Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 4
1.1 Was ist Wassergymnastik 4
1.2 Wozu Wassergymnastik 4
2. Physikalische Eigenschaften des Wassers 4
2.1 Auftrieb 5
2.1.1 Spezifisches Gewicht 5
2.1.2 Statischer Auftrieb 5
2.1.3 Dynamischer Auftrieb 5
2.2 Wasserdruck 6
2.3 Wasserwiderstand 6
3. Übungsvoraussetzung 7
4. Übungsablauf und Belastungsgestaltung 7
4.1 Aufwärmen und eingewöhnen 8
4.2 Üben und Belasten 8
4.3 Ausklingen und Entspannen 9
5. Übungsablauf und Belastungsgestaltung der
Schwimmgymnastik 9
5.1 Übungen am Beckenrand 9
5.1.1 Radfahren an der Wand 9
5.2 Übungen im Freiwasser 10
5.2.1 Schlittschuhschritt 10
5.3 Übungen mit Auftriebsmitteln 11
5.3.1 Beingrätsche 11
5.4 Synchronschwimmen 12
5.5 Schwimmerische Bewegungskombinationen 12
5.6 Kontrastübungen 12
5.6.1 Man schwimmt mit 13
6. Gesundheit und Sicherheit 13
6.1 Stärkung der Abwehrkräfte 13
6.2 Sicherheit 13
Literaturverzeichnis 14
Schwimmgymnastik (Tiefwassergymnastik)
1. Einleitung
1.1 Was ist Wassergymnastik?
Die Wassergymnastik präsentiert sich heute in einer erstaunlichen Vielfalt. Sie ist weit mehr als nur Gymnastik im Wasser, und sie bezieht sich auch nicht mehr nur - wie es vor einigen Jahren noch der Fall war
- auf die Anwendungsbereiche der Funktionsgymnastik. Dies äußert sich unter anderem in der verschiedenartigen Terminologie, unter der wassergymnastisches Übungsgut heute zu finden ist:
• Aqua Fitness
• Wasserspaß ( Spiele im Wasser)
• Kurgymnastik
• Aqua-Aerobic (Fitnesstraining im Wasser)
• Schwimmgymnastik (Wassergymnastik im Tiefwasser)
• Aqua Jogging (Lauftraining im Wasser)
1.2 Wozu Wassergymnastik?
Wassergymnastik findet in den verschiedensten Bereichen ihre Anwendung
• Als Prävention oder Rehabilitation bei kranken, alten, behinderten oder Verletzten Menschen
• Im Seniorensport als Fitnesstraining zur Verzögerung des Leistungsabfalls oder als einzig auszuübende Sportart
• Als Bestandteil der allgemeinen Schwimmausbildung, d. h. als Zweckgymnastik im Rahmen der Wassergewöhnung und -bewältigung
• Als alternativer Bestandteil des Leistungstrainings in verschiedensten Sportarten
• Als Freizeitsport (an sich)
Die Gründe für diese vielseitigen Anwendungsbereiche liegen im Wesen oder Grundgedanken der Wassergymnastik: Verbindung der Gesundheitlichen Wirkung des Wassers mit gezielter Körper- und Bewegungsbildung.
Wodurch ergibt sich diese Verbindung? Sie ergibt sich aus den Eigenschaften und Wirkungen des Wassers, die wir beim Eintauchen in das Medium Wasser erfahren.
2. Physikalische Eigenschaften des Wassers
Wasser bietet durch seine spezifischen Eigenschaften die Möglichkeit, Bewegungen anders zu erleben als an Land.
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Diese Bewegungen erhalten eine neue Wirkung und führen zu einem veränderten Empfinden.
Die Andersartigkeit von Bewegungen im Wasser resultiert aus der tausendfach größeren Dichte des Wassers gegenüber der Luft. Dies beeinflusst die Kräfteverhältnisse, die auf einen Körper im Wasser wirken: Auftrieb, Wasserdruck und Wasserwiderstand.
2.1 Auftrieb
Ständig wirkende Kraft, die einen Körper im Wasser an die
Oberfläche treibt
Unter Auftrieb versteht man die Kraft, die das Wasser auf einen Körper senkrecht nach oben ausübt. Dabei handelt es sich um den Statischen Auftrieb, da er auf jeden Körper wirkt, der sich im Wasser befindet. Es ist unerheblich, ob sich der Körper bewegt oder nicht. Dies erklärt sich durch das Archimedische Prinzip, dass nämlich jeder schwimmende Körper genau die Masse verdrängt, die gleich seiner Masse ist (Willimczik 1989, 272, zitiert nach Ott & Hillebrecht, 2001, S. 12).
Dieses Phänomen erklärt auch die schonende und sanfte Wirkung von Aqua-Aerobic, da im Wasser das Körpergewicht nicht mehr den limitierenden Faktor für Kraft-, Koordinations- und Ausdauertraining darstellt.
Der Dynamische Auftrieb entsteht nur bei Bewegung des Körpers im Wasser. Je nach Stellung des eingetauchten Körpers oder Körperteils wirken durch den Aufprall des Wassers Kräfte an der Aufprallfläche, die senkrecht nach oben gerichtet sind. Die Aufprallfläche beim Menschen ist die Körperoberfläche, die, je nach Ausstellwinkel der Extremitäten oder des gesamten Körpers, im Wasser verschieden groß wird. Durch diese Kraft kann der im Wasser schwebende Körper an die Wasseroberfläche gelangen.
Allein der Aufenthalt im Wasser ergibt durch den statischen Auftrieb eine Entlastung des Körpers. Wenn noch der dynamische Auftrieb bei Bewegungen hinzukommt, verstärkt sich der Effekt des Stützens und Tragens durch das Wasser.
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Arbeit zitieren:
Christian Schramm, 2002, Schwimmgymnastik, München, GRIN Verlag GmbH
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