Das Ziel dieser Arbeit ist es, ein Verständnis für den Begriff "Digitalisierung" zu schaffen. Außerdem soll die Arbeit Auslöser, Einflüsse und Herausforderungen der Digitalisierung herausarbeiten. Die erarbeitete Theorie soll anschließend anhand der Branchen "Finanzen" und "Öffentliche Verwaltung" in einen praxisorientierten Zusammenhang gesetzt werden.
Beim Studium der aktuellen Presse ist derzeit häufig der Begriff "Digitalisierung" eines der betrachteten Hauptthemen. Dieses gestiegene Interesse in der Bevölkerung aber auch in Wirtschaft und Politik berechtigt eine genauere Betrachtung des Begriffes sowie der mit der Digitalisierung einhergehenden Veränderungen und Herausforderungen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1. Begründung der Themenstellung
1.2. Zielsetzung dieser Arbeit
1.3. Abgrenzung der behandelten Thematik
1.4. Datenerhebung und -analyse
1.5. Aufbau dieser Seminararbeit
2. Digitalisierung: Begriff, Auslöser und Herausforderungen
2.1. Begriffsdefinitionen: Digitalisierung
2.2. Auslöser der Digitalisierung
2.2.1. Fortschreitender technologischer Wandel
2.2.2. Wettbewerbsdruck
2.2.3. Veränderte Kundenbedürfnisse
2.3. Einflüsse der Digitalisierung
2.3.1. Einfluss auf die Wirtschaft
2.3.2. Einfluss auf den Alltag der Gesellschaft
2.3.3. Ökologischer Einfluss
2.4. Herausforderungen der Digitalisierung
3.1.1. Nachhaltigkeit
3.1.2. Kulturwandel in Unternehmen
3.1.3. Anpassung der Gesetzgebung
3. Digitalisierung in der Finanzbranche
3.2. Definition der Branche
3.3. Auslöser und Einflüsse
3.4. Probleme und Herausforderungen
3.5. Chancen und Risiken
4. Digitalisierung in der Öffentlichen Verwaltung
4.1. Definition der Branche
4.2. Auslöser und Einflüsse
4.3. Probleme und Herausforderungen
4.4. Chancen und Risiken
5. Abschluss
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, ein grundlegendes Verständnis für den Begriff „Digitalisierung“ zu etablieren und dessen zentrale Auslöser, Einflüsse sowie die resultierenden Herausforderungen theoretisch herzuleiten. Anschließend werden diese Erkenntnisse auf die Sektoren Finanzwirtschaft und öffentliche Verwaltung übertragen, um die Praxisrelevanz sowie branchenspezifische Chancen und Risiken kritisch zu analysieren.
- Theoretische Fundierung des Digitalisierungsbegriffs.
- Analyse der technologischen und gesellschaftlichen Auslöser des digitalen Wandels.
- Untersuchung ökologischer und wirtschaftlicher Einflüsse sowie kultureller Herausforderungen.
- Anwendung der Theorie auf die Finanzbranche unter Berücksichtigung von Geschäftsmodellinnovationen.
- Übertragung der Erkenntnisse auf die öffentliche Verwaltung und deren spezifische Problemlagen.
Auszug aus dem Buch
2.1. Begriffsdefinitionen: Digitalisierung
Der Begriff „Digitalisierung“ besitzt bei der Betrachtung der Definition eine Vielzahl an Bedeutungen. Im ursprünglichen Sinn meint der Begriff „Digitalisierung“ das Umwandeln von analogen (also z. B. handgeschriebenen Unterlagen) in digitale Formen (z. B. eine Textdatei). Die somit digital gespeicherten Daten lassen sich im Anschluss digital weiterverarbeiten, was in der Regel schneller und flexibler möglich ist als bei analogen Formaten.
Die Weiterverarbeitung erfolgt mithilfe technischer Geräte wie Computern und Smartphones und der Unterstützung von Kommunikationsnetzen und Datenbanken.
In einer weiteren Betrachtung diente die IT, die als zentraler Faktor der digitalen Welt gilt, zunächst vor allem der Automatisierung und Optimierung von Unternehmen und Privathaushalten. Im 21. Jahrhundert stehen beim Begriff der Digitalisierung jedoch häufig disruptive Technologien, innovative Geschäftsmodelle sowie die Autonomisierung und Individualisierung im Fokus.
Disruptive Technologien sind zunächst qualitativ schlechter oder funktional spezialisierter als etablierte Technologien. Später gleichen sie sich dann aber an die etablierten Produkte und Dienstleistungen an bzw. übertreffen die Leistung dieser, wodurch sie meist erfolgreicher sind. Beispiele disruptive Innovationen sind MP3-Downloads oder Streamingdienste für Musik. Die einstigen Markführer auf dem Musikmarkt, Plattenfirmen und Musikverlage, verzeichneten zwischen 2000 und 2015 einen Rückgang ihrer CD-Verkäufe um 75 Prozent.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Relevanz des Digitalisierungsthemas dar, definiert die Zielsetzung der Arbeit, grenzt den Untersuchungsrahmen ab und beschreibt die methodische Vorgehensweise.
2. Digitalisierung: Begriff, Auslöser und Herausforderungen: In diesem Kapitel wird der Digitalisierungsbegriff definiert und durch die Analyse von technologischen Auslösern, gesellschaftlichen sowie ökologischen Einflüssen und zentralen Herausforderungen wie Nachhaltigkeit und Kulturwandel theoretisch fundiert.
3. Digitalisierung in der Finanzbranche: Dieser Teil konkretisiert die theoretischen Auslöser für die Finanzbranche, beleuchtet die Definition der Branche und erörtert spezifische Herausforderungen sowie Chancen und Risiken, etwa durch FinTechs.
4. Digitalisierung in der Öffentlichen Verwaltung: Das Kapitel analysiert die Digitalisierung im administrativen Kontext, wobei insbesondere die bürokratischen Rahmenbedingungen, rechtliche Aspekte und die Notwendigkeit zur Prozessanpassung unter Berücksichtigung der Bürgerbedürfnisse im Vordergrund stehen.
5. Abschluss: Im Resümee wird die zunehmende Bedeutung der Digitalisierung zusammengefasst und ein Ausblick auf die zukünftigen Herausforderungen gegeben, die eine enge Zusammenarbeit aller gesellschaftlichen Akteure erfordern.
Schlüsselwörter
Digitalisierung, Disruptive Technologien, Digitalwirtschaft, Finanzbranche, FinTech, Öffentliche Verwaltung, Transformation, Kulturwandel, Datenschutz, DSGVO, Nachhaltigkeit, Agilität, IT-Sicherheit, Prozessoptimierung, Geschäftsmodelle.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit den gesellschaftlichen Herausforderungen der Digitalisierung, definiert den Begriff und analysiert dessen Auswirkungen auf Wirtschaft und Verwaltung.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Begriffsbestimmung, den Treibern des digitalen Wandels, dem Wandel der Arbeitswelt sowie der sektorspezifischen Digitalisierung in Finanzen und Verwaltung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis der Digitalisierung zu schaffen und deren Auslöser, Einflüsse und Herausforderungen für spezifische Branchen praxisorientiert aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Sekundäranalyse unter Verwendung von Fachliteratur, Studien sowie einer begleitenden statistischen Betrachtung zur Untermauerung der Thesen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit der Digitalisierung sowie eine angewandte Analyse der Finanzbranche und der öffentlichen Verwaltung.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Digitale Transformation, Disruption, FinTech, Kulturwandel, Nachhaltigkeit und Datensicherheit kennzeichnen.
Warum stellt die Digitalisierung für die Finanzbranche ein besonderes Risiko dar?
Besonders die etablierten Banken sehen sich mit agilen Start-ups und disruptiven Innovationen konfrontiert, die durch neue Geschäftsmodelle den Wettbewerbsdruck massiv erhöhen.
Welche Rolle spielt die DSGVO bei der Digitalisierung der Verwaltung?
Die DSGVO setzt hohe Anforderungen an den Datenschutz und die Sicherheit sensibler Bürgerdaten, was die Digitalisierungsprozesse in Behörden aufgrund der Komplexität und der Rechtsunsicherheit verlangsamt.
- Arbeit zitieren
- Andreas Aumeier (Autor:in), 2020, Digitalisierung in der Finanzbranche und der Öffentlichen Verwaltung. Begriff, Auslöser und Herausforderungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/995890