KARTE
5. Reisanbau
6. Traditioneller, herkömmliche intensiver Ackerbau
7. Spezialisierter Marktfruchtbau
8. Gemischtbetriebe in gemäßigten Breiten
9. Gemischtbetriebe der Tropen und Subtropen
KARTE
10. Plantagenwirtschaft
11. Wald
12. Ödland
1. Viehwirtschaftssysteme
Auf 3/4 des Agrarraumes wird vorrangig Viehwirtschaft betrieben:
-nicht nur Nahrungsmittel, sondern auch andere Rohstoffe (Felle, Häute,Wolle)
Für den Markt werde nur wenige Tierarten gehalten:
-hauptsächlich: Rinder, Schweine und Hühner
In Gegenden mit extremen Klimaverhältnissen haben nur wenige Tiere eine wirtschaftliche Bedeutung:
-Kamele, Büffel, Lamas .... Transport und Fleischlieferanten
Nomadismus:
-hauptsächlich Viehzucht
-ganzjährige Wanderungen mit den Herden
-Herden gehen dem Futter nach
-brauchen keine Ställe
Halbnomadismus :
-nicht mehr ganz Nomade
-fester Wohnsitz mit Ackerlandbau
-oft sind Frau und Kinder im Wohnsitz und der Mann zieht mit den Herden
Immer weniger Nomaden:
-Regierungen wollen, dass Leute sesshaft werden bessere Kontrolle
-Nomaden halten sich an keine Grenzen
Problem: Dürrekatastrophen, entzieht Nomaden Lebensgrundlage
Ranching
Extensive Weidewirtschaft mit festen Siedlungen kein Dünger, keine festen Ställe:
_ große Flächen, wo Tiere nicht gefüttert werden, sondern sie holen sich was
sie brauchen. Leben von dem was sie auf Weideflächen (von der Biomasseproduktion) _ große Ranchen - hauptsächlich in: Nordamerika Südamerika Südafrika Australien Neuseeland
- dünn besiedelt - Platz für große Ranchen.
Die meisten Tiere: Schafe, Milchkühe und Mastrinder.
Ein Rind braucht zwischen 10 bis 40 Hektar Weidefläche. Deshalb sind Farmen oft bis zu über 100.000 Hektar groß! Betriebe produzieren für Weltmarkt(weltmarktorientiert) - das heißt bei jeder BSE-Krise haben sie ein Absatzrisiko.
Intensive Viehwirtschaft (auf Grünlandbasis) besteht aus:
1. reine Milchviehbetriebe (Kühe, Schafe, es wird nur Milch verkauft)
2. reine Mastbetriebe (Fleischproduktion)
3. Mischbetriebe (Mischung aus Milch und Mast) (zum Beispiel kleinbäuerlicher Familienbetrieb Mitteleuropa)
dort, wo es für Ackerbau zu feucht ist und zu kühl
höherer Kapital- und Arbeitseinsatz als bei Ranching.)
( nebenbei: Extensiv: in Räumen, die für Ackerbau zu trocken sind! )
Vier Länder mit größten Dauergrünland (gemessen an der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche) Island, Neuseeland, England, Irland
70 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Fläche ist
Grünland (Wiesen, Weiden) das heißt dort bauen die
Menschen hauptsächlich Futter für ihr Vieh an.
(in Island 99,6 Prozent) - kein Ackerbau
Massentierhaltung = Viehwirtschaft mit extrem hohen Tierbeständen auf
engem Raum (mit vielen Tieren).
Kennzeichen:
1. menschliche Arbeit wird durch Maschinen ersetzt d.h. automatische Fütterung, Melken, Eier einsammeln etc. ... 2. Viehfutter stammt nicht von eigenen Anbauflächen, sondern wird massenhaft gekauft (oft importiert).
Schwerpunkte der Massentierhaltung:
Am meisten Massentierhaltung gibt es in: USA, ehemalige DDR, Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei.
In Westeuropa, in den Niederlanden und in Nordwest- Deutschland (im Raum Osnabrück große Eierfabriken).
Am meisten Kritik in Deutschland: Tierschutzbewegung - stark
250 mio. Menschen leben in diesem Wirtschaftssystem= 5% der gesam. Weltbevölkerung
In Feuchtsavannen und im tropischen Regenwald
-Durch Brandrodung werden Flächen zum Anbauen geschaffen.
-Durch die Asche ist der Boden ein bis 3 Jahre fruchtbar,
danach ist er ausgelaugt.
-Anbau wird auf andere, wieder gerodete Fläche verlagert-
shift( verlegt/verlagert)
Brachezeit der gerodeten Felder: 6-15 Jahre!!!
Wird oft nicht eingehalten-Boden völlig kaputt- Überbelastung des Naturraumes
Jetzt: 30. 000 Bäume gepflanzt und neue Bewässerungstechniken, bei denen sie das
Basis: Wenig Fremdmitteleinsatz, höhere Produktivität, Schonung kleinräumiger Ökosysteme.
1. Feldbau: hauptsächlich zur Selbstversorgung, bestehend aus Mischkulturen u. Fruchtwechsel.
Durch Ecofarming kann man die Landnutzung in den Tropen
intensivieren!
Reisanbau
Die wichtigsten Reisanbaugebiete der Erde sind
SÜD-und OSTASIEN
90% der Welterzeugung an Reis
Hauptnahrungsmittel für mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung!!!
(etwa 97% der Gesamtproduktion werden in den Ursprungsländern
verbraucht!)
man unterscheidet zwischen Trockenreisanbau und Nassreisanbau:
Trockenreis: wird wie jedes andere Getreide angebaut- abhängig von natürlichem Niederschlag
Nassreis: künstliche Bewässerung: -Felder müssen während der Wachstumszeit wasserbedeckt gehalten werden!
-Wasserschicht übernimmt zum Teil die bodenschützende Funktion des Waldes
-ganzjährige Nutzung der Felder mehrere Ernten pro Jahr
Nassreis kann ohne Fruchtwechsel angebaut werden Fischzucht in überfluteten Reisterrassen ( Eiweiß für die Bevölkerung)
3.
SPEZIALISIERTER MARKTFRUCHTANBAU
Plantagen
Landwirtschaftliche Grossbetriebe in Tropen und Subtropen
Hochwertige landwirtschaftliche Produkte werden für den Weltmarkt
angebaut
(z.b. Tee, Kaffee, Bananen,Gewürze…etc.)
Spezialisierung auf ein Anbauprodukt- Monokulturen- grosse
Flächen sind nur vom Anbau einer einzigen Nutzpflanze
bestimmt.
Vorteile: Bodenfruchtbarkeit bleibt besser erhalten als bei
angebaut werden, dass man
nutzen könnte.
Meist wird nur exportier: kein Beitrag zur Nahrungsmittelversorgung der lokalen Bevölkerung!!
Gemischtbetriebe:
Kennzeichen:
Vielfalt von Anbauprodukten
Verbinden von Ackerbau und Viehhaltung
Familienbetrieb
Hoher Vermarktungsanteil der Produktion
Bewässerungslandwirtschaft:
-Möglichst sparsam, trotzdem aber effektive Verwendung des Wassers
(zb: Tröpfchenbewässerung - Wasser wird gezielt nur zu den Wurzeln
geführt)
-Senkung der hohen Bewässerungskosten
- Versuche die beiden ökologischen Probleme einzuschränken:
VERNÄSSUNG UND VERSALZUNG der Böden!!!
Arbeit zitieren:
Caren Alt, 2000, Überblick über Agrarregionen der Erde, München, GRIN Verlag GmbH
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