Der Hochmeister des Deutschen Ordens, Albrecht von Brandenburg (1490-1568) bekennt sich
zur Reformation Luthers. Er wird am 8. April
1525
durch den Vertrag von Krakau weltlicher Herzog von Preußen unter der Lehnshoheit des Königs von Polen.
1526 1. Reichstag zu Speyer. Der französische König erklärt den Frieden von Madrid für erzwungen und verweigert seine Erfüllung.
Daraufhin (1526-1529) 2. Krieg Karls V. gegen Franz I..
Das kaiserliche Heer erstürmt 1527 Rom. Kurfürst Johann von Sachsen lässt 1527 eine Kirchen- und Schulvisitation durchführen.
1529
2. Reichstag zu Speyer. Die Protestanten unterzeichnen eine Protestation gegen die Durchführung des Wormser Ediktes.
(im September rückten die Türken vor Wien)
1530 erhält Karl V. durch einen Papst die Kaiserkrone.
1532 gewährt der Kaiser den protestantischen Ständen Aufschub - Nürnberger Religionsfriede.
1536 Franz I. schließt mit dem Sultan ein Bündnis. Im folgenden Krieg dringt der Kaiser siegreich bis Paris vor.
1541 Reformation in Genf. Johann Calvin veröffentlichte in Basel seine ,,Glaubenslehre". Vom Luthertum trennt die Calvinisten die Kirchenordnung und die konsequent durchdachte Prädestinationslehre die zu einem aktiv zur Welt zugewandten Erwählungsglauben führt.
1544 Friede von Crépy
1545-1563 Konzil zu Trient (lat. Tridentum) - Gleichstellung der heiligen Schrift und der kirchlichen Tradition. Das Tridentum hat die katholischen Kirche mit neuer Widerstandskraft gegen den Protestantismus erfüllt.
18 Februar 1546 Tod Luthers
Der Kaiser will die protestierenden Stände niederwerfen gewinnt den Schwiegersohn des Landgrafen Philipp, den protestantischen Herzog Moritz von Sachsen und beginnt gegen Hessen und Sachsen den Schmalkaldischen Krieg (1546-1547) besiegt den Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen in der Schlacht bei Mühlberg an der Elbe (1547).
1552 Kurfürst Moritz von Sachsen verbündet sich mir der deutschen Fürstenopposition gegen den Kaiser - Passauer Vertrag, freie Religionsübung 1552-1556 Krieg Karl V. gegen Frankreich - ohne Erfolg 1555 Augsburger Religions- und Landfriede - Religionsfreiheit, Glaubens- und Kirchenordnung 1556 Abdankung Karl V.- Nachfolger sein Bruder Ferdinand Unter den Kaisern Ferdinand I. (1556-1564), Maximilian II. (1564.1576) und Rudolf II. (1576.1612) und weiterhin im 17. Jahrhundert bleibt es die politische Aufgabe Habsburgs das Reich im Westen gegen Frankreich, im Osten gegen die Türkei zu verteidigen. 1608 Gründung der Union, eines protestantischen Verteidigungsbündnisses süddeutscher Reichsfürsten unter dem Direktorium des Kurfürsten von der Pfalz . 1609 Katholische Liga gegründet: Schutzbündnis zwischen Herzog Maximilian von Bayern und den süddeutschen Bischöfen.
1609-1614 Jülich-Clevescher Erbfolgestreit.
1609 Rudolf II. erteilt durch den Majestätsbrief den böhmischen Stände volle Religionsfreiheit und ständische Privilegien.
1612-1619 Kaiser Matthias, Burder Rudolfs II., sicherte seinem katholischen Vetter Erzherzog Ferdinand die Nachfolgeschaft in Böhmen und Ungarn sowie im Reich. Ferdinand verspricht dem spanischen König Philipp III. in geheimen Abmachungen Erfüllung spanischer Wünsche in Deutschland und Italien, wofür er die Zusage spanischer Unterstützung erhält. 1618 Das Herzogtum Preußen fällt durch Erbschaft an Brandenburg DREIßIGJÄHRIGER KRIEG Ursachen: religiöser Gegensatz zwischen Katholiken und Protestanten 1618-1623 Böhmisch-pfälzischer Krieg 1618 Ständischer Aufstand in Prag wegen Verletzung des Majestätsbriefes. ,,Prager
1619-1637 Kaiser Ferdinand II. In Böhmen wird der Führer der Union, Kurfürst Friedrich von
der Pfalz, zum König gewählt. Ferdinand verbindet sich gegen ihn mit Herzog Maximilian von Bayern, dem Haupte der Liga.
1620 Schlacht am Weißen Berg bei Prag: Friedrich (,,Winterkönig") flieht nach Holland. 1621 Verwirklichung des Absolutismus in Böhmen. Die Union löst sich auf. 1623 Maximilian von Bayern erhält die pfälzische Kurwürde. Tilly dringt mit Truppen der Liga nach Westfalen vor.
1625-1629 Dänisch-niedersächsischer Krieg: Christian IV. König von Dänemark und Herzog von Holstein, tritt an die Spitze der Protestanten.
Seit 1625 tritt die ,,außerordentliche Gestalt" des 30jährigen Krieges hervor: Albrecht von Söldnerheer zur Verfügung, erhält den Oberbefehl über alle kaiserlichen Truppen im Reicher und wird vom Kaiser zum Herzog von Friedland erhoben.
1626 Tilly siegt bei Lutter am Barenberge über Christian IV. von Dänemark. 1627 Tilly, Wallenstein und das Heer der Liga unterwerfen Norddeutschland. Wallenstein dringt bis Jütland vor.
1628 Wallenstein belagert vergeblich Stralsund und bewirkt den Frieden von Lübeck (1629): Christian IV. erhält seine besetzten Gebiete zurück, entsagt aber wieterer Teilnahme am Krieg.
Ferdinand II. erlässt das Restitutionsedikt, in dem die Rückgabe aller seit dem Passauer Vertrag (1552) von den Protestanten eingezogenen geistlichen Güter verfügt wird.
1630 Kurfürstentag zu Regensburg: Maximilian von Bayern erzwingt die Freilassung Wallensteins.
1630-1635 Schwedische Krieg
1631 Tilly erobert Magdeburg, wird von Gustav Adolf bei Breitenfeld besiegt. Gustav Adolf zieht nach Mainz, besiegt Tilly am Lech (1632). Wallenstein wird wieder kaiserlicher Oberfeldherr mit weitgehenden Vollmachten, zwingt Gustav Adolf zum Abzug.
1632 Schlacht bei Lützen. Gustav Adolf fällt. Die Schweden siegen.
1634 Wallenstein wird vom Kaiser abgesetzt und geächtet und in Ausführung kaiserlicher
Befehle in Eger ermordet. Niederlage der Schweden bei Nördlingen.
1635 Friede zu Prag zwischen dem Kaiser und Sachsen: Der Kaiser verzichtet auf die
Durchführung des Restitutionsediktes. Gemeinsamer Kampf gegen die Schweden.
Brandenburg und die meisten protestantischen Stände treten dem Frieden bei.
1635-1648 Schwedisch-französischer Krieg: Frankreich greift an die Seite des schwedischen
Bundesgenossen in den Krieg ein, um das Hause Habsburg zu schwächen.
1637-1657 Kaiser Ferdinand III.
Da ein Sieg der beiden Parteien unmöglich erscheint, sind sie friedensgeneigt und beginnen
Verhandlungen.
1648 Westfälischer Friede
Arbeit zitieren:
Florjancic Martina, 2001, Reformation, München, GRIN Verlag GmbH
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zu Albrecht von Brandenburg.
Albrecht von Brandenburg hat sich nie zu der von Luther verbreiteten Lehre bekannt. Er ist nicht sofort gegen die Reformation vorgegangen und wollte öffentliche Streitigkeiten mit Luther am liebsten vermeiden, aber der katholische Glaube überwog.
am Wednesday, December 11, 2002-