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Eine korpuslinguistische Hashtaganalyse auf Twitter. Wie lassen sich verschiedene Meinungen zum Thema geschlechtergerechte Sprache kategorisieren?

Titel: Eine korpuslinguistische Hashtaganalyse auf Twitter. Wie lassen sich verschiedene Meinungen zum Thema geschlechtergerechte Sprache kategorisieren?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2020 , 20 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Germanistik - Linguistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Hausarbeit ist es, die verschiedenen Meinungen zum Thema geschlechtergerechte Sprache auf Twitter darzulegen und zu kategorisieren und somit ein umfassendes Meinungsbild wiederzugeben. Hierbei wird auch der Aspekt verschiedener Formen geschlechtergerechter Sprache in Augenschein genommen, ebenso wie die Wichtigkeit der öffentlichen Debatte rund um Gleichberechtigung aller Geschlechter. Um eine Beantwortung der im folgenden Kapitel vorgestellten Forschungsfrage zu erreichen, wird mit Hilfe eines eigens zusammengestellten Korpus eine Hashtaganalyse durchgeführt, die letztendlich in einem Ergebnisteil (Kapitel 5) zusammengefasst wird und mit einem Fazit (Kapitel 6) schließt. Im nun folgenden Kapitel sollen zunächst aktuelle Forschungsergebnisse vorgestellt werden, die die Herleitung der in Kapitel 2.2 vorgestellten Forschungsfrage erklären sollen.

Publikationen wie „Richtig gendern“ (Duden, 2017), das Postulat zur gender-neutralen Änderung der Nationalhymne, die Aufnahme des Begriffes „Genderstern“ in den Duden 2020 sowie die zahlreichen Leitfaden gendergerechter Sprache die von Universitäten und anderen Institutionen für Student*innen und Mitarbeiter*innen veröffentlicht werden sind nur einige von vielen Indizien für die Wichtigkeit einer gender-gerechten und -neutralen Sprache im öffentlichen sowie privaten Gebrauch. Auch die „wachsende Zahl juristischer Auseinandersetzungen zur Definition und Repräsentation von Geschlecht und Genderrollen im öffentlichen Sprachgebrauch“ (Diewald 2018: S. 285) zeigen die Notwendigkeit einer geschlechtergerechten Sprache.

Auch auf Sozialen Medien und Nachrichtenportalen spielen Themen wie Gleichberechtigung, Inklusion und Diversität und geschlechtergerechte Sprache wichtige Rollen im öffentlichen Diskurs. Auch vor dem Mikrobloggingdienst Twitter macht die Diskussion rund um geschlechtergerechte Sprache keinen Halt – sucht man unter Hashtags wie #gendern, #gendersternchen oder #genderwahnsinn, findet man hitzige Diskussionen und Äußerungen von Meinungen verschiedener Sichtweisen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Forschungsstand und Forschungsfrage

2.1 Forschungsstand

2.2 Forschungsfragen

3. Methodisches Vorgehen

3.1 Twitter und der Hashtag (#)

3.2 Das Korpus

4. Analyse

4.1 Befürworter

4.2 Gegenstimmen

4.3 „Andere“

4.4 Geschlechterunterschiede

5. Ergebnisse

6. Fazit und Reflektion

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die verschiedenen Meinungen und Argumentationsmuster zum Thema geschlechtergerechte Sprache im sozialen Netzwerk Twitter zu identifizieren, zu kategorisieren und wissenschaftlich einzuordnen.

  • Analyse der Debattenkultur zu geschlechtergerechter Sprache auf Twitter.
  • Untersuchung von Befürwortungs- und Ablehnungsgründen in Online-Diskursen.
  • Erforschung von geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Meinungsäußerung.
  • Kategorisierung von Twitter-Diskursen mittels korpuslinguistischer Methoden.
  • Gegenüberstellung von Sprachwandel-Tendenzen und konservativen Widerständen.

Auszug aus dem Buch

4.1 Befürworter

Der Tweet aus Abbildung 5 dient exemplarisch der Veranschaulichung einer positiven Meinung zu geschlechtergerechter Sprache – während „Peter“ zwar zugibt, bei angepassten Formen und dem hörbar mitgesprochenen Genderstern noch etwas zu stutzen, merkt er jedoch an, dass er sich trotzdem über die Mühe freut, die sich die beiden von ihm markierten Podcastmoderatoren machen – „Eigentlich ist es so einfach!“ schreibt er selbst.

Noch eindeutiger spricht sich „Mario“ für das #Gendern aus – er findet es „sinnvoll, respektvoll und gut in den Alltagsgebrauch einbaubar“ und merkt an, auch persönlich im geschäftlichen Kontext mit geschlechtergerechter Sprache zu arbeiten.

Auch Beispiel 3 spricht sich positiv zum #Gendern aus – zwar schreibt „Hannah“ in Bezug auf einen von ihr verlinkten Artikel, das Gendern sei zwar ein Lernprozess, „aber es lohnt sich“.

Zusammenfassend vertreten die positiven Meinungen ein differenziertes und Schwierigkeiten anerkennendes Meinungsbild - sind jedoch alle einig, dass geschlechtergerechte Sprache notwendig und im Alltag umsetzbar ist. Die positiven Tweets zeichnen sind durchweg durch sehr gewählte Sprache aus, was sie von den negativen Tweets abhebt – das folgende Kapitel zeigt Beispiele hierfür.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Relevanz der Debatte um geschlechtergerechte Sprache ein und definiert das Ziel, Meinungen auf Twitter zu analysieren.

2. Forschungsstand und Forschungsfrage: Hier werden theoretische Grundlagen beleuchtet sowie die zentrale Forschungsfrage zur Kategorisierung der Twitter-Diskussionen abgeleitet.

3. Methodisches Vorgehen: Dieses Kapitel erläutert die Funktionsweise von Hashtags auf Twitter und beschreibt die methodische Erstellung des untersuchten Korpus.

4. Analyse: Die erhobenen Daten werden in Befürworter, Gegenstimmen, „Andere“ und Geschlechterunterschiede unterteilt und kritisch analysiert.

5. Ergebnisse: Die Resultate der Analyse werden zusammengefasst und die eingangs aufgestellten Thesen bezüglich der Meinungsverteilung verifiziert.

6. Fazit und Reflektion: Das Kapitel reflektiert den Forschungsprozess und zieht ein abschließendes Resümee über die Notwendigkeit des gesellschaftlichen Diskurses zur Sprachentwicklung.

7. Literaturverzeichnis: Hier werden alle in der Arbeit verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Publikationen aufgelistet.

Schlüsselwörter

Geschlechtergerechte Sprache, Twitter, Korpuslinguistik, Hashtag, Genderstern, Sprachwandel, Meinungsbild, Online-Diskurs, Diskursanalyse, Sprachgebrauch, Gender Studies, Soziale Medien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und Kategorisierung von Meinungen zum Thema geschlechtergerechte Sprache, die im sozialen Netzwerk Twitter geäußert werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Sprachdebatte in Deutschland, der Einfluss von sozialen Medien auf den Sprachgebrauch und die unterschiedlichen gesellschaftlichen Ansichten zur geschlechtergerechten Formulierung.

Was ist die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: Wie lassen sich verschiedene, durch Twitter-Nutzer*innen vertretene Meinungen zum Thema geschlechtergerechte Sprache kategorisieren?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine korpuslinguistische Hashtag-Analyse auf Twitter durchgeführt, bei der ein Datensatz von 70 Tweets systematisch ausgewertet wurde.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Meinungen in die Kategorien Befürworter, Gegenstimmen und „Andere“ und untersucht zusätzlich die Geschlechterverteilung der Akteure.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind geschlechtergerechte Sprache, Twitter-Diskurs, Genderstern, Sprachwandel und Korpusanalyse.

Welche Einstellung gegenüber geschlechtergerechter Sprache überwiegt in der Analyse?

Die Analyse zeigt, dass innerhalb des untersuchten Korpus die Gegenstimmen mit über 50 % deutlich überwiegen.

Welche Rolle spielt das Geschlecht der Nutzer bei der Meinungsäußerung?

Es zeigt sich eine Tendenz, dass Männer innerhalb des Korpus häufiger negative Meinungen zu geschlechtergerechter Sprache äußern als Frauen.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Eine korpuslinguistische Hashtaganalyse auf Twitter. Wie lassen sich verschiedene Meinungen zum Thema geschlechtergerechte Sprache kategorisieren?
Hochschule
Universität Mannheim
Veranstaltung
Hauptseminar Medienlinguistik
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
20
Katalognummer
V972753
ISBN (eBook)
9783346319272
ISBN (Buch)
9783346319289
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gendern hashtaganalyse twitter korpuslinguistik geschlechtergerecht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Eine korpuslinguistische Hashtaganalyse auf Twitter. Wie lassen sich verschiedene Meinungen zum Thema geschlechtergerechte Sprache kategorisieren?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/972753
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Leseprobe aus  20  Seiten
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