Als mit der Zerschlagung der "Rest-Tschechei" im März 1939 auch die letzte Voraussetzung Hitlers für den Kriegsbeginn erfüllt war, garantierten England und Frankreich die Unabhängigkeit Polens. Davon unbeeindruckt, wies Hitler die Wehrmacht Anfang April an, einen Feldzug gegen Polen vorzubereiten. Seinen 50. Geburtstag vor Augen, wollte er den Krieg möglichst bald, noch auf der Höhe seiner "Schaffenskraft", führen. Da mit englischer Unterstützung nicht mehr zu rechnen war, begannen entsprechende Verhandlungen mit der Sowjetunion, dem jahrelangen "Todfeind" und zweiten großen Verlierer von 1914/18. Am 23. August 1939 unterzeichnete Ribbentrop in Moskau einen deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt, dessen geheimes Zusatzabkommen auch die Aufteilung Polens zwischen dem Dritten Reich und der Sowjetunion vorsah. Zu einem gemeinsamen Krieg gegen die Westmächte war Josef Stalin jedoch nicht bereit. Seinen ersten Angriffsbefehl auf Polen widerrief Hitler, als der englische Premier mitteilte, dass auch der deutschsowjetische Pakt England nicht von der Erfüllung seiner Verpflichtungen gegenüber Polen abhalten werde. Doch am 1. September 1939 eröffnete er den Krieg gegen Polen. Die deutsche Bevölkerung stand dem Kriegsbeginn skeptisch gegenüber; die Skepsis wuchs, als England und Frankreich ihre Verpflichtungen gegenüber Polen einlösten und Deutschland am 3. September den Krieg erklärten.
Adolf Hitler (20. April 1898 - 30. April 1945)
Der Kriegsverlauf von 1942-1945
Der Afrikafeldzug:
Nachdem Italien 1941 die Cyrenaica an die Briten verloren hatte, wurde um deutsche Waffenhilfe gebeten. Deutschland stellte das Afrikakorps unter General Erwin Rommel zusammen, welches im April die Briten bis zur ägyptischen Grenze zurückwirft. Nur die Stadt Tobruk, die von See her versorgt wird bleibt in britischer Hand. Doch das Afrikakorps hat es mangels Nachschub an Munition, Treibstoff und Verpflegung schwer, da die Briten das Mittelmeer kontrollieren. Zwischen November 1941 und Januar 1942 gewinnen diese die Cyrenaica zurück. Sofort beginnt Rommel einen Gegenstoß, mit dem er die Cyrenaica wieder erobert, in Tobruk einmarschiert, Ende Juni sogar die ägyptische Grenze überschreitet und Matruh erreicht. Bei Al Alamein, hundert Kilometer westlich von Alexandria, kommt Rommels Vormarsch zum Stehen.
General Bernard L. Montgomery wird der neue Kommandeur der 8. britischen Armee. In der Nacht zum 24. Oktober 1942 beginnt der Angriff auf Rommels ausgebaute Stellungen, der die bis zum 4. November anhaltende Materialschlacht um Al Alamein einleutet.
Am 4. November ziehen sich die Achsentruppen (Italien, Deutschland) zurück, womit der endgültige Verlust von Syrien besiegelt ist. Am 7. November landen amerikanische und britische Einheiten in Marokko und Algerien um einen Zweifrontenkrieg des Afrikakorps zu erreichen.
Die Deutschitalienischen Truppen bauen eine letzte Abwehrfront in Tunesien auf; Tripolis wird von den Briten genommen. Hitler verwehrt Rommel die Rückkehr nach Afrika, nachdem dieser in Deutschland um Unterstützung gebeten hatte. Auf engem Raum beginnt in Tunesien der Zweifrontenkrieg, von Westen greifen die Britisch-amerikanischen Einheiten an, vom Südosten ebenfalls die Briten. Am 7. Mai übernehmen die Alliierten Tunis und Biserta, bis am 13. Mai die Achsentruppen mit der Kapitulation den Afrikafeldzug beenden. Die Alliierten konnten 275000 Gefangene zählen, die Hälfte waren Deutsche. Bei ihren Verlusten von 10000 Gefallenenen, 39000 Verwundeten und 22000 Vermissten muß man bedenken, daß sie eine Armee von 350000 Soldaten zerschlagen hatten und die Herrschaft über den Mittelmeerraum wiedererlangten.
Leichter deutscher Kampfpanzer (SD.Kfz.121) bei der Verschiffung nach Afrika
Deutsche Offiziere bei der Lagebesprechung
Die Ostfront:
Der Kriegsschauplatz im Osten war der wichtigste und auch der blutigste. Er verlief vom Barentsee bis fast an das Kaspische Meer. Die deutschen Truppen bestanden aus 196 deutschen Divisionen und 68 rumänischen, italienischen, ungarischen und slowakischen Divisionen. Die Front war 5000 Kilometer lang, das Zehnfache der deutsch-französischen Front im Ersten Weltkrieg. Wegen dieser immensen Länge ließ sich eine zusammenhängende Verteidigungslinie nicht errichten, was den sowjetischen Partisanen sehr nützlich war. Im August 1942 hatte Deutschland etwa eine halbe Million Gefallene, darunter 50000 Offiziere; hinzu kamen 1,1 Millionen Verwundete. In dieser Zeit wurde eine Ist-Stärke von 3405000 Mann erreicht, man hätte jedoch eine weitere Million gebraucht, um die hohen Ziele zu erreichen. Doch auch das Material ließ zu wünschen übrig, wie das Beispiel der Kampf- wagen zeigt: Nachdem die Russen den Panzer T34 benutzten, wollten die Generäle einen stärkeren Panzer als den Pz-Kw (Panzer-Kraftwagen) IV. Es wurde der 55 Tonnen schwere Panzer Tiger I und eine Weiterentwicklung mit dem Namen Panther vorgeschlagen, doch Hitler war der Meinung, daß die Zeit der Panzer vorüber sei, worauf nur 255 Stück dieser ausgezeichneten Kampfwagen an der Front zur Verfügung standen.
Die Sowjetunion hatte etwa 4 Millionen Gefangene zu beklagen, und zwar in nur 14 Kriegsmonaten. Ihr Menschenreservoir schien schier unerschöpflich, und die Regenerationsfähigkeit der Armee grenzte ans wunderbare. Am 15.08.1943 zählte die Abteilung Fremde Heere Ost 469 Divisionen auf Seite der Sowjets, die Gesamtzahl der russichen Divisionen schätzt man auf 790. Entscheidend für die Waffenproduktion war das Jahr 1942, als ein großer Teil der Kriegsindustrie hinter den Ural verlegt wurde. Städte in Zentralasien wurden zu Waffenschmieden in welchen die klassische Artillerie, die Granatwerfer, die als Stalinorgel bekannte Katjuscha und der mittelschwere Panzer T34 gebaut wurden. Für den Luftkampf wurden verschiedene Typen des Jagdflugzeugs und ein starkes Schlachtflugzeug mit dem Namen Il 2 gefertigt.
Russischer T 34, einer der modernsten damaligen Panzer
Die Hilfeleistungen der USA
Von Oktober 1941 bis Juni 1942 lieferten die Vereinigten Staaten an die Sowjetunion 1285 Flugzeuge, 2249 Panzer, 81000 Maschinengewehre, 30000 Tonnen Explosivstoffe, 36800 Lastwagen 56500 Feldtelefone und 500000 Kilometer Telefonkabel. Im laufe der Zeit wurden diese Mengen auf das Drei-, Vier-, oder Fünffache erhöht. Dazu kamen ganze Fabriken: eine Ölraffinerie für oktanreichen Treibstoff, eine Reifenfabrik von der Ford Motor Company, die abgebaut und im Ural wieder aufgebaut wurde.
Ein Vergleich läßt die Wirksamkeit der amerikanischen Hilfeleistung erkennen. Am 21.Juni 41 war die Wehrmacht mit 1280 Flugzeugen, 3330 Panzern und 600000 Kraftfahrzeugen gegen Rußland angetreten; zwischen 1942 und 1943 lieferten die USA an die Sowjetunion 3052 Flugzeuge, 4084 Panzer und 520000 Motorfahrzeuge
- in einem Jahr also mehr als das gesamte Arsenal, mit dem Deutschland in die Sowjetunion eingefallen war. Die Eroberung Stalingrads
Am Stadtrand Stalingrads stand die 6.Armee unter Generaloberst Paulus, um die Stadt, deren Siedlungen und Industrieanlagen sich über 50 Kilometer erstreckten, jedoch nur selten mehr als 3000 Meter breit waren, zu erobern. Zuerst wurde die Altstadt im Süden gelegen, genommen. Später verbiss sich die Wehrmacht in kleinen Kämpfen in den Ruinen der Fabriken, wo um jeden Meter blutig gerungen wurde. Am 19. November waren zwei Große Fabriken in deutscher Hand und General Tschuikow mußte das Ende der Munitions- und Nahrungsvorräte melden. Die restlichen Belagerten schienen am Ende zu sein, als ein unerwarteter Befehl die 6. Armee erreichte: Alle Kampfhandlungen in Stalingrad sind einzustellen. Doch Stalingrad blieb nicht lange in deutscher Hand: Am 20. November gelang es den Sowjets die 6. Armee in Stalingrad einzukesseln. Richthofen erklärte, daß eine Luftversorgung von 350000 Mann, darunter etwa 220000 Deutsche, sowie Italiener, Rumänen und Bulgaren, nicht möglich sei und Paulus wollte von Hitler Handlungsfreiheit, um aus der Stadt auszubrechen falls die Südflanke nicht geschlossen werden konnte. Hitler befahl am 23. die Verteidigung der "Festung" Stalingrad. Die Mindestmenge des Nachschubs betrug täglich 600 Tonnen, die Transportflotte hatte die Maximalleistung auf 350 Tonnen beziffert. Zwischen dem 12. und 23. Dezember 42 sollte von Manstein die Eingekesselten retten. Er wollte die 6. Armee wiedergewinnen, um sie wieder in die Ostfront einzugliedern. Er hätte die Truppen bis zum Don zurückgezogen um die Frontlänge zu verkürzen und die sowjetische Offensive aufzuhalten, doch Hitler erlaubte den Ausbruch der 350000 Mann nicht, der vielleicht deren Rettung gewesen wäre. Er wollte unbedingt die Wolgalinie halten. Nach Weihnachten wurden die Brotrationen auf 100 Gramm gekürzt und an Neujahr wurden die ersten Tode durch Verhungern gemeldet. Am 2. Februar 1943 meldete Generalleutnant Rokossowskij um vier Uhr mittags an Stalin, daß die Truppen der Donfront die feindlichen Kräfte in Stalingrad vernichtet hätten. 22 Divisionen seien aufgerieben oder gefangengenommen worden, 91000 Mann, 2500 Offiziere und 24 Generale, darunter Paulus und sein Stabschef Schmidt haben die Waffen gestreckt.
Die Luftwaffe
Deutschland setzte von Beginn des 2. Weltkriegs auf eine taktische Luftwaffe. Das heißt, sie bauten auf Abfangjäger mit kurzer Reichweite und auf schwere Kampfflugzeuge. Die Alliierten hingegen bevorzugten eine strategische Luftwaffe mit weitreichenden schweren Bombern und Begleitschutz, wie es der italienische General Douchet auch in seinem Buch "Luftherrschaft" vorhergesagt hat. Die deutsche Luftwaffe besaß ab März 1942 zwei schlagkräftige Standardjäger. Die neue Focke-Wulff 190 A "Würger" und die Messerschmitt Bf 109 in den Versionen F (Ferdinand) und G (Gustav) die auch "Beule" genannt wurde. Als Rückgrat der deutschen Kampfverbände galten die Junkers JU 88, die Heinkel HE 111 und die Dornier DO 17. Als Görings Hauptwaffe gegen englische Flugplätze und als Angriffsspitze an allen Fronten diente die JU 87 "Stuka". Weitreichende schwere Bomber gab es nicht.
Das Meistgebaute deutsche Jagdflugzeug Messerschmitt Me 109 in den verschiedensten Ausführungen
Die Luftschlacht um England
Die berühmte Luftschlacht um England begann eigentlich direkt nach dem Kriegseintritt der Briten 1940. Hitler wollte England erst durch Luftangriffe größtenteils lahmlegen, um dann eine Invasion durchzuführen. Der Oberbefehlshaber der Luftwaffe Generalfeldmarschall Göring versprach dieses Ziel in kürzester Zeit zu erreichen. Zuerst sollten die Jagdfliegerhorste der RAF durch die Zerstörung der Startbahnen ausgeschaltet werden, was anfangs auch gut gelang. Hierauf sollten Stukas und Kampfflugzeuge der Typen JU87 und 88, Dornier DO 17, Messerschmitt ME 110 und Heinkel HE 111 die Industriezentren Englands lahmlegen und mit den zermürbenden Sirenen der Stukas die Bevölkerung zum Wahnsinn treiben. Doch durch die unermüdlich eingesetzten englischen Soldaten wurden die Startbahnen wieder repariert und wegen der Dringlichkeit, ihr Vaterland zu retten, konnte schnell eine Jagdstaffel aufgebaut werden, die auf alles vorbereitet war. Sie bekam eine große Unterstützung durch die Radarstationen, die sie rechtzeitig vorwarnten. So stand bei deutschen Angriffen eine geschlossene englische Verteidigung bereit. Ab August 1942 bekam die RAF Unterstützung durch die 8. US-Luftflotte. Damit ließen auch die deutschen Nachtangriffe gegen London und die Industriezentren immer mehr nach. Ab März 1943 mußten die deutschen Verbände statt Angriffen Verteidigungseinsätze über dem Reichsgebiet fliegen. Außer einzelnen Verzweiflungsangriffen war dies das Ende der Luftschlacht um England, die offiziell erst im Oktober 1944 von Göring auf unbestimmte Zeit verschoben wurde. Er gab die Schuld für das Scheitern den Piloten, die "nicht mit vollem Einsatz ihre Aufgaben bewältigt" hätten, wobei der Hauptfehler schon bei der Aufstellung der Luftwaffe begangen wurde. Dieses Unternehmen wäre ohne die Einsatzbereitschaft und die Vaterlandsliebe der britischen Piloten wahrscheinlich geglückt.
Englisches Flugzeug P38 im Sonnenuntergang
Verluste:
Im 2.Weltkrieg waren ca. 110 Millionen Menschen an den Waffen gestorben. Etwa 27 Millionen davon sind gefallen, dazu gab es 25 Millionen Ziviltote. Die größten Verluste hatte die Sowjetunion mit 20 Millionen Menschen, darunter 7 Millionen Zivilisten. Deutschland hatte 5,25 Millionen Opfer zu beklagen, wovon eine halbe Million Zivilisten waren.
Dahinter folgt Polen mit 4,5 Millionen Toten wovon fast 4,2 Millionen keine Soldaten waren. Jugoslawien hatte Verluste von 1,7 Millionen Menschen, davon 1,28 Millionen Zivilbürger. Frankreich beklagte 810000 Tote, die Hälfte war Zivilbevölkerung. Großbritannien hatte 368000 Gefallene von denen 62000 Zivilisten waren. Außerdem sind 330000 Italiener und 259000 Amerikaner umgekommen. Japan hatte Verluste von insgesamt 1,8 Millionen Menschen, davon 600000 Zivilisten, die vorwiegend durch die beiden Atombomben entstanden. Die chinesischen Gefallenen aus dem China-Japan-Konflikt schätzt man auf 9 Millionen.
Ein deutscher Soldat hilft einem angeschossenen Französischen Soldaten
U-Bootjagd, ein neuer Begriff in der Kriegführung Gegen die seit 1942 zunehmende Zahl von durch Flugzeuge versenkten U-Boote konnte man nichts unternehmen. Während sie getauchten vorwiegend von Zerstörern angegriffen wurden, waren die meisten aufgetauchten und zerstörten Boote die Beute von Aufklärungsflugbooten wie der zur U-Bootbekämpfung optimierte Short Sunderland, der Consolidated Catalina, der Supermarine Stranraer oder landgestützten Bombern und Jagdflugzeugen vom Typ Consolidated PB4Y Privateer, Consolidated Liberator, de Havilland Mosquito, Bristol Beaufighter, Lockheed Hudson, Lockheed Ventura, Boeing Fortress, Vickers Wellington, Bristol Beaufort, Armstrong Whitworth, Vickers Warwick, Lockheed Harpoon, Avro Lancaster, de Havilland Sea Hornet, Fairey Firefly, ... . Die Boote verfügten in getauchtem Zustand zur Ortung von Flugzeugen nur über ein Luftzielsehrohr, eine Flugabwehr war jedoch nicht möglich. In aufgetauchtem Zustand war die Brückenbesatzung für Überwachung von See und Luft zuständig, bei Sichtung von Flugzeuge wurde wenn möglich ein Nottauchmanöver eingeleitet. Waren die feindlichen Flieger schon zu nahe, stand der Besatzung eine einzelne 2 cm Flak zur Verfügung. Es zeigte sich jedoch bald, daß man mit solch einer "Spatzenschleuder" keine Chance gegen die mit Dutzenden MGs, Bordkanonen, Raketen und tonnenweise Bomben bestückten U-Bootjäger hatte. Von Dezember bis Februar 1944 wurden auf Befehl des B.d.U. nur kleine Kampfgruppen eingesetzt, darauf folgte die Einzelaufstellung. Das Ziel der Zerschlagung der feindlichen Versorgung konnte nicht mehr verfolgt werden, es wurde nur noch versucht, möglichst viele Truppen des Gegners mit Konvoischutz und Abwehr zu beschäftigen und diese von anderen Aufgaben abzulenken.
Selbst bei Nacht und schlechtestem Wetter waren die U-Boote nicht mehr sicher. Die Wasseroberfläche wurde im Tiefflug mit an der Rumpfunterseite angebrachten Scheinwerfern abgesucht, auch waren bald alle U-Bootjagd-flugzeuge mit Millimeterwellenradar ausgestattet, was einen technischen Meilenstein darstellte und dem die Deutschen nichts entgegenzusetzten hatten. Die Jäger wurden immer öfter zu Gejagten.
Deutsches U-Boot U-36, 1939 von den Briten durch Torpedotreffer versenkt
Italienisches U-Boot
Nebenkriegsschauplätze von 1943 bis 1945
Wegen der gestiegenen Seetätigkeit der Alliierten im Mittelmeer waren die ersten Versenkungen erst ab 1943 zu verzeichnen. Obwohl die amerikanischen und englischen Konvois stark geschützt waren, konnten immer wieder Erfolge erzielt werden. Es wurde jedoch auf die Einzeltaktik gesetzt, da im Gegensatz zum Atlantik und Nordmeer im Mittelmeer Überwasserfühlungshalten und Rudeltaktik nicht möglich waren.
Besonders viele Schiffe konnten während der Vorbereitungen und der Durchführung der alliierten Landung auf Sizilien zwischen 1943 bis Mai 1944 verzeichnet werden. Außer durch die Unternehmen im Mittelmeer unterbrochen wurden in den dunklen Wintermonaten auch wieder englische Konvois nach Murmansk entsendet. Die U-Boote konnten oft mit den "Huff Puff" Peilern umgangen werden, es wurden jedoch trotzdem gelegentlich Konvois angegriffen. Nach der Nachrüstung der Boote mit Schnorcheln wurden sie vor die Kola - Mündung verlegt, wo sie von Februar bis April 1945 einige Schiffe versenkten. Eine interessante Aktion war die Verlegung von sechs U-Booten über die Elbe, die Autobahn Dresden - Regensburg und die Donau nach Konstanz im Jahr 1942, um die Sowjethäfen zu erreichen. Wegen den Entwicklungen auf der karelischen Landenge wurden im Juni 1944 ca. acht Boote in die finnischen Gewässer entsendet, später sogar 12, die gegen die ausbrechende Sowjetflotte kämpften - fünf U-Boote wurden bei diesem Unternehmen versenkt. Dies hatte zur Folge, das die deutsche Kriegsmarine im Mai 1944 nur noch maximal 40 Unterwassereinheiten hatte. Da die meisten alten Boote beim Anmarsch ausfielen, griffen bis August fast ausschließlich Schnorchelboote die Invasionsflotte an - ein Grund dafür waren auch die aufgegebenen U-Boot Stützpunkte in Frankreich. Da die Schnorchelboote Wochenlang getaucht fahren konnten, hatte die Abwehr große Probleme, bis zum Kriegsende war es den Alliierten nicht möglich, ihre gewaltigen an die U-Bootabwehr gebundene See- und Luftstreitkräfte anderweitig einzusetzen.
Zerstörte Möhne-Staumauer, in den Fluten kamen ca. 1600 Menschen ums Leben
Die Landung in der Normandie
Da man mit einer Landung der Alliierten rechnete, wurde die ganze Küstenlinie von Spanien bis Norwegen, befestigt, mit Minenfeldern versehen, mit Warnanlagen ausgerüstet und durch Küstenartillerie gesichert. Die erwartete Offensive begann im Sommer 1943 Gestalt anzunehmen, da man endlich anfing, einen bestimmten Platz für die Invasion auszusuchen. Als Landepunkt wurde Nordfrankreich ausgewählt und der amerikanische General Dwight D. Eisenhower zum Oberkommandierenden der gesamten alliierten Streitkräfte ernannt. Insgesamt waren 3.000.000 Mann an der Invasion beteiligt. Amerikaner, Kanadier, Engländer, freie Franzosen und Angehörige andere Nationen wurden in Schottland und England zusammengefaßt und ausgebildet. 16.000.000 Tonnen Waffen und Munition, 5000 Schiffe, 4000 Landefahrzeuge und 11000 Flugzeuge standen bereit. Der 5. Juni 1944, der "D Day" war als Datum vorgesehen, aber schlechtes Wetter machte einen Aufschub um einen Tag notwendig. Monate hindurch hatten Bomber ihre Ziele gesucht und dadurch die Deutschen beim Ausbau der Befestigungsanlagen behindert. Schlachtschiffe und Kreuzer hielten viele Tage lang mit ihren schweren Geschützen die Küste unter Beschuß. In den frühen Morgenstunden des 6. Juni wurden die ersten Truppeneinheiten über den Kanal transportiert. Die Invasion ging in einer Breite von 70 Kilometern vorsich. Unter einem tödlichen Kreuzfeuer kämpften sich die Alliierten den Weg vom Wasser ins Land frei. Tausende wurden getötet, viele Tausende verwundet.
Landung alliierter Soldaten in der Normandie am 6. Juni 1944
Der Blitzkrieg um Polen
Beim Angriff auf Polen stießen die von der Luftwaffe unterstützten, technisch weit überlegenen Panzerverbände schnell vor. Warschau wurde drei Tage bombardiert und kapitulierte am 27. September. Zehn Tage zuvor waren auch sowjetische Truppen in Polen einmarschiert. Die westlichen Gebiete Polens wurden als "Warthegau", und "Reichsgau Danzig-Westpreußen" dem Reich angegliedert, der Rest des von Deutschland besetzten Gebiets wurde zum "Generalgouvernement" zusammengefasst. Der im Oktober 1939 als Generalgouverneur eingesetzte Hans Frank lenkte mit dem Reichsführer SS und Chef der deutschen Polizei, Heinrich Himmler, der zudem zum "Reichskommissar für die Festigung des deutschen Volkstums" ernannt wurde, die Ausrottungspolitik, mit der die "Germanisierung" vorbereitet werden sollte. Zur Verfolgung und Vernichtung von Juden sowie von Angehörigen der polnischen Führungsschicht, des Adels und des Klerus wurden "Einsatzgruppen" aus Angehörigen der Geheimen Staatspolizei (Gestapo), des Sicherheitsdienstes, der Schutzstaffel (SS) und der Polizei gebildet. Den unmittelbar nach dem Sieg über Polen angesetzten Termin zum Angriff auf Frankreich verschob Hitler auf Drängen der Militärs mehrfach.
In Polen war man sich schon Anfang 1939 der Kriegsgefahr bewußt, doch Edward RYDZ-SMIGLY unterschätzte die Stärke der Wehrmacht bei weitem; das ließ ihn illusorische Kriegspläne (z.B. Angriff auf Berlin!) hegen. Das polnische Militär war noch nicht zu Ende modernisiert; es mangelte vor allem an Panzern, und die polnische Luftwaffe verfügte lediglich über einen einzigen modernen Flugzeugtyp: den leichten Bomber PZL P-37 »Los« (»Elch«).
Nur der polnische Nachrichtendienst war dem deutschen nicht unterlegen: Bis zum 1. September vermochte er, 80% aller deutschen Angriffsstellungen zu lokalisieren. Die Wehrmacht hatte zwar den polnischen Militärcode geknackt, aber auch der deutsche "Enigma"-Schlüssel aus den zwanziger Jahren war schon 1932 von drei polnischen Mathematikern enträtselt worden. Mitte 1939 gelang sogar der Nachbau der Codiermaschine, von denen je ein Exemplar dem französischen und dem britischen Geheimdienst geliefert wurden.
Das deutsche Kriegsschiff „Gneisenau“ Markenzeichen der dt. Panzerdivision “Windhund“
In den Monaten Februar bis August 1939 entwickelten RYDZ-SMIGLY und sein Stab einen Verteidigungsplan (Plan »Z«), der die Anlage von Verteidigungsstellungen wenige Kilometer hinter der Grenze vorsah. Diese Lösung hatte aber einen katastrophalen Mangel: Die Abwehrlinie war extrem lang, und die ohnehin viel zu schwachen polnischen Truppenteile wurden auf diese Linie verteilt, wodurch sie den massierten Angriffen der Wehrmacht nicht standhalten konnten. Dieser Plan genügte freilich fast ausschließlich Propagandazwecken: Man wollte nicht, daß polnisches Land den Deutschen kampflos in die Hände fällt. Politische Gründe waren aber nicht das einzige Kriterium, nach dem der Plan »Z« entworfen wurde: Viele kriegswichtige Industriezentren (Oberschlesien, Posen, Gdingen) lagen nämlich bedrohlich nahe an der deutschen Grenze. Inzwischen wurde massiv Kriegspropaganda betrieben: Überall hingen Plakate mit einem Zitat von RYDZ-SMIGLY: "Mit Gewalt zugefügter Terror muß mit Gewalt bekämpft werden! Wir lassen es uns nicht geben. Wir besiegen den Angreifer! Im Kriegsfall werden jeder Mann ohne Rücksicht auf sein Alter und jede Frau Soldaten sein."
Als das polnische Militär erkannte, daß HITLER einen Überfall vorbereitete, ließ RYDZ-SMIGLY die Vollmobilisierung durchführen, aber auf einen Ratschlag der Briten zögerte er damit bis zum 30. August, was bei Kriegsbeginn zu folgenschweren Zeitverlusten führte.
Deutscher Panzer Marder 3
Das dt. Eisenbahngeschütz „Dora“. Größtes Geschütz was jemals gebaut worden ist.
Ein Geschoss für die „Dora“, es wog 7,1 Tonnen.
Die Schlacht um Warschau
In den Kriegsplänen des OKW war bereits ein Großangriff auf Warschau vorgesehen. Armeen der Heeresgruppen Nord und Süd sollten sich in einer Zangenbewegung konzentrisch der Hauptstadt nähern. Bereits am 8. September erreichten die ersten Verbände der deutschen 10. Armee den Südwesten Warschaus, konnten jedoch nur den dort gelegenen Flughafen Okecie einnehmen. Trotzdem meldete schon tags darauf der "Völkische Beobachter", "deutsche Truppen seien in Warschau eingedrungen". Als von Nordwesten die 4. Armee und von Ostpreußen die 3. Armee Warschau erreichten, war die Stadt am 13. September eingekesselt, und es begann ein Belagerungskrieg, bei dem sie bombardiert und mit schwerer Artillerie heftig beschossen wurde.
Die Verteidiger von Warschau, die Armee "Warszawa" (Gen. Juliusz RÓMMEL), erhielten kaum Verstärkung und waren der deutschen Übermacht völlig unterlegen. Unter den pausenlosen Bombardements und Artillerieangriffen litt besonders die Zivilbevölkerung. Stefan STARZYNSKI, der Präsident Warschaus, mußte sich um deren Versorgung kümmern:"Warschau brennt, Warschau wird pausenlos von Luft und Land aus bombardiert und verwandelt sich in einen Trümmerhaufen. Wir haben kein Licht, wir haben kein Wasser, wir haben keine Lebensmittel. Sechzigtausend Tote, hunderttausend Verletzte - das ist das Resultat der fürchterlichen Furie des Angreifers!"
Am 20. September erreichte Gen. KUTRZEBA Warschau und wurde RÓMMELs Stellvertreter. Doch wenige Tage später drangen deutsche Truppen in die Warschauer Außenbezirke ein und durchbrachen am 26. September die Verteidigungslinien im Süden der Stadt, und es kam zu schweren Straßenkämpfen. Das veranlaßte RÓMMEL, über eine Kapitulation zu verhandeln; diese wurde am 28. September um 13.15 Uhr unterzeichnet. 2.000 polnische Soldaten und 10.000 Zivilisten waren ums Leben gekommen. Die Verteidiger wurden gefangengenommen, STARZYNSKI im Oktober 1939 von der Gestapo verhaftet und ermordet.
Wehrmachtspanzer „Panther“
Die Unternehmen der Wehrmacht
Unternehmen Beschreibung Datum
Adlertag
Verschärfung des Luftkriegs über England
Anton
Besetzung der Mittelmeerküste im "freien" Frankreich 1942
Attila Plan zur Besetzung Südfrankreichs im Nur geplant Falle einer Krise im Mittelmeer
Barbarossa Überfall auf die Sowjetunion
Berlin Versuch eines Durchbruchs in den 22. Januar Atlantik zur Ausdehnung des 1941 Handelskriegs
Blau (Fall Blau) Sommeroffensive 42 in Russland 28. Juni 1942 (Wolga, Kaukasus)
Blitz Konzentration deutscher Luftangriffe auf 7. September London 1940
Bodenplatte Angriff auf englische und amerikanische 1. Januar
Feldflugplätze in Nordfrankreich, Belgien 1945 und Südholland
Cerberus "Scharnhorst", "Gneisenau" und "Prinz 12. Februar Eugen" brechen in die Nordsee durch 1942
Christrose Umbenannt in "Wacht an Rhein" --- Donnerschlag Geplanter Ausbruch der 6. Armee aus Nur geplant Stalingrad in Richtung Myschklowa
Eiche
Befreiung des "Duce" mit Lastenseglern in den Abruzzen (Gran-Sasso-Massiv) 1943
Eichmann Deportation von 380.000 Juden aus 15. Mai 1944 (Sonderkommando) Ungarn
Eisstoß Flugzeugangriffe auf Schiffe der 4. April 1942 baltischen Flotte im Leningrader Hafen
Fall Achse
Entwaffnung der italienischen Einheiten, Besetzung Roms
Felix Plan, nach einem Bündnis mit Spanien, Nur geplant Gibraltar für die Spanier zu erobern
Freischütz Unternehmen gegen Partisanen in Mai 1943 Russland (LV. Armeekorps)
Frühlingswind Angriff auf II. US-Korps westlich des 14. Februar Faid-Paß (Afrika) 1943
Frühlingsfest Unternehmen gegen Partisanen in 1944 Russland
Gelb (Fall Gelb) Offensive im Westen 10. Mai 1940
Gisela Beschießung einer RAF- März 1945 Bomberverbandes (letzter deutscher Fliegerangriff)
Grün (Fall Grün)
Besetzung der Tschechoslowakei 1938
Halder (Plan) Erste Ausarbeitung des "Fall Gelb" --- Hasenjagd Unternehmen gegen Partisanen in 1944 Russland
Hedderich Absetzung einer Sabotageeinheit bei 10. Mai 1940 Esch-sur-Alzette
Herkules Plan zur Eroberung Maltas durch Nur geplant
deutsch-italienische Luftlandetruppen
Irak Plan zur Besetzung des Iraks, Persiens 11. Mai 1941
und Syriens mittels Luftlandeeinheiten
Juno Beschuss der Befestigung Narwik, 4. Juni 1940 Versenkung von Transportschiffen
Kugelblitz Unternehmen gegen Partisanen in Mai 1943 Russland
Lehrgang
Räumung Siziliens über die "Straße von Messina" 1943
Lila
Besetzung des französischen Flottenstützpunktes Toulon 1942
Maigewitter Unternehmen gegen Partisanen in Mai 1943 Russland (3. PzArmee)
Margarethe I Einmarsch deutscher Truppen in Ungarn 15. März 1944
Marita Angriff auf Griechenland 6. April 1941
Merkur Deutsches Luftlandeunternehmen auf 20. Mai 1941 Kreta
Nachbarschaftshilfe Unternehmen gegen Partisanen in Mai 1943 Russland
Neuland
Angriffe deutscher U-Boote gegen die Schifffahrt in der Karibik 1942
Niwi Absetzung einer Sabotageeinheit bei 10. Mai 1940 Neufchâteau
Nordlicht
(Vorbereitung der) Eroberung Leningrads (gepl.) 1942
Nordmark
Aktion gegen alliierte Geleitzüge zwischen Großbritannien und 1940 Skandinavien
Ochsenkopf
Besetzung strategisch wichtiger Höhenzüge südlich Tobruk; 1943 Unterbrechung alliierter Nachschubwege; Verlegung der Nbei-Abiod-Front in eine panzersichere Stellung
Pastorius Absetzung einer Sabotageeinheit in den 14. Juni 1942 USA
Paukenschlag
Beginn der deutsche U-Boot-Offensive
Paula Flugzeugangriffe auf das französische 3. Juni 1940 Hinterland
Platinfuchs Plan, Murmansk zu besetzen, um die ---Bahnlinie zum einzig eisfreien Hafen zu unterbrechen
Reinhard (Aktion) "Vernichtung" von 500.000 Juden aus Juni 1942 Polens Ghettos
Regenbogen Aktion eines deutschen 30.
Flottenverbandes gegen britischen Konvoi JW.51B
Rheinübung Geplanter Atlantik-Raid von "Bismarck" 2. Mai 1941 und "Prinz Eugen"
Rösselsprung Aktion gegen Konvoi PQ.17 5. Juli 1942
Rot (Fall Rot) Schlacht um Frankreich 5. Juni 1940
Rumpelkammer Abschuss der ersten V1 gegen London 13. Juni 1944
Schlittenfahrt Plan, die russische Nur geplant Materialüberlegenheit durch bessere Taktik wettzumachen (Verlegung der Truppen aus dem Bereich der vordersten Linie während des Artilleriefeuers)
Schulung Pläne zur Wiederbesetzung des 1936 Rheinlandes
Seelöwe Geplante Invasion in England Nur geplant
Sizilien
Angriff auf alliierte Stützpunkte auf Spitzbergen von See aus 1943
Sonnenblume
Aufstellung des deutschen Afrikakorps 1941
Steinbock
Großoffensive gegen London und Südengland
Störfang Angriff auf Sewastopol 7. Juni 1942
Sumpffieber Unternehmen gegen Partisanen in 1942 Russland
Taifun
Geplanter Angriff auf Moskau 1941
Tannenberg Liquidierung polnischer Juden und der Juni 1941 polnischen Führungsschicht
Theseus Afrika-Offensive an der Gazala-Front 26. Mai 1942
Trappenjagd Angriff auf die sowjetische Halbinsel 8. Mai 1942 Kertsch
Wacht am Rhein
Plan, die Alliierten in den Ardennen zurückzuschlagen 1944
Walpurgisnacht Evakuierung von 8.000 Soldaten und 4. April 1945 30.000 Flüchtlingen von der Oxthöfer Kämpe
Weiß (Fall Weiß)
Angriff auf Polen 1939
Weserübung Invasion Norwegens 9. April 1940
Wintergewitter
Entsatzversuch der 4. PzArmee in Richtung Stalingrad (gescheitert) 1942
Wirbelwind
Offensive der 2. PzArmee im Raum Bjelow, um sowjetischen Frontbogen bei 1942 Suchinitschi abzuschnüren
Wunderland I
Entsendung der "Admiral Scheer" zur Unterbindung des Seewegs von Fernost 1942 in die Barentssee
Wunderland II Geplantes Unternehmen gegen August 1943 sibirischen Seeweg
Zigeunerbaron Unternehmen gegen Partisanen in Mai 1943 Russland (2. PzArmee)
Zitadelle Versuch, sowjetische Kräfte im Kursker 5. Juli 1943 Bogen einzuschließen
Die wichtigsten Kriegsereignisse
01.09.39 Kriegsausbruch. Deutsche Truppen überschreiten die polnische Grenze 02.09.39 England und Frankreich erklären Deutschland den Krieg 10.11.39 Belgien und die Schweiz machen ihre Armeen mobil 16.01.40 Der Beginn der Westoffensive wird auf Frühjahr verschoben 07.04.40 Erste deutsche Flottenverbände laufen nach Dänemark und Norwegen aus 15.05.40 Die Niederländischen Streitkräfte kapitulieren 05.06.40 Um 5.00 Uhr durchbrechen dt. Soldaten die französische „Weygand-Linie“ 07.08.40 Erster Luftangriff der Alliierten auf Berlin
10.06.40 Italien tritt in den Krieg ein, Kriegserklärung Mussolinis an England und Frankreich
11.08.40 Dt. Flugzeuge greifen Portland und Dover an
07.09.40 Schwere, 65 Tage dauernde Nachtangriffe auf London und brit. Flugplätze 27.03.41 Hitler unterzeichnet den Blitzkrieg gegen Jugoslawien in Verbindung mit dem Angriff auf Griechenland 20.05.41 Beginn der dt. Luftlandung auf Kreta 23.06.41 Die Slowakei unterstützt den dt. Angriff 21.07.41 Erster dt. Luftangriff auf Moskau 02.03.42 Die sowjetische Offensive kommt vorläufig zum Stillstand 28.03.42 Das erste britische Flächenbombardement trifft die Stadt Lübeck 26.05.42 Deutschitalienische Offensive in Nordafrika
03.06.42 Japanische Niederlage in der Luft- und Seeschlacht um die Midwayinseln 28.06.42 Beginn der deutschen Sommeroffensive in Rußland 30.06.42 Das Afrika-Korps erreicht Al Alamein 19.08.42 Beginn des deutschen Angriffs auf Stalingrad 23.10.42 Britischer Gegenangriff in Nordafrika
07.11.42 Britische und Amerikanische Truppen landen in Marokko und Algerien
11.11.42 Deutsche Truppen rücken in den bisher unbesetzten Teil Frankreichs vor 22.11.42 Die 6. deutsche Armee wird bei Stalingrad eingeschlossen 27.11.42 Die französische Kriegsflotte versenkt sich im Hafen von Toulon selbst, um sich dem deutschen Angriff zu entziehen 23.01.43 Britische Truppen nehmen Tripolis ein 27.01.43 Erster amerikanischer Tagesluftangriff auf Wilhelmshaven 31.01.43 Die deutsche Stalingrad-Armee kapituliert (250000 Gefangene) 18.02.43 Goebbels ruft zum totalen Krieg auf 13.05.43 Das deutsch-italienische Afrika-Korps kapituliert 24.05.43 Nach schweren U-Boot-Verlusten bricht Deutschland die Atlantikschlacht ab 30.06.43 Große Alliierte Offensive im Südpazifik 10.07.43 Die Alliierten landen auf Sizilien 17.07.43 Beginn der sowjetischen Großoffensive auf der ganzen Front 25.07.43 Mussolini wird gestürzt
03.09.43 Italien schließt einen Waffenstillstand mit den Alliierten 09.09.43 US-Truppen landen in Salerno 13.10.43 Italien erklärt Deutschland den Krieg 04.01.44 Die sowjetische Armee überschreitet die alte polnische Grenze 27.01.44 Ende der Belagerung Leningrads
05.04.44 Alliierte greifen das rumänische Erdölzentrum Ploiesti an 10.04.44 Sowjetische Truppen erobern Odessa zurück 04.06.44 Die Alliierten ziehen in Rom ein 06.06.44 Beginn der alliierten Invasion in der Normandie 22.06.44 Sowjetische Großoffensive in der Frontmitte 30.06.44 Die Alliierten erobern Cherbourg 04.08.44 Die Alliierten nehmen Florenz ein
15.08.44 Amerikanische und französische Truppen landen bei Toulon 23.08.44 Rumänien stoppt den Krieg mit Rußland und erklärt Deutschland den Krieg 25.08.44 Amerikanische Soldaten marschieren in Paris ein 31.08.44 Sowjetische Truppen nehmen Bukarest ein 19.09.44 Sowjetische Truppen nehmen Sofia ein 13.10.44 Britische Truppen nehmen Athen ein
21.10.44 Als erste deutsche Stadt wird Aachen von US-Truppen eingenommen 02.11.44 Die letzten deutschen Truppen verlassen Griechenland 24.11.44 Beginn der amerikanischen Luftoffensive gegen Japan 16.12.44 Deutschland beginnt die Ardennenoffensive, sie bleibt bald stecken 17.01.45 Sowjetische Truppen nehmen Warschau ein 11.02.45 Sowjetische Truppen erobern Budapest 13.02.45 verheerende britisch-amerikanische Bombenangriffe auf Dresden 01.03.45 Die Türkei erklärt Deutschland den Krieg
07.03.45 Die Amerikaner nehmen die intakte Rheinbrücke bei Remagen in Besitz 09.04.45 Sowjetische Truppen nehmen Königsberg ein 13.04.45 Sowjetische Truppen nehmen Wien ein 19.04.45 Sowjetische Truppen nehmen Leipzig ein
25.04.45 Amerikanische und Sowjetische Truppen treffen sich bei Torgau an der Elbe
30.04.45 Hitler begeht Selbstmord 02.05.45 Berlin kapituliert vor den Sowjettruppen 02.05.45 Die deutschen Truppen in Italien kapitulieren vor den Alliierten 04.05.45 Teilkapitulation der Streitkräfte in Norddeutschland und den Niederlanden 07.05.45 In Reims wird die Kapitulation der gesamten Wehrmacht unterzeichnet 02.09.45 Nach zwei Atombomben der USA auf Nagasaki und Hiroshima kapituliert auch Japan
Arbeit zitieren:
Christian Hörath, 2001, Deutschland im 2. Weltkrieg, München, GRIN Verlag GmbH
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Ausarbeitung, 25 Seiten
Geowissenschaften / Geographie - Geographie als Schulfach
Referat / Aufsatz (Schule), 7 Seiten
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Frank Ganzauge
Berichtigung.
Leipzig wurde nicht durch sowj.Truppen eingenommen am 19.4.45
am Tuesday, August 07, 2001-
treKK
Konfus.
Besonders negativ fällt mir auf, das die einzelnen Themenabschnitte Kraut und Rüben durcheinander geworfen sind, obwohl es gerade beim Thema WK 2 möglich ist, die chronologische Reihenfolge zu beachten. Jene Abschnitte sind im wesentlichen zu kurz und ohne Auswertung sind sie nutzlos. Um nur ein Beispiel zu geben sei der Abschnitt "Die Eroberung Stalingrads" genannt. Jeder intelligente Leser wird sich die Frage stellen, was eigentlich Ziel und Zweck der Einnahme der Stadt war und wie die Grundhaltung der Generalität in dem Zeitraum war. Ferner sind die Informationen an einigen Stellen schlichtweg falsch. Z.B.: Der Panther sollte nie den Tiger ersetzen und Hitler war mit Sicherheit nicht der Meinung, dass "die Zeit der Panzer vorüber sei" (Er selber gab den Entwicklungsauftrag für den Tiger!!)
am Monday, July 12, 2004-
Luftwaffen-Spezi
Englisches Flugzeug P-38.
Empfehlenswert als ein typisch-britisches Flugzeuge ist die P-38 Lightning nicht gerade, dieser Typ wurde nur in äußerst geringer Stückzahl von der RAF eingesetzt.
Besser wäre die berühmte Spitfire oder Mosquito.
Auch andere Informationen sind unrichtig - das mit dem Tiger und dem Panther, der Panther war als eine Art mittlerer Kampfpanzer zu verstehen, der Tiger als schwerer Panzer.
"Als Görings Hauptwaffe gegen englische Flugplätze und als Angriffsspitze an allen Fronten diente die JU 87 "Stuka". Weitreichende schwere Bomber gab es nicht..." Dies ist viel zu allgemein und teilweise falsch wiedergegeben.
Gerade während des Verlaufs der Luftoffensive im Jahre 1940 gegen England wurde die Ju 87 gößtenteils nicht mehr gegen Flugplätze usw. eingesetzt. Man bevorzugte gerade was Angriffe auf englische Flugplätze angeht, die Do 17 und Ju 88 Kampfflugzeuge, sowie noch später Jagdbomber (z.B. Bf 109E-4B oder Bf 110 C-4B)
Und die Luftwaffe hatte während des weiteren Kriegsverlaufs, sehr wohl Langstrecken-Kampfflugzeuge und Aufklärer (Fw 200, He 177, Ju 290 etc.)
am Monday, May 05, 2008-