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Das Sicherheitsempfinden der Fahrgäste an den U-Bahnstationen der U1 in Berlin

Titel: Das Sicherheitsempfinden der Fahrgäste an den U-Bahnstationen der U1 in Berlin

Hausarbeit , 2017 , 14 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Geowissenschaften / Geographie - Kartographie, Geodäsie, Geoinformationswissenschaften
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit wurde das subjektive Sicherheitsempfinden von Fahrgästen der U1 in Berlin empirisch erhoben. Die Daten wurden kartiert und vor dem Hintergrund ausgewertet, Maßnahmen zu ermitteln, die das Sicherheitsempfinden der Fahrgäste an Berliner U-Bahnhöfen stärken können.

U-Bahnhöfe weisen eine wachsende mediale Präsenz auf und werden vermeintlich häufig Schauplatz krimineller Delikte. Berichte über "U-Bahn-Gangster" häufen sich, die Schlagzeilen lauten "Schon wieder Gewalt in der Berliner U-Bahn!". Die BVG, eine Institution des öffentlichen Rechts, welche die Berliner U-Bahn betreibt, wird jährlich von etwa 937 Mio. Fahrgästen genutzt. Bahnhöfe werden als Zugang zum öffentlichen Nahverkehr tagtäglich von einer großen Masse heterogener Menschen genutzt und bilden somit Dreh- und Angelpunkte des öffentlichen Lebens.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Theoretischer Hintergrund

Methodik

Empirische Ergebnisse

Anwendungsbezogene Relevanz der Ergebnisse

Fazit

Literatur

Anhang

1: Auszug der empirischen Ergebnisse

2: Streudiagram Beleuchtung/ Sicherheitsempfinden nachts

3: Streudiagramm Sauberkeitsempfinden/ Sicherheitsempfinden

4: Belichtungswerte nach Sonnenuntergang

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Hausarbeit untersucht das subjektive Sicherheitsempfinden der Fahrgäste an den 13 U-Bahnstationen der Linie U1 in Berlin, um auf Basis dieser Erkenntnisse Handlungsempfehlungen für zukünftige Umbaumaßnahmen abzuleiten und das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Personennahverkehr zu stärken.

  • Analyse des Sicherheitsempfindens entlang der U1
  • Einfluss struktureller Faktoren und Umgebungsmerkmale
  • Evaluation von Präventionsmaßnahmen wie Beleuchtung und Personal
  • Bedeutung des sozialen Umfelds und städtebaulicher Aspekte
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen für Entscheidungsträger

Auszug aus dem Buch

Theoretischer Hintergrund

Zu den Themen urbane Sicherheit, Angsträume und zu Kriminalprävention im öffentlichen Raum gibt es national sowie international bereits eine große Breite an wissenschaftlichen Arbeiten, die den Einfluss unterschiedlicher Faktoren auf das Sicherheitsempfinden der Menschen analysieren.

Schon die bekannte kanadische Stadtkritikerin Jane Jacobs beschäftigte sich 1961 mit ihrem Werk „The Death and Life of Great American Cities“ mit der Bedeutung der Stadtplanung im Sicherheitskontext. Jacobs hält fest, dass es in einer großstädtischen Umgebung, in der man ständig von Fremden umgeben ist, umso wichtiger ist, den Menschen ein sicheres Gefühl an öffentlichen Plätzen zu vermitteln. Wird ein Ort erst einmal als gefährlich wahrgenommen, so führe das tendenziell zur Meidung dieses Ortes. (vgl. Jacobs, 1961, S. 27 ff.) Dies hat zur Folge, dass betroffene Orte noch gefährlicher werden, da sie weniger frequentiert werden und damit weniger „Augen“ auf den Ort gerichtet sind. (vgl. ebd., S. 28)

Seitdem wurden etliche Studien und Untersuchungen zum subjektiven Sicherheitsempfinden durchgeführt. Wissenschaftler erkannten, dass sich die „reale Sicherheitslage und öffentliche Wahrnehmung […] zum Teil erheblich unterscheiden“ (vgl. Floeting und Seidel-Schulze, 2012, S.1). Das Sicherheitsempfinden hängt weniger von der Kriminalitätsstatistik ab, als von einer Vielzahl von Variablen, wie etwa der persönlichen Erwartung, Opfer von Kriminalität zu werden und der subjektiven Einschätzung von Gefahren. Frauen und ältere Menschen fühlen sich beispielsweise laut vergangener Studien unsicherer, obwohl sie in der Realität seltener Opfer von Straftaten werden als junge Männer (vgl. Rolfes, 2008). Die generelle Kriminalitätsfurcht einer Person wird zudem von der Situation und der Umgebung beeinflusst.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Thematik der Sicherheit an Berliner U-Bahnhöfen unter Einbezug der medialen Präsenz und Vorstellung der Forschungsfrage entlang der U1.

Theoretischer Hintergrund: Darstellung des aktuellen Forschungsstandes zu urbaner Sicherheit, Angsträumen und Kriminalprävention unter Berücksichtigung relevanter stadtplanerischer Ansätze.

Methodik: Erläuterung des gewählten Forschungsdesigns, welches eine Primärerhebung an 13 U-Bahnhöfen sowie die Auswertung quantitativer und qualitativer Daten umfasst.

Empirische Ergebnisse: Präsentation der erhobenen Daten, die zeigen, wie sich das Sicherheitsempfinden der Fahrgäste räumlich und zeitlich entlang der U1 differenziert.

Anwendungsbezogene Relevanz der Ergebnisse: Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen für die BVG und städtische Akteure zur Verbesserung der Sicherheit durch Umgestaltung und Kooperation.

Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Untersuchungsergebnisse und Bestätigung der Notwendigkeit eines ganzheitlichen Ansatzes zur Förderung des Sicherheitsgefühls.

Schlüsselwörter

Sicherheitsempfinden, U-Bahn, Berlin, U1, Kriminalprävention, Stadtplanung, ÖPNV, subjektive Sicherheit, Sozialer Index, Videoüberwachung, Beleuchtung, Sicherheitsgefühl, Infrastruktur, Fahrgäste, Quartiersmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das subjektive Sicherheitsempfinden der Fahrgäste an den U-Bahnstationen der Berliner Linie U1 und sucht nach Möglichkeiten, dieses durch gezielte Maßnahmen zu verbessern.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf urbaner Sicherheit, dem Einfluss von Infrastruktur und Bahnhofsgestaltung sowie der Rolle von Sozialindikatoren und Kriminalitätsfurcht im öffentlichen Raum.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, aus den empirischen Daten Handlungsempfehlungen für Entscheidungsträger wie die BVG zu gewinnen, um das subjektive Sicherheitsgefühl der Fahrgäste effektiv zu stärken.

Welche wissenschaftlichen Methoden wurden angewandt?

Es wurde ein Methodenmix aus einer quantitativen Umfrage an 13 Stationen, der Erfassung struktureller Gegebenheiten (Lux-Werte) und der Auswertung von Sekundärdaten (Sozial-Index) verwendet.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Fokus?

Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Analyse der Befragungsergebnisse, dem Vergleich von Sicherheitsempfinden und sozialen Daten sowie der Diskussion praktischer Verbesserungsansätze.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Forschungsarbeit?

Die zentralen Begriffe sind Sicherheitsempfinden, U-Bahnhöfe, Stadtplanung, Kriminalprävention und die Berliner U-Bahn-Linie U1.

Wie korreliert die Beleuchtung mit dem Sicherheitsempfinden?

Die Untersuchung belegt, dass eine höhere Lichtstärke an den Bahnhöfen nach Sonnenuntergang signifikant mit einem stärkeren Sicherheitsempfinden der Fahrgäste korreliert.

Welche Rolle spielt die Kooperation mit der Polizei bei der Sicherheitswahrnehmung?

Während Doppelstreifen bei vielen Fahrgästen das Sicherheitsgefühl erhöhen, führt die Präsenz von Sicherheitskräften bei einigen Befragten auch zu einem Gefühl des Unwohlseins, weshalb die Arbeit einen abgewogenen Einsatz empfiehlt.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Sicherheitsempfinden der Fahrgäste an den U-Bahnstationen der U1 in Berlin
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
14
Katalognummer
V986020
ISBN (eBook)
9783346343413
ISBN (Buch)
9783346343420
Sprache
Deutsch
Schlagworte
sicherheitsempfinden fahrgäste u-bahnstationen berlin
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2017, Das Sicherheitsempfinden der Fahrgäste an den U-Bahnstationen der U1 in Berlin, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/986020
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Leseprobe aus  14  Seiten
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