In der Arbeit werden die verschiedenen Persönlichkeiten von Lehrer*innen und die Bedeutung einer positiven Auswirkung einer Lehrkraft zum Schüler verdeutlicht. Dabei habe ich mich mit der Frage „Welche Rolle spielt überhaupt die Persönlichkeit in der Lehrer-Schüler-Beziehung?“ auseinandergesetzt. Zu Beginn definiere ich den Begriff Persönlichkeit. Anschließend zähle ich die typischen Merkmale einer Lehrperson auf. Daraufhin beschäftige ich mich mit den unterschiedlichsten Grundtendenzen von Lehrerinnen und Lehrern. Abschließend erläuterte ich die Wichtigkeit der Lehrer/Schüler Beziehung und unterscheide die Aufgabe einer Lehrperson bzw. eines/r Schülers/Schülerin.
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG
2 DEFINITION VON PERSÖNLICHKEIT
2.1 PERSÖNLICHKEITSMERKMALE EINER LEHRPERSON
2.2 DISTANZ
2.3 NÄHE
2.4 SYSTEM/ORDNUNG
2.5 FREIHEIT/SPONTANEITÄT
3 DIE ROLLENVERTEILUNG
3.1 DIE ROLLE DER LEHRPERSON
3.2 DIE ROLLE DER SCHÜLERIN BZW. DES SCHÜLERS
4 FAZIT
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Seminararbeit untersucht die Bedeutung der Lehrerpersönlichkeit innerhalb der Lehrer-Schüler-Beziehung und analysiert, wie unterschiedliche Persönlichkeitsmerkmale und Grundtendenzen das Unterrichtsgeschehen sowie den Lernerfolg beeinflussen.
- Definition und Bedeutung des Begriffs Persönlichkeit im Lehrkontext
- Analyse der vier Grundtendenzen (Distanz, Nähe, Ordnung/System, Freiheit/Spontaneität)
- Untersuchung der Rollenerwartungen an Lehrkräfte und Schüler
- Zusammenhang zwischen positiver Beziehungsgestaltung und Lernerfolg
- Resilienz und typische Persönlichkeitsmerkmale einer Lehrkraft
Auszug aus dem Buch
2.1 Persönlichkeitsmerkmale einer Lehrperson
Wenn die Lehrkraft das Schuljahr ohne Burnout überstehen kann, nennt man dies Resilienz. Dies bedeutet, dass Personen oder Organisationen gewissen Druck, Änderung, Unsicherheiten und Rückfällen im Leben aushalten können. Die Resilienz ist vergleichbar mit einem Schwamm. Wenn der Schwamm zusammengedrückt wird, bedeutet dies eine hohe Stress-überforderung, ansonsten eine gute Regeneration der Seele. Das Gegenteil ist die Vulnerabilität. Diese Lehrpersonen sind aufgrund des Umfeldes stark abgelenkt und leicht verletzbar. Dazu gibt es Eigenschaften, die eine typische Lehrkraft besitzen sollte.
Gewissenhaftigkeit, indem sie planen und handeln und dabei effektiv und verantwortlich sind
Verträglichkeit, worin sie kooperativ und freundlich sind
Extraversiv, indem sie gesellig, aktiv, gesprächig und optimistisch sind
Offen für Erfahrungen sind und zugleich Neugier zeigen
Kein Neurotizismus, indem sie ruhig und selbstsicher sind
Grundsätzlich hat jeder Lehrer und jede Lehrerin eine einzigartige und besondere Persönlichkeit. Ob eine Lehrerin lieb ist, wäre von Vorteil, doch was eher zählt ist, ob die Lehrkraft sich verstellt. Persönlichkeit hat keine konkrete Bedeutung, vielmehr ist sie mit verschiedenen Bedeutungen umgeben. Da könnte man Begriffe aufzählen wie: Unterrichtsexperte, Fachmann/frau, Professionalisierung im Lehrberuf. Letztendlich muss man für sich selbst die richtige Persönlichkeit finden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Einzigartigkeit pädagogischer Fachkräfte und führt in die Relevanz der Lehrerpersönlichkeit sowie der sogenannten "soft facts" für die Berufswahl ein.
2 DEFINITION VON PERSÖNLICHKEIT: Dieses Kapitel definiert Persönlichkeit als Ensemble stabiler Dispositionen und erläutert die Bedeutung von Resilienz sowie spezifischer Persönlichkeitsmerkmale im Lehrerberuf.
2.1 PERSÖNLICHKEITSMERKMALE EINER LEHRPERSON: Hier werden zentrale Eigenschaften wie Gewissenhaftigkeit und Verträglichkeit detailliert sowie der Begriff der Resilienz im Gegensatz zur Vulnerabilität thematisiert.
2.2 DISTANZ: Dieses Kapitel beschreibt die Tendenz zur Distanz, welche zwar Sachkompetenz fördert, jedoch bei übermäßiger Ausprägung zu negativen Folgen für die Beziehungsqualität zum Schüler führen kann.
2.3 NÄHE: Hier wird die Nähetendenz analysiert, bei der das Bedürfnis nach Anerkennung und Liebe durch die Schüler im Vordergrund steht, was jedoch zu Selbstüberforderung führen kann.
2.4 SYSTEM/ORDNUNG: Dieses Kapitel erläutert die Tendenz zur Ordnung, die durch Regeln und Struktur Sicherheit bietet, aber bei Überzeichnung zu Starre und unpersönlichem Handeln führen kann.
2.5 FREIHEIT/SPONTANEITÄT: Hier wird die Suche nach Abwechslung und Spontanität beschrieben, die den Unterricht lebendig gestaltet, jedoch Herausforderungen in der Planung und Beständigkeit mit sich bringt.
3 DIE ROLLENVERTEILUNG: Dieser Abschnitt behandelt die Erwartungen an Lehrkräfte und Schüler und betont die Bedeutung von gegenseitigem Respekt und Sympathie für den Lernerfolg.
3.1 DIE ROLLE DER LEHRPERSON: Dieses Kapitel belegt anhand von Studien, dass eine positive Beziehung zwischen Lehrkraft und Schülern den Lernerfolg signifikant steigern kann.
3.2 DIE ROLLE DER SCHÜLERIN BZW. DES SCHÜLERS: Hier wird das Spannungsfeld zwischen tradierten Rollenbildern und dem Bedarf an ganzheitlicher Förderung sowie dem Erwerb von Sozialkompetenzen diskutiert.
4 FAZIT: Das Fazit fasst die Bedeutung der Arbeit zusammen und reflektiert, wie die Auseinandersetzung mit Persönlichkeitstendenzen den zukünftigen beruflichen Umgang mit Schülern verbessern kann.
Schlüsselwörter
Lehrerpersönlichkeit, Lehrer-Schüler-Beziehung, Resilienz, Grundtendenzen, Distanz, Nähe, Ordnung, Freiheit, Spontaneität, pädagogische Fachkraft, Unterrichtsqualität, Rollenverteilung, Sozialkompetenz, Lernerfolg, Berufsethos
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der zentralen Rolle, die die Persönlichkeit einer Lehrkraft in der Interaktion mit ihren Schülern einnimmt.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Zu den zentralen Themen gehören die Definition der Lehrerpersönlichkeit, die Analyse von vier wesentlichen Grundtendenzen im pädagogischen Handeln sowie die Dynamik der Rollenverteilung zwischen Lehrern und Schülern.
Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?
Die Forschungsfrage zielt darauf ab, zu ergründen, welchen Einfluss spezifische Persönlichkeitseigenschaften auf die Qualität der Lehrer-Schüler-Beziehung und den damit verbundenen Lernerfolg haben.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich primär auf eine theoretische Literaturanalyse sowie auf eigene Darstellungen zur Veranschaulichung der Persönlichkeitstendenzen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Lehrerpersönlichkeit, die detaillierte Beschreibung der vier Grundtendenzen (Distanz, Nähe, Ordnung, Freiheit) und die Untersuchung der Rollen von Lehrenden und Lernenden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Lehrerpersönlichkeit, Beziehungsgestaltung, Resilienz, pädagogische Grundtendenzen und Unterrichtsqualität geprägt.
Warum ist Resilienz für eine Lehrkraft so entscheidend?
Resilienz ist laut Autorin essenziell, um den hohen Anforderungen und dem Alltagsstress des Lehrerberufs standzuhalten, ohne ein Burnout zu erleiden.
Wie wirken sich die vier Grundtendenzen auf den Unterricht aus?
Jede Tendenz bringt Vor- und Nachteile mit sich; während Ordnung Struktur schafft, kann sie bei Übermaß starr wirken, während Freiheit Kreativität fördert, aber die Planung erschweren kann.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2019, Welche Rolle spielt die Lehrerpersönlichkeit in der Lehrer-Schüler-Beziehung?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/988140