Johann Joachim Winckelmanns Beschreibung des Gemäldes "König Seleukos übergibt dem Sohn Antiochos die Königsherrschaft und seine zweite Gemahlin Stratonike" von Gérard de Lairesse


Seminararbeit, 2010

25 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Winckelmanns Bildbeschreibung
Hintergründe und Rahmenbedingungen

3. Winckelmanns Intention
Was für eine Vorstellung von Kunst wollte Winckelmann
anhand seiner Beschreibung des Bildes von Gérard
de Lairesse den Lesern vermitteln?

4. Winckelmanns Beschreibungsstil
Wie vermittelt Winckelmann sprachlich dem Leser
das Stratonike-Bild von Gérard de Lairesse und somit
gleichzeitig seine Vorstellung von Kunst?

5. Winckelmanns weitere Entwicklung und Wirkung 18

Literaturverzeichnis

Abbildungen

Winckelmanns Beschreibung des Stratonike-Bildes von Gérard de Lairesse

1. Einleitung

Der deutsche Kunstgelehrte Winckelmann (9.12.1717–8.6.1768) gilt als Wegbereiter dafür, dass sich Kunstbeschreibung als ein Verfahren wissenschaftlicher Erkenntnis etablieren konnte.

Indem er sich der Grenzen einer ästhetisierenden Beschreibungssprache bewusst wurde und erkannte, dass die narrative Auslegung von Kunstwerken sich vom ursprünglichen Zeichensystem entfernt, um im neuen durch die ihr innewohnende Eigendynamik eine eigene Welt konstituiert,1 schuf er die Voraussetzung für ein Nachdenken über Kunstbeschreibung, das letztlich bis heute noch nicht abgeschlossen ist.

Seine Gemäldebeschreibung des Bildes von Gérard de Lairesse „König Seleukos übergibt dem Sohn Antiochos die Königsherrschaft und seine zweite Gemahlin Stratonike“ (Abb. 1) steht an einem Wendepunkt seines Wirkens.

Zunächst werde ich auf das Gemälde und Winckelmanns Beschreibung eingehen sowie auf den Hintergrund, vor dem es veröffentlicht wurde.

Danach befasse ich mich mit Winckelmanns Anliegen, der klassizistischen Kunstanschauung Bedeutung zu verleihen und seinen Mitteln, die er hierfür anwendet.

Anschließend gehe ich auf die Besonderheiten seiner sprachlichen Umsetzung ein und seine sich daran anschließenden Überlegungen, die mit als die Geburt der wissenschaftlichen Kunstgeschichte angesehen werden.2

2. Winckelmanns Bildbeschreibung,

Hintergründe und Rahmenbedingungen

Winckelmanns Gemäldebeschreibung zum Lairessse-Bild findet sich im »Sendschreiben über die Gedanken von der Nachahmung der griechischen Werke in der Malerey und Bildhauerkunst“, seiner zweiten Veröffentlichung aus dem Jahr 1756. Dieses Sendschreiben ist eine ironische Replik auf seine ein Jahr zuvor veröffentlichten „Gedancken über die Nachahmung der Griechischen Wercke in der Mahlerey und Bildhauer-Kunst“, in dem er seine klassizistischen Überlegungen scheinbar widerlegt, um sie dadurch zu stärken und gleichzeitig die Argumente seiner Kritiker zu entkräften. Gleichzeitig mit dem Sendschreiben erschien bereits die erste Nachauflage seiner „Gedancken“, die auf hohe Resonanz gestoßen waren.3

Bemerkenswert an der Gemäldebeschreibung sind zunächst einmal zwei Dinge: zum einen ihre Platzierung im Sendschreiben, das bis auf diese eine Ausnahme durchweg als Polemik zu lesen ist. Aus diesem Grund wurde es zunächst einmal nicht als Winckelmanns tatsächliche Überzeugung verstanden, sondern ebenfalls als Ironie aufgefasst, was sich jedoch als unzutreffend herausstellte.4 Unter anderem wurde hierfür Winckelmanns eigene Aussage herangezogen:

„Ich habe eine lange Episode gemacht; ich finde es aber gleichwohl billig, ein Werk, welches unter die ersten in der Welt kann gesetzet werden, da es so wenig Kenner gefunden, bekannt zu machen.“5

Der andere Punkt ist die auffallende Länge der Beschreibung. Weder vorher noch nachher hat sich Winckelmann jemals wieder so ausführlich zu einem Gemälde geäußert.

Das Bild von Lairesse zeigt König Seleukos I. Nikator (altgr. Σέλευκος Αʹ Νικάτωρ – „der Sieger“), der seinem schwer erkrankten Sohn Antiochos I. Soter (altgr. Ἀντίοχος Σωτήρ – „der Retter“) seine zweite Frau Stratonike I. (altgr. Στρατονίκη) übergibt, um ihn zu heilen, sowie die Königsherrschaft überträgt. Die symbolische Handlung selbst lässt er von dem Arzt Erasistratos vornehmen. Winckelmann benennt zuerst den Ort, an dem er das Bild gesehen hat, sowie den Eigentümer und den Künstler. Hieran schließt er die Erläuterung des Bildthemas an. Die eigentliche Bildbeschreibung beginnt mit Stratonike, die als „schönste Königin“ vorgestellt wird. Dann folgen der hinter ihr stehende König Seleukos, sein Sohn Antiochos und anschließend der Arzt und Priester Erasistratos, deren Gestik und Gesichter er meist narrativ gefühlsdeutend beschreibt. In seinen weiteren Ausführungen geht Winckelmann nochmals gesondert auf Antiochos ein, in dessen Gesicht er sich widerstreitende Gefühle von dem Künstler adäquat umgesetzt sieht.

Danach erwähnt Winckelmann die Lichtführung und beschreibt kurz den Bildhintergrund. Zwischendurch äußert er sich immer wieder lobend über Lairesses gelungene Komposition und Ausführung sowie die mit Verstand gewählten „Beiwerke“. Den Schluss bildet ein Seitenhieb auf ignorante junge Künstler „jenseits der Gebürge“, welche das zugrunde liegende Konzept des Werkes nicht verstünden sowie die Bemerkung zur Länge seiner Ausführungen, die er damit begründet, dass das Bild es verdiene, bekannt gemacht zu werden.

Bildliche Darstellungen des Seleukos-Themas waren zu Winckelmanns Zeit beliebt6 und auch der zugrunde liegende antike Stoff der Inzest-Geschichte war allgemein bekannt.7 Gérard de Lairesse (1641–1711), ein niederländischer Maler und Radierer war einer der ersten, der sich dieses Themas annahm.

Winckelmann selbst erwähnt, dass Lairesse das Motiv zweimal behandelt hat: „Lairesse hat eben diese Geschichte zweymahl gemalet: die Stratonice des Hn. Boixieres ist das kleinere, die Figuren halten etwa anderthalb Fuß, und im Hinterwerke ist dieses verschieden von jenem.“8

Diese Bemerkung führte mit dazu, dass das von Winckelmann beschriebene Werk lange Zeit nicht eindeutig zugeordnet wurde.9 Winckelmann irrt im Übrigen an dieser Stelle: Tatsächlich hatte Lairesse das Seleukos-Thema fünfmal gezeichnet.

Man war sich nicht einig, ob das mittlerweile in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe hängende Lairesse-Bild oder jenes aus dem Staatlichen Museum Schwerin (Abb. 2) gemeint war.10 Die Unsicherheit konnte zum einen dadurch entstehen, dass Winckelmann die auf den ersten Blick auffälligste Unterscheidung zwischen den beiden Bildern nicht benennt: Auf dem Schweriner Bild agieren die Personen von links nach rechts, auf dem Karlsruher Gemälde wird Stratonike von rechts dem links sitzenden Antiochos zugeführt. Im ersten Bild wird die Übergabe von Seleukos selbst, im zweiten Bild von dem Arzt Erasistratos ausgeführt. Die Entscheidung für das Karlsruher Gemälde konnte letztlich nur durch Winckelmanns Erwähnung der beiden Karyatiden im Hintergrund getroffen werden.

Zum anderen war es zu Winckelmanns Zeit technisch noch nicht möglich, Abbildungen der beschriebenen Bilder dem gedruckten Text beizufügen. Erst Ende des 18. Jahrhunderts nimmt die Reproduzierbarkeit von Bildern in Form von Stichen zu. Winckelmann konnte dem Leser das Bild nur allein durch seine Worte „vor Augen führen“. Das eröffnete ihm die fast uneingeschränkte Möglichkeit, die „Wahrnehmung des Betrachters“ zu lenken, da der Leser in der Regel keine Gelegenheit hatte, sich aus der direkten Anschauung heraus ein eigenes Urteil zu bilden.

3. Winckelmanns Intention

Was für eine Vorstellung von Kunst wollte Winckelmann

anhand seiner Beschreibung des Bildes von Gérard de

Lairesse den Lesern vermitteln?

Winckelmanns Anliegen war es, den Vorrang der griechischen Kunst zu etablieren, die Notwendigkeit der Nachahmung der Antike zu begründen und des Lesers Blick für die idealische Schönheit der Griechen zu schulen. Es ist kein Zufall, dass er sich das Bild von Gérard de Lairesse für seine ausführlichste Bildbeschreibung herausgreift. Gleich zu Beginn macht er deutlich, worum es ihm bei der Motivwahl des Künstlers geht: „Die Geschichte des Vorwurfs, welchen der Künstler hier ausgeführet, ist nicht die gemeinste. König Seleucus I. trat seine Gemalin Stratonice, eine Tochter des berühmten Demetrius Poliorcetes, seinem Sohne Antiochus ab, (…)“11

Es sind die Stoffe aus der Antike, die sich ein Künstler wählen sollte, und zwar so, dass sein Werk gleichermaßen den Verstand wie den Schönheitssinn des Betrachters anspricht. „Alle Künste haben einen doppelten Endzweck: sie sollen vergnügen und zugleich unterrichten .“ 12 Gemäß des Horaz´schen Diktums „ut pictura poesis“, dass Malerei stumme Dichtung sei und ohne Worte rede, ist für ihn Malerei denkende Kunst: „Der Pinsel, den der Künstler führet, soll im Verstand getuncktt seyn .13 Genau diese Anforderung sieht er beim Lairesse-Bild adäquat umgesetzt: „Der Künstler zeigt sich bey aller Wahrheit seiner Geschichte, als einen Dichter, und er machte seine Nebenwerke allegorisch, um gewisse Umstände durch Sinnbilder zu malen.“14

Das der Malerei angemessene Mittel ist für Winckelmann die Allegorie. Sie ist für ihn die Seele des Werkes, Zeichnung und Kolorit bilden den Körper.15

Das durch bewusstes Nachdenken erst allmählich zu Erfassende, das Nichtsinnliche, macht für Winckelmann das Wesen der Kunst aus.16 Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die Zeichen jeweils in einem „wahren“ Verhältnis zum Bezeichneten stehen, und den Betrachter nicht durch willkürliche Zuweisungen vor unlösbare Rätsel stellen.17

„Endlich waren die Alten bedacht, das bezeichnete mit seinem Zeichen in ein entfernteres Verhältniß zu stellen.“18

Die guten Allegorien sollten der Mythologie oder der ältesten Geschichte entnommen werden. Und genau diese guten Allegorien finden sich im Lairesse-Bild, die Winckelmann in seiner Beschreibung ausdrücklich lobend erwähnt: „Das Gebälke an einem Portal tragen Caryatiden, die einander umfassen, als Bilder einer zärtlichen Freundschaft zwischen Vater und Sohn, und zugleich einer ehelichen Verbindung.“19

„Die Sphinxe an dem Bette des Prinzen deuteten auf die Nachforschung des Arztes, und auf die besondere Entdeckung der Ursache von der Krankheit desselben.“20

Interessant ist in dem Zusammenhang, dass Winckelmann nicht wie Vasari auf die Lebensgeschichte des Künstlers eingeht, sondern sich ausschließlich auf dessen Werk konzentriert. In Übereinstimmung mit Vasari betont er den Vorrang des „disegno“, womit der intellektuelle Entwurf sowie die Umrisszeichnung zugleich gemeint sind: „Der Verstand und der Geschmack des Künstlers breiten sich durch sein ganzes Werk aus bis auf die Vasen, die nach den besten Werken des Alterthums in dieser Art, entworfen sind. Das Tischgestell vor dem Bette hat er, wie Homer, von Elfenbein gemacht.“21

[...]


1 Vgl. PFOTENHAUER, Helmut: Winckelmann und Heinse, in: BOEHM, Gottfried; PFOTENHAUER, Helmut (Hg.): Beschreibungskunst - Kunstbeschreibung, München 1995, S. 318, Fußnote 12.

2 Vgl. Ebd. S. 327-328.

3 Vgl. ZIMMERMANN, Konrad: Eine Gemäldebeschreibung Winckelmanns, in: KUNZE, Max (Hg.): Johann Joachim Winckelmann und Adam Friedrich Oeser, Stendal 1977, S. 45-46.

4 Vgl. PFOTENHAUER, Helmut: Kommentar, in: BOEHM, Gottfried; MILLER, Norbert (Hg.): Bibliothek der Kunstliteratur, Bd. 2.: PFOTENHAUER, Helmut u.a.: Frühklassizismus, Frankfurt a. M. 1995, S. 387.

5 WINCKELMANN, Johann Joachim: Gedanken über die Nachahmung, in REHM, Walther (Hg.); WINCKELMANN, Johann Joachim: Kleine Schriften, Vorreden, Entwürfe, Berlin 1968, S. 82.

6 Vgl. ZIMMERMANN, Konrad: Eine Gemäldebeschreibung Winckelmanns, in: KUNZE, Max (Hg.): Johann Joachim Winckelmann und Adam Friedrich Oeser, Stendal 1977, S. 48-52.

7 Vgl. ebd., S. 48: „Der Kern dieser Geschichte von der sicher auch im Altertum recht ungewöhnlichen Abtretung der Gemahlin an den Sohn wird wohl historisch, deren romantische Ausschmückung aber schriftstellerische Zutat sein. Antike Quellen jedenfalls behandeln diesen Stoff häufiger, am lebendigsten Plutarch in seiner Lebensbeschreibung des Demetrios (Anm. d. Verf.: Plutarch, Demetrios 38), des Vater der Stratonike.“

8 WINCKELMANN, Johann Joachim: Gedanken über die Nachahmung, in REHM, Walther (Hg.); WINCKELMANN, Johann Joachim: Kleine Schriften, Vorreden, Entwürfe, Berlin 1968, S. 80.

9 Vgl. ZIMMERMANN, Konrad: Eine Gemäldebeschreibung Winckelmanns, in: KUNZE, Max (Hg.): Johann Joachim Winckelmann und Adam Friedrich Oeser, Stendal 1977, S. 68. Anm. 18: C. Justi, Winckelmann und seine Zeitgenossen, Leipzig 1943: Justi, a. 0. (Anm. 1), 452/3 Anm. So auch W. Rehm, in: Winckelmann, Briefe, a. 0. (Anm. 2), I, 555 zu Nr. 144. Nach Schlie, a. 0. (Anm. 2), 336, ist die Identität des Schweriner Bildes mit dem von Winckelmann und Goethe beschriebenen Gemälde „möglich, aber nicht gewiß". Der Katalog Karlsruhe 1966, a. 0. (Anm. 2), 165, macht aus sammlungsgeschichtlichen Erwägungen wahrscheinlich, daß die Karlsruher Variante der Gemäldebeschreibung Winckelmanns zugrunde liegt.

10 Vgl. ZIMMERMANN, Konrad: Eine Gemäldebeschreibung Winckelmanns, in: KUNZE, Max (Hg.): Johann Joachim Winckelmann und Adam Friedrich Oeser, Stendal 1977, S. 48-52.

11 WINCKELMANN, Johann Joachim: Gedanken über die Nachahmung, in REHM, Walther (Hg.); WINCKELMANN, Johann Joachim: Kleine Schriften, Vorreden, Entwürfe, Berlin 1968, S. 80.

12 Ebd. S. 58.

13 Ebd. S. 59.

14 Ebd. S. 82.

15 Vgl. PFOTENHAUER, Helmut: Kommentar, in: BOEHM, Gottfried; MILLER, Norbert (Hg.): Bibliothek der Kunstliteratur, Bd. 2.: PFOTENHAUER, Helmut u.a.: Frühklassizismus, Frankfurt a. M. 1995, S. 389-391.

16 Vgl. ZIMMERMANN, Konrad: Eine Gemäldebeschreibung Winckelmanns, in: KUNZE, Max (Hg.): Johann Joachim Winckelmann und Adam Friedrich Oeser, Stendal 1977, S. 59-60.

17 Vgl. PFOTENHAUER, Helmut: Kommentar, in: BOEHM, Gottfried; MILLER, Norbert (Hg.): Bibliothek der Kunstliteratur, Bd. 2.: PFOTENHAUER, Helmut u.a.: Frühklassizismus, Frankfurt a. M. 1995, S. 389-391.

18 WINCKELMANN, Johann Joachim: Erläuterung der Gedanken von der Nachahmung, in: REHM, Walther (Hg.); WINCKELMANN, Johann Joachim: Kleine Schriften, Vorreden, Entwürfe, Berlin 1968, S. 130.

19 Ebd. S. 82

20 Ebd. S. 82

21 Ebd. S. 82

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Johann Joachim Winckelmanns Beschreibung des Gemäldes "König Seleukos übergibt dem Sohn Antiochos die Königsherrschaft und seine zweite Gemahlin Stratonike" von Gérard de Lairesse
Hochschule
Universität zu Köln
Note
1,7
Autor
Jahr
2010
Seiten
25
Katalognummer
V996006
ISBN (eBook)
9783346376817
ISBN (Buch)
9783346376824
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Johann Joachim Winckelmann, Gérard de Lairesse, König Seleukos, Antiochos, Stratonike, Bildbeschreibung, Kunstbeschreibung, Bild und Text.
Arbeit zitieren
Yvonne Joosten (Autor), 2010, Johann Joachim Winckelmanns Beschreibung des Gemäldes "König Seleukos übergibt dem Sohn Antiochos die Königsherrschaft und seine zweite Gemahlin Stratonike" von Gérard de Lairesse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/996006

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