- produzierte mit Teilhaber + 3 Gesellen Baumwollmaschinen
- 5 Jahre später war 1. Lokomotive v. ihm erschaffen
- 1839: 1. Eisenbahnlangstrecke zw. Leipzig + DD in Betrieb genommen
- etwa 70 Jahre später: 4.000 Arbeiter d. Hartmann-Werkes lieferten 4.000 Lokomotive aus
- ließ auch Werkzeugmaschinen, Dampfmaschinen, Turbinen, schweres Bergwerksgeräte anfertigen
Ohne Zusammenschlüsse & Banken geht es nicht
- 20 Jahre später: wandelte, wie viele andere Unternehmen in dieser Zeit, seine Fabriken unter d. Bezeichnung „Sächsische Maschinenfabrik“ in Aktiengesellschaft um
- die Investitionen f. neue Produktionsanlagen konnten überall nur noch mit Bankkrediten aufgebracht werden
à dafür schlossen sich viele kleine Banken zu Großbanken zusammen à Dresdner Bank
- verbanden sich auch viele kleine Unternehmen à Konkurrenzkampf zu überstehen
- andere vereinbarten mit Konkurrenten gemeinsame Preise & teilten Markt untereinander auf
- Wettbewerbsvorteile auch f. Zusammenschluss v. Firmen m. unterschiedl. Produktionen
à war v. fremden Zulieferbetrieben weitgehend unabhängig à Firma Krupp im Ruhrgebiet
à dazu gehörten 1899: Rüstungsfabriken, Kohle- und Eisenerzgruben, Stahlwerke, Eisenhütten, Kraftwerke, Gaswerke
- wie auch in anderen Ländern konzentrierte sich d. wirtschaftl. Macht in Deutschland auf wenige Hände
Konjunkturzyklen
- Wirtschaftskrisen
- bisher hatten nur ländl. Bevölkerung solche Krisen als Teuerung, ausgelöst durch Mißernten erlebt
- nun auch viele Menschen in Städten angewiesen Lebensmittel + Gebrauchswaren einzukaufen à Geld verdienen
à ihre Arbeitsplätze hingen aber v. d. Produktion u. d. Verkauf v. Waren ab
- verkauft Hersteller weniger als erwartet, musste er Produktion einstellen + Arbeiter entlassen
- wenn solche Rezessionen (Rückgang) fast alle Wirtschaftszweige betrifft =>Wirtschaftskrise o. Depression
- je mehr sich Firmen verknüpften + internationale Handelsbeziehungen entwickelten, desto mehr Menschen wurden v. Wirt.krise betroffen
- wenn sich Wirtschaftslage wieder verbesserten (neue Ind.zweige entstanden) o. neue Märkte erschlossen wurden à Unternehmer fassten neuen Mut à stellten Leute ein + erweiterten Firmen
- dieses Auf u. Ab v. Wachstum u. Rückgang d. Umsatzes i. d. Wirtschaft à Konjunkturzyklus
Entwicklung d. 3 Beschäftigungsbereiche: von 1800 bis 1900:
- im 1. Sektor (Land- u. Forstwirtschaft, Fischerei) arbeiteten erst die meisten Menschen
- Zahl sank im Laufe d. Jahre von 62 % auf 38 %
- im 2. Sektor (Produktion v. Gütern) arbeiten immer ca. 30 % der Beschäftigten
- im 3. Sektor (Dienstleistung) arbeitete die Minderheit: ca. 20 % à 1900 Berufe fast ausgeglichen
- Anzahl d. Beschäftigten nahm deutlich zu à von 10,5 auf 25,5 Mill. von 1900 bis 1991:
- 1. Sekt. nahm drastisch ab à 1991: 2 %
- 2. Sekt. nahm nur 10 % zu
- im 3. Sekt. arbeiteten am Ende die meisten: 58 %
- 1991 waren es 37,4 Mill. Beschäftigte
Sonstiges:
- z. Z. d. Industrialisierung veränderten sich Lebensbedingungen d. Menschen in einer kurzen Zeitspanne
- als D. 1870 zu einem führenden Ind.land aufstieg, stiegen auch Einkommen der Menschen à stiegen von 1871 bis 1913 um das doppelte
- Menschen haben von Mitte d. 19. Jh. bis Ende d. 19. Jh. viel weniger verdient, als das, was sie zum Leben brauchten
- auch Anfang d. 20. Jh. war das noch so
- in D. stiegen die Anzahl d. Beschäftigten in Manufakturen, Fabriken und Bergwerken zw. 1780 u. 1850 um das 8-fache
- an der Weltproduktion war 1870 GB an meisten beteiligt
- 1913 war es schließlich die USA
- so auch bei der Eisenproduktion
- Zahl d. Banken nahm von 1858 bis 1907 über das 4-fache zu
- die Mehrheit d. Beschäftigten arbeiteten 1780 Zuhause
- 1913 jedoch in Fabriken u. Bergwerken
Arbeit zitieren:
Emely Wetzel, 2000, Deutschland wird Industrieland, München, GRIN Verlag GmbH
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