Inhaltsverzeichnis
1. Physikalische Eigenschaften des Wassers
5
1.1 Auftrieb
5
1.1.1 Spezifisches Gewicht
5
1.1.2 Statischer Auftrieb
5
1.1.3 Dynamischer Auftrieb
5
1.2 Wasserdruck
6
1.3 Wasserwiderstand
7
2. Aqua-Jogging im Tiefwasser
7
2.1 Grundtechnik
7
2.1.1 Bewegungsbeschreibung
7
2.2 Konzentrisch-Exzentrische Muskelarbeit
7
2.3 Übungsformen zum Erlernen der Grundtechnik
8
2.3.1 Kontrastübungen für die richtige Armbewegung 9
2.3.2 Kontrastübungen für die richtige Fußstellung
9
3. Einsatzmöglichkeiten von Aqua-Aerobic
9
3.1 Prävention
9
3.2 Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System
9
3.3 Motorische Auswirkungen des Aqua-Aerobic
10
3.4 Rehabilitation
11
3.5 Aqua-Aerobic im Leistungssport
11
3.6 Ausdauertraining für verschiedene Aktivitätszustände
12
4. Mikrozyklus
13
4.1 Warm up
13
4.2 Übungen am Beckenrand
13
4.3 Übungen im Freiwasser
13
4.4 Schwimmformen
14
4.4.1 Bewegungskombinationen
14
4.5 Kontrastübungen
14
4.5.1 Schwimmen mit
14
4.6 Entspannung
14
5. Übungsanalyse für zwei Übungen
14
5.1 Fahrradfahren
14
5.2 Schwimmbrett drücken
15
6. Gesundheit und Sicherheit bei Aqua-Aerobic
16
6.1 Stärkung der Abwehrkräfte
16
6.2 Sicherheit
17
Literaturverzeichnis
18
Aqua – Aerobic
1. Physikalische Eigenschaften des Wassers
Wasser bietet durch seine spezifischen Eigenschaften die Möglichkeit, Bewegungen anders zu erleben als an Land. Diese Bewegungen erhalten eine neue Wirkung und führen zu einem veränderten Empfinden. Die Andersartigkeit von Bewegungen im Wasser resultiert aus der tausendfach größeren Dichte des Wassers gegenüber der Luft. Dies beeinflusst die Kräfteverhältnisse, die auf einen Körper im Wasser wirken: Auftrieb, Wasserdruck und Wasserwiderstand.
1.1 Auftrieb
1.1.1 Spezifisches Gewicht:
Massendichte eines Körpers, abhängig von der Masse eines Körpers und dessen Volumen
Ständig wirkende Kraft, die einen Körper im Wasser an die Oberfläche treibt
1.1.3 Dynamischer Auftrieb:
Bei Bewegung eines im Wasser befindlichen Körpers auftretende Kraft, die ihn zusätzlich an die Wasseroberfläche treibt
Unter Auftrieb versteht man die Kraft, die das Wasser auf einen Körper senkrecht nach oben ausübt. Dabei handelt es sich um den Statischen Auftrieb, da er auf jeden Körper wirkt, der sich im Wasser befindet. Es ist unerheblich, ob sich der Körper bewegt oder nicht. Dies erklärt sich durch das Archimedische Prinzip, dass nämlich jeder schwimmende Körper genau die Masse verdrängt, die gleich seiner Masse ist (Willimczik 1989, 272, zitiert nach Ott & Hillebrecht, 2001, S. 12).
Dieses Phänomen erklärt auch die schonende und sanfte Wirkung von Aqua-Aerobic, da im Wasser das Körpergewicht nicht mehr den limitierenden Faktor für Kraft-, Koordinations- und Ausdauertraining darstellt.
Der Dynamische Auftrieb entsteht nur bei Bewegung des Körpers im Wasser. Je nach Stellung des eingetauchten Körpers oder Körperteils wirken durch den Aufprall des Wassers Kräfte an der Aufprallfläche, die senkrecht nach oben gerichtet sind. Die Aufprallfläche beim Menschen ist die Körperoberfläche, die, je nach Ausstellwinkel der Extremitäten oder des gesamten Körpers, im Wasser verschieden groß wird.
Durch diese Kraft kann der im Wasser schwebende Körper an die Wasseroberfläche gelangen.
Allein der Aufenthalt im Wasser ergibt durch den statischen Auftrieb eine Entlastung des Körpers. Wenn noch der dynamische Auftrieb bei Bewegungen hinzukommt, verstärkt sich der Effekt des Stützens und Tragens durch das Wasser.
Abb. 1: Statischer und dynamischer Auftrieb; dynamischer Auftrieb klein
Abb. 2: Statischer und dynamischer Auftrieb; dynamischer Auftrieb größer
1.2 Wasserdruck
Der Wasserdruck ist der Druck, der in einer bestimmten Tiefe auf einen eingetauchten Körper wirkt. Da das Wasser ein wesentlich höheres spezifisches Gewicht als die umgebende Luft hat, ist auch der Druck im Wasser deutlich höher als der Luftdruck an Land. Diese Eigenschaft des Wassers kann man spüren, wenn man im Schwimmbad taucht und dabei einen unangenehmen Druck auf den Ohren wahrnimmt. Die uns umgebende Luft hat einen Druck von ca. 1,0 bar. Pro einem Meter Wassertiefe nimmt der Wasserdruck (hydrostatische Druck) um 0,1 bar zu. Dies bedeutet, dass auf einen Körper in einem Meter Wassertiefe ein Druck von 1,1 bar wirkt.
Dies hat auf den Organismus des Menschen einen großen Einfluss. Es soll an dieser Stelle jetzt schon auf die große Beeinflussung des Herz- Kreislauf-Systems hingewiesen werden.
Arbeit zitieren:
Christian Schramm, 2002, Aqua Aerobic, München, GRIN Verlag GmbH
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