Diese Arbeit befasst sich mit den Grundlagen des korrekten Zitierens und dem Umgang mit Satzungeheurern und gibt einen Einblick in die Vorgehensweisen des wissenschaftlichen Arbeitens.
Bei der Verfassung von wissenschaftlichen Texten ist es notwendig, bestimmte wissenschaftliche Kriterien einzuhalten sowie über die erforderlichen Kompetenzen zu verfügen. Durch die Einhaltung dieser Kriterien ist es den Lesern besagter Texte möglich, den Inhalt leichter zu interpretieren und zu überprüfen. Die Nichteinhaltung dieser Standards können von Missverständnissen zwischen Autor und Leser, bis hin zu strafrechtlichen Konsequenzen reichen. Strafrechtlich relevant kann das Verfassen eines Plagiats sein. Ebenjene notwendigen Standards für das Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten lernten wir im vergangenen Sommersemester kennen.
Dazu zählt unteranderem die Fähigkeit des korrekten Zitierens, auf welche im Laufe dieser Arbeit eingegangen wird. Zitate sind in wissenschaftlichen Arbeiten nahezu unumgänglich, denn durch sie können Textpassagen auf inhaltliche Richtigkeit sowie auf Plagiate überprüft werden. Zudem wurde der der richtige Umgang mit Satzungeheuern vermittelt. In diesem Portfolio soll dargestellt werden, wie sich die erlernten Fähigkeiten praktisch umsetzten lassen. Dies wird anhand eines Lehrbuchtextes zum Thema des korrekten Zitierens, der Aufarbeitung von Satzungeheuern und eines Exzerpts dargestellt. Abschließend stehen in dieser Arbeit die Lerntagebucheinträge sowie ein Resümee, welche über den Lernprozess Aufschluss geben sollen. Für diese Arbeit wurde die deutsche Zitierweise verwendet.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Portfolioarbeit
2.1 Lehrbuchtext
2.2 Satzungeheuer
2.3 Exzerpt
2.4 Lerntagebuch
2.4.1 Relevanz des Erlernten für den beruflichen Alltag
3. Resümee
4. Quellenangabe
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die praktische Anwendung und Reflexion wissenschaftlicher Kompetenzen, die im Modul "Wissenschaftliche Kompetenzen" erworben wurden, insbesondere im Hinblick auf korrektes Zitieren, die sprachliche Aufarbeitung komplexer Sätze sowie die methodische Auswertung von Literatur.
- Grundlagen und Formen des direkten und indirekten Zitierens
- Methoden zur Vereinfachung komplexer "Satzungeheuer"
- Exzerpieren wissenschaftlicher Publikationen am Beispiel des Alkoholkonsums
- Reflexion des Lernprozesses und Transfer in den beruflichen Alltag
Auszug aus dem Buch
Satzungeheuer
Satzungeheuer befinden sich in vielen wissenschaftlichen Texten. Dabei handelt es sich oft um längere Schachtelsätze, bei denen die Kernaussagen meistens nur schwer auszumachen ist. Ein Wissenschaftler sollte in der Lage sein, den Inhalt eines solchen Abschnitts in eine verständliche Form zu bringen. Dies erreicht er durch das Umformulieren von Sätzen, dem Setzen von Satzzeichen und dem Wegkürzen von überflüssigen Passagen. Bei den folgenden Beispielen wird das deutlicher. Ehemals schwer verständliche Sätze werden in leicht lesbare Formen gebracht. Die Kernaussagen werden sichtbarer und vereinfachen dadurch die Interpretation der Zitate. Grundlegendes ist oft wichtiger als Genaues.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Erläutert die Notwendigkeit wissenschaftlicher Standards und legt das Ziel des Portfolios dar, die erworbenen Fähigkeiten praktisch anzuwenden.
2. Portfolioarbeit: Dieser Hauptteil befasst sich mit den formalen Aspekten des korrekten Zitierens, der Analyse und Vereinfachung komplexer Satzstrukturen sowie der methodischen Aufarbeitung von Inhalten.
2.1 Lehrbuchtext: Detaillierte Betrachtung der verschiedenen Formen des Zitierens, inklusive der Unterscheidung zwischen direktem und indirektem Zitat sowie der deutschen und Harvard-Zitierweise.
2.2 Satzungeheuer: Analyse und sprachliche Optimierung von komplizierten Schachtelsätzen anhand konkreter Beispiele aus der Fachliteratur.
2.3 Exzerpt: Anwendung wissenschaftlicher Arbeitstechniken auf eine Studie zum Thema riskanter Alkoholkonsum bei Erwachsenen.
2.4 Lerntagebuch: Dokumentation der wöchentlichen Lerninhalte und erworbenen Kompetenzen während des Seminarverlaufs.
2.4.1 Relevanz des Erlernten für den beruflichen Alltag: Reflexion über den persönlichen Nutzwert der erlernten Methoden für zukünftige berufliche Anforderungen.
3. Resümee: Zusammenfassende Einschätzung des Lernfortschritts und der persönlichen Entwicklung im Bereich des wissenschaftlichen Schreibens.
4. Quellenangabe: Auflistung der verwendeten Literatur und Quellen für das Portfolio.
Schlüsselwörter
Wissenschaftliches Arbeiten, Zitierweise, Plagiat, Satzungeheuer, Ressourcenallokation, Alkoholkonsum, DEGS1, Lerntagebuch, SQ3R-Methode, Marktwirtschaft, Textanalyse, Wissenschaftliche Kompetenz, Quellenverweis, Textstrukturierung, Studienauswertung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Portfolio?
Das Portfolio dient als praktische Anwendung und Reflexion der im Modul "Wissenschaftliche Kompetenzen" erworbenen Fähigkeiten, wie korrektes Zitieren und die präzise sprachliche Gestaltung wissenschaftlicher Texte.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Zu den Schwerpunkten zählen das korrekte Zitieren (direkt/indirekt), die Vereinfachung von Schachtelsätzen, die methodische Erarbeitung von Exzerpten sowie die Reflexion des eigenen Lernprozesses.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist der Nachweis, dass der Autor die gelernten Standards des wissenschaftlichen Arbeitens praktisch auf Fachliteratur anwenden und auf den eigenen (beruflichen) Kontext übertragen kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt unter anderem die SQ3R-Methode sowie verschiedene Strategien der Textredaktion und -zusammenfassung, um komplexe Inhalte verständlicher aufzubereiten.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Auseinandersetzung mit Zitiertechniken, die Umformulierung schwer verständlicher Sätze und die Analyse einer gesundheitsökonomischen Studie.
Welche Schlagwörter charakterisieren das Werk?
Wissenschaftliches Arbeiten, Zitierweise, Satzungeheuer, Alkoholkonsum, Exzerpt, Lerntagebuch und methodische Textkompetenz.
Warum ist das Entwirren von Schachtelsätzen für den Autor wichtig?
Es dient dazu, Zeit beim Lesen zu sparen, die Kernaussage präzise zu erfassen und die Qualität wissenschaftlicher Texte durch Klarheit und Kürze zu verbessern.
Was versteht die Arbeit unter dem Begriff "Satzungeheuer"?
Es handelt sich dabei um übermäßig lange und verschachtelte Sätze, bei denen der Kerninhalt nur schwer erkennbar ist und die eine inhaltliche Interpretation erschweren.
Wie bewertet der Autor den Nutzen für den beruflichen Alltag?
Die erlernten Techniken werden als wertvolle Kompetenzen betrachtet, um auch unter Zeitdruck Texte effizient zu analysieren und präzise Ergebnisse zu erzielen.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2021, Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens. Das richtige Zitieren, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/988092