Wie sich Fair Trade am deutschen Markt entwickelt


Hausarbeit, 2020

17 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung

2. Definition und Prinzipien von Fair Trade
2.1 Die zehn Prinzipien des fairen Handel(n)s (nach der WFTO)
2.2 Geschichte und Entwicklung von Fair Trade

3. Fragestellung

4. Forschungsstand

5. Aktuelle Entwicklungen von Fair Trade in Deutschland

6. Ergebnisse

7. Fazit und Ausblick

8. Literaturverzeichnis

9. Abbildungen

Wie sich Fair Trade am deutschen Markt verändert

1. Einleitung

In dieser Hausarbeit soll der Frage nachgegangen werden, wie sich Fair Trade am deutschen Markt entwickelt und verändert. Fairer Handel hat in den letzten Jahrzehnten immer mehr an Relevanz gewonnen (Nicholls/Opal 2005: Forum fairer Handel) und Einzug in die Regale nicht nur deutscher, sondern weltweiter (Super-) Märkte gefunden: In den Jahren 2004 bis 2018 wurden auf globaler Ebene 9,8 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet (Statistia/Statistiken zum Thema Fairtrade). Das Konsumverhalten der Verbraucher ist dabei sehr interessant, da bekannt ist, dass fair Trade Produkte generell teurer sind als vergleichbare Produkte, die nicht den Anspruch haben, nach gegebenen Kriterien fair erzeugt worden zu sein (vgl. Nicholls/Opal 2005: 11) - ist dennoch ein relevantes Umsatzwachstum über die vergangenen Jahre und Jahrzehnte erkennbar? Bei der Ausarbeitung dieser auch für die Zukunft in größtem Maße relevante und aktuelle Thematik wird sich zeigen, dass die Fair Trade Bewegung und der Gedanke dahinter eine stark zunehmende Ausbreitung erfährt. Dies ist also nicht nur als ein vorübergehendes Phänomen globalen Engagements zu verstehen, Arbeitsbedingungen ärmerer Produktionsländer bzw. eher der Produzenten an sich zu verbessern, um langfristig aus Sicht des Industrielands noch mehr von erzeugenden Drittländern zu profitieren (mehr dazu siehe Kapitel 2.2 Geschichte und Entwicklung von Fair Trade). Diese Fragestellung mit ökonomischem Fokus soll mehr Direktheit in die konkrete Entwicklung von Fair Trade bringen, da Fair Trade zwar von nahezu globaler Bekanntheit ist, es dennoch konkreter Ergebnisse des tatsächlichen Einflusses sowie dessen aktueller Entwicklung an den verschiedenen Märkten bedarf. Daher wird hier der Schwerpunkt dieser facettenreichen, umfassenden Thematik auf Deutschland als starkes, solides Wirtschaftsland eingegrenzt. Auch wenn gleichwohl bei der Idee hinter Fair Trade dem sozialen Aspekt schweres Gewicht zufällt, so soll sich nicht allein darauf, sondern schwerpunktmäßig auf den ökonomischen Aspekt bezogen werden, denn das Augenmerk liegt auf dem (wirtschaftlichen) Wachstum sowie Absatz- und Umsatzentwicklungen der fair gehandelten Produkte. Nicht zu verkennen sind natürlich auch die Auswirkungen auf politischer Ebene, international, national, wie auch regional und lokal, die Fair Trade hat bzw. haben kann, jedoch wird aufgrund der Priorität der ökomischen Gewichtung dieser Arbeit und des begrenzten Umfangs der Politikaspekt nicht im Detail vertieft. Es sei trotzdem gesagt, dass die drei Dimensionen Soziales, Ökonomie sowie Ökologie durchaus gleichberechtigt sind in ihrer Relevanz und Perspektive auf Chancen in der Entwicklung und Veränderung sind (vgl. Claus/ Hauff 2018: 64f.)

Um den Rahmen und einen gemeinsamen Nenner ob der Vielschichtigkeit und Verschiedenheit der Auffassung und des Verständnisses von fairem Handel festzulegen, wird eingangs eine Definition zur Übersicht gegeben, auch, um etwaigen Missverständnissen vorzubeugen, da es eine Vielzahl verschiedenster Ausdrücke und Festlegungen gibt, die sich an Ähnlichkeit gleichen und doch in geringem Maße verschieden sind und voneinander in Unterkategorien abweichen. Anschließend folgt die Einleitung in das Thema mit der Geschichte und bisheriger Entwicklung von Fair Trade: Wenn der derzeitige Stand des fairen Handels und fairen Handelns (in Deutschland) untersucht werden soll, so muss zuerst ein Blick auf die Entstehung und der Beginn der Entwicklung geworfen werden. Dies wird in Kapitel 2.2 geschehen. Es folgt im Detail die Erläuterung der Forschungsfrage, die zu Beginn dieser Arbeit schon genannt wurde und wie folgt lautet: Wie verändert sich Fair Trade am deutschen Markt? Dann folgt der aktuelle Forschungsstand sowie die Analyse der aktuellen Entwicklung des deutschen fairen Handels, die hier mittels Literaturrecherche herausgearbeitet werden soll. Zu diesem Zwecke wird aktuelle Fachliteratur herangezogen; hier ist die Aktualität unabdingbar, da zum einen für aktuelle Ergebnisse mit aktueller Literatur gearbeitet werden muss, zum anderen ist es deswegen so wichtig, da insbesondere in den Jahren ab 2010, aber auch schon vorher, enorme Entwicklungen zu erkennen sind, die nur mit aktuellen Studien und Forschungen zielführend analysierend begleitet werden können. Zudem sollen einige zentrale Einflussfaktoren ausgemacht werden, die den Wandel des Wachstums bedingen. Die vorliegende Hausarbeit schließt mit dem Fazit und Ausblick ab, in welchem auch eine Prognose über die mögliche weitere Entwicklung von fairem Handel in Deutschland gegeben wird.

2. Definition von Fair Trade

Als kleine Anmerkung sei vorweg erwähnt, dass, wenn in dieser Hausarbeit von „Fair Trade" gesprochen wird, fairer Handel gemeint ist. Wird jedoch von Fairtrade gesprochen, so ist damit der Verein TransFair bzw. Fairtrade gemeint, die auch für das bekannte Gütesiegel „Fairtrade" verantwortlich sind (vgl. TransFair e.V. Homepage) Um sich thematisch mit den Fair Trade Siegeln und Fair Trade an sich auseinander setzen zu können, bedarf es einer geeigneten Definition, da Fair Trade, also der faire Handel, je nach Staat, Land, Person oder Unternehmen unterschiedlich definiert werden könnte. Das liegt daran, dass hier diverse Sichtweisen den Handel ins Auge fassen und verschiedene Interessengruppen verschiedene Interessen vertreten. Aus Unternehmersicht kann fairer Handel so aussehen, dass das Unternehmen die erforderlichen Rohstoffe für die Produktion günstig eingekauft hat, aus dessen Sicht also „fair" erworben hat. Staaten und Länder jedoch legen das Augenmerk womöglich eher auf die faire Bezahlung der Arbeitnehmer, die die Güter erzeugt haben. Die vorliegende Hausarbeit wird auf Grundlage der Definition von Fair Trade der World Fair Trade Organization (WFTO) ausgerichtet:

„Fair Trade is a trading partnership, based on dialogue, transparency and respect, that seeks greater equity in international trade. It contributes to sustainable development by offering better trading conditions to, and securing the rights of, marginalized producers and workers - especially in the South.

Fair Trade Organisations have a clear commitment to Fair Trade as the principal core of their mission. They, backed by consumers, are engaged actively in supporting producers, awareness raising and in campaigning for changes in the rules and practice of conventional international trade." (World Fair Trade Organization).

Präzisiert und zusammengefasst heißt das, dass es durch gegenseitige Transparenz und respektvollen Umgang der Vertragsparteien miteinander einen bewussteren Umgang mit erzeugten Gütern und eine fairere Bezahlung für Arbeitnehmer geben soll. Doch nicht nur die Bezahlung ist ein relevantes Thema, auch die Entwicklung von nachhaltigen, verbesserten Produktionsprozessen ist von Bedeutung. Es wird zudem eine nachhaltigere Sicht auf die Produktionsprozesse und Erzeugungsformen gerichtet; ein weiterer wichtiger Punkt ist der Konsument und Kunde, der ebenfalls darüber aufgeklärt werden soll, um auch hier ein größeres Bewusstsein zu schaffen (vgl. World Fair Trade Organization Homepage).

2.1 Die zehn Prinzipien des fairen Handel(n)s (nach der WFTO)

Um nicht nur mit einer theoretischen Definition arbeiten zu müssen, sondern auch ein praktisches Handlungsmuster zu zeigen, sei an dieser Stelle der Arbeitsrahmen aufgetragen, nach dem sich die Organisation richtet und den weiterhin Fair-Trade Organisationen einhalten müssen. Die WFTO legt demnach zehn Prinzipien fest, um fairen Handel zu gewährleisten, die an dieser Stelle komprimiert auf ihre wichtigsten Einzelheiten wiedergegeben werden: Es müssen Chancen für Kleinproduzenten, Familienunternehmen und Arbeitskooperationen geschaffen werden, um die Lebenslage zu verbessern, indem die Armut bekämpft und die finanzielle (Besitz-) Situation der benachteiligten Produzenten verbessert wird. Zweitens, es soll Transparenz und Verantwortlichkeit unter den Akteuren geschaffen werden; an Entscheidungsprozessen müssen die Mitglieder beteiligt werden. Die Entwicklung von Fair Trade Praktiken ist ein weiterer Punkt - es darf keine einseitige Bereicherung vonseiten der Organisation geschehen und das soziale, wirtschaftliche und ökologische Befinden der (benachteiligten) Produzenten muss das Ziel des Handelns sein, hinzu kommt, dass die Kultur der Erzeuger geschützt und gefördert werden muss. Es gibt eine offene und enge Kommunikation und Mitentscheidungsmöglichkeiten für die Produzenten; dabei sind die Organisationen und Akteure transparent und respektvoll im Umgang miteinander. Hierbei ist besonders wichtig, dass, sollte es zu Stornierungen etwaiger Produkte des/der Erzeuger kommen, an der dieser nicht schuldig ist, so muss dem Produzenten trotzdem ein gewisses Entgelt zukommen. Der nächste Punkte ist die faire Bezahlung: Hier müssen faire Preise für erzeugte Produkte gezahlt werden, angemessene Löhne müssen an die Arbeiter entrichtet werden bzw. ein spezielles Entgelt, dass dem Erzeugenden ein in seinem Umfeld menschenwürdiges Leben ermöglicht und als Lohn gezahlt wird. Ein weiteres Prinzip ist der Verzicht auf ausbeuterische Kinder- und Zwangsarbeit; es muss überprüft und verhindert werden, dass es zu Zwangsarbeit kommt. Von Kindern ausgeübte Tätigkeiten und Arbeitsprozesse müssen offen geklärt sein und dürfen das Kind nicht in seinen Bedürfnissen (nach Sicherheit, Freizeit etc.) beschneiden. Der nächste Gesichtspunkt ist die Geschlechter-Gleichbehandlung, Stärkung der Frauen und die Verhinderung von Diskriminierung sowie Durchsetzung von Versammlungsfreiheit: Die Frau muss denselben Zugang zu Jobpositionen und Rohstoffen zum Zwecke der Erzeugung eigener Güter erhalten wie der Mann; sie werden finanziell genauso gut entlohnt wie männliche Produzenten. Es wird besonders auf Sicherheitsvorkehrungen für werdende Mütter geachtet. Mit der Versammlungsfreiheit ist gemeint, dass das Recht zur Gründung von Gewerkschaften sowie die Durchführung von Tarifverhandlungen besteht. Einhaltung und Beachtung guter Arbeitskonditionen sind ein weiteres Prinzip: Hier steht die Organisation in der Pflicht, für ein sicheres Arbeitsumfeld zu sorgen; dieser Punkt beinhaltet ebenfalls die Berücksichtigung der Einhaltung der lokalen/nationalen Arbeitsgesetze. Der achte Punkt ist die Möglichkeit der Weiterbildung, die die Fähigkeiten der Erzeuger verbessern soll, ihre Kapazitäten auszubauen und einen noch besseren Zugang zu Märkten zu erlangen. Des Weiteren verpflichten sich die Organisationen, die fair handeln wollen, diesen zu fördern, die Kommunikation und Bekanntmachung von Fair Trade voranzutreiben und auszubauen gegenüber Interessierten und Kunden, indem sie die fair erzeugten Produkte präsentieren sowie über die Erzeuger und die Produktionsprozesse informieren; Marketingmethoden dürfen nur auf legalem Wege erfolgen. Zu guter Letzt steht der Umwelt- und Naturschutz als Prinzip auf dem Programm: Rohstoffe müssen möglichst lokal und nachhaltig erwirtschaftet werden, zudem sollen nach Möglichkeit erneuerbare Energien zu nutzen und Abgase sowie Abfall zu reduzieren. Es gilt für den Transportweg, den Seeweg zu bevorzugen und ein möglichst geringes Maß an (leicht abzubauenden) Verpackungsmaterial für die Produkte zu verwenden (vgl. World Fair Trade Organization Prinzipien, weiß nicht, ob das so richtig zitiert ist, siehe auch bei den Quellen im Literaturverzeichnis, soll sich auf diesen vorangegangenen Absatz beziehen).

So ist an dieser Stelle ein Einblick in die Welt des Handlungsrahmens des fairen Handels (nach der WFTO) geschaffen. Diese Prinzipien sind unter anderem deswegen so wichtig, da die Produzenten, seien es nun beispielsweise Plantagenarbeiter oder (Kakao-) Bauern, ihre Produkte nur unter erschwerten Bedingungen verkaufen können, die die oben genannten Prinzipien so relevant und fast unabdingbar für sie machen: Isolation von Märkten (durch Standortferne), keine aktuelle Preiskenntnisse, keine Chance, auf Marktschwankungen zu reagieren sowie schwankende Rechtssysteme und deren willkürliche Ausübung stellen für die Erzeuger enorme Schwierigkeiten dar (vgl. Nicholls/Opal 2005, S. 33-40). So können Unternehmen ihre Produkte mit einem Kennzeichen, dem Gütesiegel der jeweiligen Fair Trade Organisation (Verein), dessen Auflagen sie nachweislich erfüllt haben, versehen (vgl. BMZ/WFTO-Standards für Organisationen des Fairen Handelns).

2.2 Geschichte und Entwicklung von Fair Trade

Der Ursprung, den die Entwicklung des fairen Handels in Deutschland nahm, ist das Jahr 1970, in dem in 70 Städten 30.000 Teilnehmer für gerechtere Welthandelsbedingungen protestierten. Dadurch entstanden viele Subgruppen, die faire Produkte anboten - es ist die Rede von anfangs Handwerksartikeln bis zum Kaffee hin zu einer heute wesentlich breiteren Palette an Auswahl von verschiedensten fair gehandelten Produkten. Es wurden ab 1973 sogenannte „Dritte-Welt-Läden" betrieben, die fair gehandelte Produkte verkaufen sollten. 1975 entwickelten sich diese Läden zur GEPA weiter, einer fair-trade-Company, es folgte die Gründung eines WeltladenDachverbands. Die Anzahl der Weltläden betrug 1978 ca. 40, 1985 zirka 200 und derzeit gibt es mehr als 800 Weltläden sowie viele tausende Fair Trade Gruppierungen (vgl. Forum fairer Handel/Geschichte).

Doch nicht nur die Läden sind für den fairen Handel von enormer Wichtigkeit, die Produkte müssen erst einmal den Weg in die Läden erreichen. Dies ist Aufgabe von Importunternehmen (unter anderem der GEPA), die die Waren von außerhalb nach Deutschland importieren, diese begannen ab 1970er und 80er Jahren mit ihrer Arbeit und vervielfältigten sich. So entstand 1986 BanaFair (Einfuhr von Bananen aus Lateinamerika) und im Jahr 1988 die Firma mit dem heutigen Namen WeltPartner. Derzeit gibt es mehr als 60 zertifizierte Fair Trade Importeure.

1992 wurde der Verein TransFair gegründet, die ihre Produkte als Versandartikel und in Supermärkten anbieten konnten und diese Produkte mit einem Zeichen für fairen Handel versahen, damit dies auch für den Endverbraucher ersichtlich wurde: Dieses TransFair-Siegel ist heute als Fairtrade-Siegel bekannt. Notwendig ist dies, damit auch in Supermärkten für den Kunden das Produkt als Fair Trade Produkt erkannt werden kann. Der faire Handel weitet sich aus einem ursprünglichen Nischen-Markt zwei Jahrzehnte später auch auf den offiziellen, konventionellen Handel aus und wird damit auch für das konventionelle Unternehmertum immer interessanter (vgl. ebd.). Es ist ein stetiges Wachstum von fair Trade Produkten und deren Absatz erkennbar; 2014 betrug der Umsatz aller fair gehandelten Produkte in Deutschland eine Milliarde Euro. Dennoch weist das Forum Fairer Handel auf die vergleichsweise geringe Bedeutung des fair gehandelten Kaffeeshin, der hier in Deutschland nur fünf Prozent Absatz am Gesamtmarkt erfährt (vgl. ebd.).

Die allgemeine Entwicklung der Fair Trade Bewegung kann nach Nicholls und Opal in vier verschiedene Phasen unterschieden werden: Die erste Phase beginnt nach Ende des zweiten Weltkriegs, nachdem Westeuropa ihre Infrastruktur und den Wirtschaftsmarkt durch Importe aus Südeuropa wieder aufbauen will; die USA beginnen mit Stickerei-Importen aus Puerto Rico (vgl. Nicholls/Opal 2005, S. 19f.). In der zweiten Phase werden Organisationen in Britannien und wie schon erwähnt in Deutschland zu Beginn der 80er Jahre gegründet, die sich den Vertrieb fair gehandelter oder auch alternativ gehandelter Produkte zum Auftrag gemacht haben. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um soziale Organisationen, deren Priorität kein enormer Umsatz ist, sondern das Angehen von sozialen und ethischen Problemen in den Erzeuger-Ländern.

Die Besonderheit im Vergleich zum bisherigen, herkömmlichen Handel liegt darin, dass die Produktkette hier deutlich kürzer ist, diese wird mit so wenigen Zwischenhändlern wie nur möglich gehalten. Die Begründung dafür ist, dass diese den Preis bzw. die Kosten steigern würden, um selbst noch etwas am Produkt oder am erzeugten Gut verdienen zu können (vgl. ebd., S. 20). In Phase drei erfährt der Fair Trade Gedanke eine Ausdehnung auf die breitere Masse an Konsumenten: Die Entwicklung des fairen Handels schreitet voran und wird bekannter gemacht, ebenso wird eine breiter gefächerte Palette an Produkten angeboten; es werden namhafte Marken, wie oben schon erwähnt, gegründet, in Britannien und den USA sind dies nach den Autoren beispielsweise „Divine Chocolate" und „Cafédirect" (vgl. ebd.). Wie ebenfalls oben schon erwähnt, dies bringt die vierte Phase mit sich, steigen konventionelle Unternehmen ins Geschäft mit den fair gehandelten Produkten ein. Dies steigert das (Absatz-) Wachstum und die Bekanntheit von fair gehandelten Produkten.

3. Fragestellung

Wie in der Einleitung schon angeschnitten, so soll das Thema dieser Hausarbeit die Entwicklung des fairen Handel in Deutschland sein, das aufgrund des umfassenden Facettenreichtums die ökonomische Perspektive zum Kern hat, auch vor dem Hinblick einer ökonomischen Fragestellung.

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Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Wie sich Fair Trade am deutschen Markt entwickelt
Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Note
2,0
Autor
Jahr
2020
Seiten
17
Katalognummer
V990422
ISBN (eBook)
9783346352538
ISBN (Buch)
9783346352545
Sprache
Deutsch
Schlagworte
fair, trade, markt
Arbeit zitieren
Sarah Ackermann (Autor), 2020, Wie sich Fair Trade am deutschen Markt entwickelt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/990422

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