zusätzlich ein Mindestmaß an Make-up erwartet. "Female marines" ist die Teilnahme an Schmink-, Haarpflege- und Etikettekursen sowie Weiblichkeitstests vorgeschrieben. Die betroffenen Frauen stehen all diesen Sonderregelungen eher ambivalent gegenüber, denn einerseits ist ihnen eine geschlechtliche Identifizierung wichtig, andererseits streben sie, bezogen auf die Arbeit und den Ausschluß von bestimmten Positionen, einer Minimierung der Geschlechterdifferenzen an. In allen Bestimmungen und Sonderbehandlungen geht es darum, so Williams, Weiblichkeit zu inszenieren, herzustellen und hervorzuheben, um Differenzen zwischen den Geschlechtern zu verstärken, um "female marines" abzugrenzen von Männlichkeit.

8.2 "male nurses"

Wie könnte es auch anders sein, "male nurses" haben gegenüber Krankenschwestern tatsächlich bessere Aufstiegschancen und besetzen in der Regel eher höher bezahlte Verwaltungsposten. Obwohl sich die Männer in einer Minderheitenposition befinden, existieren für sie keine Sonderregelungen um ihre Männlichkeit zu schützen.

Das weibliche Pflegepersonal steht einer vermehrten Aufnahme von Männern positiv gegenüber, da sie sich dadurch eine Aufwertung ihres Berufes und eine damit verbundene Besserbezahlung erhoffen. Alle bemerkbaren Unterschiede zwischen "male" und "female nurses" haben durchweg positive Auswirkungen für das männliche Geschlecht. So befolgen die Ärzte, nach eigenem Bekunden der Pfleger, eher ihre Ratschläge und Meinungen und bringen ihnen mehr Achtung und Respekt entgegen als ihren weiblichen Kollegen.

Es wurde weiterhin festgestellt, daß die "male nurses" generell Tätigkeitsbereiche bevorzugen, in denen sie ihre Männlichkeit unterstreichen können. Sowohl die Psychiatrie, Intensivstationen als auch Bereiche in denen hochspezialisierte Technik verwendet wird, bieten ihnen hierbei die Möglichkeit sich in einer traditionellen Frauendomäne abzugrenzen.

8.3 Ergebnis der Studie

Anhand dieser Vergleichsgruppen läßt sich anschaulich belegen, daß die Strategien zur Aufrechterhaltung oder Verstärkung der Differenzen zwischen den Geschlechtern in beiden Gruppen unterschiedlich sind, obgleich alle Beteiligten bemüht sind, geschlechtlich angemessen identifiziert zu werden. Die Bemühungen eine Trennlinie zwischen den Geschlechtern aufrecht zu erhalten, sind an jenen Stellen besonders ausgeprägt, an denen die Gefahr besteht, daß sie brüchig wird. Hierbei handelt es sich vorrangig um eine sozial konstruierte Trennlinie, die hauptsächlich von Männern initiiert wird, da sie einen Verlust ihrer gesellschaftlichen Höherwertigkeit befürchten. Um diesem drohenden Statusverlust entgegenzuwirken, unternehmen Männer die größeren Anstrengung zur Aufrechterhaltung einer gesellschaftlichen Geschlechterdifferenzierung.

Das "Gleichheitstabu" zwischen den Geschlechtern besagt, daß Frauen und Männer tun und lassen können, was sie wollen, solange sie unterschieden werden können.

9. Resümee

Wir hoffen es ist uns gelungen den Wandel der Betrachtungsweise der Geschlechter-differenzierung im Laufe der Zeit darzustellen. Das Ziel unseres Referates war es nicht ein endgültiges Ergebnis der Diskussion darzulegen, sondern die unterschiedlichen vorhandenen Erklärungsmodelle in Bezug auf Geschlechterdifferenzierung vorzustellen. Durch die fortlaufende Entwicklung der Gesellschaft werden sich auch die bestehenden Konzepte weiterentwickeln und gegebenenfalls auch neue entstehen.

Unseres Erachtens hat jede Sichtweise seine Existenzberechtigung und enthält diskussionswürdige Ansätze. Eine ausschließliche sex oder gender Betrachtung ist uns für die Erklärung von Geschlechtsunterschieden zu einseitig.

Der Ansatz der natürlichen, biologischen Zweigeschlechtlichkeit läßt bewußt Aspekte der Sozialisation des Geschlechts außenvor, um mögliche gesellschaftliche Veränderungen im Sinne der Frauen zu unterbinden. Er ist schlichtweg nicht mehr zeitgemäß.

Das Konzept, das die Zweigeschlechtlichkeit als soziale und kulturelle Konstruktion erachtet, spart im Gegenzug die offenkundig vorhandenen biologischen Unterschiede aus und ist nach unserer Meinung somit ebenso unvollständig. Einige physiologische Differenzierungen zwischen den Geschlechtern lassen sich nicht verleugnen.

Die uns am plausibelsten erscheinenden Erklärungsmodelle sind die, die beide Ansätze miteinander verknüpfen. Eine sex – gender – Betrachtung hat den Vorteil, daß sie allen Aspekten gerecht werden kann, da sie in ihrer Gewichtung zwischen sex und gender individuell gehandhabt werden kann. In zunehmendem Maße läßt sich eine Übergewichtung des "gender" erkennen, was sich auch im Konzept des "weiblichen Arbeitsvermögens" widerspiegelt.

Man darf allerdings nicht außer acht lassen, daß diese theoretischen Überlegungen Produkte der "modernen" Industriegesellschaften sind. Global gesehen, gibt es auch andere Kulturkreise, die einen weitaus größeren Bevölkerungsanteil darstellen, die mit ihren traditionellen Rollenmodellen glücklich und zufrieden sind. Eine Hinterfragung der Geschlechterverhältnisse findet bei ihnen in der Regel kaum statt. Es wird sich daher niemals ein Konzept für Geschlechterdifferenzen finden lassen, welches auf alle Gesellschaften anwendbar ist.

Literaturverzeichnis

Beauvoir, Simone de: Das andere Geschlecht, Reinbek 1978

BROCKHAUS: Die Enzyklopädie: in 24 Bänden, 20. Aufl.,

Bd 16, Leipzig Mannheim 1998

Engler, Steffanie: Geschlecht in der Gesellschaft – Jenseits des "Patriarchats", in: Kneers / Nassehi / Schoer (Hrsg.), Soziologische Gesellschaftsbegriffe, München 1997

Hagemann – White, Carol: Sozialisation: weiblich – männlich?, Opladen, 1984

dies. Wir werden nicht zweigeschlechtlich geboren..., in: Hagemann – White / Rerrich (Hrsg.), FrauenMännerBilder. Männer und Männlichkeit in der feministischen Diskussion, Bielefeld 1988

Kessler, Suzanne J. / McKenna, Wendy: Gender. An Ethnomethodological Approach, NewYork 1978

Knorr – Cetina, Karin: Spielarten des Konstruktivismus, in: Soziale Welt, Jg. 40, S. 86 – 96, 1989

Lindemann, Gesa: Geschlecht und Gestalt: Der Körper als konventionelles Zeichen der Geschlechterdifferenz, in: Pasero / Braun (Hrsg.), Konstruktion von Geschlecht, Pfaffenweiler 1995

Lipp, Wolfgang: Geschlechtsrollenwechsel. Formen und Funktion am Beispiel ethnographischer Materialien, in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 38, S. 529 – 559, 1986

Ostner, Ilona: "Weibliches Arbeitsvermögen" und soziale Differenzierung, in: Leviathan 2, S. 192 – 202, 1991

West, Candance / Zimmerman, Don H.: Doing gender, in: Lober / Farrell (Hrsg.), The Sozial Construction of Gender, Newbury Park London / New Deli 1991

Williams, Christine L.: Gender Differences at Work: Women and Men in Nontraditional Occupations, Berkeley 1989

13 von 13 Seiten

Details

Titel
Geschlecht in der Gesellschaft "Jenseits des Patriarchats" nach Stefanie Engler
Veranstaltung
Familiensoziologie
Note
sehr gut
Autoren
Jahr
1998
Seiten
13
Katalognummer
V96475
Dateigröße
511 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Geschlecht, Gesellschaft, Jenseits, Patriarchats, Stefanie, Engler, Familiensoziologie
Arbeit zitieren
Oliver Spatz (Autor)Andreas Solloch (Autor), 1998, Geschlecht in der Gesellschaft "Jenseits des Patriarchats" nach Stefanie Engler, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/96475

Kommentare

  • Gast am 23.10.2002

    sehr gut, aber.

    Hi Oliver, hi Andreas,

    ich finde eure Hausaufgabe sehr sehr gut, aber leider habe ich fast genau den selben Text auf einer anderen Internetseite schon einmal gesehen. Abgeschrieben?? Egal, hauptsache ist doch, dass hr eine gute Note bekommen habt.

  • Oliver; Solloch Spatz am 30.11.2002

    Super.

    Die Arbeit bezieht sich auf die sehr "dröge" und nervende Engler und fasst etliche Bücher über dieses Thema in wenigen Absätzen zusammen.
    Mir hat diese Referatsausarbeitung sehr geholfen!

  • Gast am 27.1.2003

    Re: sehr gut, aber.

    |
    |Ist egal schrieb:
    ||Hi Oliver, hi Andreas,
    |
    |ich finde eure Hausaufgabe sehr sehr gut, aber leider habe ich fast genau den selben Text auf einer anderen Internetseite schon einmal gesehen. Abgeschrieben?? Egal, hauptsache ist doch, dass hr eine gute Note bekommen habt.

    Geschlecht in der Gesellschaft "Jenseits des Patriarchats" nach Stefanie Engler


    Autor: Oliver Spatz, Andreas Solloch
    Datum: 1998
    Fachbereich: Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter
    Note: sehr gut
    Veranstaltung: Familiensoziologie

    Antwort schreiben:

    Echt, wo denn? Würde mich mal interessieren, da wir ziemlich lange daran rumgearbeitet haben (es war tatsächlich eine der wenigen Arbeiten, die ich vollständig aus eigener Kraft erstellt habe, reusper reusper :-) deshalb tut sowas weh.)
    Vielleicht hat ja jemand von uns geklaut.
    Meld Dich doch mal.

    MfG Olli Spatz

  • Gast am 27.1.2003

    Klasse, vielen Dank.

    Endlich hat es mal jemand geschafft, die Texte der Engler auseinanderzunehmen, in eine logische Reihenfolge zu bringen und sie treffend wiederzugeben.
    Vielen Dank, Ihr habt mir sehr damit geholfen!

    Eure Nicci

  • Gast am 3.7.2003

    Gut gemacht.

    Gute Sache, sagt sehr viel über das Thema und über die Schriften der Autorin.
    Hat mir schon in zweierlei Hinsicht geholfen.

    Flo

Im eBook lesen
Titel: Geschlecht in der Gesellschaft "Jenseits des Patriarchats" nach Stefanie Engler



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden