Büchner, Georg - Dantons Tod


Referat / Aufsatz (Schule), 1999

8 Seiten


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Georg Büchner, Dantons Tod

1. Der Autor

(Karl) Georg Büchner wurde am 17.10.1813 in Goddelau bei Darmstadt als Sohn eines Arztes geboren. Büchner wurde nur 23 Jahre alt und verstarb am 19.02.1837 in Zürich an einer Typhusinfektion.

Georg Büchner hatte zwei Brüder, Alexander und Ludwig (ebenfalls Schriftsteller), und eine Schwester, Luise.

Seine Kindheit und Schulzeit verbrachte Büchner in Darmstadt, wo er das Gymnasium besuchte. Durch seine Eltern und durch die Schule erfuhr er eine breite und vielseitige Bildung, aber auch seine politischen Interessen wurden durch sie geweckt. Im Herbst 1831 begann Büchner auf Wunsch seines Vaters ein Studium der Medizin und Naturkunde in Straßburg.

Ein halbes Jahr später, im Frühjahr 1832, verlobte er sich heimlich mit der Pfarrerstochter Wilhelmina Jaegle, die er später heiratete.

Ab Oktober 1833 setzte er sein Studium an der Landesuniversität in Gießen fort, wo er im März 1834 die "Gießener Gesellschaft der Menschenrechte" gründete. Im Juli desselben Jahres verfasste Büchner die Flugschrift "Der hessische Landbote" mit dem Gedanken an eine Revolution der damaligen Verhältnisse im Großherzogtum Hessen durch eine Anstachelung der Massen. Wegen einer darauffolgenden Polizeiaktion gegen ihn kehrte er im September 1834 nach Darmstadt zu seinem Vater zurück.

Dort gelang es ihm, innerhalb von nur fünf Wochen sein erstes Drama "Dantons Tod" zu schreiben. Dieses Werk gilt als eines der bedeutendsten Schöpfungen des 19. Jahrhun- derts, wurde allerdings erst im 20. Jahrhundert entsprechend gewürdigt. Noch bevor Ende März 1835 ein Vordruck von "Dantons Tod" im Frankfurter "Phönix" ver- öffentlicht wurde, floh Büchner auf Grund einer gerichtlichen Vorladung nach Straßburg. In Straßburg schließlich ahmte er sein großes Vorbild William Shakespeare nach, indem er sich tagsüber seinem Studium widmete und nachts seinen schriftstellerischen Künsten freien Lauf ließ. Während seines Straßburg-Aufenthaltes schrieb er noch die Novelle "Lenz" und die Komödie "Leonce und Lena", die eigentlich als Beitrag für ein Preisaus- schreiben gedacht war. Beide Werke wurden aber erst nach seinem Tode publiziert. Von Straßburg aus erwarb er 1836 den Dr. phil. der Universität Zürich für seine Abhandlung "Sur le système nerveux du barbeau".

In den Jahren 1836/37 entstand "Woyzeck", das erste bedeutende deutsche soziale Dra- ma.

Nach seiner Probevorlesung über Schädelnerven wurde Büchner an der Philosophischen Fakultät Zürich als Privatdozent aufgenommen.

Kurze Zeit später starb er.

Seit 1923 wird der Georg-Büchner-Preis, der bedeutendste deutsche Literaturpreis verge- ben.

2. Inhaltsangabe

Georg Büchners "Dantons Tod" handelt von dem Schicksal des französischen Revolutio- närs Georg Danton, der versucht die Republik ohne Gewalt zu errichten.

Zu Beginn des ersten Aktes legen die Anhänger Dantons ihr politische Haltung dar: sie fordern bürgerliche Freiheiten, die Unterdrückung des Schreckensherrschaft und "die Re- volution muß aufhören und die Republik muß anfangen". Doch Danton tritt dem skeptisch gegenüber und seine politische Resignation kommt zum Vorschein: "die Statue der Frei- heit ist noch nicht gegossen, der Ofen glüht, wir alle können uns noch die Finger dabei verbrennen." Die zweite Szene zeigt die Unzufriedenheit des Volkes, das die Fortsetzung der Revolution und das "Totschlagen" der Bessergestellten fordert: "Totschlagen, wer le- sen und schreiben kann!" Die dritte Szene spielt im Jakobinerklub, wo Robespierre die Jakobiner von der Weiterführung der Gewaltherrschaft überzeugt, denn seiner Meinung nach ist "der Schrecken" "die Waffe der Republik". Im Gespräch zwischen Lacroix und Le- gendre, zwei Deputierten des Nationalkonvents, kommt in der vierten Szene die Angst der beiden zum Ausdruck. In der folgenden Szene besucht Danton die Grisette Marion, um sich vom politischen Geschehen abzulenken. Als sein Freund und Anhänger Lacroix auf- taucht, ihm von Robespierres Rede vor den Jakobinern berichtet und ihn vor der drohenden Gefahr warnt, versucht Danton ihn zu beschwichtigen: "Sie werden's nicht wa- gen." und beschließt, Robespierre aufzusuchen. Der erste Akt endet mit der Auseinandersetzung zwischen Danton und Robespierre. Danton spricht sich gegen eine Fortsetzung des Terrors aus und wirft Robespierre eine scheinheilige Moral vor, mir der er seine Gegner ausschalten will: "Robespierre, du bist empörend rechtschaffen." Nachdem Danton ihn verlassen hat, beschließt Robespierre, dass Danton aus dem Verkehr gezogen werden müsse: "Er muß weg. Wer in einer Masse, die vorwärts drängt, stehenbleibt, leistet so gut Widerstand, als trät' er ihr entgegen: er wird zertreten."

Der zweite Akt beginnt damit, dass Dantons Freunde ihn zur Flucht drängen wollen. Doch Danton glaubt nicht an eine bevorstehende Verhaftung oder ähnliches und will erneut sich und seine Anhänger beruhigen: "Sie werden's nicht wagen." Die zweite Szene schildert ei- ne Alltagssituation auf der Straße, bei der Danton und Camille zugegen sind. In der nächsten Szene berichtet Danton seinem Freund Camille und dessen Frau von dem Haft- befehl, der mittlerweile gegen ihn vorliegt. Camille will ihn wieder zur Flucht überreden, aber Danton ist "der Hundeleien überdrüssig". Die vierte Szene beschreibt die Todes- sehnsucht Dantons, die er in einem Monolog auf freiem Feld ausdrückt. In der darauffolgenden Szene erwacht Danton von einem bösen Alptraum und rechtfertigt vor sich selbst die Septembermorde: "Wir schlugen sie - das war kein Mord, das war Krieg nach innen." In der sechsten Szene versammeln sich Bürgersoldaten vor Dantons Haus, bevor sie es schließlich stürmen, um Danton zu verhaften. Am Ende des zweiten Aktes rechtfertigen Robespierre und St. Just die Verhaftung Dantons vor dem Nationalkonvent und versuchen einen Antrag Legen-dres auf Anhörung Dantons abzuschmettern. Der dritte Akt beginnt mit einer Szene aus dem Palais Luxembourg, das als Gefängnis dient. Die inhaftierten Revolutionäre diskutieren ergebnislos über atheistische und materia- listische Philosophien. Nachdem Danton und seine Anhänger eingeliefert wurden, äußert Camille seine Enttäuschung über ihr politisches Versagen, aber Danton sehnt sich schon nach der Guillotine. Die folgende Szene zeigt, wie der öffentliche Ankläger Fouquier und der Präsident des Revolutionstribunals Herman die Auswahl der Geschworenen für den Prozess gegen Danton manipulieren. Die dritte Szene spielt im Untersuchungsgefängnis, der Conciergerie. Danton bereut, dass er das Revolutionstribunal geschaffen hat, denn jetzt wird es über sein Leben entscheiden, obwohl es die Unschuldigen retten sollte. In der vierten Szene findet Dantons erste Anhörung vor dem Tribunal statt. Danton rechtfertigt seine Handlungsweise als "Nationalkühnheit" und erntet durch seine Rede lauten Beifall, wodurch Herman nur unter fadenscheinigen Gründen die Sitzung beenden kann. Aber in der fünften Szene möchte ein betrunkener General gerne eine Verschwörung zur Befrei- ung Dantons anzetteln: "Wir erbrechen die Gefängnisse, wir müssen uns mit den Gefangenen verständigen." Diese Nachricht sieht St. Just in der sechsten Szene als brauchbaren Beweis gegen Danton. Die siebte Szene spielt erneut in der Conciergerie, wo Danton die Ruhe "im Nichts" sucht. Die nächste Kurzszene bringt die Übermittlung der Denunziation. In der neunten Szene gelingt es Danton wieder vor dem Tribunal, die Men- ge für sich zu gewinnen. Er will "mit der Kanone der Wahrheit hervorbrechen" und seine "Feinde zermalmen". Doch in der letzten Szene des dritten Aktes reicht das Argument ei- nes Bürgers, Danton sei ein wohlhabender Fresser, um die Meinungen umzuschlagen. Der vierte Akt beginnt mit Dantons Frau Julie, die durch einen Boten eine ihrer Locken Danton überbringen lassen möchte. In der zweiten Szene rechtfertigt Dumas, ebenfalls Präsident des Revolutionstribunals, das bevorstehende Todesurteil gegenüber einem Bür- ger. Die folgende Szene zeigt Camille in der Conciergerie sehr beunruhigt, weil er seine Lucile jetzt alleine zurücklassen muss. In der vierten Szene erscheint Lucile geistig verwirrt vor dem Fenster der Gefangenen und führt einen Monolog. In der anschließenden Szene verabschieden sich die Dantonisten voneinander und treten den Weg zur Hinrichtung an, während Julie in der sechsten Szene Selbstmord begeht. Die siebte Szene handelt von der Hinrichtung Dantons und seiner Anhänger. Die letzten beiden Szenen gehören Lucile, die durch die Straßen irrt und von der Hinrichtung hört. Am Ende verurteilt sie sich selbst, indem sie den König hochleben lässt.

3. Historischer Hintergrund

"Dantons Tod" spielt in der Spätphase der Französischen Revolution (24. März - 5. April 1794), in der zwei herausragende Revolutionsführer - Robespierre und Danton - zu erbitterten Feinden werden.

Anfangs ging jeder seine eigenen Wege in der Politik: Danton gründete zusammen mit Desmoulins und Marat den radikalen Klub der Cordeliers, der sich für die ärmeren Bevölkerungsschichten einsetzte, Robespierre schloss sich den Jakobinern an, wo er bald die Führungsrolle übernahm.

Ihr erstes Zusammenwirken zeigte sich im August 1792, als beide maßgeblich am Sturm auf die Tuillerien und am Sturz der Monarchie beteiligt waren. In der ersten Septemberwo- che billigte der neue Justizminister Georg Danton die sog. "Septembermorde" an über 1000 politischen Gefangenen, vor allem Geistliche, die den Eid auf die Zivilverfassung des Klerus verweigerten, und Royalisten. Noch im gleichen Monat trat der Nationalkonvent als neu gewählte verfassunggebende Versammlung zusammen und rief sogleich die Republik aus. Beherrscht wurde der Nationalkonvent zunächst von der Bergpartei, einer radikalen Fraktion der Jakobiner unter Führung Robespierres, und den Girondisten.

Die Verurteilung und schließlich die Hinrichtung des abgesetzten Königs Ludwig XVI. am 21. Januar 1793 war das Werk Robespierres, denn dieser drängte darauf.

Am 6. April 1793 wurde der Wohlfahrtsausschuss zur Überwachung der Regierung und des Nationalkonvents eingerichtet, ausgestattet mit vielen politischen Vollmachten. Präsident des Wohlfahrtsausschusses war Danton, der aber im Juli durch Robespierre aufgrund angeblicher Kontakte ins Ausland abgelöst wurde.

Wegen der instabilen außen- und innenpolitischen Lage und auch weil er die heftigen Angriffe der Girondisten satt hatte, schloss sich Danton im Juni mit der Bergpartei Robespierres zusammen, um die Girondisten zu stürzen.

Mit Hilfe von Danton, St. Just und Carnot setzte Robespierre dann extreme Maßnahmen durch, um eine Gegenrevolution schon im Keim zu ersticken.

Als Vorsitzender des Wohlfahrtsausschusses machte sich Robespierre die Vollmachten zu eigen und baute seine diktatorische Macht aus. Seine Schreckensherrschaft ("La Grande Terreur") rechtfertige er als Notwendigkeit, um die Krise von 1793 zu überwinden. Doch Anfang des Jahres 1794 gab es erneute Unruhen in der Regierung durch ge- genseitige Anklagen der Korruption und des Verrats. Danton versuchte den Konflikt beizulegen, aber seine Sympathie galt den indulgents, den "Nachsichtige", die Gewalt und Unterdrückung im Innern Frankreichs verabscheuten. Dies missfiel Robespierre und er kam zu der Überzeugung, dass alle politischen Gegner aus der Regierung entfernt werden müssten. Also ließ er Danton verhaften, vom Revolutionstribunal verurteilen und am 5. Ap- ril 1794 durch die Guillotine hinrichten.

Am 27. Juli 1794 endete Robespierres Schreckensherrschaft, weil er gestürzt und umgebracht wurde.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

4. Geschlossene und offene Form des Dramas

Das geschlossene Drama wird bezeichnet als "Ausschnitt als Ganzes". Es ist eine in sich selbst begrenzte Erscheinung, die an allen Stellen auf sich selbst zurückdeutet. Es ist in sich gerundet und abgeschlossen.

Personen, Ort und Zeit der Handlung haben nur einen Sinn, wenn man das ganze Drama betrachtet. Um den Ausschnitt als Ganzes wirken zu lassen, ist der Aufbau (mit deutlich markiertem Anfang, Höhepunkt und Ende), das Gegenspiel zwischen Protagonist und An- tagonist, sowie die Dialoge zwischen den Gegenspielern verantwortlich. Die Zeit, in der sich das Drama abspielt, läuft einheitlich und einlinig ab, d.h. die einzelnen Szenen finden zeitlich hintereinander statt und folgen somit einer inhaltlichen Entwicklung. Was nicht in diese Entwicklung bzw. Zeitleiste passt (z.B. Geschehnisse der Vorgeschich- te), wird durch Einschübe durch Berichte von Boten oder in Dialogen zusammengefasst. Auch der Ort des Dramas bleibt die ganze Zeit über der gleiche. Er ist einheitlich. Die Personen stammen alle aus einer bestimmten Gesellschaftsschicht, meistens Fürsten oder ähnlich gestellte und repräsentieren das Volk.

So ist im geschlossenen Drama nicht nur die Handlung ein Ausschnitt als Ganzes, sondern auch Personen, Zeit und Raum.

Das offene Drama ("Das Ganze in Ausschnitten") dagegen soll nach allen Seiten hin unbegrenzt erscheinen. Die äußere Handlung des Dramas geht über die Grenzen, die durch Anfang und Ende vorgegeben sind, hinaus. Dadurch setzt des Geschehen völlig unerwartet ein, endet aber auch ebenso unverhofft.

Im Gegensatz zum geschlossenen Drama besitzt das offene Drama keine Einheit, sondern es enthält eine Vielfalt von Handlung, Raum und Zeit. Es folgt keiner bestimmten Entwicklung, es reiht Gleichwertiges aneinander.

Auch besteht ein großer Unterschied zum geschlossenen Drama in Spiel und Gegenspiel: der Held hat hier keinen persönlichen Gegner, der ihn durch Wortduelle herausfordert. Der Antagonist ist die Welt, die durch ihre vielfältigen Einzelerscheinungen auf den Spieler eindringt.

Im offenen Drama verbinden sich Zeit und Raum zu einmaligen Situationen. In fast jeder Szene findet ein Raum- bzw. Zeitwechsel statt.

Da der Handlung keine Grenzen gesetzt sind, muss auch die Anzahl der Personen unbe- grenzt sein. Es wird kein einzelner Stand dargestellt, der sich als Ganzes repräsentiert, sondern es treten viele Stände gleichzeitig auf.

Folglich ist auch die Einzelszene ein selbständiger Teil des Ganzen, in dem das zentrale Thema als Aspekt veranschaulicht wird.

Wie man nun leicht sieht, ist "Dantons Tod" ein geschlossenes Drama. Ihm sind Grenzen gesetzt, sowohl in inhaltlicher als auch in zeitlicher, räumlicher und personeller Hinsicht.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

5. Eigene Wertung

Auf mich machte "Dantons Tod" nicht gerade den besten Eindruck. Ich fand es etwas verwirrend und unübersichtlich, weil ständig neue Personen auftraten, die ich nicht sofort einzuordnen wusste.

Des weiteren setzte Büchner voraus, dass man über den politisch-historischen Hintergrund der Französischen Revolution informiert ist.

Außerdem ist die Sprache nicht direkt verständlich, was bedeutet, dass ich das Buch ein zweites Mal lesen musste, um den Inhalt zu verstehen. Ich bin sowieso der Überzeugung, dass man dieses Buch mindestens zweimal lesen sollte, da soviel darin versteckt ist, dass man es unmöglich gleich entdeckt und versteht.

Was mir an "Dantons Tod" noch negativ aufgefallen ist, war die Tatsache, dass dem Buch schon von Anfang an die Spannung fehlte. Wie der Titel schon sagt, stirbt der Held Danton am Ende des Dramas. Ich hatte mir eigentlich mehr von dem Titel erhofft, so zum Beispiel, dass sich Danton energisch gegen seine Widersacher wehren würde und nicht gleich auf- gibt und sich auf den Tod freut.

So plätschert die Handlung dahin, der Leser fühlt sich gelangweilt, weil nichts passiert, und zum guten Schluss wird Danton hingerichtet.

Einen positiven Kritikpunkt konnte ich leider nicht finden.

Deshalb empfehle ich das dramatische Buch nur den wirklichen Literaturfreunden und Anhängern des Vormärzes.

Quellenangaben:

- Kindlers Literaturlexikon Band 6, dtv
- Harenbergs Lexikon der Weltliteratur Band 1
- Microsoft Encarta 99 Enzyklopädie
- Geschlossene und Offene Form im Drama, Volker Klotz
- Lexikon der Weltliteratur, Kröner
- Literatur-Lexikon Band 2, Walther Killy

8 von 8 Seiten

Details

Titel
Büchner, Georg - Dantons Tod
Autor
Jahr
1999
Seiten
8
Katalognummer
V96824
Dateigröße
359 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Büchner, Georg, Dantons
Arbeit zitieren
Sascha Kubera (Autor), 1999, Büchner, Georg - Dantons Tod, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/96824

Kommentare

  • Gast am 21.6.2001

    Irrtum!.

    Geschlossenes Drama??????????????
    Das ist ein offenes Drama!
    Keine Einheit von Zeit, Ort und Handlung!!!!!!!!!!!!!!

  • Gast am 2.8.2001

    Vielen Dank.

    Liebe Sascha,
    Ich habe deine Arbeit von hausarbeite.de. Meine Schwester studiert Deutsch und Psychologie(UKF Paedagogische Universitaet in Nitra Slowakei), aber kann nur wenig mit PC arbeiten und dann muss ich fuer sie die Sachen im Net suchen.
    Ich moechte Dir zweimal "sehr gut" geben, aber es ging nicht.
    Also persoenlich SEHR GUT und nochmal SEHR GUT.
    P.S. Ich habe schon ueber 20 Texten genommen, aber Dir - musste ich einfach schreiben.Danke Samo. Ahoj

  • Gast am 8.8.2004

    Das war anders!.

    Lieber Sascha,
    ich habe mich aufgrund der Filmreihe vom ARD vor 2 oder 3 Wochen noch einmal heftig über die revolution inspirieren lassen. Deswegen habe ich auch Dantons Tod gelesen. Ich glaube nur das Dir der Kontext dieses Mannes im Sinne der Revolution noch nicht ganz klar geworden ist. Dieser Mann wollte keine Terrorherrschaft mehr. Er war es der die Revolution mit initierte. Meiner Meinung nach war es eine Schande Danton hinzurichten,weil er wie kein anderer die Realität der Politik verstand. Das Drama schildert einen Mann der bereit ist für seine Ideale zu sterben. "Er kann damit leben zu sterben". :-) Krasse antithese, aber egal. Die Tragik ist nur, dass er das Revolutionstribunal mitbegründet hat und ihm dann selbst zum Opfer fiel. Man kann diesen Mann negativ bewerten, aber für mich ist es der Held schlechthin. Er propagierte Menschen- und Bürgerrechte. Er überzeugte die Massen vom Sturz der absolutistischen Herrschaft. Danton wollte Gerechtigkeit. und der wurde er zum Opfer. Das ist perfide. und Robespierre ist der typische Tyrann einer "gelenkten Demokratie". Ich haße ihn!

  • Gast am 17.4.2005

    Offenes Drama.

    Das Drama gilt als offen und nicht als geschlossen... wollt ich nur mal anmerken^^

    sonst is glaub ich alles ok... wuah morgen ne klausur über das buch.. *ich will nicht* :/

  • Gast am 10.1.2007

    Inhaltsangabe nicht gelungen.

    Hallo,
    Ihre Inhaltsangabe ist meiner Meinung nach völlig misslungen. Sinn und Zweck einer Inhaltsangabe ist es, mit weningen Worten kurz den Inhalt wiederzugeben. Sie hingegen beschreiben jede einzelne Szene. Dadurch beginnen Sie jeden Satz mit "In der Szene geht es um ...." o.ä. . Das wird mit der Zeit lästig und es fällt schwer weiterzulesen. Beachten Sie, dass sie übergreifend den Inhalt wiedergeben. Sie können dabei eine Aufteilung in die verschiedenen Akte unternehmen. Eine Aufteilung in Szenen verursacht hingegen nur ein schwammiges und unübersichtliches Gesamtbild.

    PS: Kritik ist immer positiv zu bewerten.

  • Gast am 2.12.2007

    inhaltsangabe eines DRAMAS.

    eine inhaltsangabe eines dramas kann nicht als allgemeine inhaltsangabe betrachtet werden:
    sinn und zweck ist es hierbei den inhalt der einzelnen szenen zu verdeutlichen und präzise wiederzugeben. beim drama handelt es sich nämlich nicht um eine kurze und knappe textwiedergabe, da hier ja auch die szenen kurz gehalten sind.es handelt sich nicht um lange kapitel die kurz zusammen gefasst werden sollen.ziel ist es, den verlauf der handlung deutlich zu machen und daher kann eine inhaltangabe einer einzelnen szene eines dramas sogar länger werden als die szene selbst. im deutschunterricht zum thema woyzeck haben wir dies lange diskutiert, da viele schüler den gleichen fehler gemacht haben und die szene kurz und knapp zusammengefasst haben. aus diesem grund ist die inhaltsangabe wohl doch nicht misslungen.

  • Gast am 9.2.2008

    kann mich XY nur anschliessen....

    "Danton's Tod" ist (im Gegensatz zu z.b. Don Carlos) ganz klar ein offenes Drama!

  • Gast am 9.2.2008

    Offenes Drama....

    Ich wollte eben kurz, wie schon einige meiner Vorgänger anmerken, das es sich um ein offenes Drama handelt... Du hast es ja selbst richtig erklärt, nur die schlussfolgerung war leider falsch.. Vllt solltest du es noch ein drittes Mal lesen, denn dann würdest du die ausfälligkeiten bemerken.

    Ansonsten würde ich persöhnlich nicht sagen, das es langweilig war, denn wenn man den historischen Hintergrund kennt(und das muss man auf jeden Fall) ist es interresant zu sehen, was aus Danton "geworden ist" und wie er sogar "innerlich Stirbt".

    Aber sonst gefiel es mir sehr gute, danke auf jeden Fall :)

  • Gast am 9.2.2008

    Naja.

    Also erstmal möchte ich den Autor verteidigen. Es handelt sich tatsächlich um eine Mischform zwischen einem offenen und geschlossenen Drama (siehe z.B. Hans-Jürgen Popp, da Raum und Personenzahl nicht klar behgrenzt ist, aber die Zeitspanne von 13 Tagen, in der das Drama spielt, sehr kurz und begrenzt ist. Ansonszten fand ich diese Arbeit wenig lesenswert, die Inhaltsangabe ist eher mau und die eogene Bewertung verdient ihren Namen nicht (Die Tatsache, dass ein Buch schwer zu verstehen ist sagt nichts über seine Qualität aus. Das sowas auf dem Hamburger Bildungsserver verlinkt ist, ist eigentlich eine Schande.

  • Gast am 21.2.2008

    kein geschlossenes drama!!!!!!!!!!!!!!.

    dantons tod ist ein offenes drama das sieht man schon allein anhand der zahlreichen ortswechsel

  • Gast am 28.2.2010

    hallo, ich werde verrückt.. offenes oder geschlossenes Drama?
    In Lektüreschlüsseln steht "Büchner hält sich nicht ganz an die Bauform aber an der klassischen Tektonik (...) insofern gilt Dantons Tod als geschlossen".

  • cat kel am 8.9.2011

    es gibt in datons tod sowohl merkmale der offenen als auch der geschlossenen form.
    anstatt hier "die" antwort postulieren zu wollen, ist das eher eine frage der argumentation. willkommen in der wissenschaft ;)

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