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Lessing und Corneille in der Hamburgischen Dramaturgie

Titre: Lessing und Corneille in der Hamburgischen Dramaturgie

Dossier / Travail de Séminaire , 2000 , 25 Pages , Note: 2,0

Autor:in: MA Julia Mann (Auteur)

Didactique de l'Allemand - Divers
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Der Theologe, Schriftsteller und Theatertheoretiker Lessing wurde von seinen Zeitgenossen nicht selten als "Frankzosenhasser" benannt. Insbesondere gegen Corneille, Racine und Voltaire ging seine ausgiebige Kritik, die nicht zuletzt von seinem Bestreben das deutsche Theater zu kräftigen beeinflusst wurde. Seine theoretischen Abhandlung "Hamburgische Dramaturgie", die er während seiner Zeit am Hamburger Nationaltheater verfasste, benutzte er, um dieser Kritik eine geeignete Plattform zu geben. In dieser Arbeit soll einmal etwas näher beleuchtet werden, mit welchen Mitteln er dies vollzog. Insbesondere die Aristotelische Poetik bekommt hierbei eine besondere Bedeutung zugewiesen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Tragödie bei Aristoteles

3. Die Tragödie bei Corneille

3.1. Corneille und der französische Klassizismus

3.2. Die Theorie der Tragödie nach Corneille

4. Die Tragödie bei Lessing

4.1. Die Theatersituation im 18. Jh.

4.2. Lessings Auseinandersetzung mit Corneille

5. Schluß

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die dramatentheoretische Kritik Gotthold Ephraim Lessings an dem französischen Dichter Pierre Corneille auf Basis der „Hamburgischen Dramaturgie“ zu analysieren und Lessings Bestreben zur Etablierung eines deutschen Theaters der Aufklärung herauszuarbeiten.

  • Vergleich der Tragödientheorien von Aristoteles, Corneille und Lessing
  • Analyse der zentralen Kategorien Furcht, Mitleid, Katharsis und mittlerer Charakter
  • Untersuchung des Einflusses der französischen Klassik auf das deutsche Theater des 18. Jahrhunderts
  • Lessings methodische Abgrenzung gegenüber Corneille und dem französischen Regelwerk
  • Die Rolle des Geniebegriffs in Lessings Dramentheorie im Kontrast zu französischen Traditionen

Auszug aus dem Buch

3.2. Die Theorie der Tragödie nach Corneille

Für Corneille war die Hauptaufgabe der Tragödie neben dem „plaire“, dem Gefallen, das „instruire“, das Belehren. Hier unterscheidet er sich also gar nicht so sehr von Lessing, da auch dieser der Tragödie eine belehrende Funktion auferlegt.

Corneille beruft sich in seiner Tragödientheorie ebenfalls auf die Autorität des Aristoteles. Er gibt an, dessen Poetik richtig ausgelegt und interpretiert zu haben und sich strengstens an die daraus resultierenden Regeln zu halten, ebenso wie Lessing.

(die Franzosen) haben sie (die Werke der Alten) verändert und zu etwas durchaus Neuem und Eigenem gemacht.19

Gehen wir von den wichtigsten Punkten aus, die auch später als die Kritikpunkte Lessings gegenüber Corneille gelten sollen, so ergibt sich folgende Auslegung der aristotelischen poetischen Regeln durch dem französischen Dichter:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt die Untersuchung von Lessings Kritik an Corneilles Dramentheorie unter Rückgriff auf die aristotelische Poetik als gemeinsame theoretische Basis.

2. Die Tragödie bei Aristoteles: Dieses Kapitel erläutert die aristotelischen Grundlagen wie Mimesis, die Affekte Furcht und Mitleid sowie das Konzept der Katharsis und den mittleren Charakter.

3. Die Tragödie bei Corneille: Hier wird der historische Kontext des französischen Klassizismus dargestellt und Corneilles spezifische Interpretation der dramatischen Regeln analysiert.

4. Die Tragödie bei Lessing: Dieses Kapitel beleuchtet die schwierige Theatersituation im 18. Jahrhundert und analysiert detailliert Lessings Kritik an Corneilles Regelauslegung und sein Streben nach einem deutschen Nationaltheater.

5. Schluß: Das abschließende Kapitel resümiert die Unterschiede zwischen beiden Autoren vor dem Hintergrund ihrer jeweiligen Epochen und würdigt ihren gemeinsamen Beitrag zur Theatergeschichte.

Schlüsselwörter

Lessing, Corneille, Aristoteles, Hamburgische Dramaturgie, Tragödie, Dramentheorie, Katharsis, Furcht und Mitleid, mittlerer Charakter, Aufklärung, französischer Klassizismus, Geniebegriff, Theaterreform, Wahrscheinlichkeit, Regeldrama.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die theoretische Auseinandersetzung zwischen Gotthold Ephraim Lessing und dem französischen Dichter Pierre Corneille bezüglich ihrer jeweiligen Dramentheorien und deren Bezugnahme auf Aristoteles.

Welches ist das zentrale Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, wie Lessing die aristotelische Poetik für seine Zwecke – die Schaffung eines deutschen Theaters der Aufklärung – nutzte und dabei die französische Klassik als Gegenpol kritisierte.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit behandelt die Auslegung der Begriffe Furcht, Mitleid, Katharsis, mittlerer Charakter, die Einhaltung der drei Einheiten sowie den Einfluss gesellschaftlicher Bedingungen auf das Theater.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine literaturwissenschaftliche Analyse, die primär auf der Textgrundlage der „Hamburgischen Dramaturgie“ sowie auf einer Gegenüberstellung der theoretischen Schriften von Corneille und Lessing unter Rückbezug auf aristotelische Primärquellen basiert.

Was sind die thematischen Schwerpunkte des Hauptteils?

Der Hauptteil analysiert die unterschiedlichen Interpretationen der „Poetik“ des Aristoteles durch Corneille und Lessing sowie den historischen Rahmen der Theatersituation des 18. Jahrhunderts in Deutschland.

Welche Schlüsselbegriffe prägen diese Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Katharsis, mittlerer Charakter, Wahrscheinlichkeit, Regeldrama, französischer Klassizismus und aufklärerisches Theater geprägt.

Warum ist Lessings Kritik an Corneilles „Rodogune“ für die Arbeit von Bedeutung?

Lessing nutzt die „Rodogune“ als exemplarisches Beispiel für die Fehlerhaftigkeit des französischen Dramas, insbesondere im Hinblick auf die Charakterführung und die Einhaltung der dramatischen Regeln.

Wie bewertet die Arbeit Lessings Rolle als „Franzosenhasser“?

Die Arbeit differenziert dieses Urteil, indem sie aufzeigt, dass Lessing trotz seiner polemischen Kritik auch einzelne Leistungen französischer Dichter anerkannte und würdigte.

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Résumé des informations

Titre
Lessing und Corneille in der Hamburgischen Dramaturgie
Université
Johannes Gutenberg University Mainz  (Deutsches Institut)
Note
2,0
Auteur
MA Julia Mann (Auteur)
Année de publication
2000
Pages
25
N° de catalogue
V9781
ISBN (ebook)
9783638163958
ISBN (Livre)
9783638641241
Langue
allemand
mots-clé
Lessing Corneille Hamburgischen Dramaturgie
Sécurité des produits
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Citation du texte
MA Julia Mann (Auteur), 2000, Lessing und Corneille in der Hamburgischen Dramaturgie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/9781
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Extrait de  25  pages
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