Daraus folgt:
Die Strahlen verlaufen so, als ob sie vom Punkt L` aus gekommen wären. Der Punkt L` entspricht dem Spiegelbild des Punktes L.
Werden die Strahlen in alle Richtungen gespiegelt, nennt man dies eine diffuse Reflexion. Dies geschieht, wenn die Wellenlänge kürzer als die Unebenheiten der Oberfläche ist.
Spiegelarten:
r = Radius
F = Brennpunkt
M = Mittelpunkt
Konkav und Konvexspiegel
Die Brechung:
_ 1 = Einfallswinkel
_ 1` = Reflexionswinkel (nur wenig Licht) _ 2 = Winkel im Neuen Medium n = Brechungsindex
Brechung von Luft in ein anderes Medium:
Medium in ein anderes: oder
Der relative Brechungsindex
wird mit einem Verhältnis angegeben:
Der Brechungsindex:
c = Vakumgeschwindigkeit
u = Lichtgeschwindigkeit im Medium
(Die Lichtgeschwindigkeit ist im übrigen noch von der Wellenlänge abhängig)
Die Wichtigsten Brechungsindexe:
Werden 2 Medien miteinander verglichen so gilt für:
- Das Medium 2 ist optisch dichter
- Das Medium 1 ist optisch dünner
(Das Medium mit dem grösseren Brechungsindex ist optisch dichter)
Die Totalreflexion:
Für _ wird der grösst mögliche Einfallswinkel
angenommen. Hier 90°.
So entsteht im andern Medium der grösst mögliche Austrittswinkel. (Dieser Winkel wird Grenzwinkel genannt)
Überschreitet nun der Winkel von unten die Grösse des Grenzwinkels entsteht eine Totalreflexion.
Totalreflexion entsteht bei...
wenn der Strahl vom optisch dichteren Medium her kommt.
Grenzwinkel der Totalreflexion:
(für n 2 > n 1 )
Linsen und Linsentypen:
Das Öffnungsverhältnis:
q = Öffnungsverhältnis
d = Linsendurchmesser f = Brennweite
Fresnel-
Linse
Dispersion wird die Abhängigkeit der Brechung von der Wellenlänge! (Bsp. Farben werden
nicht gleich reflektiert!) Die Abbildungen:
Konkave Spiegel:
Mit einem reellen Bild:
Mit einem virtuellen Bild:
Konvexe Spiegel:
(Haben immer virtuelle Bilder)
Planspiegel: (Bilder sind immer virtuell)
Die Brechkraft:
D = die Brechkraft einer Linse (Einheit Dioptrie) f = Brennweite Die Linsenschleifergleichung:
für konkave Flächen gilt: r < 0
für konvexe Flächen gilt: r > 0 Linsensysteme:
Zwei Linsen wirken zusammen wie eine einzige. Ihre Brennweiten und die Dioptrien dürfen Zusammengerechnet werden.
Die Abbildungsgleichungen:
b = Bildweite
g = Gegenstandsweite
G = Gegenstandsgrösse f = Brennweite
Die Vorzeichenkonventionen:
- Für sammelnde optische Bauelemente ist f > 0 (Konkav, Sammellinsen)
- Für zerstreuende optische Bauelemente ist f < 0 (Konvexspiegle, Zerstreuungslinsen)
- Für virtuelle Bilder ist b < 0 und B < 0
- Für virtuelle Gegenstände ist g < 0 und G < 0
Der Abbildungsmassstab:
B = Bildgrösse
G = Gegenstandsgrösse
Die Bildgrösse:
Die Lichtstärke:
I = der einfallende Lichtstrom
d = Durchmesser der Eintrittspupille H = Helligkeit
E = Belichtung
Z = Blendungszahl
q = Öffnungsverhältnis Die Schärfentiefe: u = Durchmesser des Unschärfenkreis d = effektiver Durchmesser der Blendenöffung
g = Gegenstandsweite
G = Gegenstandsgrösse In welcher Grösse sehe ich den Gegenstand. _ = Der Sehwinkel
Deutliche Sehweite:
s = Deutliche Sehweite / (Konvention)
G = Gegenstandsgrösse _ 0 = Der Sehwinkel Die Lupe:
Eine Sammellinse, die zur Vergrösserung des Sehwinkels dient, wird Lupe genannt. Befindet sich der Gegenstand zwischen Linse und Brennpunkt entsteht ein virtuelles Bild, das grösser ist als der Gegenstand
Die Linse mit dem Gegenstand in der Brennweite
Der Sehwinkel wird unabhängig von der Position des Auges
Der Gegenstand wird im Abstand der deutlichen Sehweite gesehen.
Vergrösserung der Lupe:
s = Deutliche Sehweite (25cm / Konvention)
f = Brennweite (wird höchstens 1 cm)
_ Die Brennweite muss grösser werden, damit das Bild vergrössert wird. _ Der Durchmesser der Linse muss kleiner werden, um die Brennweite zu verkleinern.
Mikroprojektor:
Vergrösserung Mikroskop: _ = optische Tubuslänge
_ = optische Tubuslänge
= restliche siehe Abbildung 59 / S.8
f 1 kann bis einige mm klein sein
f 2 nicht kleiner als 1cm V 2 Maximal 25 _ Länge
Um in einem Objekt Strukturen sehen zu können, müssen diese den grösseren Abstand als die Wellenlänge haben. Das heisst; zwei Striche müssen mindestens eine Distanz von ihrer Wellenlänge haben, um noch 2 Striche zu sehen, sonst sieht man nur noch einen.
Die Auflösungesgrenze:
A numerische Apertur
Mit Immersionsflüssigkeiten kann man die Apertur bis auf 1,3 erhöhen
Fernrohre:
Fernrohre dienen zur Vergrösserung des Sehwinkels
Refraktoren: Linsenfernrohre (haben nur Linsen) Reflektoren: Spiegelteleskope (haben Spiegel und Linsen)
Astronomisches Fernrohr:
(Liefert ein auf dem Kopf stehendes Bild)
B Bild
V S Vergrösserung des Sehwinkels
V Vergrösserung des Fernrohres l Länge des Astronomischen Fernrohres
Terrestische Fernrohre:
Für Beobachtungen auf der Erde. Bild wird aufrecht und seitenrichtig dargestellt.
Prismenfernrohre:
Damit das Bild aufrecht und seitenrichtig dargestellt wird, kann man auch 2 Prisen verwenden. Diese haben auch den Vorteil, dass das Fernrohr so kurz gehalten werden kann. (Wird nicht lang)
Galileisches Fernrohr:
Brennweiten geeignet. Es wird sehr kurz, das die Okularbrennweite 2fach eingespart werden kann
Spiegelteleskope:
Zwei Probleme verhindern, dass die Spiegelteleskope beliebig gross werden können.
- Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht
- Gewicht des Spiegels.
Der Spiegel wird mittels Computer gesteuert, was aktive Optik genannt wird. Die Erweiterung wird adaptive Optik genannt. Hier wird der Spiegel über einen Wellenfrontsensor den Strömungen der Atmosphäre angepasst.
Beispiele:
Teleobjektiv:
Lichtstärke der Fernrohre:
L Lichtstärke
D Durchmesser der Objektivöffnung in mm V Vergrösserung
Ferngläser und Fernrohre sind üblicherweise mit zwei Zahlen in der Form 10 x 50 (V x D) bezeichnet.
Die Austrittspupille:
d Durchmesser der Austrittspupille in mm
Für die Lichtstärke gilt also auch:
(Wert von mehr als 64 für die Lichtstärke ist sinnlos, das die Pupillenöffnung des menschlichen Auges nur 8mm ist)
Arbeit zitieren:
Murkel Murki, 2001, Geometrische Optik, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Murkel Murki hat den Text Geometrische Optik veröffentlicht
Murkel Murki hat einen neuen Text hochgeladen
Grundlagen
Frank L. Pedrotti, Leno S. Pedrotti, Werner Bausch, Hartmut Schmidt
Eingeführt und ergänzt durch h...
Johannes Kepler, Rolf Riekher, F. Plehn
0 Kommentare