Gliederung der Belegarbeit:
Seite
Inhaltsverzeichnis 2
Verzeichnis der Abbildungen 3
1. Einleitung 4
2. Die Gruppentaktik 5
2.1.1 Die Gruppenangriffstaktik 5
2.1.1 Nicht standardisiertes Handeln 5
2.1.2 Standardisiertes Handeln 6
2.2 Die Gruppenabwehrtaktik 8
2.2.1 Nicht standardisiertes Handeln 8
2.2.2 Standardisiertes Handeln 9
3. Die Methodik der gruppentaktischen Ausbildung 10
3.1 Übungsformen der methodischen Stufung 11
4. Die Erwärmung 15
4.1 Physiologische Aspekte der Erwärmung 15
4.2 Psychische Aspekte der Erwärmung 16
4.3 Die Methodik der Erwärmung und der Dehnung 17
5. Literaturverzeichnis 22
Verzeichnis der Abbildungen
Abbildung 1: Stiehler,G. Döbler,H. Konzag,I.: Sportspiele. Sportverlag Berlin1988. S.291.
Abbildung 2: Stiehler,G. Döbler,H. Konzag,I.: a.a.O. S.292.
Abbildung 3: Stiehler,G. Döbler,H. Konzag,I.: a.a.O. S.292.
Abbildung 4: Stiehler,G. Döbler,H. Konzag,I.: a.a.O.
Abbildung 5: Stiehler,G. Döbler,H. Konzag,I.: a.a.O. S.294.
Abbildung 6: Stiehler,G. Döbler,H. Konzag,I.: a.a.O. S.295.
Abbildung 7: Pàlfai,J.: Modernes Fussballtraining. Sportverlag Berlin 1964. S.132.
Abbildung 8: Stiehler,G. Döbler,H. Konzag,I.: Sportspiele. Sportverlag Berlin1988. S.296.
Abbildung 9: Stiehler,G. Döbler,H. Konzag,I.: a.a.O. S.298.
Abbildung 10: Stiehler,G. Döbler,H. Konzag,I.: a.a.O. S.299.
Abbildung 11: Stiehler,G. Döbler,H. Konzag,I.: a.a.O. S.301.
Abbildung 12: Stiehler,G. Döbler,H. Konzag,I.: a.a.O. S.303.
Abbildung 13: Stiehler,G. Döbler,H. Konzag,I.: a.a.O. S.304.
Abbildung 14: Bischops,K. Gerads,H. Fußball Ab - und Aufwärmen. Meyer Meyer
Verlag 1998. S.35.
Abbildung 15: Bischops,K. Gerads,H.: a.a.O. S.36.
Abbildung 16: Bischops,K. Gerads,H. : a.a.O. S.65.
Abbildung 18: Bischops,K. Gerads,H. : a.a.O. S.43.
Abbildung 19: Bischops,K. Gerads,H. : a.a.O. S.58.
Abbildung 20:Bischops,K. Gerads,H. : a.a.O. S.42.
Abbildung 21:Bischops,K. Gerads,H. : a.a.O. S.86.
Abbildung 22:Bischops,K. Gerads,H. : a.a.O. S.42.
Abbildung 23:Bischops,K. Gerads,H. : a.a.O. S.45.
Abbildung 24:Bischops,K Gerads,H : a a O S
1.Einleitung:
Das Fußballspiel zeichnet sich durch einen ständigen Wechsel zwischen defensiven und offensiven Spielhandlungen aus. Alle Spieler einer Mannschaft sind in diesem Handlungsgefüge einbezogen. Gemeinsam lösen sie die anfallenden Spielaufgaben. Trotzdem ergeben sich für den Spieler spezifische taktische Aufgaben, die aus dem Einsatz in der Abwehr oder dem Angriff resultieren.
Diese Belegarbeit befasst sich mit methodischen Konzepten zur Entwicklung dieser taktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Spezifiziert werden die Ausführungen zur Gruppentaktik, die sich in Abwehr -u. Angriffstaktik untergliedert. Man unterscheidet hier in standardisierten und nicht standardisierten Lösungsansätzen. In dieser Arbeit werden Fragen zur kollektiven Taktik und ihrer Ausbildung behandelt. In erster Linie werden die Handlungskomponenten der einzelnen gruppentaktischen Verfahren beschrieben und bildhaft dargestellt. Der Text geht näher auf die Spezifikationen und deren Charakteristika ein.
Im zweiten Teil folgt die Beschreibung der methodischen Ausbildung. Übungen der methodischen Stufung sind dargelegt und mittels bildhafter Darstellung veranschaulicht. Die dargestellten Übungen sind ein Teil der Übungs -u. Spielformen, die möglichst gleichzeitig und geschlossen geübt werden sollten. Diese Vorschläge dienen als Leitfaden der gruppentaktischen Ausbildung. Sie sind variabel und durch verschiedene Modifikationen können der Schwerpunkt und der Schwierigkeitsgrad neu festgelegt werden. Abschließend wird die Erwärmung unter physiologischen und psychischen Gesichtspunkten behandelt. Die Wichtigkeit der Erwärmung und Dehnung zur Vorbereitung sportlicher Handlungen wird beschrieben und einzelne Dehnungsübungen werden dargestellt, die individuell oder in Partnerübungen ausgeübt werden.
2.) Die Gruppentaktik
Handlungen mit gruppentaktischen Charakter ergeben sich immer für Spieler, die unmittelbar vor-, neben- oder hintereinander spielen. Das Zusammenspiel untereinander ist unerlässlich für das gemeinsame Lösen von Spielaufgaben.
Kooperieren Spieler besonders gut und verschwinden die Grenzen zwischen den einzelnen Spielpositionen , spricht man von Kontaktpaaren. Solche Situationen entstehen wenn der Mittelfeldspieler sich „fallen“ lässt, d.h. den defensiven Part spielt und der Abwehrspieler den Raum nutzt und einen Angriff vorträgt. Je optimaler diese Zusammenarbeit funktioniert, desto größer sind die Überraschungsmomente und Erfolgsaussichten einer Mannschaft. Bei der gruppentaktischen Ausbildung sollte dieses berücksichtigt werden. 2.1) Die Gruppenangriffstaktik
Die Gruppenangriffstaktik lässt sich in standardisiertes und nicht standardisiertes gruppentaktisches Verhalten unterteilen. 2.1.1) Nichtstandardisiertes gruppentaktisches Handeln Positionswechsel
Wie oben beschrieben, ist der Wechsel der Positionen ein wirksames Mittel zum erfolgreichen Kombinieren. Indem der Angriffsspieler mit dem Abwehrspieler die Position wechselt, werden Überraschungsmomente geschaffen und das gegnerische Wirkungsgefüge gestört. Außerdem ist der Positionswechsel sehr gut geeignet, um ein Überzahlspiel aufzubauen und den Gegner so noch mehr unter Druck zu bringen. Kollektive Täuschungen
Neben individuellen Täuschungshandlungen gibt es auch in der kollektiven Taktik Möglichkeiten, den Gegner durch gezieltes Täuschen zu stören. Ablenkungsmanöver ohne Ball spielen in diesen Zusammenhang eine große Rolle. Die Laufhandlungen mehrerer Spieler dienen dazu, den Handlungsraum des Angreifers zu vergrößern. Die Bindung des Gegners an bestimmte Spielräume vergrößert die Möglichkeit, raumöffnende Pässe zu spielen. Ein „verschlepptes“ Spieltempo oder eine scheinbare Defensivhaltung sind wirksame Täuschungen, die den Gegner verwirren und zu einer falschen Reaktion zwingen. Schnelle Konterangriffe können dann die erfolgbringende Antwort sein. Freilaufen
Ständiges und richtiges Freilaufen ist ein Mittel, um sich dem Deckungsgefüge der gegnerischen Mannschaft zu entziehen. Das Freilaufen ist, wie das Zuspiel, ein Baustein des effektiven Zusammenspiels. Es ermöglicht ein sicheres Zuspiel und dient der Aufrechterhaltung des Spielflusses. Das Freilaufen ist die Vorraussetzung für den gezielten Positionswechsel. Zusammenspiel
Das Zusammenspiel ist die Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung des Spielgedankens. Egal ob die taktische Konzeption auf die Sicherung des Balles in den eigenen Reihen oder das planmäßige Durchführen eines Angriffes zielt. Im Zusammenspiel vereint sich die Leistungsfähigkeit und das Spielniveau des Einzelnen und der kollektive Gedanke der ganzen Mannschaft. Baustein und Grundlage des Zusammenspiels ist die technische und taktische Leistungsfähigkeit auf der Grundlage konditioneller Fähigkeiten.
Die Bereitschaft und der Wille sein Leistungsvermögen auszuschöpfen und die eigene Leistung in den Sinn der Mannschaft zu stellen, ist von fundamentaler Bedeutung für das erfolgreiche Gestalten eines Fußballspiels.
In der Ausbildung und der Schulung des Zusammenspiels liegen die Prioritäten in der Herausbildung der spielspezifischen Persönlichkeitsqualitäten und der Vervollkommnung der Spielfähigkeit. Das Zusammenspiel basiert auf der Grundlage des Freilaufen und Zuspielen, variiert mit oder ohne Positionswechsel. Zuspiel
Der Erfolg eines Zuspiels hängt von der Präzision und dem richtigen Zeitpunkt ab. Um den Spielfluss aufrecht zu erhalten, sind diese Voraussetzungen von enormer Wichtigkeit. Das Zuspiel ist variabel, es ist nicht von sturer Durchführung gekennzeichnet. Ein Pass kann direkt oder indirekt, flach oder hoch, diagonal oder in die Tiefe des Raumes gespielt werden. Die Art und Weise des Zuspiels ist von der jeweiligen Spielsituation und den äußeren Gegebenheiten abhängig. Beim Abspielen ist es wichtig, die Spielsituation zu analysieren und die Laufwege der Mitspieler und Gegenspieler zu erkennen. Um dann den Ball nicht in die Beine des Gegners und in den Rücken des Mitspielers zu spielen. 2.1.2) Standardisiertes gruppentaktisches Handeln
Es gibt im Fußball drei typische Formen von Standardaktionen. Diese Standards sind der Grundliniendurchbruch, der Doppelpass und die Spielverlagerung. Der Grundliniendurchbruch
Vollzogen wird der Grundliniendurchbruch an den Seiten des Spielfeldes und hat das Erreichen der Grundlinie zum Ziel. In Verbindung mit Täuschungsversuchen wird versucht, den Pass von der Torauslinie als Rückpass, Flanke oder flache Eingabe in den torgefährlichen Raum zu spielen. Abb. 1 Der Grundliniendurchbruch
Zur erfolgreichen Gestaltung des Angriffs ist es unabdingbar, die Varianten zu verinnerlichen und bei Bedarf zu variieren. Kreuzen die Stürmer unmittelbar vor oder im Strafraum ihre Laufwege, ist die Option einer Anspielvariation sehr wichtig. Die Abwehrspieler befinden sich in einer sehr schwierigen Situation, da sie den Ball und den Gegner im Blick haben müssen. Der Angreifer kann beim Einlaufen seine Geschwindigkeit nutzen und die Eingabe schärfer verwandeln.
Der Doppelpass
Beim Doppelpass ist die zeitliche und räumliche Abgestimmtheit der Handlungen beider Spieler für den Erfolg von großer Bedeutung. Er wird angewandt, um den Gegenspieler zu überspielen. Dabei ist es von Nutzen, wenn man befähigt ist die Ausführung, auf Grund seiner fundamentalen Fähigkeiten, zu verändern. Wenn man den Doppelpass nicht mit der Innenseite des Fußes spielt, sondern den Ball mit der Innerseite hinter dem Standbein vorbei führt. Zwischen dem Abspiel sollte die Geschwindigkeit erhöht werden, und somit ein Rhythmuswechsel stattfinden. Die Spielverlagerung
Die Spielverlagerung zielt auf einen weiträumigen Wechsel der Spielsituation ab. Per Diagonalpass oder Querpass ist der Spieler in der Lage, das Spiel zu verlagern. Durch Freilaufen wird die Voraussetzung für die Spielverlagerung geschaffen. Abb. 2 Die Spielverlagerung
Abb. 3 Die Spielverlagerung
Standardsituationen
Nach Unterbrechungen folgen zur Wiedereröffnung des Spiels sogenannte Standardsituationen. Diese sind nach dem Regelwerk festgelegt. Taktische Verhaltensweisen und individuelle Fähigkeiten einzelner Spieler prägen das Bild der Standardsituationen. Im Trainingsprozess ist verstärkt auf diese einzelnen Fähigkeiten einzugehen. Anstoß
Der Anstoß ist beliebig ausführbar. Es gibt die Möglichkeit den Anstoß defensiv oder offensiv auszuführen. Dabei zeigt sich, ob die Mannschaft auf Ballsicherung oder auf ein frühes Stören
des Gegners zielt. Der Anstoß ist dann entweder auf Raumgewinn oder auf Distanzierung ausgelegt. Abstoß
Beim Abstoß durch den Torwart steht die Sicherheit der Spieleröffnung im Vordergrund. Doch wird der Abstoß des öfteren auch als Einleitung für einen Konter genutzt. Der Abstoß kann als Abschlag oder Abwurf in seiner Entfernung variiert werden. Um durch den Abstoß nicht einen Ballverlust zu provozieren, liegt das Hauptaugenmerk auf der Präzision. Einwurf
Bei richtiger Ausführung können Einwürfe wirkungsvolle Angriffsaktionen darstellen. Im Einwurf sind mehrere taktisch wirksame Elemente verankert. So kann sich bei gegnerischen Fehlverhalten ein Überzahlspiel nach schnellen Einschalten des Einwerfenden ergeben. Freistoss
Ein Freistoss kann spielentscheidend sein. In Strafraumhöhe kann durch eine Kombination oder einen direkt verwandelten Freistoss ein Torerfolg erzielt werden. Bei der Ausführung kann der Schütze in Geschwindigkeit, Richtung, Höhe und Effet wählen. Die Torgefahr wird oftmals durch Täuschungsläufe von Mitspielern und Stellungsfehler der Mauer oder Torhüter begünstigt. Eckstoss
Der Eckstoss kann in gekonnter Ausführung und unter Berücksichtigung des Überraschungsmoments zu einer ersten Torgefahr werden. Durch mehrere Ausführungsmöglichkeiten, ob hoch oder flach, scharf oder temperiert, mit oder ohne Effet, der Eckstoss kann eine gute Möglichkeit zum Torerfolg darstellen. Beim Eckstoss gibt es keine Abseitsstellung und der Torwart ist nur unter Beachtung des Regelwerks in seiner Bewegungsfreiheit einzuengen. 2.2) Die Gruppenabwehrtaktik
Die Gruppenabwehrtaktik bezieht sich auf die Abstimmung individueller Handlungen und auf die gegenseitige Unterstützung. Es besteht ein wesentlicher Unterschied zur individuellen Handlungscharakteristik.
2.2.1) Nicht standardisiertes gruppentaktisches Handeln Sichern und Übernehmen
Das Sichern und Übernehmen ähnelt der Manndeckung. Hier ist die Kommunikation jedoch wichtiger Bestandteil zur gruppentaktischen Handlungsweise. Die gegenseitige Sicherung und das Übernehmen der Gegenspieler, gerade beim „Kreuzen“ der Gegner in der Spitze, ist verbal zu organisieren. Die Abwehrtätigkeit ist ein großes Wirkungsgefüge. Das defensive Verhalten ist nicht nur an den numerischen Abwehrspielern festzumachen. Das Sichern des eigenen torgefährlichen Raums beginnt schon bei den Stürmern und reicht über jede einzelne Position im Spiel. In der engeren Abwehr ist die Abgestimmtheit der Handlungen der Außenverteidiger und des Liberos für den kollektiven Erfolg spielentscheidend. Die Organisation und das gegenseitige Helfen in einer Notsituationen spiegelt hier die Qualität der Abwehr wieder. Bis eine Situation bereinigt ist, können die Grenzen der Position verschwimmen. Gegenseitige Sicherung und eine konsequente Zweikampfführung bilden die Basis für die kollektive defensive Handlungsweise.
Verdichtung des Raumes
Ist die Mannschaft nicht gewillt das Spiel zu bestimmen, beschränkt sie sich vielmehr auf die Abwehrarbeit. Es wird ein dichtes Abwehrnetz geschaffen. Alle Mannschaftsteile spielen defensiver als ihre Position vorsieht und erschweren so dem Gegner den Weg zum Tor. Spielen auf Abseits
Das bewusste Aufstellen der „Abseitsfalle“ ist zwar eine riskante aber äußert wirkungsvolle taktische Maßnahme. Die „Abseitsfalle“ wird meistens dann aufgestellt, wenn die Abwehrreihe zahlenmäßig unterlegen ist. Beim Abspiel des Gegners macht die gesamte Abwehr plötzlich und geschlossen einen Schritt nach vorn. Der anzuspielende Gegner steht dann näher an der Grundlinie als ein Abwehrspieler und somit abseits. Optimiert wird das Abseitsstellen durch gezieltes Training. Misslingt die Abseitsstellung, ist der Gegner klar im Vorteil.
2.2.2) Standardisiertes gruppentaktisches Handeln
Standardspezialisten sind auf Grund ihrer individuellen und genau geschulten Fähigkeiten befähigt, eine direkte Gefahr für das eigene Tor hervorzurufen. Deshalb ist eine richtige und gemeinsame Sicherung und Deckungsarbeit bei Standartsituationen unabdingbar. Einwurf
Frühzeitiges Erkennen und Stören der anspielbereiten Gegner verhindert eine mögliche Gefahr. Beim Einwurf in unmittelbarer Strafraumhöhe sollten die Abwehrspieler den Weitwurfspezialisten ihre Aufmerksamkeit widmen. Die Räume müssen gesichert und das Hineinlaufen des Gegners verhindert werden. Freistoss
Die Mauer bildet bei Standardsituationen ein unerlässliches gruppentaktisches Abwehrmittel. Sie soll die nähere Torhälfte abdecken und trotzdem dem Torwart die Sicht nicht verhindern. Das Stellungsspiel des Torhüters hat neben der Mauerbildung für den Deckungsverband eine Basisfunktion. Abb. 4 Der Freistoss
Abb. 5 Der Freistoss
Eckstoss
Beim Eckstoss haben mehrere Spieler für die Deckungsarbeit wichtige Funktionen. Zwei Spieler decken den kurzen und den langen Pfosten, der Torhüter versucht durch das Herauslaufen den Ball unter Kontrolle zu bekommen. Die anderen Spieler decken im Strafraum die einlaufbereiten Gegenspieler. 3.) Die Methodik der gruppentaktischen Ausbildung
Bei der gruppentaktischen Ausbildung sollte man darauf achten, dass Abwehr- u. Angriffverhalten gleichzeitig vermittelt werden. Die folgenden Übungsformen verbinden diese unterschiedlichen Verhaltensweisen. Durch Veränderung der Zweikampfführung wird der Schwierigkeitsgrad und die Geschicklichkeitsanforderung an den Spieler erhöht. Das gruppentaktische Verhalten ist unter wettkampfnahen Bedingungen zu schulen. Gerade das Verhalten von Spielergruppen unter Bedrängnis kommt der Spielsituation sehr nahe. Bei der Lösung spielspezifischer Probleme ist sowohl auf die kollektiven als auch auf die individuellen Lösungsvarianten zu achten. Die folgende methodische Stufung hat sich zur Schulung der Gruppentaktik bewährt. 1.) Kombinationsformen ohne Positionswechsel 2.) Positionswechselübungen 3.) Kombinationsfolgen mit Positionswechsel 4.) Freilauf -u. Deckungsübungen 5.) Spielnahe Kombinationen 6.) Standardaktionen 7.) Spielformen 8.) Standardsituationen 3.1) Übungsformen der methodischen Stufung 1.) Kombinationsformen ohne Positionswechsel - Schrägpassformen zu Paaren
Abb. 6 Schrägpassformen zu Paaren
Der dem Partner in den Lauf gespielte Ball wird nach der Ballan- u. -mitnahme zurückgespielt.
Der Rückpass kann nach der Ballmitnahme erfolgen oder aber direkt. Man kann diese Übung auch variieren indem man den Pass nicht mit der Innenseite sondern mit dem Vollspann spielt. Durch einen Tempowechsel wird der Schwierigkeitsgrad erhöht und die Präzision geschult.
Diese Übungsform dient der Koordinierung zwischen Laufen und präzisen Abspiel.
2. Positionswechselformen
- vorgeschriebene Passfolge im Kreis als Wettkampf
Abb. 7 Vorgeschriebene Passfolge
Die Mannschaften bestehen aus jeweils sechs Spielern, die sich kreisförmig aufstellen. Der Wettbewerb beginnt mit dem Pass des Spielers 1. Der Ball wird folgenden Weg zurücklegen: 1-3-5-2-4-6-1-3 usw. Nach dem Abspiel nimmt jeder Spieler die Position ein, wo er hin gespielt hat. Das Spiel ist vorbei, wenn jeder Spieler seine Ausgangsstellung wieder erreicht hat. Siegermannschaft in diesem Staffelspiel ist, wer dies am schnellsten geschafft hat.
3. Kombinationsfolgen mit Positionswechsel
- Quer -u. Steilpassfolgen zu Paaren Abb. 8 Quer -u. Steilpassfolgen
Diese Art der Übung ist eine Kombination aus Querpässen und daran folgenden Steilpässen. Der Spieler A spielt einen Querpass zu Spieler B. Dieser nimmt entweder den Ball an, oder spielt ihn direkt in die Spitze. Dann erläuft sich Spieler A den Ball und es folgt wieder ein Querpass.
4. Freilauf -u. Deckungsübungen
- Parteispiele mit oder ohne Überzahl
Abb. 9 Freilauf -u. Deckungsübung
Freilauf - Decken ist eine Spielform in der zwei Mannschaften mit gleicher oder ungleicher Anzahl der Spieler versuchen, den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Als Ansporn kann man die Anzahl der Pässe einer Mannschaft mit Punkten honorieren. Spielt man am Anfang noch mit beliebig vielen Ballkontakten, so kann man die Ballberührungen fortschreitend einschränken.
Bringt man einen neutralen Mann ins Spiel, der sich immer der Mannschaft anschließt, die gerade im Ballkontakt ist, so schafft man abwechselnd eine Über- oder Unterzahlsituation.
5. Spielnahe Kombinationen
- Flügelangriff mit Überlaufen zu dritt Abb. 10 Flügelangriff
Der Spieler A spielt zu Spieler B. B passt zu Spieler C und läuft dann dem Zuspiel nach. Der Spieler A hat dann die Aufgabe, den Ball als flache oder hohe Eingabe zu Spieler B oder C zu passen.
6. Standardaktionen
- Doppelpass mit Torabschluss Abb. 11 Doppelpass mit Torschuss
Der Doppelpass ist eine simple aber effektive Art den Gegenspieler zu umspielen. In dieser Übung wird der einfache Doppelpass mit dem Torabschluss verbunden. Temperierung und ein optimales Zeitgefühl sind hier sehr wichtig, um den abschlusssuchenden Mitspieler gekonnt in Szene zu setzen.
In der Übungsform zur Schulung des Grundliniendurchbruchs wird der Doppelpass als Vorbereitung gebraucht. Die Eingabe kann variiert werden. Im Dribbling wird, um die Schwierigkeit zu steigern, eine Finte eingebaut.
7. Spielformen
- Spiel auf 4 Tore Abb. 12 Spiel auf vier Tore
Eine Variation des Kleinfeldspiels stellt das Spiel auf vier Tore dar. Das Freilaufen nach jeden Abspiel und das Decken nach jeden Ballverlust bestimmt hier das Spielgeschehen. Es soll versucht werden, durch Freilaufen wichtige Räume in der Offensive zu schaffen und in der Defensive stellt die kollektive Abwehrarbeit den Schwerpunkt. Bei Anfängern sollte man darauf achten, dass es vornehmlich um das Ballsichern geht. Eine Mannschaft spielt auf zwei Tore und verteidigt zwei Tore. Bei Fortgeschrittenen kann man mit zwei Bällen oder weniger Ballkontakten spielen, um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen. Ziel dieser Übung ist es, den Wechsel zwischen Raum -u. Manndeckung zu üben, die Aufmerksamkeit und Spielübersicht des Spielers zu schulen und die Spielverlagerung mittels Pass oder Dribbling zu festigen.
8. Standardsituationen (der Regel )
- Eckstösse Abb. 13 Eckstoss als Überflanken
Die Ausführung des Eckstosses ist wie beim Freistoss von großer Variabilität gekennzeichnet. Der Eckball kann als kurzes Zuspiel oder Flanke ausgeführt werden. Mann kann über die gesamte Abwehr flanken, einen am kurzen Pfosten positionierten Spieler anspielen oder durch einen halbhohen scharf geschossenen Ball auf einen Abpraller hoffen.
4.) Die Erwärmung
Vor jeder sportlichen Belastung ist es wichtig, den menschlichen Körper auf die bevorstehende Aufgabe optimal einzustimmen. Durch physische und psychische Vorbereitung
in der Erwärmungsphase wird der Verletzungsgefahr vorgebeugt und eine optimale Leistungsbereitschaft gewährleistet.
Unabhängig von der Spielklasse eines jeden Spielers ist eine exakte Vorbereitung und eine einwandfreie Einstellung zur sportlichen Handlung und zur Erwärmung unerlässlich. Die Warm - up - Phase im Vorfeld der Wettbewerbshandlung ist wichtig für volle Leistungsfähigkeit, um eventuell ein frühes Tor zu erzielen oder einen ebenso frühen Rückstand entgegenzuwirken. Die Phase des Erwärmens sollte nach der individuellen Vorstellung des Spielers geschehen und nicht nach den Wünschen Dritter gestaltet werden. Wichtig für die Funktionalität der Erwärmung ist die Überzeugung des Spielers von der Vor-und Nachbereitung sportlicher Aktivitäten. Um die bevorstehenden Aufgaben in einer akzeptablen Art und Weise zu erledigen, ist eine sehr gute geistige und körperliche Verfassung notwendig. Diese Aspekte sollen durch die Erwärmung vorbereitet werden und in der Spielphase zum Tragen kommen. 4.1) Physiologische Aspekte der Erwärmung: Anstieg der Muskel- und Körpertemperatur
Sportliche Handlung und die damit verbundene Tätigkeit des Erwärmens führt zu einer Steigerung der Körpertemperatur auf etwa 39° Grad Celsius. In den ersten fünf Minuten steigt die Temperatur sehr rasch an, später ist es ein stetiger Prozess des Ansteigens. Für die Leistungssteigerung ist die Muskeltemperatur jedoch wichtiger. Beschleunigung des Stoffwechselprozesses
Wo Muskeln arbeiten, entsteht ein Mehrbedarf an Energie. Die ansteigende Körpererwärmung verursacht das allmähliche Aufbrauchen der energiereichen Phosphatverbindungen im Körper. Das Ansteigen der Körpertemperatur verursacht eine aerobe Energiegewinnung, wodurch die wichtigen Energiereserven geschont werden. Somit wird der Laktatwert im Blut gemindert und einer Übersäuerung des Blutes vorgebeugt. Erhöhung der Leistungsfähigkeit des Nervensystems
Kommt es zur Steigerung der Körpertemperatur, nimmt auch die Geschwindigkeit zur Weiterleitung der Nervenimpulse zu. Ein gezieltes Erwärmen fördert die koordinative Leistungsfähigkeit und führt zu einem erhöhten Wahrnehmungsvermögen. Ferner ergibt sich ein besseres Bewegungsgefühl.
Das Warm - up nimmt Einfluss auf das Nervensystem. Das Wahrnehmen und Reagieren, die Voraussetzung für das Gelingen anspruchsvoller technischer Abläufe, wird sensibilisiert und optimiert.
Verringerung der Verletzungsgefahr im Bereich der Muskeln, Sehnen und Bänder auf lange Sicht
In den Wettkämpfen kommt es vermehrt in den Schlussphasen zu Verletzungen des Bewegungsapparates. Muskulatur, Bänder und Sehnen stehen unter extremen Belastungen. Um eventuelle Spätfolgen zu vermindern, ist eine präzise Erwärmung des Organismus sehr wichtig.
Erhöhung der Kontraktionsgeschwindigkeit der Muskulatur
Systematisches Erwärmen führt zur Erhöhung der Aufnahmefähigkeit von Sauerstoff in der Arbeitsmuskulatur. Die Arbeitsgeschwindigkeit steigt und der Prozess der sportlichen Handlung erhält eine höhere Effektivität.
Es ergibt sich eine höhere Beweglichkeit, der Energieverbrauch verringert sich, die Gelenke werden beweglicher und die Verletzungsanfälligkeit wird vermindert. Die Entspannungsfähigkeit der Arbeitsmuskulatur wird gesteigert. Dieses schlägt sich in der Präzision der Bewegungsabläufe nieder. Verringerung der Gelenkbelastung
Ab 39° Grad Celcius erhalten die kollagenen Fasern ein optimale Elastizität und Plastizität. Nach dem Warmlaufen und stetigen Erwärmen des Körpers ist der Bewegungsapparat bereit für das Dehnen und den Einfluss mechanischer Belastungen. Ferner verbessert die Bewegung die Ernährungsbedingungen für das Knorpelgewebe. Verringerung der initialen 0² - Defizite
Das Erwärmen bewirkt eine erhöhte Aufnahme des Sauerstoffs und im Gegenzug einen schnelleren Abtransport des Kohlenstoffdioxids. Die Atemfrequenz wird tiefer und schneller. Es erfolgt eine bessere Durchblutung der Arbeitsmuskulatur und innere Reibungswiderstände verflachen.
4.2) Psychische Aspekte der Erwärmung
Das Aufwärmen in der Vorbereitungsphase strebt den Zustand der Wachheit und des Aktiviertseins an. Sie bewirkt die nötige Motivation und die Leistungsbereitschaft für die zu lösende sportliche Situation. Sie regelt ferner das Gleichgewicht zwischen An- und Entspannung, um ein eventuell entstehendes übergroßes Engagement zu verhindern. Ein weiterer „Mosaikstein“ in der wettkampf- und trainingsbezogenen Erwärmung ist das mentale Training. Es dient der systematischen gedanklichen Vorbereitung und zielt auf die Verbesserung des Bewegungsablaufes ab. Um die sportlichen Fertigkeiten, die technischen und dynamischen Bewegungsabläufe zu optimieren, wird das mentale mit dem praktischen Training kombiniert. Es genügt also nicht allein die gedankliche Auseinandersetzung mit den bevorstehenden Spielabläufen. Der reale Nachvollzug ist ebenso wichtig. Zur mentalen Vorbereitung zählt auch die Befreiung des Sportlers von Ablenkungen und außersportlichen Problemsituationen. Damit wird die Konzentration auf die konkrete Aufgabenstellung gesteigert und positive Gefühle erzeugt.
4.3) Die Methodik der Aufwärmung und der Dehnung
Die nachfolgenden Übungen sind Teil eines Aufwärmprogramms für Einzelspieler, Partnerübungen und Kleingruppen. Den Schwerpunkt einer Erwärmung kann der Spieler bzw.
Übungsleiter bestimmen. Die Auswahl orientiert sich somit je nach Schwerpunkt an Schnelligkeit, Kräftigung der Muskulatur, Kondition oder Koordination. Die hier vorgestellten Übungen sind nur bedingt zur Kräftigung gedacht und werden ohne Medizinball oder Sprungseil durchgeführt.
Zahlreiche Bewegungsformen dieses Aufwärmprogramms sind auf einzelne Spieler zugeschnitten, doch bedeutet dies nicht, dass sie nicht nebeneinander geübt werden können. In der Gruppe ist es einfacher für den Spieler, da er schneller den Rhythmus findet und Hilfestellungen geben oder empfangen kann.
Zu Beginn der Erwärmung läuft sich jeder Spieler zwei bis drei Runden in der Sporthalle ein. Während des Laufens kann sich jeder Spieler ausschütteln, die Arme kreisen oder sich einen Ball nehmen und ganz locker dribbeln. Sie werden an den sportlichen Rhythmus gewöhnt und nehmen den ersten Kontakt mit dem Spielmittel auf. Durch das lockere Traben bekommen sie langsam Lockerheit und bringen den Organismus in Schwung.
Anschließend begeben sich alle Spieler in einen abgesteckten Raum. Er sollte von der Größe her etwa wie der Strafraum sein. Auf Kommando des Übungsleiters werden nacheinander Übungen ausgeführt. Die Spieler dribbeln über die gesamte Übungsdauer hinweg abwechselnd mit dem starken und schwachen Bein in der abgesteckten Zone. Nach zweiminütigen Warmdribbeln werden die Spieler veranlasst, den Ball nacheinander mit der Sohle seitlich, vorwärts und rückwärts zu führen. Diese Übung wird mit dem starken und schwachen Bein durchgeführt. Das beidbeinige Ballführen wird hierbei geübt. Anschließend sollen sie mittels einer Finte oder geschickter Körpertäuschung dem Mitspieler ausweichen. Es soll nach Möglichkeit verhindert werden, dass Spieler gegeneinander laufen. Danach werden die Spieler sich auf Pfiff auf den Ball setzen und anschließend die Bewegung wieder aufnehmen. Diese Übung kann noch ausgedehnt werden. Es soll jedoch reichen. Hat jeder Spieler diese Aufgaben gewissenhaft durchgeführt, müsste er die richtige Körpertemperatur erreicht haben, um für die anschließenden Dehnungsübungen bereit zu sein. Das folgende Dehnungsprogramm ist darauf gerichtet, alle Übungen die man mit dem Ball durchführen kann, auch so zu erledigen.
Beziehend auf den Schwerpunkt, kann man hier auch Springseile und Medizinbälle verwenden.
Als erste Übungen folgen nacheinander die Dehnung der oberen Extremitäten. Das bedeutet, dass die Nacken-, Schulter und Armmuskulatur gedehnt wird. Jeder Spieler ist für die Dehnung selbst verantwortlich. Er hat darauf zu achten, dass er sich nicht über- aber auch nicht zu schwach dehnt. Die Intensität der Dehnung ist auf sein eigenes Wahrnehmen hin durchzuführen.
Anschließend erfolgt die Beweglichmachung des Rumpfes Abb. 14
Abb. 15
Mit gegenseitigen Partnerübungen ist es relativ einfach, die Arm-, Rücken- u. Brustmuskulatur zu dehnen. Wie bei allen Übungen sollte hier nach eigener Notwendigkeit und Erfahrung gedehnt werden. Abb. 16
Abb. 17
Ist der Oberkörper und die Rumpfmuskulatur gedehnt, folgt nun das Stretching der unteren Extremitäten. Angefangen wird mit der hinteren Oberschenkelmuskulatur.
Abb. 18
Abb. 19
Für die zweite Übung braucht man Fingerspitzengefühl. Man sollte nicht zu schnell in die Finalstellung gehen. Beim Strecken des Beines sollte man gefühlvoll vorgehen und in seinen Körper hineinhören. Eine schnelle Bewegung könnte eine Zerrung bedeuten. Für die später folgenden Torschüsse und kurzen Sprints ist das Dehnen der Oberschenkel sehr wichtig. Doch reicht es nicht, die Muskulatur nur oberflächlich zu dehnen. Anschließend wird die innere Oberschenkelmuskulatur gedehnt.
Abb. 20
Die vordere Muskulatur des Oberschenkels dehnen wir, indem man sich einbeinig hinstellt und das andere Bein an das Hinterteil zieht. Dabei zu beachten ist, dass man das andere Bein am Fußgelenk umfasst, und nicht am Fuß selbst, damit man das Bein nicht überstreckt.
Abb. 21
Hat jeder Spieler den Eindruck, dass er die Oberschenkelmuskulatur entscheidend und umfassend für die folgenden sportlichen Aufgaben gedehnt hat, dann ist die Wadenmuskulatur die Nächste.
Abb. 22
Diese Art der Dehnung ist für die Wadenmuskulatur nahezu optimal. Durch die Intensität des Gegen-die-Wand-drücken und Variation des Winkels zwischen Boden und gestreckten Bein kann der Spieler selbst den Grad der Belastung bestimmen.
Als nächstes werden die Adduktoren gedehnt. Sie sind gerade bei Sprints und Torschüssen von großer Wichtigkeit. Die Adduktoren müssen für die Belastung weich sein. Sind sie verhärtet, ist der Bewegungsablauf sehr schmerzhaft. Abb. 23
Der Spieler muss darauf achten, dass er die Knie nicht zu kraftvoll und schwunghaft zu Boden drückt. Eine Zerrung könnte daraus resultieren. Eine andere Variante zum Dehnen der Adduktoren ist diese Übung: Abb. 24
Der Dehnende hat die Möglichkeit die Intensität zu regeln. Durch Verringerung des Kniewinkels und maximale Körperverlagerung kann er den Grad der Dehnung steigern. Minimiert er diese Faktoren, kann er die Dehnung der Adduktoren auf ein geringes Maß beschränken.
Hat der Spieler auch diese Dehnungsübung gewissenhaft und ordentlich ausgeführt, müsste er für die dann folgenden Übungen vorbereitet sein. Es ist sinnvoll noch im Anschluss zwei bis drei kurze Steigerungsläufe zu absolvieren. Hat irgendein Spieler noch Beschwerden, oder ist er der Meinung, dass noch eine Muskelgruppe intensiver gedehnt werden muss, so soll er die Eigeninitiative ergreifen.
Die Dehnungsphase ist nach den Steigerungsläufen beendet. Es ist jedoch die Pflicht eines jeden Spielers, in den Pausen oder Unterbrechungen selbstständig zu dehnen.
5.) Literaturverzeichnis:
Benedek,E.; Pàlfai,J.: Fußball-600 Übungen. Berlin 1980.
Bischops,K.; Gerads,H.; Fußball Ab - und Aufwärmen. Aachen 1998. Dietrich,K.: Fußball spielgemäß lernen - spielgemäß üben. Schorndorf 1970. Pàlfai,J.: Modernes Fussballtraining. Berlin 1964. Stiehler,G.; Döbler,H.; Konzag,I.: Sportspiele. Berlin1988 Studener,H.; Wolf,W.: Fussballtraining. Berlin 1967. Wagner,D.: Fußball - Technik und Training II. Celle 1995.
Arbeit zitieren:
Michael Schuster, 2001, Methodische Konzepte zur Entwicklung taktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten - standardisiertes und nicht standardisiertes gruppentaktisches Handeln, München, GRIN Verlag GmbH
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