Humboldt-Universität zu Berlin
Philosophische Fakultät I
Institut für Philosophie
Wintersemester
1999/2000
Proseminar: Einführung in die
analytische Philosophie des Geistes
Fodors RGT und der Konnektionismus
Die Repräsentationale Theorie des Geistes
im Vergleich mit dem Konzept des Konnektionismus
Malte Daniels
Berlin, 4.9.00
1.Semester
Philosophie/ Volkswirtschaftslehre/ Politologie
Inhaltsverzeichnis
Deckblatt 0
Abbildungsverzeichnis 1
Inhaltsverzeichnis 2
Einleitung 3
1. Mentale Zustände und Fodors Repräsentationale Theorie des Geistes (RGT) 4-7
1.1 Fodors Grundannahmen über mentale Zustände 4
1.2 Language of Thought 5
1.3 Fodors Repräsentationale Theorie des Geistes 5
2. Das Konzept des Konnektionismus 7-11
2.1 Prinzipieller Aufbau eines simplen konnektionistischen Netzes 7
2.2 Gehirn und Konnektionismus – Parallelen und realistischere Nachbildung der Anatomie des Gehirns 8
2.3 Die Fähigkeit zu lernen und weitere wesentliche Merkmale konnektionistischer Systeme 8
2.4 Unzulänglichkeiten konnektionistischer Netze 10
3. Fodors RGT oder Konnektionismus? 11-16
3.1 Erklärt die Language of Thought - Hypothese oder die RGT wie Semantik in einem symbolverarbeitenden System entsteht? 11
3.2 Ein bedeutungsproduzierender Mechanismus? 12
3.3 Kontextabhängiges Verhalten bei kontextunabhängigen mentalen Repräsentationen und weitere Phänomene 12
3.4 Fodors Kritik an konnektionistischen Netzen 14
3.5 Verteidigung konnektionistischer Netze und Konzeption einer Semantik in konnektionistischen Netzen 14
3.6 Fazit – RGT und Konnektionismus 16
Literaturverzeichnis 17
Einleitung
In dieser Arbeit sollen verschiedene Ansätze zur Erklärung menschlichen Denkens und Bezug-Nehmens im Rahmen einer Philosophie des Geistes dargestellt und betrachtet werden.
Ausgehend von einer Beschreibung der prinzipiellen Eigenschaften geistiger/mentaler Zustände (Intentionalität, Systematizität, Produktivität) wird Fodors Repräsentationale Theorie des Geistes vorgestellt. Ihr gegenüber wird ein neueres Konzept, das des Konnektionismus, gestellt. Die Diskussion, welcher der beiden Ansätze zur Erklärung mentaler Zustände mitsamt ihrer Eigenschaften geeigneter ist, wird kritisch dargestellt.
Hierbei wird es vor allem um die Fragen gehen,
Um den Rahmen der Arbeit nicht zu sprengen, werden im Folgenden einige Grundannahmen über den Menschen und seine mentalen Zustände gemacht:
Diese Grundannahmen sind in der aktuellen Philosophie des Geistes zwar nicht unumstritten, aber in großem Maße akzeptiert. Um Fodors Repräsentationale Theorie des Geistes und Konnektionismus zum Gegenstand eines Vergleiches machen zu können, sind diese Prämissen wohl unerlässlich.
1. Mentale Zustände und Fodors Repräsentationale Theorie des Geistes (RGT)
1.1 Fodors Grundannahmen über mentale Zustände
Fodor beschäftigt die prinzipielle Überlegung, wie mentale Zustände physikalisch realisiert sein könnten. Also die Frage, welche Mechanismen mentale Zustände hervorrufen. Diese Mechanismen müssen nach Fodor natürlich derart sein, dass sie mentale Zustände so produzieren, wie sie uns erscheinen. Um also eine Theorie zu entwerfen, wie mentale Zustände verursacht werden, ist es zunächst hilfreich, sich ihre Eigenschaften zu vergegenwärtigen.
[...]
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Malte C. Daniels, 2000, Fodors RGT und der Konnektionismus, Munich, GRIN Publishing GmbH
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