Kommunikation:
Anfängliche Zurückhaltung in Telekommunikation
Fehlende Verbreitung der Kenntnisse über Netze, Dienste und ihre Anwendungsmöglichkeiten Unsichtbarkeit der wesentlichen Vorgänge
Telekommunikation= Individualkommunikation ( im Gegensatz zur Massenkommunikation)
2 Entwicklungsstufen: Netze und Dienste vor 1980 (Telefon, Telex, Funkdienste) und ihr späteres Zusammenwachsen mit Mikroelektronikbauteilen zur Telematik (Komforttelefone, Telefax, Teletex, Datennetze mit Zugänglichkeit über Modemanschluss (z.B. Internet, Datex), Mobilkommunikation nach dem GSM-Standard, Datenfunk (MODACOM) sowie ISDN-Netze Übertragung von Sprache, Bilder Daten und Graphik nach 1988 stark zugenommen
Bis Ende des Jahrhunderts nächste Entwicklungsstufe (fortschreitende Einbindung in Computernetzwerke und eine Vervielfachung der Übertragungsgeschwindigkeit, „Datenautobahn“) D7 Teilnehmer, D13 Ausstattung 94`Länder
3.2. Frankfurt/Main
im Zentrum des Rhein-Main-Gebietes EW: mehr als 650.000
überragendes Industrie-, Finanzen-und Handelszentrum bedeutender Verkehrsknoten
wichtigste Produktionszweige (vor allem im Umland): Maschinen- und Fahrzeugbau, Elektrotechnik, Druckgewerbe sowie Herstellung chem. Und pharmazeutischer Erzeugnisse wirtschaftliche Gefüge in erster Linie Dienstleistungen ½ der Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor DIAGRAMM 2, D9 Beschäftigte
Banken:
Als internationales Finanzzentrum nimmt es in Kontinentaleuropa die führende Rolle ein 70.000 Menschen bei Banken und Versicherungen
Sitz der Deutschen Bundesbank (seit Jahrzehnten), gibt Banknoten heraus und entscheidet, ob Zinsen erhöht oder gesenkt werden müssen
Sitz der Deutschen Bank, der Zentralnotenbank der Bundesrepublik, des Bundesrechnungshofes, seit Juni 1998 Europäische Zentralbank
420 internationale und nationale Bankinstitute mit Hauptverwaltungen oder Niederlassungen (darunter auch 10 der größten der Welt)
TABELLE 3- Diagramm: Entwicklung der Banken in Frankfurt
Über 20% der Kapitalströme in Deutschland
Börse:
70% der deutschen Wertpapiergeschäfte an internationalen Frankfurter Börse tägliche Festlegung der Wechselkurse für ausländische Währungen
Messen und Werbeagenturen:
• Bedeutender Messestandort
• Internationale Automobil-Ausstellung, Internationale Pelzmesse und Frankfurter Buchmesse sehr bekannt
• Messehallen fast immer ausgebucht
• Unternehmen aus vielen Wirtschaftszweigen stellen Neuentwicklungen vor, um sie in aller Welt verkaufen zu können
• DIAGRAMM 3, 10
• Deshalb entwickelten sich zahlreiche Werbeagenturen
• Frankfurt als Werbezentrum hinter New York, Tokio, London und Paris an 5. Stelle weltweit Kommunikation:
Einer der größten und bedeutensten Schwerpunkte der Kommunikationsbranche
Bestätigten internationale Studien, zuletzt Healey & Baker - setzten Frankfurt auf Platz 2 in Europa Kopfstelle aller wichtigen Kommunikationsnetze
Über 8200 Unternehmen der Kommunikationswirtschaft, vor allem aus Bereich der Neuen Medien
Verkehrsverbindungen:
• Als Verkehrsknotenpunkt von herausragender Bedeutung
• Rhein-Main-Flughafen bedeutende Stelle im internationalem Luftverkehr
• größte Deutschlands ( 233 Flugzeuge in über100 verschiedene Länder)
• DIAGRAMM 11,2
• mehr als 53000 Menschen arbeiteten 1993 auf Frankfurter Flughafen (größte Arbeitsstätte Deutschlands)
• unmittelbare Anschlüsse an Fernstraßen- und Schienennetz der Bundesrepublik Deutschland
• in 12 Minuten am Hauptbahnhof, IC-Züge in alle Richtungen
• Frankfurter Kreuz, Schnittpunkt der A4 und A5
• Hafen am Main einer der größten Binnenhäfen des Landes
3.3. Berlin
• Arbeitsplätze von 1989 bis 1997 um etwa 130000 erhöht, in der Industrie um 225000 verringert, Abbau öffentlichen Sektors - DIAGRAMM: STÄDTEVERGLEICH; BERLIN - D3,D4/ BWS 91`und 97`; D5,D6/EWB 91`und 97`, AUFTEILUNG IN BERLIN
• hoher Zuwachs erklärt, erklärt hohen Nachholbedarf
• weitere Strukturverbesserung in Berlin zunehmend positiv auf die Beschäftigungsentwicklung auswirken, besonders im pr.DL-Bereich -DIAGRAMM
• Berlin holte 1998 bei der Beschäftigung ausweitung im privaten DL -Bereich im Vergleich mit anderen deutschen Städten aufgeholt
• jedoch deutlich hinter der Expansion in Deutschland zurück • im Mittelpunkt steht die Expansion des Dienstleistungssektor
• Vorteile für Berlin als Dienstleistungsstandort:
• Berlin verfügt über Vorraussetzungen als "Forschungslabor für Biotechnologie" als Fremdenverkehrsmagnet, als Messe- und Kongressplatz,als Museumsinsel von Weltruf
• Berlin wirkt kreativitätfördernd, aufgrund guter Zusammenarbeit mit Senatstellen günstig • Standortvorteil als Tor zum Osten und Westen
• zentrale Lage in Europa, Verkehrswegenetz, dass dt. Hauptstadt national und international in günstige Position, Autobahnring um Berlin, internationale Flughäfen Tegel und Schönefeld,Tempelhof (regional), Binnenschifffahrt auf der Havel, Eisenbahnverkehr, IC, EC,ICC-Netz, zunehmender Pendlerverkehr mit S-Bahn, Regionalverkehr mit Straßenbahn, U-Bahn, Bus
• begünstigt vom Umzug von Regierung und Parlament, kommen politnahe Einrichtungen wie Botschaften, Stiftungen, Verbänden, Medieneinrichtungen nach Berlin
• mit Regierungs- und Parlamentsumzug kommen Spitzenorganisationen des Banksektors • Verbände wie deutscher Bundesverband deutscher Banken, Sparkassen - und Giroverband, der Deutsche Genossenschafts- und Raiffeisenverband, ostdeutsche Sparkassenverband siedeln sich im wiederbelebten Bankenviertel Mitte an
• 21 Kreditinstitute Ende 1998 ihren Hauptsitz in Berlin, darunter Kreditgenossenschaften, neun Regionalbanken, fünf Privatbankiers, 112 Zweigniederlassungen von Kreditinstituten
• am Versicherungsplatz haben sich 22 Versicherungsunternehmen (1997 7,05 Mrd. Bruttobeiträge, 8680 Arbeitnehmer) • 3Universitäten, 250 außeruniversitäre Forschungs-und Entwicklungseinrichtungen (Humboldtuni, Freie Uni, Technische Uni) • 16000 im Medienbereich tätig
• neue Arbeitsplätze, auch in Kommunikationsbranche, Informationstechnik, Mikrosystemtechnik, nächste 5 Jahre 80000 Arbeitsplätze
• Markenzeichen: Gaststätten und Kneipen, reichhaltig, vielfältige ausländische Restaurants, internationale Hotels • Zukunftsperspektiven: Bereich Tourismus, Messe- und Kongresswesen (Messegelände am Funkturm,ICC, Funkausstellung, ,,Grüne Woche", Tourismusbörse, Dritte-Welt-Messe ,,Partner des Fortschritts")
• Abbau von Arbeitsplätzen in Industrie und Landwirtschaft (Buch S.140)
• Vorschlag: Privatisierung von Museen, Häusern, Ausstellungen, staatlicher Schutz kann sich auf Inhalte des Museum beschränken
4.Ursachen zum Wachstum
• Notwendigkeiten:
• Industrie ohne leistungsstarken Dl-Sektor immer weniger wettbewerbsfähig
• Produkte aufgrund technischer Gleichwertigkeit, globaler Verfügbarkeit von Ressourcen, Produktionsfaktoren preislich und qualitativ angleichen - um bestehen zu können, produktbezogene DL zum zentralen Wettbewerbsfaktor • kundenorientierte Systemlösung(Beratung), um den Verkauf eigentlicher Ware Gruppierung von DL-Angeboten, die den Nutzen für Nachfrager erhöhen
Erfolgfaktoren: • qualifiziertes Personal (Fachkenntnis) • Dienstleistungsspezifische internationale Managementfähigkeiten • Auslandserfahrung der Mitarbeiter • betrieblich e Aus- und Weiterbildungstraining • Serviceorientierung der Fachkräfte • Reputation, Image, Markenname (Addidas) • Qualität, Qualitätsgarantie • Termintreue(Handy)
• Kostenniveau, Preis der Leistung, kreative Problemlösungsfähigkeiten • Spezialisierung, Angebotstiefe • Alter und Erfahrung des Unternehmens
• Unternehmensstrategie, Zielgruppenmanagement; Gebäudereinigung spezialisiert auf Krankenhäuser • freundliches Auftreten, erkennbares Engagement, Fachkenntnis • Erreichbarkeit rund um die Uhr • Eigenkapitalausstattung, Finanzierungs-Know-how • Art der Kundenbeziehung
• Kooperationsfähigkeit, Netzwerkbildung, neue Dienste: Internet, Aus- und Fortbildung,weniger Ortgebunden • Liberalisierung: Wettbewerb zwischen Gliedstaaten, Privatisierung besser als zentrale Verwaltung für unmittelbare Entscheidungen am Markt, größere Kompetenzen, Entscheidungsbefugnis für Unternehmensteile oder Unternehmen vor Ort, Bsp. Ladenschlussgesetz • Internationalisierung: offene Märkte, neue Absatzmärkte • Tertiarisierung: Trend zur Dl- Gesellschaft • Erwartung der Kunden übertreffen oder völlig neue Bedürfnisse wecken
Probleme:
• Standort, fehlen von qualifizierten Fachkräften für Umsetzung der Projekte, fehlen von Zulieferern • Bereitschaft zum Dienen, immer noch als negativ gesehen
• Dienstleistungsmentalität (Dt. weniger am erfolg oder Misserfolg des Unternehmensbeteiligt, Arbeitsplatzsicherung im Vordergrund)
• Unterschiedliches Serviceverständnis, Bsp.
• Chef muß in Sachen DL- Mentalität ein Vorbild sein, Mitarbeiter am Erfolg des Unternehmns beteiligen Vorteile:
• immer mehr Unternehmen des industriellen Sektors haben DL Funktionen ausgelagert und sich auf ihr eigentliches Kerngeschäft konzentriert - Kosten eingespart, Flexibilität erhöht, erleichtert durch rasante Fortschritte in Informations-und Kommunikationstechnologien
5. Zukunft
Tabelle: Zukunftsaussichten Deutschland Disskusionsfrage:
Arbeit zitieren:
Janine Hauser, 2001, Der Dienstleistungssektor wächst ständig in Deutschland - Beweis anhand von Frankfurt und Berlin, München, GRIN Verlag GmbH
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Methoden für eine effiziente Sortimentsgestaltung im Handel
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