(Zeile 15, 25, 32) in den Text eingebaut hat, was die Situation genauso eintönig und langweilig wiedergibt, wie sie ist. Diese Wiederholungen dienen auch zur Hervorhebung bestimmter Sätze. Der Autor verwendet vorwiegend kurze Sätze wie „Komm man. Das war wohl draußen.“ (Zeile 30), was für den Leser leicht aufnehmbar und einprägsam ist, sowie viel Umgangssprache wie „Iss man“ (Zeile 53, 57). Dies entspricht der alltäglichen Gesprächssituation.
W. Borchert verwendet viele blasse Verben wie „dachte“ und „sagte“, sowie viele umgangssprachliche Ausdrücke wie „Iss man“ (Zeile 53, 57) „ , ..., echote er unsicher (Zeile 28/29). Durch den Einsatz von Umgangssprache möchte der Autor den Alltag realitätsgetreu wiedergeben.
Als Leitmotiv kann man das Drängen der Frau ins Bett zu gehen ansehen. Sie möchte damit flüchten und nicht mehr über die Lüge ihres Mannes nachdenken. Der Autor setzt wenige Stilmittel ein, z. B. die Wiederholung: „Ich dachte es wäre was“ (Zeile15, 25, 32), dies soll verdeutlichen, dass der Mann von dem Brot ablenken will. Zusammenfassend kann man sagen, dass der Text in der Umgangssprache geschrieben ist. Die Wortwahl und der Satzbau weisen darauf hin. Dadurch will der W. Borchert die Identifikation des Lesers mit der Erzählung und deren Problematik erreichen. Der Autor möchte mit dieser Geschichte ausdrücken, dass wenn man jemanden liebt ihm auch eine Lüge verzeihen kann und bereit ist für ihn auch, in diesem Fall, sein Brot zu opfern und selber Hunger zu haben, weil man vielleicht auch Angst hat seinen Partner zu verlieren. W. Borchert zeigt uns mit seiner Geschichte auch, dass manche Menschen Angst vor der Wahrheit und deren Konsequenzen haben. Der Mann hätte seiner Frau die Wahrheit sagen können und sie hätte vielleicht mit ihm darüber gestritten. Vielleicht wollte er ihr deswegen nicht die Wahrheit sagen. Die Handlungsmotive der Frau könnten Mitleid, Sorge, Liebe und Angst gewesen sein. Vielleicht hat sie deshalb so gehandelt.
Mich hat der Text sehr zum Nachdenken angeregt, denn ich kann nicht verstehen, wie man seinen Partner nach neununddreißig Jahren Ehe anlügen kann, besonders weil es auch noch total offensichtlich war, dass der Mann Brot gegessen hat. Die Reaktion der Frau kann ich auch nur Ansatzweise verstehen. Wie kann man denn die seines Mannes einfach so hinnehmen, obwohl man genau weiß., dass er lügt. Ich kann verstehen, dass man viel einfach hinnimmt oder verzeiht, wenn man jemanden wirklich liebt (vielleicht aus Angst ihn zu verlieren), aber ich glaube, dass man sich nach neununddreißig Jahren Ehe schon die Wahrheit sagen kann und seine Meinung äußern darf.
Arbeit zitieren:
Nadine Vorbrodt, 2001, Borchert, Wolfgang - Das Brot #, München, GRIN Verlag GmbH
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Tom
Kommentar.
Danke;
das hat mir sehr geholfen!
am Saturday, April 27, 2002-
Anonym
DANKE :-).
Vielen Dank!!! Ich muss bis morgen eine Interpretation über diese Kurzgeschichte schreiben & mein Lehrer ist von meinen Schreibstiel nicht sehr angetan. Ich schreibe ihm zu hochgestochen & so habe ich mit deinem Text eine gute Vergleichsmöglichkei!!!
MfG Nicole
am Tuesday, August 13, 2002-
mike
das brot.
okay
am Thursday, August 29, 2002-
isa
lieben danke.
danke du hast mich gerettet.
am Friday, September 13, 2002-
Tina
Borchert, Wolfgang - Das Brot.
Auch ich möchte mich für Deinen Beitrag bedanken. Du hast mir somit meine Deutsch Zensur gerettet.
am Tuesday, September 17, 2002-
Artur A. Aus KÖLN
Echt Schön.
Danke Anke :))
Cool
Ich finde deine Arbeit sehr GUT nicht nur eine 2+
Nochmal danke und VIEL SPASS bei Veröffentlichen von NEUEN Arbeiten wie DIESE
am Sunday, September 22, 2002-
Jennifer
Danke schön.
Deine Interpretation war meine letzte Hoffnung!!
Hab selber probiert diese Kurzgeschichte zu interpretieren, aber irgendwie is das nie was geworden. Und dann hab ich das von dir im Pc gesehen...
Fand ich auf anhieb total genial.
Also...noch mal ein großes Dankeschön von mir!!!
am Tuesday, January 21, 2003-
marie
?????.
findest du nicht, dass du dich ganz schön oft wiederholst? die frau bestrafft ihren mann sozusagen ohne worte, indem sie ihm das brot gibt, da er sie angelogen hat. hätte der mann sie einfach darum gebeten, sie hätte ihm noch etwas gegeben. das kapiert er jetzt. er schämt sich für sein verhalten seiner frau gegenüber.(er beugt sich über den teller, sieht nicht auf) er bereut seine taten. nun tut er der frau leid und dann vergibt sie ihm, indem sich sich zu ihm an den tisch setzt.
am Tuesday, May 13, 2003-
Anonym
Ganz ok.
Die Einleitung ist meiner Meinung nicht gut wenn man über "Das Brot" schreibt sollte man möglichts vermeiden etwas über werke zu schreiben vom gleichem Autor weil das nicht past 8nur ein tipp)
sonst ist die Interpretation gut gelungen und sehr ausführlich.
eine 1
am Thursday, January 22, 2004-
Flo Esche
Keine Steigerung/Höhepunkt???.
Meiner Meinung nach hat die Geschichte sehr wohl einen Höhepunkt und auch einen Spannungsaufbau. Dieser beginnt schon mit dem ersten Satz "Plötzlich wachte sie auf" und setzt sich in den ersten 15 Zeilen fort. Bis sie entdeckt, dass er von dem Brot gegessen hat. Diese Szene ist für mich der eindeutige Höhepunkt der Geschichte.
PS: Ansonsten eine gelungene Interpretation ;)
am Wednesday, October 07, 2009-