• Haupt-Reisanbau-Regionen in Südwest-Korea an den Mittel- und Unterläufen der
Flüsse „Han, Kum, Mangjong, Tonjin, Yongsan, und Naktong“ (Suh (2000) S.164)
• Gerste wegen geringerer Nachfrage seit 70ern nur noch v.a. in den Küstengebieten
der Cholla-Provinzen
• Mais wurde reduziert wegen Billigimporten aus USA, wird vor allem in den intermontanen Gebieten der Kangwon-Provinz angebaut Abb. 165
• Kartoffel: Bergland von Kangwon und Cheju (hat milde Winter). Auf Cheju
substituiert die Süßkartoffel den Reis, der Boden der Vulkaninsel lässt Nassreisanbau kaum zu
• GEMÜSE: Bis in die 60er Jahre hauptsächlich Kohl und Rettich (für Kimchi), außer
Gartenkulturen für die größeren Städte nur Produktion für lokalen Verbrauch. Ab den 70ern mit Ausbau der Transportmöglichkeiten vielfältiger und nicht mehr auf Umfeld der Städte beschränkt
• Kohl und Rettich (mögen niedrige Temperaturen): Frühling in den Küstengebieten
Südwestkoreas, Sommer im Bergland (Kangwon), bis zur demilitarisierten Zone nach Norden im Oktober àlandesweite saisonale Versorgung. Selbes Schema für Gurken und Tomaten. Gewächshaus-Anbau ist kapitalintensiv und findet um die größeren Städte statt - allerdings sporadische Ausweitung zu Räumen mit jeweils besseren natürlichen Bedingungen (wie z.B. die Kimhae-Ebene)
• OBST: Apfel(nördlich zentral in Nord-Kyongsan) und Mandarine (Cheju) dominieren,
aber viele Arten von Früchten werden produziert
• TIERPRODUKTION: Kühe gab es früher überall außer auf dem Kaema-Plateau
(Nordkorea), allerdings mehr im Süden, weil dort durch den Reisanbau größerer Bedarf an „Zugbullen“ war , heute sind >50% aller aufgezogenen Kühe auf Süd-Cholla, Süd- und Nord-Kyongsang konzentriert. ≈ 45% aller Milchkühe sind um
Seoul zentriert (in direkter Nähe zum Konsumenten)
• Seidenraupenzucht ist lange ein wichtiger Nebenjob für Frauen gewesen, nach der
Unabhängigkeit war Korea der drittgrößte Rohseideproduzent. Relativ schlagartiges Ende in den 70ern durch Arbeitskräftemangel und zu starke Konkurrenz zum Beispiel aus China
Lw. Regionen sind diagonal von Südwest nach Nordost ausgerichtet ( à Naß-, Misch-und Trockenfeldbau), was vom klimatischen und topographischen Muster des Landes stammt
• Nassfeldgebiete (bei >60% naß): zwar hohe Produktivität, aber auch kleinere
Flächen
• Trockenfeldbau (bei >60% trocken): Anbau variiert stark mit den klimatischen
Verhältnissen. Trend zur Tierzucht, Spezialkulturen
• Landwirtschaftlich gemischte Region: Bergregionen und Ostküste, statt Gerste
u.a. jetzt vermehrt kommerzielle Arten wie Gemüse, Früchte und Spezialkulturen
• Kommerzielle landwirtschaftliche Mischregion: hat sich seit den 60ern mit der
• Andere:
•
Hochplaeau-Landwirtschaft: (Kaema) mit kaum mehr als Kartoffeln und Hafer
⇒
siehe dazu Abbildung 5 II Geschichtliche Voraussetzungen
Vier Rahmenbedingungen in der Geschichte für die Landwirtschaft: 1. Kleinräumiger, vorwiegend gebirgiger Naturraum mit heißen, feuchttropischen Sommern und sehr kalten Wintern
2. Hohe Abgabenpflicht (⇒ kein Anreiz zur Ausweitung der Produktion, teilweise sind 50% der Ernte abzuführen)
3. Ausgeprägte örtliche Begrenzung des Aktionsraumes der Bauern mit geringer Mobilität
4. Hohes Maß an innerer Autonomie (z.B. Bewässerung auf Dorfebene geregelt)
• Dorfgemeinschaft geprägt durch hohes Maß an Gemeinschaft und Gerechtigkeit,
das Leben innerhalb des Dorfes bestand aus Selbstversorgung, Handwerk, Tribut
• Landbesitz wurde mit den Japanern in der Kolonialzeit eingeführt, vorher gehörte
alles Land bis auf Ausnahmen dem König.
• Mit dem Einmarsch der Japaner ging die Macht des Feudalismus in Bezug auf Landbesitz verloren ⇒ die feudale Hierarchie in den Dörfern verschwand
• Während der Kolonialzeit Produktivitätssteigerungen durch ausgebaute
Bewässerung und Einführung von Düngermittel für Reis
• Mit der japanischen Besetzung wurde die vormals noch mittelalterliche
Landwirtschaft in eine koloniale, die ausgebeutet werden konnte, umgewandelt: Versorgungsbasis für Japan bei Lebensmitteln, Rohbaumwolle und kommerziellen Obsten
• Resultat war eine einseitige Ausrichtung auf Reis für Japan, die landwirtschaftliche
Struktur entsprach den Bedürfnissen Japans
• In den 30er Jahren wurden ∅ 40% der koreanischen Reisproduktion nach Japan
exportiert
• Über 80% der Bauern waren kleine Landpächter
III Landreform
• In Nordkorea gab es bereits 1946 eine Landreform, allerdings ohne
Entschädigungen
• Nur 40% der landwirtschaftlichen Nutzfläche wurden neu verteilt, 50% wurden von
den Großgrundbesitzern vor 1950 in Erwartung der Landreform verkauft
• Nach der Landreform war Landbesitz nur für die Eigennutzung erlaubt, die
Höchstgrenze lag bei 3 Jungbo (0,992 ha) und Pacht war verboten (trotzdem gab es bald wieder Pachtflächen)
• Die Entschädigung betrug 5x30% der Jahresernte (für die Bauern über 5 Jahre zu
leisten, allerdings gab es in vielen Fällen, z.B. bedingt durch den Koreakrieg, Aufschub). Die ehemaligen Grundbesitzer bekamen allerdings nicht den Marktwert, sondern nur die niedrigen staatlichen Ankaufpreise ausbezahlt, so daß die 150% nicht erreicht wurden
3
• Landreform wurde 1949 beschlossen, 1950 begonnen, im Krieg unterbrochen und
1957 abgeschlossen
• Ehemalige Gutsbesitzer wurden nach dem II. Weltkrieg oft zu den späteren
Industriellen, da sie über Kapital verfügten(hatten teilweise mit den Japanern zusammengearbeitet)
Zwar wurde mit der Landreform die Pacht abgeschafft, aber es gab dadurch keine wirkliche wirtschaftliche Verbesserung für die Bauern ⇒ siehe Abb. 6
IVAmerikanische Hilfen für Südkorea
• In der Kolonialzeit und auch danach konnte der Bedarf an Getreide in Südkorea
nicht gedeckt werden. Heimkehrer nach dem II. WK, der Koreakrieg und Flüchtlinge aus dem Norden Koreas verschärften die Situation. Zwar hatten die USA bereits vor 1954 mit Getreide ausgeholfen, doch erst 1954 mit dem „Mutual Security Act“ und ab 1955 mit dem PL 480 (Public Law 480) konnte die Lage verbessert werden
• PL 480: Vertragliche Verpflichtung zur Abnahme, Export vom PL 480 - Getreide
verboten
• PL 480 drückte die eigene Produktion und ließ genügend Spielraum für Korruption
• USA setzt 1948 Wahlen durch ⇒ Teilung Koreas beschleunigt, USA-loyale
Regierung mit Kontinuitäten aus der Kolonialzeit in Polizei und Verwaltung (Leute, die bereits mit den Japanern zusammengearbeitet hatten, erhielten wieder Posten)
• Besonders in den 40ern und 50ern war die amerikanische Wirtschaftshilfe
Instrument der US-Außenpolitik
• Wirtschaftspolitische Elemente der Regierung waren u.a. Zwangsankauf
landwirtschaftlicher Produkte und Doppelpreissysteme, erhebliche Importe landwirtschaftlicher Produkte
• 1945 - 1973 sind 5,9% der US-Auslandshilfen nach Korea geflossen
• Von der US- und UNO-Hilfe flossen von 1956 bis 1966 nur 5% in die Landwirtschaft
(Taiwan ~1/5)
• 1961 wurden schätzungsweise 95% des südkoreanischen Militärhaushaltes von den
USA getragen
• 1957 kamen ~50% der Staatseinnahmen aus dem „Counterpart found“ der USA
• 1,7 Milliarden US $ bestanden aus landwirtschaftlichen Überschüssen der USA, für
die vertraglicher Abnahmezwang bestand (das sind 31% der US-Hilfe, in Taiwan liegt der Anteil allerdings nur bei ¼ der Hilfen). Die Verkaufserlöse kamen der Staatskasse zugute
• Die US-Hilfen milderten die Lebensmittelknappheit für die Bevölkerung. Allerdings
hatten sie auch negative Folgen: es gab keine Mitsprachemöglichkeit der Koreaner bei der Zusammensetzung; durch negativen Einfluß auf die Preisentwicklung wurde die Abwanderung in die Städte beschleunigt; Rückgang eigener Produktion und mittelbar dadurch Zerstörung des traditionellen Handwerks im ländlichen Gebiet (z.B. Baumwolle); die Selbstversorgung mit Lebensmitteln konnte nicht gesichert werden.
• Seit 1948 gab es staatlichen Zwangsankauf von landwirtschaftlichen Produkten
4
Entwicklung in den 50ern und 60ern:
Landwirtschaft
-
Kontrolledes Außenhandels durch die USA
S. 153
-
•
Auch guten Ernten wurde importiert (mit einem Exportverbot durch die USA)
• Zwangsankauf: Bauern versuchten teilweise erfolgreich, ihren Reis selbst zu
vermarkten und den Ankäufen zu entgehen
• Importe ⇒ Preisdruck nach unten; Markteingriffe des Staates (Zwangsankauf) ⇒
Preisdruck nach unten
• Niedrigpreise ⇒ Niedriglöhne in der Industrie ⇒ Kapitalakkumulation für die
Industrialisierung (+ Schuldendienst der verschuldeten Bauern)
• Das PL 480 - Programm ermöglichte es der Rhee-Regierung, die Landwirtschaft zu
vernachlässigen. Park, Chung Hee (1961) stellt den Wendepunkt in Richtung Landwirtschaft dar, bedingt durch die Situation im Kalten Krieg wurde ein größeres Augenmerk auf Selbstversorgung (v.a. Reis) gelegt ⇒ Nationale Sicherheit,
essentiell für fortgesetztes industrielles Wachstum 50er: Billige Lebensmittel ⇒ niedrige Löhne ⇒ Begünstigung der gewerblichen
Arbeitgeber
Ende der 60er wird PL 480 eingestellt, stattdessen gibt es günstige amerikanische Kredite für (amerikanische) Agrarimporte
V Die Landwirtschaft zu Beginn der Industrialisierung
• Korea vor den 60ern landwirtschaftliche Gesellschaft „von kommunaler Natur“; tief gefärbt durch konfuzianische Werte. Homogene Gemeinschaft von Bauern ⇒
durch den mit der Industrialisierung einhergehenden Wertewandel in der Gesellschaft Dorfgemeinschaft eher heterogene, profitorientierte Gruppe (Suh(2000), S.153)
• Agrarpolitik ab Ende 60er:
• Die Hochpreispolitik für Reis, die die Landwirtschaft maßgeblich unterstützt, begann
1968
• Durch die Mechanisierung der größeren Betriebe fällt allerdings eine
Nebenerwerbsquelle für die ärmeren Bauern weg
• 1970 sind nur 5% der landwirtschaftlichen Betriebe marktorientierte Betriebe (gemessen an den Verkaufserlösen), Subsistenz- und Semisubsistenzbetriebe
5
machen mit 73% den größten Anteil aus, der Anteil der Submarginalbetriebe beträgt 20% (nach landwirtschaftlichen Einkommensgruppen)
• Ende der 70er werden nur 44% der landwirtschaftlichen Produktion vermarktet
• Politik ausgerichtet zuerst nur auf ein adäquates Angebot für die Stadtbevölkerung
und dann ab ~1970 auf die Förderung der landwirtschaftlichen Produktion (z.B. im Gegensatz zu vorher gab es nur Getreideimporte, wenn Nachfrage > Angebot)
o 70er: Düngerpreise wurden niedriggehalten, Reispreise gestützt
siehe Abb. 7
• Am Ende der 60er wurde die Kluft zwischen Land- und Stadteinkommen als Bedrohung für die Entwicklungsstrategie Südkoreas angesehen
o Die exzessive Migration bedroht die politische Stabilität im Land
• Die Landwirtschaft wurde vom Staat unterstützt, um der wachsenden Abhängigkeit
von Importen zu begegnen
• Seit Mitte der 60er sind die Löhne in der Landwirtschaft gestiegen ⇒ Nachteil für
größere Betriebe, die auf Landarbeiter angewiesen waren
• Eigene Düngerproduktion wurde in den 60ern aufgenommen (nur Nordkorea hatte
hierfür Fabriken nach dem II. WK), in den 70ern Selbstversorgung erreicht.
• Genossenschaften-Netzwerk (heute etwa 1,5 Tsd.) wurde als der Arm der
Regierung auf dem Land aufgebaut
• Trotz Viehhaltung und Diversifizierung der landwirtschaftlichen Produkte ist das
Einkommen stark abhängig vom Reis
• Im ersten Fünfjahresplan 1962-66 Erlass der Wucherschulden bei Bauern und
Fischern
• Trotz Auslaufen der PL 480 in den 60ern ging Selbstversorgungsgrad zurück
• Dritter Fünfjahresplan 1972-76 Investitionen eher in Verschönerung der Dörfer als in
Produktionsmittel geflossen
• Anteil für die Landwirtschaft an staatlichen Investitionen:
1962-66 10,2%, 1967-71 7,1%, 1972-76 9%, 1977-81 15,1%
60er: Importe ⇒ Dumpingpreise in der Landwirtschaft ⇒ niedrige
Lebenshaltungskosten für die Exportwirtschaft
• Es gab lange keine genügende Abstimmung zwischen inländischer Produktion und Importmengen ⇒ Importschwankungen, Preisschwankungen und Preisverfall
• Importe: 1) lösen starke Preisschwankungen aus, 2) Gewinne für die Regierung
beim Weiterverkauf, 3) Markt für die koreanischen Bauern wird „kaputtgemacht“
V.1 Die Grüne Revolution
• Forschung nach verbesserten Reissorten ab 1965 in Zusammenarbeit mit dem IRRI
auf den Philippinen (International Rice Research Institute)
• 1971 Einführung von Tongil (= Vereinigung) aus einer 3xKreuzung von Japonica
und Indica-Reissorten. Im Laufe der 70er weitere Hybridreissorten wie z.B. Yushin, die den unvorteilhaften Geschmack der ersten Züchtung ausglich. Mit den neuen Reissorten konnte Mitte der 70er die Selbstversorgung in Reis erreicht werden und 1977 brauchte kein Reis-Gerste-Gemisch mehr vermarktet werden
6
• Mit Tongil sind die Reiserträge gestiegen: 72-77 waren die Erträge 20 bis 30% höher
als bei traditionellen Reissorten
• Tongil reagiert auf hohe Düngermengen, besonders hohe Erträge bei guter
Witterung, besonders anfällig für schlechte Witterung, hoher Spritzmitteleinsatz nötig
• Klein- und Pachtbauern wurden bei der Beratung und Einführung vernachlässigt
• Bereits 1977 wurden 54% der Reisfelder mit neuen Sorten bebaut
• 1980 gab es 40% Ertragseinbußen bei Tongil ⇒ 1981 ging die vom Staat
hochgepuschte Anbaufläche von 70% auf 41% zurück
• Düngermitteleinsatz mit der „Grünen Revolution“ stark gestiegen: N/ha (Stickstoff)
von 1972 210 kg auf 1980 auf 300 kg angewachsen
• Durch die hohen Mengen an Chemie (z.B. DDT) kam es allerdings auch zu
Todesfällen bei Bauern und Verbrauchern
V.2 Saemaul Undong (Neues Dorf-Bewegung)
• Mobilisierung der ländlichen Bevölkerung, Steigerung der Innovationsbereitschaft
• Schulung der örtlichen Dorfleiter
• 6400 hauptberufliche Berater
• psychologischer Druck, z.B. an allen Betrieben, die Tongil anbauen, waren gelbe
Fähnchen angebracht
• besserer Zugang größerer Betriebe zu Beratung und v.a. Krediten (sollten den
kleineren Betrieben als Beispiel dienen)
• Finanzierung der Saemaul-Undong stammt zu 79,4% aus der Landbevölkerung, zu
9,4% aus Krediten und zu 11,3% aus der Staatskasse
• Die Saemaul-Fabriken hatten zwar einen Beschäftigungseffekt, eine wirkliche
Dezentralisierung der außerlandwirtschaftlichen Arbeitsplätze und Einkommenserhöhungen in der ländlichen Bevölkerung blieben aus. Bis Mitte der 80er Jahre waren mehr als die Hälfte der Fabriken wieder geschlossen. Die Fabriken liegen besonders im Umkreis großer Städte und zeichnen sich oft durch geringe Größe und Kapitalausstattung aus
• Mit Saemaul Undong starker Schub für landwirtschaftliche Einkünfte,
Gebäudemodernisierung u. a.. Gleichzeitig beginnt der traditionelle Charakter der Dörfer zu verschwinden
• Westliche Häuser mit Ziegeldächern und Drainagesystem, effiziente
Versorgungsstraßen, rearrangierte Landstücke, modernes Vertriebssystem
VI Die Entwicklung bis 1990
• Industrialisierung hat sich auf große Städte konzentriert. Starke Einkommensdisparitäten zwischen Stadt und Land ⇒ Migration in die großen Städte
• Zwischen 1965 und 1990 liegt die Wachstumsrate des landwirtschaftlichen
Einkommens bei 13,6%, die des nicht-landwirtschaftlichen Einkommens bei 17,6%
• Die ländliche Gemeinde, die traditionell das Zentrum der Aktivitäten der Menschen war, wurde von der Industrialisierung ausgenommen
• Ziele in der Agrarpolitik:
• Durch die Selbstversorgung der ländlichen Haushalte bestand lange bzw.
besteht noch eine sehr vielseitige Anbaustruktur in den Betrieben (Ende der 70er wurden nur 44% der landwirtschaftlichen Produktion vermarktet)
• Die koreanischen Essgewohnheiten verändern sich: so wurde der Kalorienbedarf ⇒siehe Abb. 8 1970 nach zu ¾, 1990 nur noch zu 60% durch Getreide gedeckt
• Die Industrialisierung wird begleitet von
• Reis hat seinen wichtigen Stellenwert in Produktion und Konsum behalten
• Selbstversorgungsgrad 1961 91,4%, danach stark fallend ⇒siehe Abb. 9
Marktorientierung:
• Chinakohl und Rettich (für Kimchi) werden traditionell im Herbst geerntet. Neue
Standorte lassen auch Ernten im Frühjahr (im Süden Koreas) und Sommer (in den Bergregionen) zu
• Gemüse wie z.B. Gurken, Tomaten und Salat werden ~ ab 1970 in
Gewächshäusern aus Vinylfolie angebaut, so daß im Süden Koreas auch im Winter angebaut werden kann (im Norden nur in beheizten Gewächshäusern)
• Gemüseanbau im Süden hat in den 70er Jahren besonders starke Ausdehnung
an den Autobahnen (Marktorientierung in Richtung Seoul)
• An der Südküste kann noch vor dem Reisumsetzen Frühgemüse unter Vinylfolie angebaut werden ⇒ mit der Autobahn Seoul - Pusan wird die westlich von
Sommer Gemüse lukrativer ist
• Der lukrative Tabak- und Ginsenganbau steht unter staatlichem Monopol
• Umland um Seoul und größere Städte sowie auch Autobahnanbindung stellen ab
den 70er Jahren Aktivräume dar (verstärkte Markorientierung der Landwirtschaft
• Anbau von Weizen (abgesehen von Futtergetreide) wurde praktisch eingestellt,
während Import und Konsum stiegen
• Rindfleischproduktion im größeren Stil wurde zu Beginn rein industriell betrieben.
Die intensive Flächennutzung ließ die weniger ertragreiche Tierproduktion in großem Maße vorher nicht zu. Mittlerweile ist eine Ausdehnung in den höheren Lagen von Cheju-do und in Kangwon-do zu beobachten. Viehproduktion in großen Unternehmen konzentriert: vertikal integriert mit Futtergetreideimporteuren innerhalb der „chaebol“
• Die preisliche Unterstützung für landwirtschaftliche Produkte belastet einerseits die
ärmeren Schichten der Stadtbevölkerung, bevorzugt andererseits größere Betriebe (da der vermarktete Anteil der Ernte bei kleineren Betrieben besonders klein war)
• Die Differenz zwischen An- und Verkaufspreisen (Doppelpreispolitik), Transport- und
Lagerungskosten sowie die Subventionierung für Dünger wurde bis 1983 aus Darlehen des Grain Management Found finanziert, die die Geldmenge und damit die Inflation hochtrieben. Daher ab 1984 Finanzierung direkt aus dem Staatsbudget
• Gezielter Reiskauf der Sorte Tongil (bis 1988), wurde aber größtenteils
fallengelassen wegen seiner Anfälligkeit für Schädlinge und dem Widerstand der Konsumenten
• Die Intervention in den Reismarkt führte zu wachsenden Kosten und unverkaufbaren Reisbergen ⇒ wie in Japan teure und ineffiziente Form der Unterstützung der
Landwirtschaft
• Ankaufspolitik des Staates diente in den 50er Jahren der Versorgung von Polizisten,
Soldaten und Beamten, in den 60ern der Regulierung des Marktes und erst in den 70ern der Subventionierung der Landwirtschaft
• Dass die Subventionierung der Landwirtschaft in den 80ern noch lange nicht den
heutigen Grad erreicht hatte, zeigen z.B. die Düngerpreise von 1981, die 68% über dem Weltmarktpreis lagen (staatliches Handelsmonopol)
• 1966 waren 16% Pachtland, 1990 bereits 43%
• 1985 hatten 63% der landwirtschaftlichen Haushalte Pachtland
• 1986 wurde das Gesetz der Realität angepasst, indem Pacht erlaubt wurde. Der
Landbesitz war aber offiziell immer noch nur landwirtschaftlichen Haushalten erlaubt
• Industrialisierung auf dem Land wurde mit den Saemaul-Fabriken von staatlicher
Seite versucht, hatte aber wenig Einfluß auf Erwerbsmöglichkeiten und Einkommen, nur die Hälfte der Fabriken überlebte bis in die 80er Jahre (v.a. um Seoul und Pusan). Ein neues Programm 1984 war erfolgreicher, weil es besser geplant war und komparative Vorteile genutzt werden konnten (Niedriglohn)
• Um in der Industrie zu arbeiten, muß das Dorf trotzdem meist verlassen werden.
• Aus den USA kommt der Hauptteil der Getreideimporte und die Hälfte der
Tierprodukte (80er Jahre)
• Die landwirtschaftlichen Exporte sind unbedeutend: betrugen sie 1965 noch 25% an
den Gesamtexporten, sind es 1983 nur noch 4,2% (größtenteils Fischprodukte)
• Mechanisierung: in den 60ern Dreschmaschinen und Wasserpumpen, in den 70ern
kleine landwirtschaftliche Geräte, z.B. Pflüge für die Nassreisfelder, um die Zugtiere zu ersetzen, in den 80ern Pflanzmaschinen (für Reis), Erntemaschinen, Trecker.
9
• 1983 konnten 94% der Betriebe < 1 ha ihre laufenden Haushaltskosten nicht mehr
durch Einkommen aus der Landwirtschaft decken
• 1981 waren die Produktionskosten für Reis am niedrigsten in 1-2 ha - Betrieben
• Trotz hoher Abwanderung gibt es nur einen schwachen Trend zu größeren
Betrieben, da oft Teile der Familie abwandern und lediglich der Haushalt kleiner wird
• Arbeitskräfte im produktivsten Alter wandern ab, Arbeitslohn steigt, gepaart mit
Arbeitskräftemangel und Überalterung
• Durch hohe Bodenpreise und Arbeitslöhne werden größere Betriebe behindert, die
kleineren Betriebe, in denen Arbeitskraft proportional zur Fläche genügend vorhanden ist, pachten (z.B. von ehemaligen Dorfbewohnern, Verwandten)
• Durch Arbeitskräftemangel und die Öffnung des inländischen Marktes wurde Koreas
Fähigkeit, auf dem Gebiet der Landwirtschaft wettbewerbsfähig zu bleiben, geschwächt
• Durch Schulden oder weil der Sohn den Hof nicht übernehmen will, werden viele
Höfe verlassen und die auf dem Land vorhandene Infrastruktur wird durch fehlende Kaufkraft geschwächt
• Um die Knappheit an heiratswilligen Frauen zu mildern, wurden Ende der 80er
koreanischstämmige Frauen aus China angeworben (wurde nach einigen missglückten Heiraten wieder aufgegeben
VII Die Ergebnisse der Uruguay-Runde
Von 1 854 landwirtschaftlichen Gütern waren 1 569 vor dem Ende der Uruguay-Runde 1993 bereits liberalisiert (Rest 285 mit Importbeschränkungen)
• Uruguay-Runde nach mehreren Jahren der Verhandlungen im Dezember 1993
beendet
• Reduzierung der Zölle um 24% bis 2004 (dank dem Status als Entwicklungsland,
sonst wären es 36% gewesen)
• Reis, für den eine Importquote bestehen bleibt, soll 2004 weiterverhandelt werden
• Die mengenmäßigen Importbeschränkungen durch Quoten oder Lizenzen, die 1993
für 220 landwirtschaftliche Produkte bestanden haben, werden nach und nach aufgehoben
• Importe sind spätestens ab 2004 nicht mehr verstaatlicht (außer Reis)
• Umsetzung der Ergebnisse der Uruguay-Runde 1994: Korea hat Status als
„developing country“: entspricht 5 Jahren Übergangszeit für mengenmäßige Importrestriktionen (außer Reis)
• Importe sind in die Jahreszeiten gelegt, in denen nicht produziert wird
• Die mit den Importen gemachten staatlichen Gewinne sollen in Fonds für ländliche
Projekte fließen (1997 Einnahmen von 420 Mio US $)
• Reis: die Mindestimportmenge (5%) wird nur durch besonders niedrige Qualität erfüllt ⇒ keine wirkliche Konkurrenz für die inländische Landwirtschaft weil zur Tierfütterung verwendet
10
VIII Die Entwicklung ab 1990
Source: MAF, Statistical Yearbook of Agriculture and Forestry. 1998
Farm and urban households income
Source : MAF, Statistical Yearbook of Agriculture and Forestry(1998) and MAI(1998) - aus:www.maf.go.kr
• Agrarpolitik in der Zwickmühle zwischen a) sich internationalen Vorgaben fügen mit
Rücksicht auf die Industrieexporte, b) Verbesserung der ländlichen Verhältnisse, Sicherheit und Selbstversorgung bei Lebensmitteln
• Die Landwirtschaft verursacht ansteigende Kosten für Staat und Konsumenten, weil
die strukturelle Anpassung an die neuen Umstände nicht im nötigen Maß erfolgten ⇒ in den 90ern hat Korea eines der höchsten Levels an Protektion in der Welt
•
• Mit der Uruguay-Runde im Rahmen von GATT musste das Augenmerk auf die
Probleme der Landwirtschaft gelegt werden: hohe Kosten - geringe Betriebsgröße
• Die Agrarpolitik Anfang der 90er Jahre hat in Erwartung der GATT-Verhandlungen
eine wachsende Betriebsgröße, Mechanisierung und Kommerzialisierung zum Ziel. 1994 wird eine Steuer für ländliche Entwicklung eingeführt. Richtungswechsel der Agrarpolitik weg von der bürokratischen Marktintervention hin zu durchschaubaren und in der Bevölkerung akzeptierten Unterstützungsprogrammen
• Die Uruguay-Runde hat begrenzten Effekt, ist aber Katalysator für Systemreformen
• Am 9. Dezember 1993 entschuldigt sich Präsident Kim Young Sam, das
Versprechen gebrochen zu haben, keine Reisimporte zuzulassen
• ~ 80% der landwirtschaftliche Produktion ist Mitte der 90er Subjekt von Preis- und
Einkommenspolitik
• Im Durchschnitt liegt der Preis landwirtschaftlicher Produkte 3x so hoch wie der
Weltmarktpreis
• Ohne Protektion wären die Konsumentenpreise für Lebensmittel um 67% niedriger
• Die 1-2 ha-Betriebe stellen trotz Abwanderung immer noch die Regel dar, obwohl bei dieser Größe das maschinelle Equipment nicht voll ausgenutzt werden kann, da
11
(besonders das an Autobahnen und in Stadtnähe gelegenen) Land Spekulationsobjekt geworden ist und daher zu teuer für Landwirte
• Anfang der 90er ließen sich etwa die Hälfte der Betriebe das pflügen und/oder Reis
pflanzen machen
1992 wurden landwirtschaftliche Förderungszonen (etwa 50% der landwirtschaftlichen Nutzfläche) eingerichtet, in denen die 3-ha-Grenze aufgehoben und kooperativer (genossenschaftlicher) Landbesitz erlaubt wurde. Daneben wurde Kapital für Infrastruktur, Mechanisierung und Flurbereinigung zu Verfügung gestellt
• Erbe vorhanden? 1980 43%, 1990 16%.
• Bei einer Umfrage in den 90er Jahren sagten ¾ der befragten Bauern, daß die
Kinder den Betrieb nicht übernehmen werden. (In Kyongbuk lag der Anteil sogar bei 80%, weil das dort angebaute Obst in Wettbewerb mit Importen gerät. In Kyonggi mit seiner diversifizierten Landwirtschaft lag diese Prognose nur bei 65%)
• Die Wettbewerbsposition der koreanischen Landwirtschaft wird gestärkt durch
1) Abschottung gegen billigere Importe neben Zöllen durch Importquoten und Importlizenzen und 2) verringerte Produktionskosten, indem z.B. der Dünger subventioniert wird Unterstützung betrifft:
1. Produktionsmittel (landwirtschaftliche Kredite, Dünger, Pestizide etc.) 2. Bodenverbesserung, Weiterverarbeitung, Vermarktung) 3. Forschung und Bildung
4. Einkommenskompensierung durch Schuldenerleichterung, bei Kosten für Bildung, Katastrophenhilfen
• Staatsausgaben lagen 1997 für die Landwirtschaft bei 11% (BSP 5%). Doppelt so
hohe Förderung der Landwirtschaft wie im Durchschnitt der OECD-Staaten
• 20-30% der Reisproduktion werden im Jahr aufgekauft
• Bis 1995 soll durch den Grain Management Account mittlerweile 11 Mia US$ Defizit
entstanden sein (zu 88% durch Reis)
• Der Gersteankauf beträgt 70-80% der Produktion. Trotz fallenden Anbaumengen
starke Protektion (früher wurde Reis mit Gerste gemischt, um den Reis zu verbilligen)
• Weizen wurde 1990 liberalisiert (kein Handelsmonopol des Staates bei Importen
mehr), bereits 1984 wurde das Doppelpreissystem für Weizen aufgegeben. Durch die Importrestriktionen für Futtergerste kommt Futterweizen ein hoher Stellenwert zu
• Die durchschnittliche Betriebsgröße liegt 1997 bei 1,3 ha. Allerdings dürfte die tatsächliche Zahl etwas höher liegen: •durch die alte Höchstgrenze von 3 ha z.B. Verteilung des Landes auf mehrere Familienmitglieder, •Landbesitzer lassen die Felder bewirtschaften statt selbst das Land zu bestellen, •informelle Kauf- und Pacht-Abmachungen tauchen in der Statistik nicht auf, •informelle Vereinigungen
• 1996 wurde die 3 ha-Grenze vollkommen aufgehoben
• 60% der Betriebe liegen unter 1 ha, nur 5% über 3 ha
• Nebenerwerbslandwirtschaft hat im Laufe der Zeit stark zugenommen: Waren es 1960 noch 90% Vollzeitbetriebe, so sank die Zahl 1995 auf 40%
12
• Boden und Arbeit sind zwar knapp, aber der Dünger- und Chemieeinsatz sind hoch, ⇒ Umweltschäden
• Eine Entwicklung mit der Tendenz in Richtung kleine Nebenerwerbsbetriebe vs.
Größere kommerzielle Betriebe beginnt zaghaft
•
• 1998 nach der „IWF-Krise“ Ausgaben des Staates für Landwirtschaft um 2,2%
gesenkt gegenüber 1997, um 8,4% niedriger als ursprünglich geplant
• 1998 arbeitslos gewordene Stadtbewohner sind teilweise in ihre Dörfer
zurückgekehrt, da nur minimales soziales Netz vorhanden
• Mit der Abwertung des Won sind Importe teurer geworden ⇒ Sicherheit für die
Lebensmittelversorgung des Landes ist weiter in das Blickfeld gerückt
• Die Hungerkatastrophe in Nordkorea in den 90ern hat das Bedürfnis nach
Selbstversorgung, z.B. bei Reis, verstärkt
• Mechanisierung und Industrialisierung wirken der Knappheit an Arbeitskräften
entgegen; seit 1990 gibt es einen Push in der Mechanisierung mit aktiver Rolle der Regierung
• Reisverpflanzer 1 von 8 Haushalte 1990, 1/5 Haushalte 1995 Arbeit⇓, Boden⇔ (stagnierende Investitionen), Kapital⇑ (siehe Abb. 17)
• Seit Ende der 80er Jahre hat die Regierung angeboten, die für die Bauern
problematischen privaten Schulden in staatliche umzuwandeln. Trotzdem sind die Schulden pro landwirtschaftlichem Haushalt weiter gestiegen. Zwischen 1985 und 1997 hat sich das Einkommen vervierfacht, die Schulden sind aber mittlerweile 6,5 mal so hoch.
Zusammengefasst:
Spektakuläre Geschwindigkeit der industriellen Entwicklung und dadurch starke - intersektorelleArbeitskräftewanderung Wachsende Protektion und Unterstützung der Landwirtschaft - Dietypischen Mechanismen für die Unterstützung der Landwirtschaft in westlichen - Industrieländernsind auch in Korea aufgetaucht (staatliche Transferzahlungen, Schutz vor Billigimporten etc.)
Trotz der Unterstützung durch Regierung und Öffentlichkeit hat die Landwirtschaft - keineAnziehungskraft für die junge Generation
Der kleinflächige Reisanbau dominiert weiterhin die landwirtschaftliche Struktur und - schränktden Prozeß in Richtung Diversifizierung und Mechanisierung ein. Der Staat greift weiterhin in den Reismarkt ein
Da Reis bei Produktion und Konsum weiterhin dominiert und alternative - Einkommensquellenfür Bauern begrenzt sind, war die Aussicht auf eine Freigabe des Reismarktes teilweise traumatisch für Korea. Widerstand gegen die USA u.a. in der Uruguay-Runde war unmöglich im Hinsicht auf die koreanische Industrie und die Sicherheitsbedürfnisse Südkoreas (gute Beziehungen zu den USA)
Beispieldörfer (alle drei peripher gelegen, Zahlen aus den 70er Jahren): 1. Kusugul (in Chung(chon)nam-do)stellt ein typisches Dorf der Alluvialebene dar.
2. Cungnim-ri (oberes Naktong-gang-Becken in Kyongsangbuk-do)ist ein typisches Dorf des Hügellandes. 45% der Anbaufläche werden für Nassreis genutzt und
(mittlerweile nicht mehr wettbewerbsfähig)
3. Twikkol (Gebirgstal mit Streusiedlung in der Taebaek-Ebene in Kangwon-do) ist ein
IX Fazit
• Der Entwicklungsstand der Regionen ist abhängig von den physisch- Bedingungen (agrare Tragfähigkeit) und der Verkehrserschließung bzw. der relativen Nähe zu größeren Städten.
• Betriebsgröße und Bildungsstand bestimmen zusätzlich die Innovationsfähigkeit und
damit die Entwicklungschancen der Betriebe
Signifikanz der Landwirtschaft ist viel größer als ihr Teil an der Ökonomie gesehen im Lichte von: #Lebensmittelversorgung für ganz Korea #Erhaltung der Umwelt #Erhaltung der traditionellen Kultur
Entwicklung der bestimmenden Faktoren in der Landwirtschaft von natürlichen Faktoren und homogenen Räumen zu ökonomischen Faktoren und funktionellen Räumen (die sich ausdehnenden Gebiete um Seoul - hat in den 70ern angefangen und breitet sich immer weiter aus)
X Anhang
Anteil am landwirtschaftlichen Betriebsertrag:
Quelle: Dege (1980), Korea Statistical Yearbook (1998) für 1997
14
Anbauverhältnisse in Südkorea
Aus Dege (1982), Dege (1992) und Korea Statistical Yearbook (1998)
Literaturverzeichnis
Dege, Eckart (1982): Entwicklungsdisparitäten der Agrarregionen Südkoreas, Kiel. Dege, Eckart (1992): Korea. Eine landeskundliche Einführung, Kiel Francks, Penelope (1999): Agriculture and Economic Development in East Asia, London und New York.
Kim, Hae-Soon (1990): Ländliche Entwicklung in Korea (Bielefelder Studien zur Entwicklungssoziologie; Bd. 47), Saarbrücken u.a.
Kim, In Hwan (1979): The Green Revolution in Korea - Development and Dissemination of New Rice Varieties, irgendwo in Korea publiziert.
15
Moreddu, Catherine (OECD Hrsg.)(1999): National Policies and Agricultural Trade - Review of Agricultural Policies in Korea, Paris.
Suh, Chan-Ki (2000): Rural Communities and Agriculture. In: The Organizing Committee of the 29 th International Geographical Congress, South Korea (Hrsg.): Korea: The Land and People, Seoul.
Vincent, David P. und Lee, Honggue (1997): Benefits and Costs of Agriculture Liberalisation in Korea, Seoul.
Verzeichnis der Artikel
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Chung, Heesun und Veeck, Gregory: Pessimism and pragmatism: agricultural trade liberalisation from the perspective of South Korean farmers. In: asia pacific viewpoint(Oxford, UK & Malden, MA(USA)), Vol. 40 No. 3 (December 1999),S. 271 - 284.
Engelhard, Karl und Park, Young-Han: Südkorea; Wasser, Lebensnerv für die wirtschaftliche Entwicklung. In: GR 42 Heft 11 (1990).
Jeon, Yoong-Deok und Kim, Young-Yong: Land Reform, Income Redistribution, and Agricultural Production in Korea. In: Economic Development and Cultural Change (Chicago), Vol. 48 No. 2 (January 2000), S. 253 - 268.
Kang, Suki: Structural Transformation of Agricultural System in Korea. In: Korea Observer (Seoul), Vol. XXIV No. 1 (Spring 1993), S. 91 - 110.
Min, Mal-Soon: The Rice-centric Korean Community on the Road to Industrialisation. In: Korea Observer (Seoul), Vol. XXIV No. 2 (Summer 1993), S. 193 - 206.
Verzeichnis der Statistiken
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Statistisches Bundesamt (Hrsg.) (1995): Länderbericht Korea, Republik, Stuttgart.
Internetseiten
-http://www.maf.go.kr (Stand 31.01.2001)
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Tina Dibberd, 2001, Landwirtschaft in Südkorea, München, GRIN Verlag GmbH
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Erdogan Maden
Landwirtschaft Südkoreas.
Hallo Martina Dibbern,
Deine Arbeit ist wirklich hervorragend,
Glückwunsch. Ausgewogene und sichere Wahl der Informationen. Tschüss Erdogan
am Tuesday, November 13, 2001-
Sandy
Gut.
Danke! ich hoffe disre text wird mir helfen meine belegarbeit für geografie über Korea fertigzustellen, denn unter anderem benötige ich material zur landwirtschaft, welches ich hier gefunden habe. DANKE!!!
am Tuesday, April 23, 2002-
Sandi
super.
super aufgebaut und geschrieben
am Friday, June 07, 2002-