Ethische Aspekte des Fleischkonsums. Konkretisierungen für einen verantwortungsvollen und zukunftsorientierten Umgang mit Tieren


Seminararbeit, 2019

20 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Abbildungsverzeichnis

2. Einleitung

3. Daten und Fakten zur momentanen Situation

4. Ethische Ansätze
a. Ethische Positionen
b. Berühmte Vertreter

5. Ist der momentane Umgang zukunftsorientiert?

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Die Abbildungen sind alle selbst erstellt, auf Basis der gelesenen und angegebenen Literatur.

2 Einleitung

Die vorliegende wissenschaftliche Arbeit beschäftigt sich mit den ethischen Problemen des Tierkonsums. Folgende ethische Frage wird ausgearbeitet: Welche ethischen Aspekte sind mit dem Tierkonsum verbunden und wie lässt sich ein verantwortungsvoller und zukunftsorientierter Umgang mit Tieren konkretisieren?

Zunächst werde ich auf Inhalte aus dem Seminar “Markt, Konsumenten und Medien: Ethische Aspekte” eingehen. Anschließend werden wichtige Daten und Fakten bezüglich des Tierkonsums in Deutschland aufgeführt, um einen Überblick über die momentane Lage zu verschaffen. Darauffolgend werde ich ethische Positionen sowie deren berühmtesten Vertreter bezüglich Tierethik erläutern und nennen. Danach wird auf die Frage, ob die Art und Weise wie es momentan gemacht wird zukunftsorientiert und verantwortungsvoll ist, eingegangen. Abschließend kommt das Fazit, in dem zusammenfassend das Ergebnis der Arbeit dargestellt und erläutert wird.

Am 20. Mai 2020 fand die Sitzung zum Thema Tierethik statt. Einstieg war der Text „Tiere als Nahrungsmittel und Konsumgut“ von Kirsten Schmidt. Dieser war eine gute Grundlage für die im Seminar behandelte Einstiegsaufgabe. Drei Thesen wurden aufgestellt, die diskutiert wurden in Bezug auf drei Aspekte (Wagner, SoSe 2020, Sitzung 8 (20.05.2020), Folie 3).

Die erste These lautete „Fleischkonsum ist unproblematisch – machen alle Menschen“. Es stellt sich die Frage, ob die Aussage „machen alle Menschen“ ausreicht, um ethisch zu begründen, dass es in Ordnung ist. Ist es, obwohl so viel Leid entsteht, moralisch korrekt, dass Menschen Fleisch essen, nur weil es alle Menschen so machen? Dazu können Inhalte aus dem Beitrag von Schmidt in dem Buch „Handbuch Angewandte Ethik“ angeführt werden. Sie schreibt von Vertretern des Kontraktmodells. Die Art wie Menschen Tiere nutzen würden, bringe sie in eine gegenseitige Abhängigkeit. Man könne von einem fiktiven Vertrag zwischen Menschen und Tieren ausgehen (Schmidt, 2011, S. 490). Vertreter des Kontraktmodells gehen davon aus, dass beide Seiten von diesem fiktiven Vertrag profitieren. Der Mensch bekommt vom Tier Nutzung, Nahrung, Arbeitshilfe und medizinische Hilfe. Dafür gibt der Mensch dem Tier Nahrung, Schutz und bei Bedarf medizinische Hilfe. Kritik an diesem Ansatz ist jedoch, dass das Tier nie freiwillig in solch eine Art von Vertrag eingewilligt hat. Dies kann das Tier auch niemals, da man mit dem Tier nicht kommunizieren kann. Nicht Tiere, sonders stets der Mensch entscheidet über und für das Tier. Des Weiteren wird der Vertrag von der Mensch-Seite gebrochen. Der Vertrag kann nur als eingehalten gelten, wenn dem Tier kein Leid zugefügt wird und es beschützt wird. Dies ist besonders in der Massentierhaltung nicht der Fall. Möglichst viele Tiere werden auf kleinstem Raum, mit möglichst wenig Futter und Pflege untergebracht. Die meisten Tiere werden nach kurzer Zeit geschlachtet. Dies entspricht nicht den Bedürfnissen und dem Wesen der Tiere (Schmidt, zitiert nach Webster, 2011, S. 490). Außerdem wird mit der zunehmenden Industrialisierung der Landwirtschaft die Kritik lauter von verschiedenen Ansätzen. Sowohl in hierarchischen als auch egalitären Ansätzen. Der Grund ist, dass trotz aller Aufruhr ökonomische Kriterien immer wichtiger werden als die Kriterien, die das Tierwohl betreffen wie beispielsweise die Gesundheit der Tiere (Schmidt, 2011, S. 490). Nicht nur die Haltungsform bringt mittlerweile Probleme mit sich, sondern auch die unnatürliche Spezialisierung der Tiere in bestimmten Nutzen wie beispielsweise bei Hühnern. Es gibt Legehennen und Masthühner. Oder bei Rindern in Milch- und Fleischrassen. Schmidt schreibt von einer genetischen Prädisposition bei Milchkühen für Mastitis und die Selektion auf hohe Wachstumsrate gehe bei Masthühnern mit vermehrter Bauchwassersicht und Lahmheit einher (Schmidt, zitiert nach Gregory, 2011, S. 490). Man kann nach wenigen Argumenten bereits erkennen, dass es eine Diskrepanz zwischen dem „Sein“ und „Sollen“ gibt. Tiere „sollten“ nicht in solchen Umständen leben müssen und tun („Sein“) es dennoch (Folie 4). Von „unproblematisch“ kann demnach nicht gesprochen werden, war das Fazit der Diskussion zwischen den Studierenden, während des Seminars.

Die zweite These lautete „Fleisch essen ist gesund“. Hier stellten sich die Fragen, für wen es gesund ist? Ist der Konsum von Fleisch tatsächlich gesund für den Mensch? Oder für das Tier? Oder für die Umwelt? Gentechnik wird in der Landwirtschaft und Tierzucht immer populärer. Dabei kann auf zwei Aspekte geachtet werden. Auf der einen Seite können tierische Produkte so verbessert werden, dass sie für den Menschen als Konsument zusätzliche gesundheitliche Vorteile haben. Schmidt schreibt beispielsweise von einer Anreicherung des Fleisches transgener Schweine mit Omega-3-Fettsäuren (2011, S. 491). Auf der anderen Seite können die Gene der Tiere so verändert werden, dass sie resistenter gegen Krankheiten sind und so weniger Antibiotika bekommen müssen (Schmidt, 2011, S. 491). Transgene Tiere sind aus tierethischer Sicht von Bedeutung. Vernachlässigte Fakten wie, dass Hühnern der Schnabel abgeschnitten wird und vieles mehr tritt wieder in den Vordergrund.

Die dritte These war „Fleisch essen ist natürlich“. Für manche Kritiker ist die vegetarische Lebensweise keine Alternative. Roger Scruton vertritt die Meinung, dass die kulturelle Bedeutung rund um den Verzehr von Fleisch wichtiger ist als das Wohlergehen der Tiere in manchen Aspekten (Schmidt, zitiert nach Scruton, 2011, S. 491). Der Verzicht auf Tierprodukte sorgt demnach dafür, dass Kultur verloren geht und das spricht dafür, dass die Nutzung von Tieren als Nahrung grundsätzlich moralisch gerechtfertigt sei (Schmidt, 2011, S. 491). In vielen Kulturen hat der Konsum von Fleisch eine spirituelle Bedeutung. Es wird häufig mit Macht assoziiert. Für den Menschen ist Fleisch seit Urzeiten Bestandteil der Ernährung und Kultur. Des Weiteren wird laut Mellinger eine Einteilung in konsumierbare und nicht konsumierbare Tiere gemacht. Wie natürlich ist die momentane Form des Konsums von Tieren heutzutage, ist ebenfalls eine Frage, die man sich stellen kann. Das eigentliche Tier verschwindet gänzlich aus dem Leben der Menschen. Isst man ein Tier, hat es beispielsweise in Deutschland kaum noch etwas mit dem eigentlichen Tier zu tun. Man kann das tote Tier darin nicht erkennen. In der heutigen Esskultur ist das Fleisch nur ein weiteres Lebensmittel. Früher war Fleisch essen etwas Besonderes und Seltenes. Die gesamte Kultur und Bedeutung rund um das Fleisch, mit der immer von Fleischessern argumentiert wird, geht langsam, aber sicher verloren.

Ein weiterer Aspekt, der zwar nichts mit dem Fleisch essen an sich zu tun hat, aber dennoch interessant ist, ist, dass in vielen Alltagsgegenständen mittlerweile viele tierische Produkte sind. In Kaugummi, Zigaretten, Shampoo, Baguette… Meist ist dies dem Konsumenten nicht bewusst (Schmidt, zitiert nach Meindertsma, 2011, S. 492). Eine weitere interessante Frage, die gestellt werden kann, im Zusammenhang mit der These ist, für wen Fleisch essen natürlich ist. Für die Tiere von dem das Fleisch stammt, gibt es kein natürliches Leben mehr. In den meisten Fällen werden sie nicht artgerecht gehalten und die Gene werden manipuliert. Aus rein ökonomischen Gründen werden jährlich 40 Millionen männliche Küken direkt getötet, da sie keine Eier legen können. Kälber werden direkt nach der Geburt von ihren Müttern getrennt, was für beide fatale Auswirkungen hat. Dies kommt dem natürlichen Leben des Kalbs nicht nach (Schmidt, 2011, S. 491). Aufgrund dieser Einleitung, die einen Einblick in die im Seminar besprochenen Inhalte gegeben hat, werde ich nun weiter auf das Thema Tierethik und die Frage „Welche ethischen Aspekte sind mit dem Tierkonsum verbunden und wie lässt sich ein verantwortungsvoller und zukunftsorientierter Umgang mit Tieren konkretisieren?“ eingehen.

3 Daten und Fakten zur momentanen Situation

Der Stand des Jahres 2010 besagt, dass circa ein Drittel der gesamten terrestrischen Erdoberfläche für die Viehwirtschaft genutzt wird (Dräger de Teran, zitiert nach Steinfeld et al., 2015, S. 345). Entweder steht tatsächliches Vieh auf dieser Fläche, oder aber es wird für den Anbau für das Futter genutzt. Von 1970 auf 2009 hat sich die Menge an Fleisch, die produziert wird von 100 Mio. Tonnen Fleisch auf 300 Mio. Tonnen Fleisch erhöht (Dräger de Teran, zitiert nach FAO, 2015, S.345). Diese Zahlen sind nun schon zehn Jahre alt. Laut statista lag die Menge der Fleischproduktion im Jahr 2019 bei 338,9 Mio. Tonnen (statista, 2016).

Dräger de Teran umschreibt die Situation in der brasilianischen Savanne Cerrado. 2008 waren in dieser Savanne 47 % der natürlichen Lebensräume verschwunden (zitiert nach WWF, 2015, S. 345). Dies liegt vor allem an der rasant wachsenden Soja Anbaufläche, die 2013 bei 26 Mio. Hektar lag. Das Soja wird jedoch nicht bzw. nur zu einem kaum vorhandenen Anteil für die Soja Produkte angebaut, die Konsumenten in den Supermärkten finden können. Das Soja wird in der Viehwirtschaft als Futter verwendet. Interessant sind dabei die Ergebnisse der Studie von WWF. Deutschland „importiert“ jährlich eine Anbaufläche von 7 Mio. Hektar. Deutschland nutzt demnach diese Fläche außerhalb seiner Grenzen (Dräger de Teran, 2015, S. 347-348).

Jährlich nahm eine in Deutschland lebende Person im Jahr 2010 durchschnittlich 677 Kilogramm Nahrungsmittel zu sich, wovon 89,3 Kilogramm Fleischprodukte sind (Dräger de Teran, zitiert nach BMELV, 2015, S. 349).

Dies stellt einen rasanten Anstieg zwischen 1950 und 2009 dar. Die Menge hat sich in dieser Zeit verdoppelt. Seit 2009 geht der Fleischverbrauch zwar nicht großartig weiter hoch, stagniert jedoch bei einem sehr hohen Wert. Grund für den Anstieg könnte der Wohlstand nach dem Zweiten Weltkrieg sein (Dräger de Teran, 2015, S. 349).

Dies ist weder gut für das Klima oder das Tierwohl, noch für den Menschen aus ernährungsphysiologischer Sicht. Empfohlen wird eine Menge von 64 Gramm am Tag nicht zu überschreiten (Dräger de Teran, zitiert nach MRI, 2015, S. 349).

Der Deutsche isst am Tag ca. 120 Gramm. Wobei Männer mit 167 Gramm am Tag deutlich mehr Fleisch zu sich nehmen, als Frauen mit 80 Gramm am Tag (Dräger de Teran, zitiert nach Dickau und DGE, 2015, S. 349).

4 Ethische Ansätze

Seit Jahren ist das Tierwohl ein großes Thema. Sowohl in der Gesellschaft als auch in der Politik. Neue Gesetze werden verabschiedet, neue Normen festgelegt, Menschen reden in öffentlichen Verkehrsmitteln über die Probleme und Vorteile des Fleischkonsums, die Fleischalternativen in den Supermärkten werden immer mehr… Die alltäglichen Entscheidungen der Konsumenten bauen meist auf eigenen Wertvorstellungen und Gewohnheiten auf. Die Entscheidungen über Gesetze und neue Reglungen auf politischer Ebene werden jedoch lange diskutiert. Basis dafür sind oftmals ethische Ansätze und die Stellung deren Vertreter.

4.1 Ethische Positionen

In der Naturethik gibt es unterschiedliche Wertvorstellungen, welche klassifiziert werden können. Die Tierethik diskutiert ethische Prinzipien im Umgang mit Tieren. Solche Diskussionsfragen kommen überall dort auf, wo der Mensch in den Lebensraum der Tiere eingreift bzw. Tiere für sich nutzbar macht. Darunter fallen die Massentierhaltung, die Jagd, das Fischen, Zirkus, die Beanspruchung der natürlichen Lebensräume der Tiere oder auch Tierversuche. Die Einstellung der Menschen gegenüber diesem Thema werden durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Die Kultur, die Religion, die Erziehung oder aber auch persönliche Erfahrungen. Die Tierethik kann nun auf Grundlage der Schmerzempfindlichkeit zwischen Mensch und Tier differenzieren. Dies wurde skizziert in „Tiere in der Lebensmittelindustrie – Welche allgemeinen ethischen Schutzkriterien lassen sich begründen?“ von Dr. phil. Ach.

In der Naturethik gibt es unterschiedliche Wertvorstellungen, welche klassifiziert werden können. Unterteilt wird in Anthropozentrismus und Physiozentrismus. Letzterer wird nochmals in Pathozentrismus, Biozentrismus und Holismus.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Diese Abbildung stellt das Verhältnis zwischen den verschiedenen ethischen Positionen dar, für ein besseres Verständnis.

Anthropozentrisch nennt man eine Naturethik, die davon ausgeht, dass der Mensch das einzige Wesen auf der Erde sei, welches schützenswert ist (Ach, 2013, S. 37). In der Literatur „Tiere in der Lebensmittelproduktion“ von Dr. phil. Johann S. Ach wird die Position der Wertlosigkeit genannt. Diese kann diesem ethischen Ansatz zugeordnet werden. Davon ausgehend sind Tiere und die Umwelt besonders dann schützenswert, wenn dadurch indirekt oder direkt ein Vorteil und Nutzen für den Menschen entstehen. Der Wert der Natur und ihrer Bewohner bemisst sich an dem Nutzen, der für den Menschen rauskommt. Tiere haben somit keinen moralischen Status. Geschichtlich betrachtet lassen sich einige Philosophen und Anhänger der Automatentheorie benennen. Beispielsweise der Urheber René Decartes selbst. Heutzutage wird diese Position kaum mehr vertreten (Ach, 2013. S. 10).

Als Gegenposition zum Anthropozentrismus steht der Physiozentrische Ansatz. Hier geht es nicht um den Nutzen der Natur für den Menschen. Es geht nicht um die Aneignung der Natur, sondern um die Anerkennung. In dieser Naturethik wird auch der unbelebten Natur und den Naturbestandteilen ein eigener Wert beigemessen. In umweltethischen Auseinandersetzungen wird daher mit einer physiozentrischen Auffassung die Natur stets berücksichtigt (Ach, 2013, S. 37). Der Eigenwert der Natur wiegt bei Interessenkonflikten zwischen Menschen und Umwelt genauso viel wie der des Menschen. Ach umschreibt in „Tiere in der Lebensmittelproduktion“ die Dilemma-Position, welche aus zwei Gründen die Güterabwägung ablehnt. Der erste stellt die Frage, ob Güter, Recht und Interessen gegeneinander abgewogen werden können und der zweite, ob man es darf (S. 10). Vertreter des ersten Grundes fragen sich mit welchem Maß man Leid messen kann, während Vertreter des zweiten Grundes es gänzlich ablehnen. Es sei unzulässig, da es die Einzigartigkeit der Lebewesen nicht respektiere (Ach, 2013, S. 10).

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Details

Titel
Ethische Aspekte des Fleischkonsums. Konkretisierungen für einen verantwortungsvollen und zukunftsorientierten Umgang mit Tieren
Hochschule
Hochschule Darmstadt
Veranstaltung
Markt-, Medien-, und Konsumentenethik
Note
1,7
Autor
Jahr
2019
Seiten
20
Katalognummer
V993265
ISBN (eBook)
9783346362322
ISBN (Buch)
9783346362339
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Tierkonsum, ethische Aspekte der Massentierhaltung, Ethik, Massentierhaltung, Verantwortung
Arbeit zitieren
Caroline Kraft (Autor), 2019, Ethische Aspekte des Fleischkonsums. Konkretisierungen für einen verantwortungsvollen und zukunftsorientierten Umgang mit Tieren, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/993265

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