- ausschlaggebend für Schlafgeschehen ist Region des Mittel- und Nachhirns (Formatio reticularis)
- sendet fördernde und hemmende Impulse in verschiedene Hirnregionen (z.B. das der Muskeltonus sinkt => völlige Entspannung, oder Senkung der Körpertemperatur)
3. Schlaf und Lebensalter
- schon in der 27. Schwangerschaftswoche REM-typische EEG-Muster (Elektroenzephalogramm, misst Hirnströme)
- Fetus verbringt vermutlich 100 % der Schlafzeit im REM-Stadium
- ab der 36. Schwangerschaftswoche erste Differenzierungen zw. Non-REM und REM- Schlaf möglich
- bei Neugeborenen polyphasischer Schlaf (Wechsel von kurzen Wach- u. Schlafphasen)
- erst ab 2. Lebensjahr monophasischer Schlaf und zunehmende Abnahme des REM-Anteils (mit 13 ca. 18 %)
- bei gesunden Erwachsenen 90-min. Wechsel der verschiedenen Schlafphasen (nach Einschlafphase tritt 1. Tiefschlafphase auf, nach 70- 80 min 1. REM-Phase - Tiefschlafphasen werden kürzer, REM-Phasen länger im Laufe der Nacht - 4-5 REM-PHASEN pro Nacht)
- mit zunehmendem Alter nimmt die Schlafqualität und die Schlafdauer ab
4. Schlafstörungen und deren Behandlungsmöglichkeiten
1. Schlafsucht:
- zuviel Schlaf genauso schlecht wie zu wenig
- man leidet unter Antriebsschwäche und Energiemangel
- kann auch ein Zeichen für Depressionen sein
2. Alpträume (auch Angstträume oder REM-Alpträume genannt)
- Schlafstörungen mit Angstzuständen während eines Traumes
- die Betroffene sind jedoch schnell wieder orientiert und erinnern sich an die bedrohlichen Auslöser in den Träumen
- Ursache ist oft Stress oder ungelöste Konflikte
- meist sensible oder kreative Persönlichkeiten
3. Schlafwandeln
- tritt meist bei Kindern in der ersten Nachthälfte auf
- Ursachen sind oft familiäre Konflikte oder fieberhafte Infekte
- reagieren letztendlich auf Lichtquellen (z. B. Mond)
- bei wiederholtem Auftreten sollte eine psychotherapeutische Behandlung in Betracht gezogen werden
4. Schnarchen
- Schnarchgeräusche entstehen, wenn im Tiefschlaf das Zungenbändchen, das Gaumensegel und das umgebende Gewebe erschlaffen
- Luftweg erschlafft ebenfalls => Luftzufuhr wird behindert
- bei Dauerschnarchern können wichtige Organe (Herz, Gehirn,...) nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden
- es kann zu Schläfrigkeit und unregelmäßiger Herzleistung kommen
- auch die Atemstockungen (30-60 s) während der Nacht können gefährlich werden
ALLGEMEINE URSACHEN für Schlafstörungen:
-Erkrankung der Gefäße (Hirndurchblutung gestört)
- seelische Störungen
- unverarbeitete Konfliktsituationen
- schlechte Schlafumgebung (z. B. zu hohe Temperatur im Zimmer, zu weiche Matratze)
- Alkohol, Medikamente
- Schichtarbeit
- soziale Unsicherheit, Zukunftsangst, ........................
BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN:
- Ursachenforschung (Schlaftagebuch)
- wenn überhaupt medikamentöse Behandlung, dann zuerst mit pflanzl. Produkten, z.B. Baldrian oder Johanniskraut
- Schlafmittel nur vorübergehend anwenden
- auf behagliche Temperatur achten, jedoch eher kühler
- möglichst einen geregelten Schlafrhythmus einführen (immer zur gleichen Zeit ins Bett gehen)
- KEIN ALKOHOL, lässt zwar leichter einschlafen, vermindert jedoch die Schlafqualität (man wacht zwischendurch oft auf)
- lieber die gute alte warme Milc h.... J
Arbeit zitieren:
Anne Abendroth, 2000, Der Schlaf, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Anne Abendroth hat den Text Der Schlaf veröffentlicht
Anne Abendroth hat einen neuen Text hochgeladen
Julian Wormsbächer hat den Text Der Schlaf kommentiert
Neurobiologie, Psychologie, Th...
Michael Wiegand, Flora von Spreti, Hans Förstl
Kathrin Wolff
Schülerin.
Hallo, muss selber in Biologie eine Facharbeit übers Schlafwandeln schreiben... leider allerdings über 10 Seiten und auch über die genauen Ursachen wie z.B. bestimmte Abläufe im Gehirn....
Dein Referat war eine gute Hilfe um mich in das Thema mal einzulesen... deshalb wollte ich mal fragen, woher du deine ganzen Informationen gesammelt hast. Denn vielleicht wäre es mir dann auch möglich deine Quellen zu nutzen!
Wäre wirklich super lieb, wenn du mir (falls es nicht zuviele Umstände macht) eine Antwort auf meine e-mail adresse schicken könntest...
Würde mich wirklich super freuen...
am Tuesday, January 22, 2002-
Julian Wormsbächer
Hallo. Sehr interessant, allerdings wirklich sehr kurz. Der Computer generierte auszug umfasst (leider) schon den ganzen inhalt, was mir natürlich erst nach runterladen aufgefallen ist;)
Trotzdem danke und schönen abend noch
am Thursday, September 17, 2009-