Andererseits spricht für die Legalisierung von leichten Drogen, dass positive Erfahrungen in den Niederlanden gemacht wurden, wo sie bereits freigegeben sind. Trotz der dortigen Freigabe seit vielen Jahren ist es nicht zu weitergreifenden Problemen gekommen und zusätzlich ging auch noch der Reiz des Verbotenen zurück, was eine Umfrage ergab, in der zum größten Teil die Befragten angaben, dass sie nicht neugierig seien was beim Konsum von Drogen mit ihnen geschieht.
Des weiteren könnte eine Legalisierung von Cannabisprodukten dem organisierten Verbrechen ein Drogenabsatzmarkt entzogen werden.
Die Gewinne, also das Geld, und die damit verbundene Macht des organisierten Verbrechens beruht auch zu einem großen Teil auf dem illegalen Anbau und Verkauf von durch das Betäubungsmittelgesetz verbotenen Drogen. Das bedeutet, dass durch die Legalisierung von Haschisch und Marihuana eine Reduzierung von Beschaffungs- und Organisierter Kriminalität hervorgerufen werden könnte, die ferner einen Rückgang, der durch die Kriminalität verursachten Schäden an Staat und Gesellschaft bewirken würde. Zugleich würde der legale und kontrollierte Verkauf von Drogen dem Staat Steuergelder in Milliardenhöhe bescheren und neue Arbeitsplätze, wie zum Beispiel im Anbau und Verkauf von Drogen, schaffen. Diese Senkung der Gewalt und der Kriminalität im sozialen Umfeld, sowie die Schaffung eines neuen Marktes würde die Gesellschaft positiv beeinflussen.
Ein weiterer Grund für die Legalisierung von Cannabis wäre, dass es bei mäßigem Genuss nicht gefährlicher ist als Alkohol.
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass THC - haltige Produkte im medizinischen Sinne nicht köperlich abhängig machen. Ausschließlich nach längerem, d.h. monate-oder jahrelangen, Gebrauch wird eine seelische Abhängigkeit registriert. Nach absetzen der Droge gibt es keine nachgewiesenen Entzugserscheinungen. Körperlich schadet es zwar der Lunge und dem Gehirn, es wird aber auch zu therapeutischen Zwecken in der Medizin eingesetzt, um z. B. die Übelkeit bei einer Chemotherapie zu lindern. Erst kürzlich wurde ein Inhaltsstoff nachgewiesen, der das Schlaganfallrisiko teilweise bis zu 50% reduziert. Außerdem sind die allgemein bekannten Wirkungen von Rauschmittel, wie Entspannung und Glücksgefühl sehr gut für Stresssituationen und dem Ausstieg aus dem Alltag. Der psychoaktive Inhaltsstoff Tetrahydrogencannabinol zeigt zwar eine ähnliche Rauschwirkung wie Alkohol, lähmt aber die Gehirnzellen lediglich, während Alkohol sie abtötet. Zudem gibt es keine tödlichen Vergiftungen.
Darüber hinaus bietet das Rauschmittel THC der Gesellschaft eine vergleichsweise ungefährliche Alternative zu der Volksdroge Alkohol.
Die meisten Jugendlichen greifen auf ihren Partys, meist schon bevor sie 16 sind, zum Alkohol, um das Rauschgefühl erleben zu können. Wie es gemeinhin bekannt ist, kann aber dieser Suchtstoff schnell zur psychischen, wie auch physischen Abhängigkeit führen. Die erschreckende Bilanz der Alkoholtoten in den letzten Jahren unterstreicht die verheerende Wirkung des Suchtstoffes. Wie Studien des statistischen Bundesamtes beweisen, gab es 1997 in Deutschland 6,5 Millionen alkoholkranke Menschen. Wenn man von einer Bevölkerungszahl von 82 Millionen ausgeht, ergibt das einen Prozentsatz von 5.5%. Hier wären die ungefährlicheren Cannabisprodukte eine respektable Alternative.
Da die Argumente, die für eine Legalisierung sprechen meiner Meinung nach eher positiv der Legalisierung entgegenschauen, finde ich, dass Cannabisprodukte legalisiert werden sollten, um so die Millionen von Haschisch und Marihuana Konsumenten, die durch den illegalen Genuss den ersten Schritt zur Kriminalität machen, zu entlasten. Ich begrüßen daher die Vorschläge der „Grünen“ und der „SPD“ Cannabisprodukte - natürlich in einem gewissen Rahmen, wozu beispielsweise die Altersbeschränkung gehört - zu legalisieren.
Arbeit zitieren:
Duc Nguyen, 2001, Drogelegalisierung, München, GRIN Verlag GmbH
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Teenagersexualität - Vom Anbandeln, übers Schmusen, zum ungewollten Ki...
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Pädagogik - Pädagogische Soziologie
Seminararbeit, 10 Seiten
Legalisierung bestimmter Drogen
Deutsch - Erörterungen und Aufsätze
Referat / Aufsatz (Schule), 4 Seiten
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Sonja
Drogenlegalisierung.
Respekt!!!
am Tuesday, November 13, 2001-
Fts
wie kommst du denn zu diesen schlußfolgerungen bitte.
also hast du dir eigentlich mal ernsthaft gedanken über legalisierung gemacht oder haste den text aus anderen schlechten texten zusammen kopiert?
am Wednesday, April 27, 2005-
Juliano Feldhofer
ganz fts' meinung
hast du dich damit beschäftigt? also manchmal schreibst du echt unsinn z.B. das man mit hanf dann mit illegalen drogen in kontakt kommt. ja weil es verboten ist, und man es nur am schwarzmarkt bekommt...wenn es legal im geschäft zu kaufen gibt (wer geht da noch zum schwarzmarkt) dann gäbe es nirgends opium od. was auch immer im geschäft...
halleluja
nachdenken ist die devise
am Wednesday, April 21, 2010-