Die Wirtschaftsgeschichte der USA - Ein gelungenes Beispiel der ökonomischen Entwicklung eines Landes?!


Seminararbeit, 2000
13 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

1. EINLEITUNG

2. DIE KOLONIALE ENTWICKLUNG DES AMERIKANISCHEN KONTINENTS
2.1 Die Erschließung der Ostküste
2.2 Die koloniale Wirtschaft
2.3 Die Unabhängigkeitserklärung und der Revolutionskrieg

3. DIE ÖKONOMISCHE ENTWICKLUNG NACH DER UNABHÄNGIGKEIT
3.1 Die Monroe-Doktrin
3.2 Die Eroberung des Westens

4. DIE SEZESSION UND IHRE FOLGEN
4.1 Die Sklavenfrage
4.2 Die Sezession und der Bürgerkrieg 4.3. Die Reconstruction-Periode

5. AMERIKAS WEG ZUR WIRTSCHAFTLICHEN GROßMACHT
5.1 Die wirtschaftliche Entwicklung am Ende des 19. Jahrhunderts
5.2 Die USA und der erste Weltkrieg
5.3 Die große Depression
5.4 Der Zweite Weltkrieg: Die Ereignisse wiederholen sich

6. DER KALTE KRIEG

7. ZUSAMMENFASSUNG

LITERATURVERZEICHNIS:

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks und seiner führenden Kraft, der Sowjetunion, ist die USA als einzige sogenannte Weltmacht übrig geblieben. Zwar erhebt Rußland, legitimer Nachfolger des Sowjetstaates, ebenfalls Anspruch auf diesen Status, doch bleibt unverkennbar, daß die USA einen weitaus größeren Einfluß auf die internationale Staatengemeinschaft ausübt.

Doch es stellt sich die Frage, wie konnte eine ehemalige britische Kolonie zur führenden Macht in der Welt werden? Warum widerfuhr ihr nicht dasselbe Schicksal, wie die anderen Kolonien?

In der vorliegenden Arbeit wird die geschichtliche Entwicklung der Wirtschaft der Vereinigten Staaten von Amerika dargelegt. Auf eine Darstellung der Entwicklung zur politischen Weltmacht wird an dieser Stelle verzichtet. Weiterhin wird die wirtschaftliche Entwicklung der USA nach 1945 außer acht gelassen, da die USA bereits gegen Ende des 2. Weltkrieges zur wirtschaftlichen Groß- und politischen Weltmacht aufgestiegen war. Nach einer kurzen Darstellung der Entstehung der britischen Kolonien auf dem amerikanischen Kontinent wird insbesondere die kapitalistische Entwicklung im 19. Jahrhundert erörtert. Anschließend wird die wirtschaftliche Entwicklung im 20. Jahrhundert betrachtet, wobei speziell die Auswirkungen der beiden Weltkriege auf die USA näher analysiert werden. Im Abschluß wird die Frage beantwortet, ob die USA ein gelungenes Beispiel für die ökonomische Entwicklung eines Landes ist.

Da eine vollständige und alles umfassende Betrachtung der geschichtlichen Entwicklung der USA den Umfang dieser Arbeit erheblich erweitern würde, wird an dieser Stelle auf die weiterführende Literatur hingewiesen.

2. Die koloniale Entwicklung des amerikanischen Kontinents

2.1 Die Erschließung der Ostküste

Nachdem Christoph Kolumbus im Jahre 1492 auf dem amerikanischen Kontinent landete, begann kurz darauf die koloniale Eroberung Amerikas durch die Spanier, wobei sie sich vorwiegend auf Mittel- und Südamerika konzentrierten.

Nach mehreren Entdeckungsfahrten durch andere Nationen, wie England und den Niederlanden, waren es im Jahre 1585 die Engländer, die den ersten Versuch einer Besiedlung unternahmen. Dieser Versuch scheiterte jedoch kläglich, da nach ca. 4 Jahren keine Anzeichen einer Siedlung mehr zu finden waren.1

Doch ging die Besiedlung Amerikas keineswegs friedlich zu. Die Holländer, die 1609 an der Mündung des Hudson Neu-Amsterdam, das spätere New York, gründeten, kämpften gegen die Schweden, die 1640 die neue Welt betraten. Nur 17 Jahre später war Neu-Schweden verloren und ging an die Holländer. Die Franzosen kämpften gegen die Spanier und die Engländer kämpften gegen alles, gegen die Holländer, die Franzosen und die Spanier. Im zweiten britisch-niederländischen Seekrieg ging Neu-Amsterdam 1664 ohne Kampf in britischen Besitz über. Ein weiteres Jahrhundert vergeht jedoch noch, bevor die Briten 1759 auch den französischen Anspruch auf Teile Amerikas negierten.2

Seit Anfang des 17. Jahrhunderts hatte England an der Ostküste mehrere Kolonien gegründet. 1607 wurde Virginia als erste Kolonie gegründet, im Jahre 1620 landeten die Pilgerväter in Massachusetts. 1733 war Georgia als 13. Kolonie entstanden. In diesen Kolonien lebten im Jahre 1760 1.267.000 Einwohner. Nachdem die Franzosen, die Kolonisten nicht mehr bedrohten, waren sie auf die Hilfe aus Londen nicht mehr angewiesen.3

2.2 Die koloniale Wirtschaft

Da wegen des Mangels an Kapital und des Fehlens von Arbeitskräften Fabriken kaum existierten, war die Wirtschaft in den 13 Kolonien hauptsächlich agrarisch. Neben der Landwirtschaft gewann jedoch die Holzgewinnung, der Pelzhandel sowie der Schiffbau und die Fischerei an der Küste zunehmend an Bedeutung. Dennoch gab es wenig Widerstand, als das englische Mutterland Gesetze erließ, die die Kolonien auf einen Lieferanten von Rohprodukten und einen Abnehmer von Fertigwaren reduzierte. Neben diesen Austausch von Waren mit dem Mutterland entwickelte sich ein reger Handel mit dem Westindischen Archipel. So lieferten die Inseln für Holz, Fleisch und Pferde Zucker und Molasse, aus dem Rum erzeugt wurde, der nach Westafrika verschifft und für Sklaven eingetauscht wurde.4

2.3 Die Unabhängigkeitserklärung und der Revolutionskrieg

Je schneller sich das britische Weltreich ausdehnte, umso mehr Geld benötigte es. Doch zeigten sich die Kolonien Neuenglands keineswegs dankbar für die finanzielle und militärische Unterstützung, die London im Kampf gegen die Franzosen geleistet hatte. Und keineswegs ging die Rebellion vom gemeinen Volk aus. Die wohlhabenden, einflußreichen Kreise Neuenglands, die den gewinnträchtigen Handel mit den Westindischen Inseln führten, fürchteten um ihren Profit.

[...]


1 Vgl. Adam, Robert: Die USA, Geschichte und Verfassungsordnung, Band 1, 1. Aufl., München 1964, S. 13 f.

2 Vgl. Deschner, Karlheinz: Der Moloch, Eine kritische Geschichte der USA, 2. Aufl., München 1992, S. 72 f., siehe auch: Adam, a.a.O., S. 16

3 Ebenda, S. 73

4 Vgl. Adam, a.a.O., S. 19

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten

Details

Titel
Die Wirtschaftsgeschichte der USA - Ein gelungenes Beispiel der ökonomischen Entwicklung eines Landes?!
Hochschule
Fachhochschule für Wirtschaft Berlin
Note
1,7
Autor
Jahr
2000
Seiten
13
Katalognummer
V97617
ISBN (eBook)
9783638960694
ISBN (Buch)
9783640861668
Dateigröße
420 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wirtschaftsgeschichte, Beispiel, Entwicklung, Landes
Arbeit zitieren
René Klee (Autor), 2000, Die Wirtschaftsgeschichte der USA - Ein gelungenes Beispiel der ökonomischen Entwicklung eines Landes?!, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/97617

Kommentare

  • Gast am 24.5.2001

    GELUNGENE HAUSARBEIT !.

    Eine wirklich gelungene Arbeit zur amerikanischen Wirtschaftsgeschichte. Vielen Dank, die Infos kann ich(Geschichte-Leistungskurs, 12.Jahrgang) sehr gut gebrauchen !!!

    A VERY GOOD THING!

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