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Die Grenzen des transaktionalen und transformationalen Führungsstils

Titel: Die Grenzen des transaktionalen und transformationalen Führungsstils

Projektarbeit , 2020 , 12 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Jana Schleske (Autor:in)

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Gibt es einen universellen, optimalen und effektivsten Führungsstil? Und kann dieses Modell auch den wachsenden Ansprüchen eines Unternehmens in der heutigen Zeit unter sich ständig ändernden Bedingungen gerecht werden? Wo stößt es möglicherweise an Grenzen? Die vorliegende Arbeit beabsichtigt, diese Grenze auszuloten. Dazu werden in der Einleitung Führung an sich und die Begriffe transaktionaler und transformationaler Führungsstil erklärt. Anschließend wird das Modell des Full Range of Leadership in die traditionellen Führungstheorien eingeordnet und entsprechend abgegrenzt, um dann auf die personell- und situativbedingten Limitationen einzugehen. Im Fazit soll betrachtet werden, wie man diesen Grenzen entgegenwirken kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 GRENZEN TRANSFORMATIONALER FÜHRUNG

2.1 ethische Grenzen

2.2 personenbedingte Grenzen

2.3 situationsbedingte Grenzen

3 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Projektarbeit befasst sich mit den Limitationen des Modells „Full Range of Leadership“ und untersucht, inwieweit die transaktionale und transformationale Führung an Grenzen stößt, die sich aus ethischen, personenbedingten oder situativen Faktoren ergeben. Die Forschungsfrage zielt darauf ab, zu ergründen, wie Führungskräfte diesen Grenzen in einem dynamischen Unternehmensumfeld entgegenwirken können.

  • Analyse der theoretischen Grundlagen von Führung und Führungsstilen
  • Gegenüberstellung von transaktionaler und transformationaler Führung
  • Untersuchung ethischer Grenzbereiche und Manipulationsrisiken
  • Evaluation personeller Voraussetzungen und psychologischer Bedürfnisse
  • Betrachtung situativer Anforderungen in modernen Arbeitswelten

Auszug aus dem Buch

2.2 personenbedingte Grenzen

Transformationale Führung setzt Vorbildwirkung voraus und baut außerdem auf emotionale Bindung und Authentizität. Wenn der Vorgesetzte diese nicht auch im außerberuflichen Kontext lebt, kann ihm das zum Verhängnis werden. Überspitzt gesagt: Mitarbeiter lassen sich lieber von einem immer gutgelaunten Triathleten führen als von einem übergewichtigen Alkoholiker mit privaten Problemen. Linneweh und Hofmann (2003) bezeichnen die Führung der eigenen Person als die wichtigste Voraussetzung erfolgreichen Führungsverhaltens. Eine weitere Möglichkeit, weshalb die Person des Führers nicht anerkannt wird, ergibt sich unter Umständen aus genderkulturellem Kontext. In einem männlich dominierten Unternehmensumfeld hat es eine weibliche Führungskraft allein aufgrund ihres Geschlechtes schwerer.

Lediglich erwähnt werden soll an dieser Stelle auch das Führungsdilemma, in dem sich die Führungskraft permanent befindet und durch das sie ständig die Annahme ihrer Führung in Gefahr bringt, weil sie falsch entscheiden könnte. Neuberger (2000) beschreibt 13 solcher Führungsdilemmata wie in Abbildung 2 aufgeführt. Ein näheres Eingehen darauf würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen. Gesagt werden muss allerdings, dass allein die Bewegung zwischen Aufgaben- und Mitarbeiterorientierung in der Führung eine tägliche Herausforderung darstellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel definiert den Führungsbegriff, ordnet traditionelle Führungsstile historisch ein und stellt das Modell des „Full Range of Leadership“ als Grundlage der Arbeit vor.

2 GRENZEN TRANSFORMATIONALER FÜHRUNG: Hier werden kritische Limitationen des Führungsmodells in ethischer, personeller und situativer Hinsicht analysiert und auf Herausforderungen wie den Führungsalltag oder die Mitarbeiterbedürfnisse eingegangen.

3 FAZIT: Das Kapitel schließt die Arbeit ab, indem es betont, dass die Führungskraft zur erfolgreichen Einflussnahme auf andere zunächst an der eigenen Persönlichkeit und Selbstverwirklichung arbeiten muss.

Schlüsselwörter

Transaktionale Führung, transformationale Führung, Full Range of Leadership, Führungsforschung, ethische Grenzen, Personalführung, Bedürfnispyramide, Management by exception, Führungsdilemma, Selbstverwirklichung, Authentizität, Führungspersönlichkeit, situative Führung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Grenzen der transaktionalen und transformationalen Führungsstile innerhalb des „Full Range of Leadership“-Modells.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die theoretische Einordnung von Führungsstilen, die Analyse von ethischen und personellen Limitationen sowie die situativen Anforderungen an Führungskräfte.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Grenzen aufzuzeigen, an die moderne Führungsmodelle in der heutigen Unternehmenspraxis stoßen, und Möglichkeiten der Gegensteuerung zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die bestehende Führungsmodelle und psychologische Theorien zur Führung kritisch reflektiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden ethische Aspekte, personenbedingte Faktoren wie Authentizität und situative Grenzen, etwa bei virtuellen Teams oder Krisensituationen, detailliert erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen transaktionale und transformationale Führung, Persönlichkeitsmanagement und die kritische Auseinandersetzung mit Führungsdilemmata.

Warum ist die eigene Persönlichkeit der Führungskraft entscheidend?

Laut der Arbeit ist die Führung der eigenen Person die wichtigste Voraussetzung für den Erfolg, da authentische Führung nur möglich ist, wenn der Führende seine eigene Entwicklung aktiv gestaltet.

Welche Rolle spielt die Bedürfnispyramide nach Maslow?

Sie dient als Verdeutlichung der personellen Grenzen, da eine transformationale Führung nicht greifen kann, wenn elementare Defizitmotive der Mitarbeiter nicht erfüllt sind.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Grenzen des transaktionalen und transformationalen Führungsstils
Hochschule
Private Fachhochschule Göttingen  (Wirtschaftspsychologie)
Veranstaltung
Organisationspsychologie
Note
2,3
Autor
Jana Schleske (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
12
Katalognummer
V987889
ISBN (eBook)
9783346344960
ISBN (Buch)
9783346344977
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Transaktional Transformational Full Range of Leadership Führungsstil
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jana Schleske (Autor:in), 2020, Die Grenzen des transaktionalen und transformationalen Führungsstils, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/987889
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Leseprobe aus  12  Seiten
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