Inhaltsverzeichnisverzeichnis
Inhaltsverzeichnis...................................................................................... I
Abbildungsverzeichnis II
Tabellenverzeichnis. III
Abk ürzungsverzeichnis IV
1. Einleitung. 1
2. Risikoadjustierte Performancemaße 2
2.1 RORAC 3
2.2 RAROC 4
2.3 Zusammenhang zwischen RAP-MKennzahlen und CAPM. 5
3. Risikoadjustierte Performancemaße zur Kapitalallokation 7
3.1 Kapitalallokation durch die Beurteilung von Geschäftsbereichen 8
3.2 Kritik 11
4. Risikoadjustierte Performancemaße zum Bankcontrolling. 14
5. Schlussbemerkung und Ausblick. 16
Anhang. 18
Literaturverzeichnis 20
2
1 Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Zusammenhang von RAP-MKennzahlen und Kapitalmarktlinie 6
Abb. 2: Aufbau eines integrierten Kennzahlensystems. 19
2 Tabellenverzeichnis
Tab. 1: Beispiel zur Beurteilung von Geschäftseinheiten einer Bank 10
Tab. 2: Ermittlung von RORAC und RAROC 18
3
Abkürzungsverzeichnis
BIZ Bank für internationalen Finanzausgleich CAPM Capital AssetPricing Model RAPM Risk-Adjusted Performance Measurement RAROA Risk-Adjusted Return on Assets RAROC Risk-Adjusted Return on Capital RORAA Return on Risk-Adjusted Assets RORAC Return on Risk-Adjusted Capital VaR Value-at-Risk
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1. Einleitung
Um eine wertmaximierende Geschäftssteuerung von Banken zu ermöglichen, sind einheitliche Kennzahlen unentbehrlich, damit knappe Eigenmittel entsprechend der Ertragschancen zugewiesen oder einzelne Bereiche hinsichtlich ihrer Profitabilität verglichen werden. Der Schwerpunkt von traditionellen Kennzahlen lag dabei bisher entweder auf der i solierten Rentabilitätsmessung oder der isolierten Risikomessung. Risikoadjustierte Performancemaße ermöglichen hingegen eine integrierte Messung von Rentabilität und Risiko, so dass eine risikoorientierte Geschäftssteuerung von Banken erfolgen kann. Risk-Adjusted Performance Measurement (RAPM)-Kennzahlen stellen risikobereinigte Erfolgsmaße dar, die zu einer nicht durch unterschiedliche Risikopositionen verzerrten Performancebeurteilung dienen können.
Das Ziel dieser Hausarbeit liegt in der Darstellung und Interpretation risikoadjustierter Performancemaße, um darauf aufbauend die Geschäftssteuerung von Banken mittels RAPM-Kennzahlen auf Gesamtbankebene zu untersuchen. Grundlage dieser Arbeit ist somit in Kapitel 2 die Erläuterung risikoadjustierter Performancemaße, die in Kapitel 2.1 und 2.2 auf die bekanntesten RAPM-Kennzahlen RORAC und RAROC begrenzt werden. Des weiteren wird in Kapitel 2.3 zur modelltheoretischen Fundierung der Bezug zum Capital Asset Pricing Modell (CAPM) hergestellt. In Kapitel 3 werden die Funktionen risikoadjustierter Performancemaße im Rahmen der Kapitalallokation erläutert, die in einer kritischen Beurteilung münden. Kapitel 4 beschreibt den möglichen Einsatz der Kennzahlen im Bankcontrolling. Hier wird bei gegebener Kapitalallokation untersucht, wie bereits bestehende Kennzahlensysteme durch RAPM-Kennzahlen erweitert bzw. modifiziert werden können, um eine integrierte Messung von Ertrag und Risiko im Planungs-und Kontrollprozess von Banken zu ermöglichen.
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2. Risikoadjustierte Performancemaße
Das Ziel von risikoadjustierten Performancemaßen ist die Abbildung und Analyse von verschiedenen Positionen, unter Berücksichtigung unterschiedlicher Risiken bei Einzelgeschäften, Geschäftsbereichen oder der Gesamtbank, um diese miteinander vergleichbar zu machen. 1 Somit kann eine simultane Messung, Überwachung, Kontrolle und Steuerung des Risikos im Bankensektor erfolgen.
RAPM-Kennzahlen sind in der Literatur nicht einheitlich definiert. Charakteristisch für alle RAPM-Größen ist jedoch die simultane Betrachtung des Ergebnisses in Relation zu den damit eingegangenen Risiken. Erst wenn der genau zu spezifizierende Zweck der Ermittlung, der Zeitbezug, die zu berücksichtigten Risikoarten sowie die zu beurteilende Einheit festgelegt wurde, lassen sich die Komponenten der RAPM-Größen konkretisieren. 2
Traditionelle Renditemaße lassen sich je nach Umfang des als Bezugsgrundlage berücksichtigten Kapitals unterscheiden in Return on Assets (ROA) und Return on Investment (ROI) als Gesamtkapitalrendite bzw. Return on Equity (ROE) als Eigenkapitalrendite. 3 Diese Einteilung kann auch den RAPM-Größen zugrunde gelegt werden. Eine Risikoadjustierung ist dabei sowohl bei der Erfolgsgröße im Zähler, als auch bei dem Kapital als dessen Bezugsgröße im Nenner möglich. Somit ergeben sich vier RAPM-Varianten als mögliche Risk-Return-Kennzahlen. RORAA (Return on Risk-Adjusted Assets) und RAROA (Risk-Adjusted Return on Assets) sind dabei abgeleitet von ROA. RORAC (Return on Risk-Adjusted Capital) und RAROC (Risk-Adjusted Return on Capital) bauen auf dem ROE (bzw. ROC, Return on Capital) auf. 4
Vor dem Hintergrund der aufsichtsrechtlichen und ökonomischen Funktionen von Eigenkapital als Risiko- und Verlustpuffer 5 , werden im folgenden nur RORAC und RAROC als risikomodifizierte Eigenkapitalrenditen berücksichtigt. Darüber hinaus stellen RORAC und RAROC aufgrund der ihnen zugrunde liegenden Größe (Kapital),
1 Vgl. Völker (2001), S. 175.
2 Vgl. Völker (2001), S. 176.
3 Vgl. Günther (1997), S. 210, und Hartmann-Wendels/Pfingsten/Weber (1998), S. 546.
4 Vgl. Matten (1996), S. 59, und Hörter (1997), S. 223-225.
5 Vgl. Schneider (1992), S. 52-54.
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Arbeit zitieren:
Katharina Abhau, 2003, Risikoadjustierte Performancemaße zur Geschäftssteuerung von Banken, München, GRIN Verlag GmbH
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