Die Theorie der Repräsentativsysteme geht auf die Idee zurück, dass die Interessen der Bürger durch gewählte Vertreter im Parlament oder in anderen politischen Gremien vertreten werden. Diese Theorie wird jedoch auch kritisch gesehen, da sie die Frage aufwirft, ob die Vertreter tatsächlich die Interessen ihrer Wähler widerspiegeln oder ob sie ihre eigenen Interessen verfolgen. Die Diskussion um Repräsentativsysteme ist eng verwandt mit der Debatte um direktdemokratische Verfahren, bei denen die Bürger direkt an Entscheidungen teilnehmen. Während Repräsentativsysteme oft als effizienter und praktikabler angesehen werden, kritisieren Befürworter der direkten Demokratie, dass sie die politische Teilhabe der Bürger einschränken. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu Repräsentativsystemen als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.