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Potenzen und Grenzen fremdsprachlichen Lernens in der Grundschule - dargestellt am Beispiel der Konzepte des frühen Fremdsprachenunterrichts und der Begegnungssprache

Title: Potenzen und Grenzen fremdsprachlichen Lernens in der Grundschule - dargestellt am Beispiel der Konzepte des frühen Fremdsprachenunterrichts und der Begegnungssprache

Term Paper (Advanced seminar) , 2002 , 25 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Steffanie Rosenhahn (Author)

Romance Studies - Didactics
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Ich habe mich sehr gefreut, für meine Hausarbeit gerade dieses Thema gestellt bekommen zu haben, denn es geht hierbei um eine aktuelle Diskussion, deren Entscheidungen mich als zukünftige und auch für die Primarstufe qualifizierte Fremdsprachenlehrerin ganz persönlich betreffen werden.
Daher werde ich im Anschluss an meine Ausführungen zum fremdsprachlichen Lernen in der Grundschule anhand wissenschaftlicher Forschungsberichte, durchgeführter Projekte und vorliegender Konzepte auch meine persönliche Vision eines fremdsprachlichen Unterrichts darlegen, die sich für mich als notwendige Konsequenz aus dieser Arbeit ergibt.
Bevor ich jedoch zu einem Vergleich der Konzepte des Frühen Fremdsprachenunterrichts und der Begegnungssprache komme, möchte ich zunächst darstellen, welche Gründe überhaupt für eine frühzeitige Begegnung mit fremden Sprachen sprechen, da sich daraus die Ziele einer modernen Fremdsprachendidaktik ableiten lassen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Argumente für ein möglichst frühzeitiges Kennen lernen von fremden Sprachen

2.1. exogene Faktoren

2.2. endogene Faktoren

3. Ziele des Fremdsprachenunterrichts

4. Didaktische Prinzipien im Grundschulunterricht

5. Vorstellung der Konzepte des „Frühen Fremdsprachenunterrichts“ und des „Begegnungssprachenmodells“

5.1. Das Konzept „Begegnung mit fremden Sprachen“

5.1.1. Ziele dieses Konzeptes

5.1.2. Organisatorische Bedingungen

5.1.3. Didaktisch-methodische Umsetzung

5.2. Das Konzept „Früher Fremdsprachenunterricht“

5.2.1. Ziele dieses Konzeptes

5.2.2. Organisatorische Bedingungen

5.2.3. Didaktisch-methodische Umsetzung

6. Übereinstimmung der Konzepte mit den unter Kapitel 3 aufgeführten Zielen eines Fremdsprachenunterrichts in der Grundschule, sowie Vor und Nachteile

7. Schlussfolgerungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit der aktuellen Debatte um den frühen Fremdsprachenerwerb in der Grundschule. Ziel ist es, die Konzepte des „Begegnungssprachenmodells“ und des „Frühen Fremdsprachenunterrichts“ wissenschaftlich zu vergleichen, ihre Vor- und Nachteile zu evaluieren und eine persönliche Vision für einen modernen, grundschulgemäßen Fremdsprachenunterricht zu entwickeln.

  • Argumente für einen frühen Fremdsprachenbeginn (exogene und endogene Faktoren)
  • Ziele einer modernen Fremdsprachendidaktik in der Primarstufe
  • Gegenüberstellung und methodische Analyse der beiden Konzepte
  • Anforderungen an die Qualifikation und Rolle der Lehrkräfte
  • Integration in den Schulalltag und Kooperation mit weiterführenden Schulen

Auszug aus dem Buch

2.1. exogene Faktoren

Dazu gehören an erster Stelle sprachenpolitische Überlegungen.

In unserer Gesellschaft sind inzwischen viele Sprachen und Kulturen präsent. Das liegt zum einen an den Wanderungsbewegungen des 20. Jahrhunderts, die durch Vertreibungen aufgrund politischer Neuordnungen nach verschiedenen Kriegen, durch Einwerben und Anbieten von Arbeitskräften in Zeiten wirtschaftlicher Hochkonjunktur, durch Suche nach Schutz vor politischer Verfolgung und wirtschaftlicher Ausbeutung sowie durch den Tourismus in Gang gesetzt wurden.

Zum anderen leben wir in einem Zeitalter, in dem wir durch moderne Massenmedien und neue Kommunikationstechnologien über Ländergrenzen und sogar Kontinente hinweg kommunizieren können. Nicht zuletzt haben wir eine sehr hohe Mobilität erreicht.

Vor allem in der Internationalisierung der Konsumgüterindustrie und ihrer Märkte sowie in der politischen internationalen Verflechtung vieler Gesellschaften zeigt sich die Globalisierung sehr deutlich.

Direkt betreffen tut uns natürlich auch das Zusammenwachsen Europas und die damit verbundenen Perspektiven für Deutschland. Das Zusammenwachsen, also der Weg zu einer neuen kulturellen und politischen Identität, gelingt in für alle zufriedenstellender Weise u.a. nur, wenn Europa seinen vielsprachigen und multikulturellen Charakter bewahrt. Daher fordert der Europarat schon heute, dass jeder drei Fremdsprachen erlernen können soll. Die Zeiten nationalstaatlicher Entwicklung in Europa und totalitärer Sprachen- und Kulturpolitik gehören der Vergangenheit an. Die Zukunft wird ohne Zweifel mehrsprachig sein und viele berufliche, wirtschaftliche, aber auch private Erfolge werden auf der Mehrsprachigkeit der Bürger beruhen. Auf diese Zukunft einer multikulturellen und mehrsprachigen Gesellschaft müssen wir die Kinder auch schon in der Grundschule vorbereiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Autorin begründet ihre Themenwahl durch die persönliche Relevanz für ihre zukünftige Tätigkeit als Lehrerin und skizziert das methodische Vorgehen.

2. Argumente für ein möglichst frühzeitiges Kennen lernen von fremden Sprachen: Dieser Abschnitt unterteilt die Begründungen für einen frühen Sprachenbeginn in exogene, gesellschaftspolitische Faktoren und endogene, entwicklungsspezifische Voraussetzungen der Kinder.

3. Ziele des Fremdsprachenunterrichts: Hier werden zentrale Bildungsziele wie Mehrsprachigkeit, interkulturelle Erziehung und die Vermittlung sprachreflexiver Kompetenzen aus den vorangegangenen Argumenten abgeleitet.

4. Didaktische Prinzipien im Grundschulunterricht: Es werden grundlegende Prinzipien wie Ganzheitlichkeit, Handlungsorientierung und Schülerorientierung erläutert, die auch für den Fremdsprachenunterricht essentiell sind.

5. Vorstellung der Konzepte des „Frühen Fremdsprachenunterrichts“ und des „Begegnungssprachenmodells“: Die beiden Konzepte werden detailliert hinsichtlich ihrer Ziele, organisatorischen Rahmenbedingungen und ihrer didaktisch-methodischen Umsetzung gegenübergestellt.

6. Übereinstimmung der Konzepte mit den unter Kapitel 3 aufgeführten Zielen eines Fremdsprachenunterrichts in der Grundschule, sowie Vor und Nachteile: Eine vergleichende Analyse der Stärken und Schwächen beider Modelle in Bezug auf ihre Umsetzbarkeit und Zielerreichung.

7. Schlussfolgerungen: Die Autorin bewertet die beiden Konzepte kritisch und entwirft eine Vision für einen integrierten, zukünftigen Fremdsprachenunterricht in der Primarstufe.

Schlüsselwörter

Fremdsprachenunterricht, Grundschule, Begegnungssprache, Früher Fremdsprachenerwerb, Interkulturelle Erziehung, Mehrsprachigkeit, Sprachdidaktik, Handlungsorientierung, Ganzheitlichkeit, Primarstufe, Sprachreflexion, Lehrkraft, Schulentwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert und vergleicht zwei unterschiedliche Konzepte der fremdsprachlichen Vermittlung an Grundschulen: das Begegnungssprachenmodell und den frühen Fremdsprachenunterricht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Neben den theoretischen Begründungen für ein frühes Sprachenlernen stehen die didaktischen Prinzipien, die organisatorische Umsetzung in der Schule sowie die notwendige Professionalisierung der Lehrkräfte im Mittelpunkt.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Potenzen und Grenzen beider Ansätze aufzuzeigen, um auf dieser Grundlage eine begründete Empfehlung für eine effektive, kindgerechte Gestaltung des Fremdsprachenunterrichts in der Grundschule zu formulieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse basierend auf Forschungsberichten, Projektergebnissen und didaktischer Fachliteratur, um die Konzepte strukturiert gegenüberzustellen und kritisch zu reflektieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die detaillierte Darstellung der beiden Unterrichtskonzepte und eine vergleichende Analyse der Vor- und Nachteile in Tabellenform.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Fremdsprachenunterricht, Grundschule, Interkulturelle Erziehung, Mehrsprachigkeit, Handlungsorientierung und die Unterscheidung zwischen Begegnungs- und lehrgangsorientiertem Ansatz.

Worin unterscheidet sich das Begegnungssprachenmodell vom frühen Fremdsprachenunterricht grundlegend?

Das Begegnungssprachenmodell zielt primär auf Sensibilisierung und kulturelle Öffnung ohne systematische Progression, während der frühe Fremdsprachenunterricht einen systematischen Erwerb sprachpraktischer Fähigkeiten anstrebt.

Warum ist laut der Autorin eine neue Fremdsprachendidaktik erforderlich?

Die Autorin argumentiert, dass veraltete Vorstellungen von Grammatikunterricht abgelöst werden müssen, um einen freudvollen, spielorientierten und wirkungsvollen Unterricht zu ermöglichen, der den entwicklungspsychologischen Bedürfnissen der Kinder entspricht.

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Details

Title
Potenzen und Grenzen fremdsprachlichen Lernens in der Grundschule - dargestellt am Beispiel der Konzepte des frühen Fremdsprachenunterrichts und der Begegnungssprache
College
University of Potsdam  (Institut für Grundschulpädagogik)
Course
Begegnung mit fremden Sprachen in der Grundschule
Grade
1,3
Author
Steffanie Rosenhahn (Author)
Publication Year
2002
Pages
25
Catalog Number
V10126
ISBN (eBook)
9783638166553
Language
German
Tags
Früher Fremdsprachenunterricht Begegnungssprache Grundschulpädagogik Englisch und Französisch in der Grundschule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Steffanie Rosenhahn (Author), 2002, Potenzen und Grenzen fremdsprachlichen Lernens in der Grundschule - dargestellt am Beispiel der Konzepte des frühen Fremdsprachenunterrichts und der Begegnungssprache, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/10126
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