Der Strukturwandel im Bankensektor. Wie entwickelt sich das Filialnetz der Banken in Deutschland?


Bachelorarbeit, 2021

121 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abstract

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Glossar

1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau und methodisches Vorgehen
1.4 Abgrenzung

2 Der deutsche Bankensektor
2.1 Der Begriff Bankensektor
2.2 Das deutsche Bankensystem
2.3 Differenzierung der Kreditinstitute nach ihrer Zweckbestimmung
2.3.1 Universalbanken
2.3.2 Spezialbanken
2.4 Traditionelle Dienstleistungen der Banken
2.4.1 Kredit- und Finanzdienstleistung
2.4.2 Geld- und Kapitalanlageleistungen
2.4.3 Zahlungsverkehrsleistungen
2.4.4 Sonstige Leistungen

3 Der Strukturwandel im Bankensektor
3.1 Die Bankenbranche unter Druck
3.2 Analyse der Finanzlage
3.2.1 Die Ertragslage
3.2.2 Aufwandslage
3.2.3 Cost-Income-Ratio
3.2.4 Rentabilität
3.2.5 Fazit zur Finanzlage
3.3 Neue Herausforderungen und Trends
3.3.1 Digitalisierung in der Bankenbranche – Banking
3.3.2 Neue Geschäftsmodelle und strategische Lösungen
3.4 Die Konsequenzen des Wandels

4 Die deutsche Bankenlandschaft
4.1 Der Status quo des Bankennetzes
4.1.1 Branchenübersicht der Konsolidierungswelle
4.1.2 Die historische Entwicklung der Bankengruppen
4.2 Folgen für die Bankstellendichte
4.3 Fazit zur Entwicklung der Bankenlandschaft

5 Die Zukunft des Bankensektors
5.1 Die zukünftige Entwicklung des Bankennetzes
5.2 Digitalisierung bis zur vollständig virtuellen Filiale
5.3 Einfluss der Corona-Krise

6 Zusammenfassung und Ausblick

Literaturverzeichnis

Anhang

Abstract

Die Bankenbranche befindet sich in mitten eines tiefgreifenden Wandels. Die Digitalisierung sowie der Kostendruck im Bankenmarkt setzen die Bankenbranche aus verschiedenen Ebenen unter Druck. Vor allem traditionelle Banken sind von diesen Gegebenheiten getroffen, da diese gezwungen sind, sich an die neue Marktstruktur anzupassen.1

Infolge des Wandels ist eine 2 Konsolidierungswelle im deutschen Bankenmarkt festzustellen. Diese ist sehr intensiv und führt zu einer starken Ausdünnung der deutschen Bankenlandschaft.3

Das Ziel der Forschung der vorliegenden 4 5 Bachelorarbeit ist es, die Intensität des Bankstellenabbaus aufzuzeigen, die infolge des Wandels im Bankenmarkt hervorgekommen ist.6

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 Aufbau der Arbeit

Abbildung 2 Das deutsche Bankensystem

Abbildung 3 Der Strukturwandel im Bankensektor, Ansatz: Five Forces of Porter

Abbildung 4 Bilanzsummen der deutschen Bankenbranche (2010–2020)

Abbildung 5 Ertragslage der deutschen Bankenbranche (2010–2019)

Abbildung 6 Zinsgeschäft der Bankenbranche (2010–2019)

Abbildung 7 Provisionsgeschäft der Bankenbranche (2010–2019)

Abbildung 8 Allg. Verwaltungsaufwendungen der deutschen Bankenbranche (2010–2019)

Abbildung 9 Personalaufwendungen und Zahl der Beschäftigten (2010–2019)

Abbildung 10 Andere Verwaltungsaufwendungen der Bankengruppen (2010–2019)

Abbildung 11 CIR der Bankenbranche (2010–2019)

Abbildung 12 Jahresüberschuss der Bankenbranche (nach Steuern, 2010–2019)

Abbildung 13 Eigenkapitalquote, Eigen- und Gesamtkapitalrentabilität (2010–2019)

Abbildung 14 Nutzung von Online-Banking in der deutschen Bevölkerung (2007–2019)

Abbildung 15 Anzahl der Bankautomaten in Deutschland (2000–2019)

Abbildung 16 Nutzungsintensität von Bargeldauszahlungsorten

Abbildung 17 Verteilung der Kreditinstitute nach Bankengruppen (2019)

Abbildung 18 Entwicklung der Bankstellen (2000–2019)

Abbildung 19 Kreditbanken nach Bundesland (2000 und 2019)

Abbildung 20 Entwicklung der Bankstellen: Großbanken (2000-2019)

Abbildung 21 Entwicklung der Bankstellen: Regional- und sonst. Kreditbanken (2000–2019)

Abbildung 22 Entwicklung der Bankstellen: Zweigstellen ausl. Banken (2000–2019)

Abbildung 23 Sparkassen und Landesbanken nach Bundesland (2000 und 2019)

Abbildung 24 Entwicklung der Bankstellen: Landesbanken (2000–2019)

Abbildung 25 Entwicklung der Bankstellen: Sparkassen (2000–2019)

Abbildung 26 Kredit- und sonst. Genossenschaftsbanken nach Bundesland (2000 und 2019)

Abbildung 27 Entwicklung der Bankstellen: Kredit- und sonstige Genossenschaftsbanken (2000–2019)

Abbildung 28 Spezialkreditinstitute nach Bundesland (2000 und 2019)

Abbildung 29 Entwicklung der Bankstellen: Bausparkassen (2000–2019)

Abbildung 30 Entwicklung der Bankstellen: Spezialbanken (ohne Bausparkassen)

Abbildung 31 Entwicklung der Bankstellendichte (2000–2019)

Abbildung 32 Prognose zur Bankstellenentwicklung bis 2030

Abbildung 33 IM-Privatkundenstudie (Befragte im Jahr 2010=1023; 2020=2000)

Abbildung 34 Nutzung von Direktbanken (2016–2020)

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1 CIR der Bankenbranche (2015–2019)

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Glossar

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

Das Ziel des Finanzsektors ist es, ein geregeltes Finanzsystem sowie den reibungslosen Geldfluss zu ermöglichen. Dieser wird durch die Geld-, die Allokations- sowie die Versicherungsfunktion sichergestellt. Deutschlands Finanzsystem ist bankenbasiert, was die Bankenbranche zum zentralen Akteur des Finanzmarktes macht.7

Seit einigen Jahren befindet sich der Bankensektor in einem umfangreichen Änderungsprozess. Die Digitalisierung beeinflusst den Bankenmarkt aus verschiedenen Perspektiven. Der Wandel der Geschäftsprozesse, ausgelöst durch innovative Technologien sowie die zunehmende Vernetzung, führt zum technologischen Wandel im Bankenmarkt. Mit der Veränderung im Medien- und somit im Kommunikationsverhalten der Bevölkerung verändern sich auch die Kundenanforderungen. Diese erfordern den Ausbau des Onlineservices der Banken.8

Zudem organisiert sich das Wettbewerbsumfeld im Bankensektor um. Neue online-basierte Geschäftsmodelle sowie branchenfremde technologiegetriebene Akteure treten in den Markt ein und stellen eine Herausforderung für traditionelle Kreditinstitute dar. Auch Regulationen wie Basel III und die Geld- bzw. Zinspolitik belasten den Bankenmarkt.9

Unter dieser Marktsituation, der Zinslage und den steigenden Kosten durch Anpassungsmaßnahmen stehen die Banken finanziell unter Druck. Folglich versuchen Banken, durch strategische Maßnahmen die Profitabilität zu steigern und so den Strukturwandel erfolgreich zu bestehen.10

Vor allem traditionelle Banken, die in Deutschland ein breites Netz an Kopf- und Zweigstellen haben, sind von diesen Gegebenheiten getroffen. Ausgelöst durch diesen Strukturwandel ist in den letzten Jahren eine auffällige Veränderung der deutschen Bankenlandschaft zu beobachten. Deutschland wurde oft aufgrund der Bankendichte als ‚overbanked‘ bezeichnet. Der Strukturwandel hat jedoch eine Konsolidierungswelle ausgelöst, die zur Abnahme der Bankstellen geführt hat. Aus dieser Erkenntnis ergibt sich die Frage, in welchem Ausmaß sich die deutsche Bankenlandschaft, die sich aus Kreditinstituten und deren Zweigstellen zusammensetzt, entwickelt hat.

1.2 Zielsetzung

Das Ziel dieser wissenschaftlichen Abschlussarbeit besteht darin, die Entwicklung der deutschen Bankenlandschaft zu untersuchen. Dadurch soll die Ausprägung des Rückbaus an Bankstellen ermittelt und verdeutlicht werden. Die Untersuchung wurde unter Annahme folgender Hypothesen durchgeführt:

- Der Strukturwandel im Bankenmarkt wurde hauptsächlich aufgrund der Digitalisierung und der Niedrigzinspolitik ausgelöst und setzt traditionelle Banken unter Druck. Dies hat Auswirkungen auf die Profitabilität der Branche.
- Der Konsolidierungsprozess ist als Folge des Strukturwandels und der schwächelnden Finanzlage der Banken zu betrachten.

Infolgedessen lauten die zentralen Fragestellungen der Arbeit:

- Was beinhaltet der Strukturwandel im Bankenmarkt, wie stellt sich die Finanzlage der Branche dar und welchen Herausforderungen und Trends steht sie gegenüber?
- Wie hat sich die deutsche Bankenlandschaft entwickelt und in welchem Ausmaß ist die Bankenstellendichte als Folge des Konsolidierungsprozesses gesunken?

1.3 Aufbau und methodisches Vorgehen

Die vorliegende Arbeit besteht aus den einleitenden Kapiteln, dem Hauptteil und dem Schluss, in denen in insgesamt sechs Kapiteln die Thematik erklärt, untersucht und schließlich beurteilt wird. (s. Abb. 1)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 Aufbau der Arbeit11

In den einleitenden Kapiteln werden zunächst die Problemstellung, das Ziel und die methodische Vorgehensweise festgelegt. Anschließend folgen Begriffserklärungen und grundlegende Informationen hinsichtlich des Bankensektors.

Der Hauptteil beginnt damit, den Strukturwandel des Bankenmarktes zu erklären. Anschließend wird die Finanzlage der Banken für die Jahre 2010 bis 2019 analysiert und in einem Zwischenfazit zusammengeführt. Zusätzlich werden die Herausforderungen und neuen Trends der Branche aufgefasst. Im Anschluss wird auf die Konsequenzen des Wandels eingegangen.

Nachdem der Strukturwandel im Bankensektor aufgezeigt wurde, folgt das vierte Kapitel, das sich mit der Entwicklung des Bankennetzes befasst. Hier werden quantitative und qualitative Daten des Betrachtungszeitraums 2000 bis 2019 erfasst und untersucht. Mithilfe der Abbildung von Zeitreihen werden die Entwicklung und die sich daraus ergebenden Folgen verdeutlicht. Das vierte Kapitel endet mit einem Zwischenfazit, das die wesentlichen Punkte aufgreift und die Feststellungen aus der Untersuchung erläutert.

Der Hauptteil endet mit einer Zukunftsbetrachtung bezüglich des Bankensektors. Hier wird mithilfe einer Trendermittlung eine Prognose der Bankstellenentwicklung für die gesamte Branche durchgeführt. Daneben wird die mögliche Abschaffung der traditionellen Filialen im Zuge der Digitalisierung behandelt. Es wird abgewogen, ob der Wandel zur vollständigen Abschaffung der Bankfilialen führen kann. Hier wird vor allem das Verhalten der Privatkunden als Einflussindikator betrachtet. Zuletzt wird kurz der Einfluss der Coronakrise auf die Bankenbranche angesprochen.

Schließlich folgt der Schlussteil der Bachelorarbeit, in dem die erfassten Daten und die daraus gewonnenen Erkenntnisse zusammengefasst werden. Mit einem Ausblick auf die Zukunft wird die Arbeit abgeschlossen.

Bei dieser wissenschaftlichen Abschlussarbeit handelt es sich um eine qualitative und quantitative Forschung anhand der Sekundärerhebung von Daten. Um die Fragestellung bestmöglich zu erarbeiten, wurde eine deduktive Vorgehensweise gewählt. Als Literaturquelle dienen Bücher, Berichte sowie Statistiken etablierter Herausgeber und der Deutschen Bundesbank.

1.4 Abgrenzung

Die Bachelorarbeit konzentriert sich auf die Entwicklung der deutschen Bankenbranche. Fragen nach ausländischen Branchen, Kreditinstituten oder nach Zweigstellen deutscher Kreditinstitute im Ausland können in der vorliegenden Arbeit nicht berücksichtigt werden.

Die Untersuchung erfolgt nicht auf der Geschäftsbankebene der Branche, sondern die von der Deutschen Bundesbank eingeteilten Bankgruppen sowie die gesamten Branchenzahlen werden untersucht. Die Deutsche Bundesbank ist von dieser Untersuchung ausgeschlossen.

Als Datenbasis der Finanzanalyse dienen die von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Monatsberichte sowie Bankenstatistiken aus den Jahren 2010 bis 2020 (Kapitel 3.2).

Die Analyse der Bankstellenentwicklung (Kapitel 4) fungiert auf den Bankstellenstatistiken und -berichten der Deutschen Bundesbank. Diese Untersuchung wurde auf die Datensätze einschließlich des Jahres 2000 bis 2019 begrenzt. Außerdem sind Standortangaben zu Zweigstellen der Kreditinstitute nicht vorhanden, da Kreditinstitute nicht verpflichtet sind, diese zu teilen.

2 Der deutsche Bankensektor

Der Bankensektor kann als Hauptpfeiler des deutschen Finanzsystems gesehen werden, da dieses auf einem bankenbasierten System beruht.12 Ein leistungsfähiges Finanzsystem ermöglicht einen reibungslosen finanziellen Transfer zwischen Kapitalgebern und -nehmern und ist für die Wirtschaftsstabilität essenziell.13

Die Bilanzsumme der in Deutschland ansässigen Banken zeigt die fundamentale Stellung dieses Sektors in der deutschen Wirtschaft. Die Deutsche Bundesbank veröffentlichte, dass die Bilanzsumme der Banken (ausgeschlossen der Deutschen Bundesbank und der Geldmarktfonds) zum Ende des Jahres 2019 bei 8359,6 Milliarden Euro lag.14

Das vorliegende Kapitel setzt sich mit den terminologischen Grundlagen und dem System des deutschen Bankensektors auseinander. Des Weiteren werden die Arten von Banken sowie die Bankdienstleistungen dargestellt.

2.1 Der Begriff Bankensektor

Unter dem Begriff ‚Bankensektor‘ ist das gesamte private und öffentliche Bankgewerbe zu verstehen. Das Gesetz des Kreditwesens (Kreditwesengesetz – KWG) beinhaltet die Legaldefinition der Bank. Der Gesetzgeber definiert die Bank als Kreditinstitut, das gem. §1 Abs.1 KWG ein Unternehmen ist, das Bankgeschäfte betreibt, deren Umfang „einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert“.15

Traditionelle Kreditinstitute (Kopfstellen) führen Zweigstellen (Filialen) um an verschiedenen Standorten vertreten zu sein und dadurch dem Kundenstamm Bankgeschäfte sowie Finanzdienstleistungen möglichst regional zu bieten.

Als Bankgeschäft werden Einlagen-, Pfandbrief-, Kredit-, Diskont-, Finanzkommissions-, Depot-, Darlehenserwerbs-, Garantie- , Scheckeinzug- und Emissionsgeschäfte bezeichnet. Zusätzlich gehört die Tätigkeit als zentrale Gegenpartei ebenfalls dazu.16 Kreditinstitute können neben den Bankgeschäften auch Finanzdienstleistungen wie Anlagenberatung, Finanzportfolioverwaltung und Factoring betreiben.17

2.2 Das deutsche Bankensystem

Das deutsche Bankensystem setzt sich aus Universalbanken und Spezialbanken zusammen. Diese werden nach dem Umfang der von ihnen angebotenen Bankdienstleistungen unterschieden. Universalbanken betreiben fast alle im KWG aufgelisteten Bankgeschäfte, während Spezialbanken einseitig ausgerichtet sind.18

Das geldpolitische Umfeld des deutschen Bankensystems bilden Institutionen der Marktregulierung und -steuerung. Regulierungen, die den Handlungsspielraum der privaten und der öffentlichen Institutionen festlegen, werden vom Bundesaufsichtsamt für Finanzdienstleistungen und der Deutschen Bundesbank erteilt.19

Die Funktion der Marktsteuerung hat das Eurosystem. Die Europäische Zentralbank (EZB) und die zugehörigen nationalen Zentralbanken steuern die Währungs- und Kreditpolitik.20

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2 Das deutsche Bankensystem21

Abbildung 2 veranschaulicht das deutsche Bankensystem. An der Spitze befinden sich die Europäische Zentralbank und die Deutsche Bundesbank. Die EZB ist für die Verwaltung des Euros und für die Wirtschafts- und Währungspolitik des Euroraums zuständig. Ihr wesentliches Ziel ist die Bewahrung der Preisstabilität. Die zentralen Aufgaben sind zum einen, die Leitzinsen für den Euroraum festzulegen, zum anderen die Ausgabe von Banknoten in den Euroländern zu genehmigen und die Beaufsichtigung der nationalen Finanzmärkte und Institutionen durch nationale Behörden sicherzustellen.22

Die Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland ist Teil des Eurosystems und verfolgt die von der EZB festgelegten wirtschaftspolitischen Ziele. Gemeinsam mit der EZB ist die Bundesbank für die Währungs- und Geldpolitik Deutschlands verantwortlich. Eine weitere grundlegende Aufgabe ist die Mitwirkung an der Aufsicht der nationalen Kreditinstitute. Zudem verwaltet die Bundesbank das Bargeld, den unbaren Zahlungsverkehr sowie die Finanzstabilität.23

Die Deutsche Bundesbank hat das alleinige Recht zur Banknotenausgabe an Kreditinstitute. Diese Banknoten gelangen mit der Weitergabe an Wirtschaftseinheiten in den Wirtschaftskreislauf. Das überschüssige Bargeld gelangt durch Einzahlungen zurück an die Kreditinstitute, wobei ein Teil dieses Geldes zur Wiederauszahlung von den Kreditinstituten behalten wird.24

Ein weiterer Bestandteil des deutschen Bankensystems ist die Bankenaufsicht. Diese Funktion übt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zusammen mit der Deutschen Bundesbank aus. Hauptziel ist es, die Effizienz und die Stabilität des Bankensystems sicherzustellen. Die Bankenaufsicht legt die Rahmenvorschriften für Bankgeschäfte fest. Diese werden in Gesetzen wie dem Kreditwesengesetz (KWG), dem Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) oder dem Depotgesetz (DepotG) aufgeführt. Ziel der Bankenaufsicht ist es vor allem, die Liquidität der Institute zu überwachen. Sie setzt bilanzielle Vorgaben und eine Reihe von Anforderungen bezüglich der Organisation und der Steuerung der Institute.25

Der Baseler Ausschuss ist ein weiteres Gremium der Bankenaufsicht. Seine Aufgabe ist es neben dem Austausch und der Abstimmung, staatenübergreifende Regeln zur Bankenaufsicht zu erarbeiten. Mitglieder sind die Chefs der Zentralbanken und der nationalen Aufsichtsbehörden der weltweit relevanten Wirtschaftsnationen. Die Beschlüsse des Ausschusses sind erst bindend, wenn sie im nationalen Recht umgesetzt werden. Die festgelegten Regulierungen und Empfehlungen sollen das global vernetzte Finanzsystem stabilisieren, um so das Risiko neuer Krisen zu verringern.26

2.3 Differenzierung der Kreditinstitute nach ihrer Zweckbestimmung

Bei den 1717 Kreditinstituten (2019)27 Deutschlands wird zwischen Universal- und Spezialbanken unterschieden, die in den folgenden Absätzen vorgestellt werden.

2.3.1 Universalbanken

Universalbanken bieten ihren Kunden eine Vielzahl der im § 1 KWG genannten Bankgeschäfte. Vor allem die klassischen Bankgeschäfte wie das Kredit- und das Einlagengeschäft haben zentrale Bedeutung. Diese zinsabhängigen Geschäfte haben in Relation zum Geschäftsvolumen meist einen höheren Ergebnisbeitrag als provisionsabhängige Geschäfte.28

Universalbanken werden in drei Hauptgruppen von Instituten unterteilt. Hierzu gehören die privatwirtschaftlich organisierten Kreditbanken, die öffentlich-rechtlichen Sparkassen mit ihren Girozentralen und die Kredit- und sonstigen Genossenschaftsbanken.29

Als Kreditbank werden Großbanken, Regional- und sonstige Kreditbanken sowie die Zweigstellen ausländischer Banken bezeichnet.30 Die Rechtsform der Groß- sowie der Regionalbanken ist in der Regel die Aktiengesellschaft oder die Kommanditgesellschaft auf Aktien. Zweigstellen der ausländischen Banken agieren hauptsächlich als Gesellschaft mit beschränkter Haftung.31

Die Deutsche Bundesbank stuft vier Institute als Großbank ein (Stand 2019). Dies sind die COMMERZBANK AG, die DB Privat- und Firmenkundenbank AG, die Deutsche Bank AG und die UniCredit Bank AG.32 Sie operieren als Vollbanken und bieten ihren Kunden ein breites Produkt- und Dienstleistungsportfolio.33

Als Regionalbank wurden ursprünglich Banken bezeichnet, deren Geschäftstätigkeit geografisch auf ein bestimmtes Gebiet beschränkt ist. In den vergangenen Jahren hat sich das Geschäftsvolumen dieser Banken weitgehend entwickelt: Kooperation mit anderen Banken haben zum Ausbau der Kundenleistungen geführt, was wiederum die Konkurrenzfähigkeit dieser Banken steigert.34 In die Gruppe der Regional- und sonstigen Kreditbanken gehören Banken wie die Deutsche Kreditbank AG, die HSBC Trinkaus & Burkhardt AG und die Mercedes-Benz Bank AG.35

Direktbanken werden ebenfalls in die Gruppe der Regional- und sonstigen Kreditinstitute eingeordnet. Diese sind keine typischen traditionellen Banken mit Zweigstellen, da das Angebot der Bank- und Finanzdienstleistungen ausschließlich über direkte Kommunikationskanäle (ohne persönlichen Kontakt) erfolgt. Zur Abwicklung der Aufträge wird überwiegend das Internet genutzt. Dies bietet dem Kundenstamm eine hohe räumliche Flexibilität.36

In Folge der Globalisierung sind auch ausländische Banken im deutschen Bankensektor vertreten. Diese Zweigstellen unterliegen wie alle Kreditinstitute dem Kreditwesengesetz (KWG) und werden den Kreditbanken zugeordnet.37

Die zweite Gruppe der Universalbanken bilden die Institute des Sparkassensektors (Sparkassen und Girozentralen). Hierzu gehören die DekaBank (bundesweites Zentralinstitut der Sparkassen)38, die Landesbanken und die Sparkassen (öffentlich-rechtliche Sparkassen und freie Sparkassen).39 Die Eigentümer dieser Institute (außer freie Sparkassen) sind öffentlich-rechtliche Träger wie Gemeinden, Kreise, Zweckverbände oder Länder.40 Durch das Regionalprinzip dieser Kreditinstitute sind deren Aktivitäten auf das Gebiet des Trägers beschränkt. Die organisatorische Struktur der Kreditinstitute ist entweder die einer Anstalt des öffentlichen Rechts oder einer Aktiengesellschaft.41

Landesbanken dienen als Girozentralen der Sparkassen. Sie arbeiten im öffentlichem Auftrag und sind mit der Besorgung der Bankgeschäfte sowie mit der Förderung der Wirtschaft beauftragt.42 Sie haben eine grundlegende Mittlerfunktion und dienen beispielsweise als Verrechnungsstelle für den Zahlungsverkehr zwischen den Sparkassen eines Landes.43

Die Aufgaben der Sparkassen sind in den Sparkassengesetzen (SparkG) der Bundesländer vorgegeben. Die Vermögensbildung sowie die Kreditversorgung der Bevölkerung steht im Vordergrund. Mittlerweile ist das Geschäftsziel der Sparkassen die Gewinnerzielung.44 In den Sparkassengesetzen sind auch die Trägerschaft und die Haftung geregelt. Die Träger der Sparkassen sind nicht dazu verpflichtet, die Sparkassen mit eigenen Mitteln zu unterstützen. Außerdem haften Sparkassen mit ihrem gesamten Vermögen.45

Die dritte und letzte Gruppe der Universalbanken sind die Kredit- und sonstigen Genossenschaftsbanken. Zu diesen gehören die Kreditgenossenschaften wie die Volks- und Raiffeisenbanken und sonstige dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR) zugehörigen Institute.46 Diese Kreditinstitute sind typischerweise als eingetragene Genossenschaft (eG) organisiert. Ursprünglich wurden sie als Selbsthilfeeinrichtung der Mitglieder aus dem Handwerk und der Landwirtschaft gegründet.47

Der Zweck der Genossenschaftsbanken wird im Genossenschaftsgesetz (GenG) festgelegt. Eingetragene Genossenschaften erfüllen den Zweck, den Erwerb, die Wirtschaft oder die kulturellen Belange durch den gemeinsamen Geschäftsbetrieb zu fördern.48 Heutzutage bieten Genossenschaftsbanken ihren Kunden, die vor allem private Haushalte und kleinere Unternehmen sind, eine umfassende Palette an Bank- und Finanzdienstleistungen.49 Die Genossenschaftsbanken haften voll für ihre getätigten Geschäfte und sind ähnlich wie Sparkassen regional beschränkt. Das Hauptgeschäft liegt in der Vergabe von Krediten an Kunden.50

2.3.2 Spezialbanken

Spezialbanken werden in vier Hauptgruppen von Instituten unterteilt. Hierzu gehören die Realkreditinstitute, die Kreditinstitute mit Sonderaufgaben, die Bausparkassen und sonstige Spezialbanken.51 Sie haben im Gegensatz zu Universalbanken abgegrenzte Tätigkeitsfelder. Sie konzentrieren sich auf eines oder wenige der in §1KWG genannten Bankgeschäfte und Finanzdienstleistungen. Viele Spezialbanken sind Tochtergesellschaften der Universalbanken oder wurden von diesen aufgekauft.52

In die Gruppe der Realkreditinstitute gehören private Hypothekenbanken, Schiffsbanken und sonstige private Realkreditinstitute.53 Das Hauptgeschäft dieser Institute ist die Gewährung langfristiger Kredite. Die Refinanzierung wird durch Schuldverschreibungen sichergestellt. Die Hypothekenbank Frankfurt ist eine der privatwirtschaftlich organisierten Hypothekenbanken. Sie verleiht inländische Grundstücke an ihre Kunden und zur Refinanzierung werden Hypothekenpfandbriefe abgegeben, die von Grundpfandrechten gesichert werden. Im Pfandbriefgesetz (PfandBG) sind die gesetzlichen Vorgaben aufgeführt. Einige Hypothekenbanken gewähren auch Kommunaldarlehen an öffentlich-rechtliche Kreditnehmer.54

Die zweite Gruppe der Spezialbanken sind die Bausparkassen. Dies sind Kreditinstitute, die im Wesentlichen Bauspardarlehen für wohnungswirtschaftliche Vorhaben zur Verfügung stellen.55 Sie haben meist die Rechtsform einer Aktiengesellschaft. Bedeutende private Bausparkassen mit vielen Zweigstellen sind die Debeka Bausparkasse AG oder die Wüstenrot Bausparkasse AG. Öffentliche Bausparkassen wie die LBS Landesbausparkassen Südwest oder die LBS Westdeutsche Landessparkasse bieten die Leistungen in ihrer Region an.56 Im Gesetz über Bausparkassen (BauSparkG) sind alle Vorgaben geregelt, die für Bausparkassen und Bausparer gelten. Bausparer haben den Vorteil, durch die getätigten regelmäßigen Einlagen ein niedrigverzinstes Darlehen zu erhalten.57

In der Gruppe der Spezialbanken werden auch Kreditinstitute mit Sonderaufgaben aufgeführt. Diese sind nur einmalig im Bankensektor vertreten. Gegenstand dieser Art von Kreditinstituten ist die Förderung bestimmter Kundenkreise, beispielsweise aus dem privaten oder dem öffentlichen Sektor, die Unterstützung bestimmter Branchen, des Handels oder anderer für die Wirtschaft oder die Gesellschaft bedeutender Einrichtungen, indem Finanzierungsmöglichkeiten zu günstigeren Zinsen bereitgestellt werden.58 Die folgenden vier Institute sind einige der zentralen Banken mit Sonderaufgaben.

Zu den bedeutenden Banken des deutschen Bankensektors gehört die öffentliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW). Sie hat nach der Deutschen Bank und der DZ Bank59 die dritthöchste Bilanzsumme. Durch zinsgünstige Kredite, Garantien, Eigenkapitalbeteiligungen oder Zuschüsse fördert die KFW dort, wo Marktschwächen auftreten. Sie ist ein wirtschafts-, entwicklungs- und klimapolitisches Instrument der Bundesregierung.60

Die Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank (DZ-Bank AG) ist das Zentralinstitut der Genossenschaftsbanken und wird in der Gruppe der Banken mit Sonderaufgabe aufgeführt. Nach der Fusion mit der Westdeutschen Genossenschafts-Zentralbank (WGZ-Bank) im Jahr 2016 ist die DZ-Bank die einzige genossenschaftliche Zentralbank. Sie agiert als Mittler zwischen den Genossenschaftsbanken und unterstützt diese in ihren Bankgeschäften.61

Ein weiteres zu erwähnendes Kreditinstitut ist die AKA Ausfuhrkredit-Gesellschaft. Ihr Hauptgegenstand ist die mittel- und langfristige Finanzierung von Exportgeschäften. Die Rechtsform ist eine GmbH und die Gesellschafter setzen sich aus 17 Banken zusammen.62

Wertpapiersammelbanken (Central Securities Depository – CSD) gehören ebenfalls zur Gruppe der Spezialbanken. Hauptgegenstand dieser Banken ist die rechtmäßige Abwicklung (‚settlement‘) der Handelsgeschäfte, die Übernahme der Verwahrung (‚custody‘) sowie die Verwaltung und die Emission der Wertpapiere für Kreditinstitute.63 Die Clearstream Banking AG (juristischer Sitz in Frankfurt am Main)64 ist die einzige laut §1 Abs. 3 DepotG definierte Wertpapiersammelbank Deutschlands. Sie handelt als ‚Tresor der Banken‘ und übernimmt daher eine zentrale Funktion für die Stabilität und die Sicherheit des Finanzsystems.65

2.4 Traditionelle Dienstleistungen der Banken

Banken bieten ihren Kunden, die von Privatpersonen und Firmenkunden bis hin zu öffentlich-rechtlichen Organisationen reichen, eine Vielzahl an Bankgeschäften und Finanzdienstleistungen an, die in § 1 KWG aufgelistet sind. Je nach Geschäftsmodell unterscheidet sich das Angebot der Banken. In den folgenden Absätzen werden die wesentlichen Angebote vorgestellt.

2.4.1 Kredit- und Finanzdienstleistung

Eine der Dienstleistungen, die Banken anbieten und die vor allem bezüglich Universalbanken als ‚zentrales Geschäftsfeld‘ bezeichnet werden, sind Kreditgeschäfte. Diese werden auch Aktivgeschäft der Banken genannt, da Forderungen an Kreditnehmer auf der Aktivseite der Bankbilanzen abgebildet werden. Durch diese Kreditgeschäfte generieren Banken einen wesentlichen Bestandteil der Zinserträge. Jedoch bringen solche Geschäfte ein hohes Risikopotenzial mit sich.66

Im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) werden Kredite nach Gelddarlehen (§§488 BGB) und Sachdarlehen (§ 607 BGB) unterschieden. Die Gesetze legen fest, dass sich Kreditgeber und -nehmer mit dem Kreditvertrag verpflichten die vereinbarten Leistungen zu erbringen.67 Die Gewährung des Kredites erfolgt mit Abschluss des Vertrags meist erst nach Prüfung der Kreditfähigkeit, -würdigkeit und der ‑sicherheiten des Kreditnehmers.68

Typische Geldleihgeschäfte sind kurzfristige Betriebsmittel-, Kontokorrent-, Kreditkarten-, Lombard- oder Wechselkredite und langfristige Bauspardarlehen, Hypothekardarlehen, Investitions- und Konsumentenkredite sowie Schuldscheindarlehen.69

Viele Banken bieten ihren Kunden auch Kreditsonderformen an, die in §1Abs.1a KWG als Finanzdienstleistung eingeordnet werden. Dies sind beispielsweise Kreditsubstitute wie Leasing (Verpachtung von beweglichen und unbeweglichen Wirtschaftsgütern) sowie Factoring (Ankauf von Geldforderungen).70 Kapitalbeteiligungen gehören ebenfalls zu den Kreditsonderformen. Hier beteiligt sich der Kapitalgeber mit Eigen- oder Fremdkapital am Erfolg des Unternehmens . 71

2.4.2 Geld- und Kapitalanlageleistungen

Zum Dienstleistungsportfolio der meisten Kreditinstitute gehören neben den Kredit- und den Finanzdienstleistungen auch Geld- und Kapitalanlageleistungen.

Ein zentrales Geschäftsfeld ist das Einlagengeschäft. Banken nehmen fremde Gelder in Form von Einlagen auf, die zurückerstattet werden müssen.72 Diese Art von Geschäften wird als Passivgeschäft bezeichnet, da die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden auf der Passivseite der Bilanz auftreten. Bankeinlagen können als Sicht-, Termin- oder Spareinlagen und als Sparbriefe eingehen.73

Ein weiteres Geschäftsfeld für Universalbanken sowie ausgewählte Spezialinstitute ist das Wertpapiergeschäft. Kreditinstitute können Wertpapiergeschäfte im eigenen Namen (Eigenhandel) oder im eigenen Namen für fremde Rechnung (Kommissionsgeschäfte) durchführen. Durch diese Art von Leistungen generieren sie Provisionserträge.74 Das Depotgeschäft wird meist neben den Wertpapiergeschäften angeboten. Hierzu gehören „die Verwahrung und die Verwaltung von Wertpapieren für andere“.75 Die sogenannte Finanzportfolioverwaltung (Verwaltung von investiertem Vermögen mit Entscheidungsspielraum) ist ebenfalls eine gängige Finanzdienstleistung.76

Die Anlagenberatung (Abgabe von Empfehlungen an Kunden bezüglich Finanzinstrumenten)77, Anlagenvermittlung (Anschaffung und Veräußerung von Finanzinstrumenten)78 und Anlageverwaltung (Anschaffung und Veräußerung von Finanzinstrumenten für eine Gemeinschaft von Anlegern)79 gehören darüber hinaus zu den Geld- und Kapitalanlageleistungen vieler Banken.

2.4.3 Zahlungsverkehrsleistungen

Unter Zahlungsverkehr wird die Übertragung aller baren und unbaren Zahlungsmittel zwischen Wirtschaftssubjekten innerhalb des nationalen oder des internationalen Zahlungsverkehrs verstanden. Zahlungsverkehrsgeschäfte haben eine hohe geschäftspolitische Relevanz für Banken, da alle geschäftsfähigen natürlichen und juristischen Personen am Zahlungsverkehr teilnehmen. Neben dem Barzahlungsverkehr gehören der Scheck-, der Überweisungs- und der Lastschriftenverkehr zu den traditionellen Zahlungsverkehrsformen.80

2.4.4 Sonstige Leistungen

Neben den oben genannten traditionellen Dienstleistungen bieten Banken ihren Kunden eine Reihe weiterer Leistungen. Diese sind abhängig vom Geschäftsmodell und beinhalten beispielsweise Immobiliengeschäfte, Devisen- und Edelmetallhandelsgeschäfte sowie Versicherungsdienstleistungen.

3 Der Strukturwandel im Bankensektor

In diesem Kapitel werden die Entwicklungen im deutschen Bankenmarkt, die zur Konsolidierungswelle in der Branche geführt haben behandelt.

3.1 Die Bankenbranche unter Druck

In der deutschen Bankenbranche erfolgt seit einigen Jahrzehnten ein tiefgreifender Strukturwandel, der vor allem traditionelle Banken unter Druck setzt. Dies beeinflusst das strategische Verhalten der Banken und entscheidet über ihre Erfolgslage.

Mithilfe des Ansatzes des Fünf-Kräfte-Modells von Porter (Porters Five Forces Framework) können die Branchenveränderungen bzw. die Einflussgrößen, die den Bankenmarkt unter Druck setzen und den Wettbewerb verändern, beschrieben werden (vgl. Abb. 3).81

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3 Der Strukturwandel im Bankensektor, Ansatz: Five Forces of Porter82

In dem Modell ist die Digitalisierung als Haupttreiber des Wandels zu erkennen. In den vergangenen Jahren haben sich im Rahmen der Digitalisierung neue Technologien wie beispielsweise Cloud-Computing, Robotik, Blockchain und Künstliche Intelligenz zunehmend durchgesetzt und sind mittlerweile ein wesentlicher Bestandteil des alltäglichen Lebens.

Diese Entwicklungen sind auch in der Bankenbranche angekommen. Neben der Automatisierung der bankinternen Prozesse ändern sich vor allem die Kommunikationskanäle zu den Kunden. Das Digital Banking übernimmt eine zunehmend bedeutende Funktion. Die Online-Angebote der Banken werden erweitert und an die Kundenerwartungen bzw. an das Kundenverhalten angepasst.

Mit der Digitalisierung sind im Finanzsektor neue digitale, auf Plattformen basierende Unternehmen entstanden, die als Bank oder Nichtbank agieren. Diese ‚neuen‘ Akteure setzen die Bankenbranche zusätzlich unter Druck. Sie sind in der Technologie- sowie Innovationsfähigkeit weit voraus und dadurch wesentliche Konkurrenten der traditionellen Banken.83

Ein weiterer Treiber, der die Bankenbranche und vor allem deren Profitabilität bedrängt, ist die seit mehreren Jahren bestehende Niedrigzinsphase (siehe Anhang 1). Die von der Europäischen Zentralbank festgelegten Leitzinsen legen den ‚Preis‘ des Geldes fest und bilden so die Basis der auf dem Banken- bzw. Finanzmarkt geltenden Zinssätze.

Die Niedrigzinsphase birgt zusätzliche Risiken für die Finanzstabilität, da Anreize bestehen, übermäßige Risiken einzugehen. Eine konjunkturelle Rezession würden die Risiken weiter verstärken.84

Abschließend ist festzuhalten, dass die Bankenbranche durch den Wandel sowohl innerhalb der Kunden- und Produktebene als auch in der Konkurrenz- und Lieferantenebene unter Druck steht. Die Bankenbranche, vor allem Banken mit traditionell ausgerichteten Geschäftsmodellen, müssen sich strategisch an die neue Marktlage anpassen und in ihre Zukunftsfähigkeit investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben.85

3.2 Analyse der Finanzlage

Deutschlands Finanzsystem ist bankenbasiert. Daher ist die Finanzlage der Bankenbranche für die deutsche Wirtschaft von entscheidender Bedeutung.

Seit einigen Jahren steht die Profitabilität der Kreditinstitute unter Druck. Einflussgrößen sind zum einen die Wirtschafts- bzw. die Geldpolitik und die konjunkturelle Lage. Zusätzlich spielen Faktoren wie die Bankengröße und die Wettbewerbsintensität eine Rolle.86

In den folgenden Abschnitten wird die Finanzlage der Bankenbranche näher betrachtet, indem entscheidende Branchenzahlen87 aufgezeigt und durch eine anschließende Ermittlung von Ertrags- und Rentabilitätskennzahlen näher untersucht werden. Als Datenbasis dienen die von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Branchenzahlen der Jahre 2010 bis 2019.

Das folgende Diagramm (vgl. Abb. 4) veranschaulicht die Bilanzsummen der Bankenbranche. Unter Angang 2 sind die Branchenzahlen zu finden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4 Bilanzsummen der deutschen Bankenbranche (2010–2020)88 89

Die Bilanzsummen betrugen zum Ende des Jahres 2019 insgesamt 8359,6 Milliarden Euro.90 Verglichen mit den Bilanzsummen zum Ende des Jahres 2010 (8354,14 Mrd. €)91 ist ein Wachstum von +0,07 % erfolgt.

Aus den Bilanzsummen der Bankengruppen wird deutlich, dass die Sparkassen und Landesbanken mit einem Anteil von 25,7 % (2148,94 Mrd.€)92 an der Branchensumme die größte Bankengruppe sind. Diesen folgen die vier Großbanken mit einer Bilanzsumme von insgesamt 2068,58 Mrd. €93 (24,7 %).

Auffällig ist die deutliche Abnahme der Bilanzsummen des Sparkassensektors (Sparkassen und Landesbanken) im Betrachtungszeitraum (2010–2019) um ‑397,47 Mrd. € (-15,61 %).

3.2.1 Die Ertragslage

Die Haupteinnahmequellen der Kreditinstitute bilden sich aus den Zins- und Provisionsgeschäften. Aus der Abbildung 5 sind der Zinsüberschuss aus der Differenz von Zinserträgen und Zinsaufwendungen des zinsabhängigen Geschäfts und der Provisionsüberschuss aus der Differenz von Provisionserträgen und -aufwendungen des Provisionsgeschäftes zu sehen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5 Ertragslage der deutschen Bankenbranche (2010–2019)94

In der Gesamtbetrachtung sind ein Rückgang des Zinsüberschusses von ‑0,18% (zwischen 2010 und 2019) und eine Steigerung des Provisionsüberschusses von 0,03 % (zwischen 2010 und 2019) in Relation zur durchschnittlichen Bilanzsumme der Bankenbranche zu erkennen. Unter Anhang 3 sind alle Daten zur Ertragslage der deutschen Bankenbranche zu finden.

3.2.1.1 Zinsabhängiges Geschäft

Abbildung 5 zeigt, dass die Haupteinnahmequelle der Bankenbranche die sogenannten zinsabhängigen Geschäfte sind. Diese beinhalten Leistungen, deren Entgelt Zinszahlungen sind. Kreditbanken gewähren Darlehen an private und öffentliche Schuldner. Diese werden durch Zinszahlungen (Zinserträge) der Kreditnehmer entgeltet. Die von der Bank an Kunden ausgegebenen Kredite werden durch akquisierte Kundeneinlagen finanziert. Bankkunden, die den Banken Einlagen bereitstellen, erhalten als Gegenleistung Zinsen auf den bereitgestellten Betrag (Zinsaufwendungen). Die Differenz der Zinserträge und der Zinsaufwendungen ergibt das Ergebnis des zinsabhängigen Geschäfts (Zinsüberschuss).95

Die Europäische Zentralbank ist zuständig für die Festlegung der Leitzinsen, die für Bankgeschäfte gelten. Unter den Leitzinsen wird zwischen dem Leitzins des Hauptrefinanzierungsgeschäftes, (Main Refinancing Operations Fixed Rate), der Spitzenrefinanzierungsfaziliät (Marginal Lending Facility) und der Einlagenfazilität (Deposit Facility) unterschieden.96

Aus dem Verlauf der Zinskurven wird deutlich, dass sich der deutsche Bankenmarkt in einer Niedrigzins- bzw. Negativzinsphase befindet. Im Jahr 2019 wurde die Main Refinancing Operations Fixed Rate auf 0 %, die Marginal Lending Facility auf 0,25 % und die Deposit Facility auf –0,5 % festgesetzt.97

Neben der Entscheidung zur Einlagenzinssenkung im September 2019 wurde vom EZB-Rat eine zweistufige Verzinsung des Reserveguthabens eingeführt. Ein Teil der Überschussreserven der Banken soll vom negativen Einlagenzins befreit sein und mit 0% verzinst werden. Der vom Negativzins ausgenommene Teil wird aus dem Vielfachen des Mindestreserve-Solls des betreffenden Kreditinstituts berechnet. Mit dieser Entscheidung strebte der EZB-Rat an, die positiven Effekte der Negativzinsen auf die Wirtschaft beizubehalten und die direkten negativen Auswirkungen auf die Ertragslage der Banken teilweise aufzufangen.98

Der Interbankenmarkt orientiert sich an den Zinsvorgaben der Zentralbanken. Hier werden zwischen den Finanzinstitutionen untereinander liquide Mittel mit verschiedenen Fristigkeiten gehandelt. Die Zinssätze, die zwischen den Finanzintermediären im Eurogebiet gehandelt werden, werden als EURIBOR (Euro Interbank Offered Rates) bezeichnet. Diese fließen meist in die Kalkulationen der Dienstleistungen an Bankkunden der Geschäftsbanken ein.99

Die folgende Abbildung 6 zeigt die Zinsaufwendungen und -erträge der berichtenden Banken in Relation zur durchschnittlichen Bilanzsumme.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 6 Zinsgeschäft der Bankenbranche (2010–2019)100

Im Betrachtungszeitraum ist ein deutlicher Rückgang sowohl auf der Zinsertrags- als auch auf der Aufwandsseite zu beobachten. Der Rückgang der Zinserträge macht -1,346 % aus. Im Vergleich dazu sind die Zinsaufwendungen mit insgesamt -1,63 % leichter gefallen. Die nicht parallele Abnahme führt zu einer Reduktion der Zinsmarge. Im Jahr 2010 lag diese bei 1,149 % und 2019 bei 0,966 % der durchschnittlichen Bilanzsumme. Die Abnahme der Zinsmarge zeigt, dass der Gewinn aus dem Zinsgeschäft aufgrund der steigenden Zinsaufwendungen sinkt.

Der seit Längerem stattfindende Rückgang des Zinsüberschusses ist auf die Senkung des Zinsniveaus und die abnehmenden Intervalle zwischen den drei Leitzinsen zurückzuführen, da diese das Zinsgeschäft direkt beeinflussen.

Die deutsche Bankenbranche hat zum Ende des Jahres 2019 einen Zinsüberschuss von 82,47 Mrd.€ generiert. An der Spitze der Bankgruppen steht der Sparkassensektor mit einem Überschuss von 26,54 Mrd.€ aus Zinsgeschäften.101 102

3.2.1.2 Das provisionsabhängige Geschäft

Nach dem zinsabhängigen Geschäft folgt das Provisionsgeschäft als zweitgrößte Einnahmequelle der Kreditbanken. Dies sind Geschäfte, bei denen der Dienstleistungscharakter im Vordergrund steht.103 Dazu gehören zum Beispiel das Wertpapierkommissions- und das Depotgeschäft. Hier werden Kreditinstitute als Mittler tätig, da Privatanleger nicht direkt an der Börse handeln dürfen. Für solche Dienstleistungen erhalten Kreditinstitute Provisionen, die beispielsweise an das Transaktionsvolumen gekoppelt sind. Gebühren, die durch das Führen eines Depots entstehen, fließen ebenfalls als Provisionsertrag an die Geschäftsbanken.104

Der wesentliche Unterschied zum Zinsgeschäft besteht darin, dass diese Art von Geschäften meist einmalige Einnahmen nach Abschluss erbringen. Daher ist der jährliche Ertrag aus Provisionsgeschäften hauptsächlich vom Volumen der Neugeschäfte abhängig.105 Diese Art von Geschäften hat den Vorteil, dass keine speziellen bankrechtlichen Nebenbedingungen wie gesetzliche Eigenkapitalbestimmungen zu berücksichtigen sind.

Die folgende Abbildung 7 zeigt die Provisionserträge und -aufwendungen der berichtenden Banken in Relation zur durchschnittlichen Bilanzsumme.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 7 Provisionsgeschäft der Bankenbranche (2010–2019)106

Bei den Provisionsgeschäften der Banken ist eine positive Entwicklung zu verzeichnen. Zwischen dem Berichtsjahr 2010 und 2019 ist ein Wachstum von insgesamt +0,03 % in Relation zur durchschnittlichen Bilanzsumme erfolgt. Zum Ende des Jahres 2019 lagen die Provisionserträge der gesamten Branche bei 0,536 % im Vergleich zur durchschnittlichen Bilanzsumme.

Bei der Betrachtung der Provisionsaufwendungen zeigt sich ein Wachstum von +0,005 % in Relation zur durchschnittlichen Bilanzsumme. Dies verdeutlicht, dass die Erträge aus Provisionsgeschäften stärker als die Aufwendungen steigen und dass so die Provisionsmarge größer wird. Im Jahr 2010 lag diese bei 0,344 % der durchschnittlichen Bilanzsumme und 2019 bei 0,366 %. Die Steigerung der Zinsmarge zeigt, dass der Gewinn aus dem Provisionsgeschäft aufgrund der leichter zunehmenden Provisionsaufwendungen steigt.

Die deutsche Bankenbranche hat zum Ende des Jahres 2019 einen Provisionsüberschuss von insgesamt 31,24 Mrd. € generiert. An der Spitze der Bankgruppen stehen die Großbanken mit einem Überschuss von 13,65 Mrd. € aus Provisionsgeschäften. An zweiter Stelle folgt der Sparkassensektor mit einem entsprechenden Gewinn von insgesamt 10,154 Mrd. € (siehe Anhang3).107

[...]


1 vgl. Alpar u. a.., 2014, S. 39

2 vgl. § 1 BauSparkG

3 vgl. Alpar u. a., 2014, S. 39

4 Bankenverband, 2013, S. 3

5 Deutsche Bundesbank, 2020a, S. 109

6 Vgl. Art. 2 Nr. 1 Verordnung EU, Nr. 648/2012

7 Vgl. gesamter Absatz: Gischer, Herz & Menkhoff, 2020, S.3 ff.

8 Vgl. Schwartz, Dapp, Beck & Khussainova, 2017, S. 3

9 Vgl. gesamter Absatz: Schwartz u. a., 2017, S. 3

10 Vgl. gesamter Absatz: Schwartz u. a., 2017, S. 3

11 Eigene Darstellung.

12 Vgl. Stiele, 2008, S. 27

13 Vgl. gesamter Absatz: Sachverständigenrat, 2008, S. 11

14 Vgl. Deutsche Bundesbank, 2020, S. 6

15 §1 Abs. 1 KWG

16 Vgl. gesamter Absatz: §1 Abs. 1 KWG

17 Vgl. § 1 Abs. 1a KWG

18 Vgl. gesamter Absatz: Hartmann-Wendles, Pfingsten & Weber, 2019, S. 27 ff.

19 Vgl. gesamter Absatz: Gischer u. a., 2020, S. 31 f.

20 Vgl. gesamter Absatz: Gischer u. a., 2020, S. 31 f.

21 Eigene Darstellung.

22 Vgl. gesamter Absatz: European Central Bank, 2016

23 Vgl. gesamter Absatz: Deutsche Bundesbank, 2020e

24 Vgl. gesamter Absatz: Deutsche Bundesbank, 2020f

25 Vgl. gesamter Absatz: Deutsche Bundesbank, 2019c

26 Vgl. gesamter Absatz: Bankenverband, 2013, S. 5 ff.

27 Deutsche Bundesbank, 2019, S. 1

28 Vgl. gesamter Absatz: Hartmann-Wendels u.a., 2019, S. 29 f.

29 Vgl. Hartmann-Wendels u.a., 2019, S. 29

30 Vgl. Stiele, 2008, S. 28 f.

31 Vgl. Hartmann-Wendels u.a., 2019, S. 31

32 Vgl. gesamter Absatz: Deutsche Bundesbank, 2019d, S. 52 ff.

33 Vgl. Stiele, 2008, S. 28 f.

34 Vgl. gesamter Absatz: Hartmann-Wendels u.a., 2019, S. 33

35 Vgl. Deutsche Bundesbank, 2019d, S. 54 ff.

36 Vgl. gesamter Absatz: Hartmann-Wendels u.a., 2019, S. 33 f.

37 Vgl. Hartmann-Wendels u.a., 2019, S. 34 f.

38 Vgl. Hartmann-Wendels u.a., 2019, S. 36

39 Vgl. Deutsche Bundesbank, 2019d, S. 82 ff.

40 Vgl. Hartmann-Wendels u.a., 2019, S. 35

41 Vgl. gesamter Absatz: Stiele, 2008, S. 30 ff.

42 Vgl. gesamter Absatz: Stiele, 2008. S. 30

43 Vgl. Hartmann-Wendels u.a., 2019, S. 36

44 Vgl. gesamter Absatz: Hartmann-Wendels u.a., 2019, S. 35

45 Vgl. gesamter Absatz: § 7 Abs. 2 SpkG NRW

46 Vgl. Deutsche Bundesbank, 2019d, S. 110

47 Vgl. gesamter Absatz: Stiele, 2008, S. 29 f.

48 Vgl. §1 Abs. 1 GenG

49 Vgl. gesamter Absatz: Stiele, 2008, S. 36 f.

50 Vgl. gesamter Absatz: Hartmann-Wendels u.a., 2019, S. 36 f.

51 Vgl. gesamter Absatz: Deutsche Bundesbank, 2020c

52 Vgl. gesamter Absatz: Hartmann-Wendels u.a., 2019, S. 28 f.

53 Vgl. Deutsche Bundesbank, 2019d, S. 162 ff.

54 Vgl. gesamter Absatz: Hartmann-Wendels u.a., 2019, S. 37 f.

55 Vgl. Hartmann-Wendels u.a., 2019, S. 38

56 Vgl. gesamter Absatz: Deutsche Bundesbank, 2019d, S. 164 ff.

57 Vgl. Hartmann-Wendels u.a., 2019, S. 38

58 Vgl. gesamter Absatz: Hartmann-Wendels u.a., 2019, S. 39

59 Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank

60 Vgl. gesamter Absatz: KFW, 2020

61 Vgl. gesamter Absatz: Hartmann-Wendels u.a., 2019, S. 36 f.

62 Vgl. AKA Ausfuhrkredit-Gesellschaft MbH, 2020

63 Vgl. gesamter Absatz: Deutsche Börse Group, 2020

64 Deutsche Bundesbank, 2019d, S. 166

65 Vgl. gesamter Absatz: Deutsche Börse Group 2020

66 Vgl. gesamter Absatz: Hellenkamp, 2015, S. 96

67 Vgl. §§ 488 und § 607 BGB

68 Vgl. Hellenkamp, 2015, S. 98

69 Vgl. gesamter Absatz: Hellenkamp, 2015, S. 107

70 Vgl. gesamter Absatz: Hellenkamp, 2015, S. 111

71 Vgl. Sparkasse.de, 2020

72 Vgl. §1 Abs. 1 Satz 1 KWG

73 Vgl. gesamter Absatz: Hellenkamp, 2015, S. 116

74 Vgl. gesamter Absatz: Hellenkamp, 2015, S. 124

75 Vgl. §1 Abs. 1 Satz 5 KWG

76 Vgl. § 1 Abs. 1a Satz 3 KWG

77 Vgl. § 1 Abs. 1a Satz 1a KWG

78 Vgl. § 1 Abs. 1a Satz 1 KWG

79 Vgl. § 1 Abs. 1a Satz 11 KWG

80 Vgl. gesamter Absatz: Hellenkamp, 2015, S. 142 ff.

81 Vgl. Jhonson, Whittington, Scholes, Angwin & Regnér, 2017, S. 64

82 Eigene Darstellung in Anlehnung an: Porter, 1998

83 Vgl. gesamter Absatz: Sachverständigenrat, 2019, S. 199 ff.

84 Vgl. gesamter Absatz: Sachverständigenrat, 2019, S. 199 f.

85 Vgl. Sachverständigenrat, 2019, S. 199

86 Vgl. gesamter Absatz: Sachverständigenrat, 2019, S. 211 f.

87 Ohne Deutsche Bundesbank und Geldmarktfonds

88 Deutsche Bundesbank 2010a, 2011a, 2011a, 2012a, 2013a, 2014a, 2015a, 2016a, 2017a, 2018a, 2019a, 2020a, S. 4 ff.

89 Ohne Deutsche Bundesbank und Geldmarktfonds.

90 Vgl. Deutsche Bundesbank 2020a, S. 4 ff.

91 Deutsche Bundesbank 2011a, S. 4 ff.

92 Deutsche Bundesbank 2020a, S. 4 ff.

93 Deutsche Bundesbank 2020a, S. 4 ff.

94 Eigene Darstellung und Berechnung in Anlehnung an: Deutsche Bundesbank, 2012b, 2013b, 2014b, 2015b, 2016b, 2017b, 2018b, 2019b, 2020b, S. 1 ff.

95 Vgl. gesamter Absatz: Sachverständigenrat, 2019, S. 320

96 Siehe Anhang 1

97 Vgl. European Central Bank, 2020

98 Vgl. gesamter Absatz: Europäische Zentralbank, 2019, S. 49

99 Vgl. gesamter Absatz: Gischer u.a., 2020, S. 90

100 Eigene Darstellung und Berechnungen in Anlehnung an: Deutsche Bundesbank 2016b; 2020b, S. 98 ff.

101 Vgl. Deutsche Bundesbank, 2020b, S. 1 ff

102 Siehe Anhang 3

103 Vgl. gesamter Absatz: Sachverständigenrat, 2019, S. 321

104 Vgl. gesamter Absatz: Gischer u.a., 2020, S. 113 f.

105 Vgl. gesamter Absatz: Tietmeyer & Rofles (Hrsg.), 2006, S. 10

106 Eigene Darstellung und Berechnungen in Anlehnung an: Deutsche Bundesbank 2017b, 2020b, S. 98 ff.

107 Vgl. gesamter Absatz: Deutsche Bundesbank, 2020b, S. 1 ff

Ende der Leseprobe aus 121 Seiten

Details

Titel
Der Strukturwandel im Bankensektor. Wie entwickelt sich das Filialnetz der Banken in Deutschland?
Hochschule
Hochschule Worms
Note
1,0
Autor
Jahr
2021
Seiten
121
Katalognummer
V996678
ISBN (eBook)
9783346368713
ISBN (Buch)
9783346368720
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bankenbranche, Bank, Bankfilalen, Bankstellendichte, Digitalisierung der Bankenbranche, Filialschließungen, Bankstellenabbau, Traditionelle Banken, Finanzlage der Banken, Trends der Bankenbranche, Bankenlandschaft, FinTech, BigTech, Prognose, Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Spezialbanken, Universalbanken, Bankinnovation
Arbeit zitieren
Süheda Rana Altun (Autor), 2021, Der Strukturwandel im Bankensektor. Wie entwickelt sich das Filialnetz der Banken in Deutschland?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/996678

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