Die Mythen der Yoruba


Seminararbeit, 2000
16 Seiten

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INHALTSVERZEICHNIS

1 Einführung

2 Wie die Erde entstand

3 Ein Leben mit den Göttern

4 Die wichtigsten Orishas

5 Einige Begriffe der Yoruba-Mythologie

6 Märchen der Yoruba

7 Literaturverzeichnis:

1 Einführung

In meiner Arbeit über die Mythen, Götter und Märchen der Yoruba geht es mir nicht darum, Klarheit in die Welt der Mythen und Überlieferungen der Yoruba zu bringen, sondern den existentiellen Kern ihrer Aussagen verständlich zu machen und zu vermitteln. Es gibt sehr viele Überlieferungen, die sich voneinander unterscheiden, aber existentiell gleich sind. Auch Mythen über die gleiche Gottheit unterscheiden sich in verschiedenen Gebieten des Yorubalandes voneinander. In den verschiedenen Büchern über die Yoruba-Mythologie fand ich oft verschiedenartige Details über das gleiche Thema (Orishas, Mythologie-Begriffe..): die Definitionen gingen zwar nicht weit auseinander, aber ich hatte teilweise Probleme einzelne Teile zu einem Ganzen zu konstruieren. Dies liegt wahrscheinlich daran, daß es sich hier um mündliche Überlieferungen handelt, die sich im Laufe der Jahrhunderte in den verschiedenen Gebieten des Yorubalandes in ihren Details oft verändert haben. Deshalb möchte ich nicht die Unterschiede der Werke hervorheben und untersuchen, sondern die zentralen Aussagen und Gemeinsamkeiten beschreiben. Zudem war es nicht mein Ziel ein vollständiges System von Mythen in allen Einzelheiten zu beschreiben. Ich kann höchstens flüchtige Einblicke vermitteln, damit man eine Vorstellung von dem unerschöpflichen Reichtum afrikanischer Mythen und Legenden, der Kosmologie und der Erzählungsgabe erhält. Ich möchte auch nicht die Religion der Yoruba beleuchten: es ist dennoch offensichtlich, daß afrikanische Religionen höchst vielschichtige Denksysteme sind, in denen die Überzeugungen, Mythen und Kosmologie der ethnischen Gruppe mit ihrer Moralvorstellungen und Verhaltensregeln in einem grenzenlos wandelbaren Organismus lebendiger religiöser Ideen und Handlungen verwoben sind. Jeder der also einen Einblick in die Mythen der Yoruba erfährt, erkennt gleichzeitig viel von ihrer Religion.

Heute leben mehrere Millionen Yoruba in Benin und Nigeria. Die Yoruba waren ursprünglich einfache Pflanzer, aber auch geschickte Händler und Handwerker. Noch heute gibt es Holzschnitzer, Weber, Töpfer und Schmiede, die nach der herkömmlichen Methode arbeiten. Die Yoruba sind aber besonders durch ihre schon vor der Kolonialzeit hoch entwickelten Stadtkulturen bekannt. Die Stadtstaaten der Yoruba waren früher autonome Territorien und unterstanden Königen, die dem Oni der Stadt Ife, dem geistigen Oberhaupt aller Yoruba, tributpflichtig waren. Ife wird als Ausgangspunkt der Yoruba-Kultur angesehen. Wahrscheinlich sind die Yoruba aus dem Nordosten eingewandert. Fachleute behaupten, daß altägyptische Kulturelemente bei ihnen zu finden sind, die über die Meroe-Kultur nach Schwarzafrika Eingang fanden. Die Yoruba besitzen das höchst entwickelte religiöse System Westafrikas. An der Spitze der Gottheiten steht der Himmels- und Schöpfergott Olodumare, der sich eines Tages entschloss die Erde zu erschaffen. (Vgl. Pollak-Eltz, Angelina: Trommel und Trance: Die afroamerikanischen Religionen. Herder Verlag. Freiburg, 1996. S. 33ff)

2 Wie die Erde entstand

Am Anfang gab es Olorun (Olodumare), den Himmelsgott. Auf Erden gab es nur Wasser; dort regierte Oloruns Bruder Olokun, Herrscher über das Meer und den Lagunen (dem griechischen Okeanos gleich). Olorun bediente sich des Orakels Ifa, um zu bestimmen, durch wen und in welcher Weise diese Lebenserweckung (Erschaffung der Erde), die transzendente Geistdurchblutung toter Materie, vor sich zu gehen hätte. Obatala, der Sohn Oloruns wurde für diese Aufgabe ausgewählt. Obatala personifizierte die Kraft der Reinheit, die Fertilität der Wahrheit und Weiß als die Summe aller Farben im Licht. Das Orakel Ifa unterwies Obatala folgende Paraphernalien mitzunehmen: (Vgl. Knappert, Jan: Lexikon der afrikanischen Mythologie, Wilhelm Heyne Verlag & Co., München 1995, S. 353)

- Efun, den heilig-potenten Kalk, mit dem man sich gegen die Gefahren von Eewo (Speiseverbot) tarnt.
- Iyere osun, den von Termiten erzeugten Holzstaub des Rotholzbaumes, in welche das Orakel Ifa seine heiligen Zahlen-Symbolismen schreibt.
- Igbin, die große Weinbergschnecke, Obatalas eigene Opferspeise. Der Schleim der Schnecke erlaubt es ihr, leicht in ihr Gehäuse hinein und heraus zu schlüpfen. Diese Flüssigkeit hat in Sühneopfern große Wichtigkeit.
- Adie elese marun, ein Huhn mit fünfzehigen Füßen, die als Opfer für Osun bevorzugt werden. Der fünfzehige Fußabdruck dieser Henne gleicht dem Drudenfuß und ist das magisch-mystische Pentagon, mit dem auch Faust den Teufel fing. (Chesi Gert, Susanne Wenger: Ein Leben mit den Göttern, Perlinger Verlag GmbH, Wörgl 1980, S. 100)

Obatala ließ sich also „an einer Kette“ auf den Urschlamm nieder. Gemäß der Aussage eines Obatala-Priesters ist diese Kette, Obatalas eigene Ase, seine individuelle sakrale Energie, die zur Erschaffung der Welt führten. Die Kette war zu kurz und er landete auf der Palme, die auf der Demarkation zweier Himmel wächst. Obatala trank von dem Wein der Palme und schlief ein. Entrüstet darüber schickte Olorun Oduduwa, den Gott der Erde hinunter. Er fand Obatala schlafend auf der Palme wieder und nahm ihm die Paraphernalien. Und nun erschuf Oduduwa die Welt, in dem er Efun und Iyere osun auf die Oberfläche des Wassers streute. Auf diese Oberfläche setzte er behutsam Igbin, die Schnecke, deren Saft Efun und Iyere Osun zu einer Unterlage für das Huhn machte. Das Huhn schrieb mit seinen fünfzehigen Füßen so viele Pentagone, bis genug Boden da war, um Oduduwa aufzunehmen. Olorun gab Oduduwa einen Korb voll oka, Hirse oder Korn, die sie zusammen mit anderen Samen auf der neuen Erde ausstreute. Schließlich stieg Olodumare, der oft mit Olorun gleichgesetzt wird, zur Erde herab und ließ sich nahe des alten Palmbaums nieder, wo jetzt die alte Stadt Ile Ife liegt, das Zentrum der Erde. Er versammelte 16 Gottheiten um sich herum und hielt den ersten großen Rat der Götter auf Erden ab. Jeder dieser Götter wurde der Ahn eines Clans, deren Nachkommen einen der 16 Vororte um das Zentrum herum bauten, das von dem Hochgott selbst regiert wird. Folglich ist die Stadt Ile Ife die Stadt der 17 Gottheiten. (Vgl. Chesi Gert, S.101)

3 Ein Leben mit den Göttern

Orisha ist eine immerwährende und allgegenwärtige Realität im Leben der Yoruba. Orisha bedeutet prägenetische Geist-Zeugung und transzendentes Ahnentum. Leben existiert nur durch die meta-physische Erweckung der Materie, die in der mythischen Dimension der Orisha-Realität rituell der Wirklichkeit vorangelebt wird. Es gibt eine Unzahl von Orishas: jeder Orisha entspricht meta-psychologisch einer psychologischen Type des Menschseins und ist das Ziel menschlicher Selbstverwirklichung. Orisha ist im Bewußtsein oder Unterbewußtsein des Menschen „sonderbar physisch gegenwärtig“ und lebt in jedem Mythos und Ritual. Das Verhältnis der verschiedenen Orishas zueinander ist ein sakrales Strategem der Selbstverwirklichung des einzelnen in seinem Verhältnis zu den anderen.

Ist Orisha ein Gott, so ist der Olorisha ein Mensch, dessen Identität dem Gott als irdisches Vehikel dienen kann.

Prokreation ist das Ideal der religiösen Yoruba-Welt. Durch das rituelle Entgegenkommen seiner Priester gelingt es Orisha, sein Verlangen nach physischem Leben und Erleben zu verwirklichen. Er ist ja schon seiner eigentlichen Natur nach fast physisch. Fast alle erfahrenen Olorisha sind ihrem Gott schon einmal physisch begegnet.

Jeder Krankheit liegt ein seelischer Zusammenbruch zugrunde, der immer auf irgendeine Verletzung von Tabus zurückzuführen ist. Mit Hilfe des Orakels kann man dies ausfindig machen - doch die betreffende mißorientierte sakrale Energie gehört immer zu einem Orisha, die nur er wieder heilen kann.

Jeder Orisha hat nicht nur seinen immateriellen Aspekt (Gott zugehörig), sondern auch seinen anthropomorphen Aspekt (durch menschliches Ritual zugängig), ist aber in anderen seiner Aspekte ein bestimmtes Tier, eine Pflanze, ein Metall und ein metaintellektuelles Abstraktum. (Vgl. Chesi Gert, S. 94 - 98)

4 Die wichtigsten Orishas

Olodumare

Olodumare ist der Hauptgott im Yoruba-Pantheon. Sein Name bedeutet „die Große Immerwährende Majestät.“ Er wird auch Olorun (der Himmelsherr), Eledaa (der Schöpfer), Elemii (der Besitzer des Lebens) und Olojo Oni (der Herr des Tages) genannt. Olodumare ist der Besitzer des Lebens und deswegen unsterblich. Die Yoruba sagen: „Ishe Olorun tobi“ (Gottes Werk ist großartig).

Olodumare schuf die 16 menschlichen Wesen, deren Anführer Oreluere genannt wurde. Orishanla (Obatala) formte sie aus Erde und Olodumare verlieh ihnen Leben. Orishanla führte die Menschen auf die Erde, an einen Ort, den sie Ile-Ife nannten, die älteste Yorubastadt. Die Orishas sind ihm alle in der einen oder der anderen ihrer spezifischen Aspekte fast ähnlich, doch nie gleich.

Olodumare lenkt alles:“Was immer Olodumare billigt, ist leicht, aber wenn ihm ein Plan von jemandem nicht gefällt, ist er unmöglich auszuführen. Er ist der Erzwinger, der, dessen Zwang niemals versagt. Unsere Krankheiten können geheilt werden, aber wenn Olodumare unseren Tod beschlossen hat, kann er nicht abgewendet werden. Olodumare hört alles, er lauscht ständig unseren Klagen.“ (Sprichwort der Yoruba) (Knappert, Jan. S.242)

Obatala

Obatala war der erste Gott, der vom höchsten Gott Olodumare erschaffen wurde. Er hieß zuerst Orishanla, eine Art Kollektivbezeichnung für Gottheit. Er wird im Yorubaland unter verschiedenen Namen angebeten: Orisha-Popo, Orisha-Ogiyan oder Orisha-Ijaye. Die Form der Anbetung ist jedoch recht gleichartig. Obatala ist der Gott der transzendenten Zeugung, die der physischen prägenetisch vorausgeht. Durch welchen Gott die Zeugung eines Kindes erfolgt, bestimmt das Orakel. Der Mensch ist diesem Gott ein Leben lang durch Rituale verpflichtet. Obatala ist der Oloona Orun, der Protokünstler, der mit feinstofflichen Mitteln die Form der Materie bestimmt. Er repräsentiert die ethische Dimension aller Realität. Obatala ist die Summe aller ethischen Tendenzen und der Religion.

Eine wohlbekannte Hymne an Obatala lautet:“Obatala macht seine Anbeter stark und gesund: er unterstützt seine Kinder und läßt sie sich vermehren, verhilft ihnen zu Wohlstand und ihnen Grund zum Lachen.“ (Knappert, Jan. S. 238)

Er wird auch als Bildhauergott bezeichnet, da er die Babys im Leib der Frauen wie ein Kunstwerk formt. Obatala liebt die Sauberkeit. In Darstellungen trägt er stets saubere weiße Roben und lebt mit seiner Gattin Yemowo in einem weißen, makellosen und sauberen Palast. In seinen Heiligtümern steht immer ein Krug mit sauberem Wasser, das jeden Morgen von einer Jungfrau oder einer alten Frau erneuert wird. Diese trägt eine Glocke, wenn sie durch die Straßen geht, und spricht mit niemanden, während sie ihrer geweihten Aufgabe nachgeht. Das Wasser wird Anbetern gereicht und macht unfruchtbare Frauen fruchtbar.

Obatala werden Mais, Kolanüsse und Kokosnüsse als Opfer dargebracht.

Oduduwa

Der Name Oduduwa bedeutet: „die aus sich bestehende Herrscherin, die alle Lebewesen schuf.“ Zwar ist Obatala der heiligste Orisha, aber Oduduwa ist der mächtigste, zumindest in der religiösen Hauptstadt des Yorubalandes Ile Ife. Viele glauben, daß Oduduwa die Mutter der gesamten Yorubanation sei. Andere behaupten, daß Oduduwa keine weibliche Gottheit war, sondern ein Gott. Die Mythen, in denen Oduduwa als weibliche Orisha dargestellt wird, sind jedoch ihrem Wesen nach ursprünglich und weitgehend akzeptiert. Sie ist die Gattin (und Schwester) des Obatala und gemeinsam schufen sie die Erde. Oduduwa landete aber laut Schöpfungsmythos als erste auf der Erde und avancierte deswegen zur mythischen Begründerin der Nation.

Das Dasein der Oduduwa war aber nicht immer friedlich. Es gibt Überlieferungen, in denen sie Stämme und Armeen in den Krieg führt. Der große Krieg fand mit dem Volk der Ugbo statt, eine Schlacht, die immer noch im Yorubaland gefeiert wird.

Auch die Afroamerikaner, die, verkauft in die Sklaverei, Orisha mit sich ins Unglück nahmen, kennen Oduduwa als die große, dunkle Göttin. Sein Kult ist Männern vorbehalten. Beim jährlichen Sühneopfer-Fest vollzieht man sein Ritual nachts. Obatala, dem Oduduwa bei der Erschaffung der Erde zuvorkam, verbannte Oduduwa (aus Rache und Neid) in den unterirdischen Palast, dessen einziger Zugang ein kleines Loch im Boden seines Altares ist. Durch dieses wird ihm jährlich das Blut des Opfertiers zugeführt. (Vgl. Knappert Jan. S. 238)

Eshu

Eshu ist eine der ältesten Gottheiten im Pantheon der Yoruba. Eshu ist der Diener von Olodumare und wurde in die Welt der Menschen geschickt um sie zu prüfen und ihren wahren Charakter zu erkennen. Eshu ist der jüngste Sohn der Oduduwa, für den keine Perlenkrone mehr übrig war, er war also der siebzehnte „Orisha“. Da die Zahl 16 ein Ideal für die algebralische Teilung und Vereinigung ist, blieb Eshu kein Land mehr. Erde ist eben nicht nur heilig, sondern repräsentiert das Leben in Sinn und Gemüt der Yoruba.

Eshu wandert durch die Heime der Menschen und inspiziert ihr Leben. Eshu kann Verwandte dazu bringen, sich zu streiten, oder eine Frau gegen ihren Mann aufbringen, um auf diese Weise die Menschen für ihre vorherige Sünde zu bestrafen. Unfruchtbare Frauen beten zu Eshu, damit er sie mit einem Baby beglückt. Wer Gutes tut wird von Eshu reich belohnt. Aus Verehrung hängt auch in fast jedem Haushalt ein Symbol von Eshu. Auf diese Weise wird er besänftigt und wehrt gleichzeitig Böses von dem jeweiligen Haus ab. Eshu wird regelmäßig Palmöl dargebracht, damit er nicht „austrocknet“. Wenn dem Gott die Opfergaben nicht genügen, kann eine Schlägerei, ein Feuer oder eine Epedemie ausbrechen.

Die Yoruba glauben, daß das Gute und das Böse aus dem gleichen Geist zu verschiedenen Zeiten und aus verschiedenen Gründen entspringen. Deswegen muß ein Gleichgewicht in unseren Ansichten über Menschen und in unseren Überzeugungen von den Göttern herrschen.

Ogun

Nach einer Yoruba-Überlieferung war Ogun der Sohn der Oduduwa. Er half seinem Vater, seine Feinde zu bekämpfen und wurde wegen seines Mutes mit dem Königreich Ire oder Ilesha und Ondo belohnt. Ogun sank in Ire mit seinem Schwert in den Boden und sagte seinen Bürgern, daß sie in Zeiten von Not ihn anrufen können. Der gegenwärtige König stammt von Ogun ab und sendet ihm regelmäßig Opfergaben.

Aus einem anderen Mythos geht hervor, daß die Götter sich auf Erden niederlassen wollten, aber einen dichten, undurchdringbaren Wald vorfanden, der ihnen den Weg versperrte. Mit Hilfe einer Axt und einem Beil bahnte Ogun, der Gott des Eisens, den Weg durch den Wald. Deswegen bekam er auch seinen Beinamen Oshinmale (Pionier der Götter).

Ogun ist der Gott des Metalls, des Reichtums, des Glücks und der Beschützer der Arbeit zu Tagesbeginn. Er wird auch der Beschützer des Hauses und der Schätze genannt. Ein Sprichwort der Yoruba lautet: „Du kannst keine Yamswurzel ohne Messer essen,“ (Knappert, Jan. S.240) womit Bezug auf Ogun genommen wird. Ogun ist der Gott aller Facharbeiter, die Metallwerkzeuge verwenden, der Grobschmiede, der Goldschmiede, der Schlächter, der Jäger und auch der Soldaten, da er der Kriegsgott ist. Soldaten auf dem Weg zum Schlachtfeld bringen Ogun Opfer dar, um seinen Schutz vor Verletzungen anzuflehen. Yorubagelehrte vergleichen Ogun mit dem römischen Gott Mars. Mars war nicht nur der Kriegsgott, sondern auch der Gott der Pioniere.

Oko

Oko ist der Gott des Ackerbaus, der von jedem Bauern und dessen Kindern verehrt wird. Oko lebte zuerst als ehrwürdiger Bauer in der Nähe von Irao. Manchmal war er sichtbar, zu anderen Zeiten war er selbst für seine eigenen Nachkommen unsichtbar. Auf Erden wurde er als alter Mann beschrieben, der mit einem Stock langsam durch die Felder ging. Eines Tages war Oko verschwunden, hinterließ nur seinen Stab, den die Leute dann verehrten. Viele Bauern mit Körben voll Yamswurzeln und anderen Landerzeugnissen besuchten ihn in der Stadt Irao, um ihn zu ehren und ihn für eine gute Ernte zu danken. Einmal im Jahr wird ihm zu Ehren ein Fest abgehalten. Erst nach diesem Festtag darf die neue Ernte an frischen Yamswurzeln gegessen werden. Seine Anhänger dürfen die Schlange (Tabu) nicht berühren. Das Perlhuhn ist die Opfergabe für den Erdgott. Oko wird oft als Stab dargestellt, an dem Kaurimuscheln hängen.

Einem anderen Mythos zufolge ist Oko der Gott der Kunst des Pflanzens und Erntens. Die „Erfindung“ den Boden zu bebauen, machte aber seine Frau. Oko ist ein gefährlicher und reizbarer Gott, seine Priesterinnen tragen ein weiß-rotes Merkmal, das in der oberen Stirn die Initiationsnarbe verdeckt. Oko herrschte böse und willkürlich über die Stadt Irao. Er verletzte ein Tabu und wurde von Lepra befallen und verbannt. Das Kultobjekt des Oko ist ein riesiges Eisenschwert, das in Irao geschmiedet wird.

Orunmila

Orunmila ist einer der Himmelsgötter. Er hat den Beinamen Gbaye-gborun (Er, der sowohl auf der Erde als auch im Himmel lebt), weil er als Berater des Olodumare durch die Welt reist, um sich mit ihm für die Milderung menschlichen Leidens einzusetzen. Er wird auch „Er der das Schicksal bezeugt“ genannt, da er im Himmel anwesend war, als Olodumare das Schicksal eines jeden Menschen auf der Erde festlegte. Er kennt deswegen jede Geschichte der Menschen, bevor sie im wirklichen Leben geschieht. Er berät die Menschen auch durch viele Orakel, in denen er die Zukunft voraussagt und so das Leben erleichtert. Durch die Ifa- Orakel kann Orunmila zu den Menschen sprechen und sie über Olodumares Bestimmungen informieren. Sein Rat wird immer sorgfältig befolgt. Er ist aber auch der Gott der Heiler, der von kranken Leuten befragt wird. Auf Erden hatte Orunmila 16 Jünger um sich versammelt, die seine Kunst erlernten. In fast jedem Yoruba-Haushalt ist ein Schrein von Orunmila, in dem er verehrt wird und in dem seine Embleme aufbewahrt werden: die 16 geweihten Palmnüsse (ikin), Elfenbeinstück, Kaurimuscheln und die Wahrsagetafel opon ifa. (Vgl. Knappert, Jan. S. 250)

Shango

Shango ist einer der Yoruba-Erdgötter. Die Erdgötter wurden auf Erden geboren und lebten mit den Menschen zusammen. Sie starben nicht: einige ließen sich im Erdinnern nieder, andere reisten an einer Kette in den Himmel. Shango war der König von Oyo. Das Volk glaubte, daß er einen Talisman besäße, mit dem er den Blitz rufen könne, um seine Feinde zu vernichten. Seine Untertanen waren mit seiner tyrannischen Herrschaft unzufrieden. Shango verließ sein Volk und ritt auf seinem Pferd in den Wald, wo er später an einer goldenen Kette in den Himmel emporstieg. Heute ist Shango der Gott des Donners und Blitzes. Shango wird als der Gott der Gerechtigkeit und Anständigkeit bezeichnet. Er bestraft jene, die stehlen, lügen, andere behexen und Zauberei ausüben. Bei seiner Geburt auf der Erde wurden Donner und Blitze beobachtet. Noch heute werden Donner und Blitz bei den Yoruba mit den respektvollen Worten: „Kabiyesi! Eure Majestät, heil!“ begrüßt. Einige Anbeter Shangos glauben, daß sie mit magischen Mitteln den Blitz veranlassen können, ihre Feinde zu erschlagen. Man ist aber überzeugt, daß nur die Bösen vom Blitz getroffen werden. Shango wird oft mit dem Kopf und den Hörnern eines Widders und in der Gesellschaft seiner drei Frauen, Oya, Oshun und Oba, dargestellt. Shango ist eindeutig mit Jupiter-Zeus vergleichbar, dem klassischen Gott des Donners und Blitzes. (Vgl. Knappert, Jan. S. 296)

5 Einige Begriffe der Yoruba-Mythologie

Ori

Ori ist der heilige, Gott innewohnende Dynamismus und repräsentiert Gottes eigene Spiritualität und ist auch „er in uns“. Ori ist die meta-intelektuelle proto-mystische Substanz, homolog in verschiedener metapsychischer Dimension mit dem heiligen Geist. Alles Erschaffene ist mit Gott meta-intelektuell und meta-genealogisch verwandt. Alles was existiert, ist durch Ori eine Inkarnation Eleedas und hat Anteil an Gott. Jedes individuelles Ori ist ein Funke transzendenter Energie, ein unfaßbares Mysterium das jedem Individuum innewohnt. Unter Ori verstehen die Yoruba den unsterblichen Wert, auch den des sterblichen Geschöpfes. Ori ist vielleicht mit unserer Seele vergleichbar, spielt aber bei den Yoruba im allgemeinen eine wichtigere Rolle in ihrem Leben als bei uns. Jeder Yoruba bringt seinem eigenen Ori Opfergaben und schenkt ihm das kleinere Ritual der Kolanuß. Man opfert Ori Kokosnüsse und Fisch. Der Kopf, Ori, ist physischer Wohnsitz des sakralen Prinzips. Das Gehirn ist eine ideale Umschaltzentrale der zahllos in uns vereinten sakralen Energien. Das Ritual für Ori ist getragen von dem Ausruf „Ori imi, Eleeda ami“ (Mein Kopf, mein Schöpfer). (Vgl. Chesi, Gert. S. 75)

Ibeji

Ibeji sind Zwillinge und werden als „Ara Orun“ (Himmelsbewohner) angesehen. Sie müssen der sakralen Instanz Ibeji, der alle Zwillinge angehören, Opfer bringen. Wenn eines der Zwillinge stirbt muß das andere das tote Kind repräsentierende kleine Figur mit sich herumtragen oder am Hausaltar verehren. Eine Kopie aller seiner neuen Kleider wird der Puppe angezogen. Die Zwillinge heißen Tayewo und Keehinde (Koste die Welt, Komm hinterher). Beide werden Edun genannt, wie die heiligen Äffchen im heiligen Hain. Jedes von ihnen kann auch Omo Meji (zwei Kinder) genannt werden. (Vgl. Chesi, Gert. S. 90)

Abiku

Abiku heißt „geboren, um zu sterben“. Abiku sind eine andere Art von Geisterkinder. Sie sterben meist jung und kehren zu ihren Spielkameraden (ihrer Egbe) im Himmel zurück. Sie tun das nur, um sich von denselben Eltern wiedergebären zu lassen. Eltern schneiden oft eine kleine Narbe in die kleine Leiche. Mit dieser kleinen Narbe wiedergeboren, bleiben sie meist am Leben. Es gibt einige Leute die mit solchen Narben oder sogar Verstümmelungen zur Welt kamen. Adija, die als Kleinkind zehnmal gestorben war und von der vor Gram verbitterten Mutter zur Erde geschleudert wurde, kam bei ihrer Geburt ohne Kinn zur Welt, weil dieses zerschmettert worden war. (Vgl. Chesi, Gert. S. 91)

Orishanla (Die Geburt der Sonne und des Mondes)

Der König des Waldes hatte vergessen den Göttern Opfer dazubringen. Eines Tages fiel ein Iroko-Baum um, aber zerstörte nicht das Haus des Königs. Stattdessen erschien der Gott Obatala und verwandelte den Baum in ein geheimnisvolles wertvolles Metall. Obatala befahl dem himmlischen Schmied aus dem Metall einen Krug und ein Boot herzustellen. Seinen Sklaven wies Obatala an mit dem Boot zur Himmelsspitze hinauf und danach wieder hinunter auf die andere Seite zu reisen. So machte die Sonne ihre erste Reise.

Olodumare schuf den Mond wie einen Feuerstein, mit einer dünnen und einer runden Seite. Er schickte ihn in den Himmel, wo er sich langsam dreht und seine volle, runde Seite nur in drei Nächten im Monat zeigt. Ein Halbmond, 15 Tage, war die Zeit, die Olodumare benötigte, um Menschen und Bäume zu erschaffen.

Orishanla ist die Kollektivbezeichnung für alle Orishas und bedeutet „der große Orisha“. In einem Mythos wird erzählt, daß es am Anfang nur Orisha (Olodumare), den Göttlichen Geist gab. Er lebte mit seinem Sklaven Eshu in einem Haus am Fuß einer steilen Felswand. Eshu selbst war kein Gott und haßte deswegen seinen Herrn. Eines Tages kletterte Eshu die Felswand hinauf und bewegte einen großen Findling so weit vor, daß er auf Orishas Haus herunterfiel. Orisha wurde zermalmt, und mit den Splittern seines Hauses verstreute er sich und flog in allen Richtungen. Deshalb gibt es 401 Orishas oder Götter (Orishanla). (Vgl. Knappert, Jan. S. 248)

Ase

Ase ist die sakrale Energie des Orisha. Alles das existiert hat Ase (meta-genealogische Immanenz in allem Lebenden), vorausgesetzt daß ein motivierender Stimulus mit im Spiel ist. Ase ist die aktive Expansion von Ori, ist das Handeln des Eleedas, des rastlosen Schöpfers. Ase ist jenseits von Gut und Böse, es ist die Triebkraft von Gebet und Fluch. (Vgl. Chesi, Gert. S. 187)

Ifa

Ifa ist das heilige Orakel und ist für das profane und zeremonielle Leben der Yoruba von großer Wichtigkeit. Ifa hat zwei Bedeutungen: er bezieht sich auf den Gott und sein Orakel. Ifa ist der Gott der Weisheit, des Wissens und der Wahrsagerei. Sein anderer Name lautet Orunmila und wird in einem Zuge genannt. Das Wort Ifa bedeutet „allumfassend“ und das wort Orunmila „Gott weiß, wer gerettet wird“. Da der Gott Ifa von seinen 16 Söhnen beleidigt worden war, ging er in den Himmel. Er gab seinen Söhnen jedoch 16 Kokosnüssen, ikin, mit denen sie wahrsagen konnten. Durch diese Hilfsmittel spricht Ifa zum Volk auf Erden.

Ifa, das Orakel, wird als Aderngeflecht eines Baumes beschrieben, das die wilde Ordnung der Geiseswelt bestimmt. In dieser Geisteswelt ist alles Leben dicht ineinander verschlungen, hält sich aber gegenseitig, indem es sich selbst intensiv behauptet. Ifa stützt sich auf dem Prinzip des Wahrsagens und Hellsehens, des „Sich-vorwärts-wie-rückwärts-Erinnerns“, das als „eingeborene Eigenschaft der Seele“ beschrieben wird. Das heilige Orakel operiert nach einer meta-algebraischen Formelwelt, die sich in Form von 4096 symbolischen Gedichten manifestiert (Odu Ifa). Diese Gedichte heißen Odu, nach der Göttin Odu, die „das Wort“ repräsentiert und personifiziert. Odu ist das weibliche Prinzip Ifas, ist sowohl Mutter als auch die Hauptfrau und Geliebte. Odu stellt innerhalb des Ifa-Kultlebens das heiligste Prinzip - nach Ela - dar. Der Orakelpriester kann diese 4096 Odu (16 mal 16 mal 16) perfekt auswendig - ohne Probleme kommen sie ihm in den Sinn, wenn eine Zahlenkomposition im Orakel auftaucht. In der rituellen Nachtwache des Jahresfestes für Ifa rezitiert der Babalawo (Orakelpriester) die ersten 16 Odu vor der Kongregation der Kultgruppe der Stadt, die ihm im Chor antwortet und ihn kontrolliert. Weder im Wortlaut, Melodie und vor allem im Rhythmus darf ihm ein Fehler unterlaufen. Der Priester ist im Prinzip nur ein Instrument, der ohne eigene Initiative archetypische Zusammenhänge auslegt. Probleme werden nicht rational erklärt und gelöst, sondern mit physisch-metaphysisch potenten Sühneopfern für den beleidigten und verärgerten Orisha aus der Welt geschafft.

Ela ist der heiligste und geheimnisvollste Aspekt Ifas. Ela ist das Ideal Odus, der Kind-Mann Ifa. Ela wird in keinem Moment der Zeremonie erwähnt: Ela ist das Schicksal, verwundbar und unendlich erschütternd, ist die Saite, die in den Bogen des Weltgeschehens gespannt ist. (Vgl. Chesi, Gert. S. 79ff)

6 Märchen der Yoruba

Der Teufelsjunge

Das Märchen erzählt die Geschichte eines Neugeborenen, der am Tage seiner Geburt sofort mit seinem Vater auf die Farm gehen wollte. Der Vater, der ihn nicht mitnehmen wollte, gab ihm aber Oko (Hacke) und Ada (Grasmesser). Der Vater stieg auf einen Palmbaum um die Krone zu kappen. Als der Vater oben war, sagte das Kind: „Schneide die Spitze ab und wirf sie herunter, ich werde sie auffangen!“ Der Vater stieg vom Baum herab und antwortete: „Was kannst du eben geborenes Kind solche Dinge reden!“ Das Kind sagte: „Nun, so werde ich hinaufsteigen und etwas herunterwerfen, was du auffangen kannst.“ Der Vater war einverstanden. Das Kind stieg die Palme hoch und schlug die Krone ab. Die Krone schlug den Vater aber tot. Das Kind ging mit dem Ada zu seinem Vater und begann ihn in kleine Stücke zu zerhacken. Das Kind nahm die Augen und die Leber und ging damit heim. Mit den Augen ging er zur ersten Frau seines Vaters und sagte: „Dies ist ganz besonders gut. Der Vater sendet es und läßt dir sagen, du sollst es essen.“ Mit der Leber ging er zur zweiten Frau und sagte: „Der Vater sendet dir dies. Es ist ganz besonders gut, du sollst es essen.“

Die erste und die zweite Frau bereiteten jeweils die Augen und Leber zu und aßen sie. Als sie gegessen hatten schrie das Kind durch die Tür hinein: „Die erste Frau meines Vaters hat seine Augen gegessen. Die zweite Frau meines Vaters hat seine Leber gegessen!“ Die beiden Frauen stürzten sich auf das Kind zu. Das Kind lief aber fort. Das Kind lief in den Busch und kam zu Edsu (Bringer-Gott). Das Kind sagte zu Edsu: „Ich bin aus der Stadt wegen nichts weggelaufen. Laß mich bei dir bleiben. Ich will für dich arbeiten!“ Edsu sagte: „Es ist gut! Bleibe da!“ Am nächsten Morgen sagte Edsu zu dem Kind: „Bring mir meinen Eko (Speise)!“ Das Kind ging und bereitete Eko zu. Es nahm aber nicht nur Sorghum, mit dem Eko zubereitet wird, sondern auch Adi (schwarzes Öl). Adi war das Speiseverbot des Edsu und das Kind wollte sehen, ob er daran sterben würde. Edsu trank die Speise bis zur Neigung aus. Das Kind sagte: „Ich bin ein Edsu-oma und habe immer gehört, daß Adi das Speiseverbot des Edsu ist. Ich habe dir deinen Eko mit Adi zubereitet, aber du bist noch ganz gesund. Wirst du nicht daran sterben?“ Edsu nahm einen dicken Knüppel, um das Kind zu töten. Das Kind lief aber fort. Das Kind lief, bis es endlich zur Familiengottheit kam. Das Kind sagte zu Orisha: „Das Unglück ist hinter mir. Hilf mir! Ich will für dich arbeiten. Laß mich bei dir bleiben!“ Orisha sagte: „Es ist gut. Du kannst bei mir bleiben!“ Orisha beauftragte den Jungen, ihm seinen Eko zu kaufen. Der Junge kaufte aber Emu (Palmwein), das Speiseverbot Orishas. Dann mischte es den Emu in den Eko und brachte die Schüssel zu Orisha. Orisha sagte: „Das ist ja ausgezeichneter Eko. So guten Eko habe ich noch nicht gehabt.“ Einige Zeit aber, nachdem Orisha den Eko getrunken hatte, begann es ihn um den Mund her zu jucken. Das Jucken wurde immer schlimmer. Orisha sagte: „Sollte mein Eko heute so gut gewesen sein, weil dieser Teufelsjunge mir von meinem Speiseverbot hineingetan hat?“ Er ergriff einen Knüppel und schlug auf das Kind. Das Kind lief aber fort und Orisha konnte es nicht einholen. Das Kind lief durch den Busch und zu einem Ode, einem Jäger. Das Kind kam heran und sagte: „Laß mich ein wenig bei dir. Ich will für dich arbeiten.“ Der Jäger sagte: „Es ist gut.“ Der Jäger ging abseits. Das Kind schaute umher und bemerkte das Jagdgerät des Jägers in den Zweigen. Das Kind griff nach dem Behälter, in dem das Gift für die Pfeile aufbewahrt war und mischte es in den Brei. Dann stampfte es einen Yams und bereitete das Essen. Der Jäger kam inzwischen zurück. Er sagte: „Wir wollen essen.“ Der Jäger aß aber alles allein auf. Als er fertig gegessen hatte, wurde ihm sehr übel und er mußte sich übergeben. Da merkte er, daß er an einer schlechten Sache fast gestorben wäre. Er nahm sein Gewehr. Das Kind lief fort. Der Jäger sprang hinterher, schoß und tötete es. Darauf nahm er sein Jagdmesser heraus und teilte das Kind auf. Von dem Fleisch gab er einen Teil dem Orisha, einen Teil der ersten und einen Teil der zweiten Frau des toten Vaters.

Man soll sehen, daß die Kinder nicht zu schnell aufwachsen. Es gibt vieler solcher Märchen, die einen Lehrsatz beinhalten und die das Yoruba-Volk daran erinnern sollen, wie sie durchs Leben gehen sollen. (Vgl. Frobenius, Leo: Schwarze Sonne Afrika: Mythen, Märchen und Magie. Eugen Dietrichs Verlag. Düsseldorf, Köln, 1980. S. 182-186)

7 Literaturverzeichnis:

Knappert, Jan: Lexikon der afrikanischen Mythologien. Wilhelm Heyne Verlag & Co. KG. München, 1995. 368 S.

Chesi, Gert: Susanne Wenger: Ein Leben mit den Göttern. Perlinger Verlag GmbH. Wörgl, 1980. 255 S.

Frobenius, Leo: Schwarze Sonne Afrika: Mythen, Märchen und Magie. Eugen Dietrichs Verlag. Düsseldorf, Köln, 1980. 384 S.

Pollak-Eltz, Angelina: Trommel und Trance: Die afroamerikanischen Religionen. Herde Verlag. Freiburg, 1995. 214 S.

Becker, Friedrich: Afrikanische Märchen. Fischer Taschenbuch Verlag. Frankfurt am Main, 1969. 221 S.

16 von 16 Seiten

Details

Titel
Die Mythen der Yoruba
Autor
Jahr
2000
Seiten
16
Katalognummer
V98733
Dateigröße
429 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mythen, Yoruba
Arbeit zitieren
Thomas Hanifle (Autor), 2000, Die Mythen der Yoruba, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/98733

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