die Sterne.“), das Schaffen der Naturgewalten ist zufällig und trifft jeden, ob er es verdient oder nicht. Dennoch ist Gott in der Natur vertreten, schließlich ist er der Schöpfer, er gab Flora und Fauna diese Eigenschaften(Gott äußert sich in der Natur, Gedanke des Pantheismus), genau wie er dem Menschen die Möglichkeit zu vernünftigem und humanistischen Denken gab. Die 5. Strophe bekräftigt den Eindruck der wahllos wütenden Natur (Wind und Ströme, Donner und Hagel; ist eine Akkumulation, sie verstärkt die Wirkung der Naturgewalten und durch die negative Konnotation dieser Zeilen wird die Urkraft weiter herausgehoben.), weiterhin unterstreicht Goethe hier die Vergänglichkeit und Zufälligkeit dieser Ereignisse. Auch das Glück macht keinen Unterschied zwischen Gut (hier in Form des Knaben, da Jugend immer mit Unschuld assoziiert wird, schließlich kann ein junges Leben weniger Schlechtes vollbracht haben) und Böse (ausgedrückt durch den „kahlen Schädel; Dies ist wie „Lockige Unschuld“ eine Metapher), es wandert ziellos von einem zum anderen.
Die 6.Strophe bildet eine Zusammenfassung für die vorangegangenen Strophen, indem die Vergänglichkeit des Menschen aufgezeigt wird. Der Tod ist auch ein Teil der Naturgesetzte, gegen ihn kann sich niemand, ob gut oder böse gesinnt, wehren. Die Natur bildet eine ständigen Zyklus aus geboren werden und sterben, das Individuum vergeht wie jedes andere niedere Lebewesen und gerät in Vergessenheit, durch Beschreibung von „ewigen, ehrnen, großen Gesetzen“ (Antiklimax) wird diese Unumstößlichkeit verdeutlicht. Doch dies ist nicht der Abschluss der menschlichen Möglichkeiten, vielmehr muss man von dieser Basis aus das Wesen des Menschen zu betrachten, die nun eintretende inhaltliche Wende lässt den Stolz auf die Möglichkeiten des Menschen heraushören ,während die Strophen 2-6 nur zeigten, das der Mensch der Natur unterworfen ist. Nun wird der Mensch als das Lebewesen überhaupt hingestellt, da er zwischen gut und böse unterscheiden kann, weil ihm die Gabe zueigen ist, über Dinge dank der Vernunft zu entscheiden. Als Individuum kann er Neues entdecken und erkennen, kann Altes verwerfen, zwischen sinnvoll und nutzlos wählen, er „vermag das Unmögliche“ (wobei hier wahrscheinlich das für andere Lebensformen nicht Machbare gemeint ist). Durch vielfältige Bauwerke, Kunstwerke, Gedichte, Schriften ist der homo sapiens in der Lage sich ein Denkmal zu setzen, die Erinnerung jedes Menschen an einen anderen macht auch den einfachsten Menschen für eine Zeit lang unsterblich und unvergessen. Man ist in der Lage, durch eben diese Erinnerung aus Fehlern zu lernen oder „Augenblicke“ durch die Erinnerung auf ewig einzufangen („...dem Augenblick Dauer verleihen“, ist ein Oxymoron, welches zwei Extreme verbindet). Die Gabe, den Guten zu belohnen existiert in der wilden Natur nicht, nur der Mensch ist in der Lage dies zu tun und gleichzeitig die Bösen zu strafen.(„Den guten Lohnen, den Bösen strafen, ist eine Anapher, zeigt den Kontrast der Wörter in der Bedeutung auf). Er hat gelernt „[Krankheiten zu] heilen“ und „[Menschen vor dem Tode zu] retten“. Ihm ist die Macht gegeben, mit Hilfe seiner Gedanken Werkzeug zu nutzen und sich die Natur dienbar zu machen. Was der Mensch braucht, kann er erfinden, erforschen, erschaffen, indem die verfügbaren Ressourcen der Natur ergründet und gebraucht werden („Alles Irrende, Schweifende nützlich verbinden). Somit wird zu Eingang der 7. Strophe deutlich die besondere Stellung des Menschen hervorgehoben („nur allein der Mensch“), die Strophen 7-8 begründen dies, was in klarem Gegensatz zu den Strophen 3-5 steht.
Strophe 9 beschreibt den Menschen als sein eigenes Vorbild. Die Entscheidung für das Wahre und Rechte, das unermüdliche Arbeiten und suchen nach neuen Erkenntnissen, das selbstlose Streben nach dem Guten und friedliches Zusammenleben („täten im Großen, was der Beste im Kleinen tu oder möchte“) ist das Wesen des idealen Menschen, dennoch ist dies nur eine Zusammenfassung der Möglichkeiten der Gattung Mensch, so das sie dem einzelnen als Ausdruck göttlicher Vollkommenheit („Und wir verehren die Unsterblichen als wären sie
Menschen“), die höchste Vorstellung des Menschen von sich selbst ist somit sein Vorbild, das Bild von einem „Unbekannten höheren Wesen“ (2. Strophe), was mit Gott gleichzusetzen wäre.
In der 10. und letzten Strophe wird wieder auf den Gedanken der 1. Strophe zurückgegriffen, dieser wird aber nicht als leicht veränderte Wiederholung gegeben, sonder aus der These am Anfang wird nun eine Forderung, die auf den Erkenntnissen aus den vorherigen Strophen beruht . Das Erkenn der menschlichen Grundlagen fordert also das Streben nach der Vervollkommnung (Beispiel Klassik: Das Streben nach „Schönheit“ ist wichtig, nicht das Erreichen derselben).
Arbeit zitieren:
Sebastian Voll, 1999, Goethe, Johann Wolfgang von - Das Göttliche - Interpretation, München, GRIN Verlag GmbH
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nichts.
coole randnotiz, ich werd mich jetzt mal ans lesen machen (wollt ich nur vorwegnehmen)
am Thursday, October 11, 2001-
eddy
das göttliche.
net schlecht
am Wednesday, September 18, 2002-
Kloddä
SUPI arbeit.
danke du hast mich gerettet
am Tuesday, September 24, 2002-
Ich
Anmerkung.
Die Arbeit ist wirklich gut gelungen, aber schlecht zu lesen...Absätze wären sehr hilfreich, auch insgesamt wenn man einen längeren Text schreibt!! Ansonsten kann ich einiges gebrauchen (-:
am Tuesday, October 14, 2003-
???
HILFE!!!.
Hes mister Autor, ich hab da mal ne Frage zu!...köntest DU dich bitte schnellst möglich bei mir melden???
schon mal danke im voraus
am Wednesday, December 03, 2003-
ich
gut. besser wer weiß das schon.
-
am Monday, May 30, 2005-