Im Grunde genommen, habe ich dieses Land nicht freiwillig gewählt. Doch weil nur noch dieses Land übrig war, “musste“ ich es nehmen. Aber ich muss sagen, je mehr ich mich mit diesem Land und seiner Bevölkerung vertraut gemacht habe, desto interessanter erschien mir die Arbeit.
Da ich mich vorher noch nie mit Puerto Rico beschäftigt habe, kann ich sagen, dass ich ohne Vorurteile und völlig parteilos diese Unterlagen studiert habe. Was dabei herausgekommen ist kann man in meiner Schlussfolgerung lesen.
Alles in allem kann ich sagen, dass mir die Arbeit, obwohl sie mit grossem Zeitaufwand verbunden war, sehr viel Spass gemacht hat, und ich es sofort wieder machen würde. Nun wünsche ich allen viel Freude beim Lesen und hoffe, dass auch sie die Beschäftigung mit einem noch unbekannten Land als Bereicherung empfinden. Zwei Aussagen, die mich sehr berührt haben:
„Wir gingen fischen. Ich wurde verhaftet. Warum? Weil ich Brot für meine Kinder beschaffen wollte. Stolz stand ich vor dem Gericht, meine Hände in Handschellen. Weil ich kein Verbrechen begangen hatte. Im Gegenteil, sie verurteilten mich, weil es nicht erlaubt war, seine Kinder zu ernähren. In meinem eigenen Land, in meiner eigenen Nation.“
„Genug ist genug. Wir können den Missbrauch der Menschen auf Vieques nicht mehr akzeptieren!“
2. .1 1 A Al ll lg ge em me ei in ne es s 2
Rico. Im Westen wird die Insel durch den Mona Kanal von Haiti und der Dominikanischen Republik getrennt, im Osten grenzt sie an die Jungfern-Inseln. Im Norden der Insel befindet sich der Atlantische Ozean, im Süden das Karibische Meer.
2. .1 1. .2 2 S Sp pe ez zi ie el ll le es s 2
Puerto Rico liegt in der Nähe der grössten Meerestiefe des Nordatlantischen Ozeans. Der Puerto Rico Graben, der sich ungefähr parallel zur Nordküste der Insel erstreckt, hat eine Länge von ca. 1'750 km und ist ungefähr 100 km breit. Der tiefste Punkt im Atlantischen Ozean, die Milwaukeetiefe, liegt 9'220 m. u. M., am westlichen Ende des Grabens, ca. 160 km nordwestlich von Puerto Rico. Der Graben hat seinen Ursprung zu Beginn des Tertiär, der Boden ist bedeckt von Schlamm, Sand, Felsen und Muscheln.
Die grösste, bekannte Tiefe im Karibischen Meer ist der Cayman-Graben, der zwischen Kuba und Jamaika liegt, ca. 7'686 Meter unter dem Meeresspiegel.
2. .1 1. .3 3 R Re el li ie ef f 2
und natürlich das Meer zählen zu ihren Besonderheiten. Puerto Rico kann man in drei geografische Regionen einteilen. Das gebirgige Landesinnere, die tiefgelegenen Küstenstreifen und die Karstregion. Das Innenland wird von einer Bergkette, der Cordillera Central, durchzogen, welche sich von Osten nach Westen über die ganze Insel erstreckt. Die Küstenregion, erstreckt sich im Norden 13-19 km ins Landesinnere, im Süden 3-13 km. Zu ihr gehören noch eine Anzahl von kleineren Tälern, welche vor allem durch Erosion der Berge im Landesinneren geformt wurden. Die dritte, wichtige Region ist die Karstregion, welche im Norden des Landes liegt. Diese Landschaft besteht aus allen möglichen Kalksteinformationen und ist deshalb sehr attraktiv.
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2. .1 1. .4 4 B Bö öd de en n 2
Es existieren viele verschiedene Einteilungen des Bodens von Puerto Rico. Eine davon ist: feuchte Küstenebenen, feucht-trockene Küstenebenen, feuchtes Hochland, feucht-trockenes Hochland und feuchte, hochgelegene Täler. Generell wird aber vor allem auf die Fruchtbarkeit des Bodens geschaut, d.h. es wird unterschieden nach, fruchtbar, unfruchtbar und nach wenig landwirtschaftlichem Wert. Wie auch immer der Boden bezeichnet wird, in tropischen Regionen wachsen überall Zuckerrohr, Bananen, Kaffee und Tabak, alles Lebensmittel, die eine gute Konsistenz des Bodens benötigen.
2. .1 1. .5 5 F Fl lü üs ss se e u un nd d S Se ee en n 2
Landesinneren, besitzt Puerto Rico keine langen Flüsse und grosse Seen. Die längsten Flüsse strömen im Norden und Westen der Insel. Sie führen viel Wasser, was zu einer feuchten und grünen Küste beiträgt. Die Flüsse im Süden liegen einen grossen Teil des Jahres trocken und führen nur während heftigen Regenfällen genügend Wasser. Im Westen und Osten sind es Flussbecken, die die Wasserversorgung garantieren. Auch unterirdische Flüsse sind reichlich vorhanden, vor allem im Nordwesten der Insel. Im Südwesten haben die Mangroven ein aussergewöhnliches Kanalsystem geschaffen. Die Flüsse sind nicht schiffbar, ausser in Küstennähe. Puerto Rico besitzt keinen einzigen natürlichen See, alle vorhandenen Seen, aus gestauten Flüssen entstanden, dienen der Elektrizitätsgewinnung und der Wasserversorgung. Zusätzlich besitzt die Insel einige natürliche Lagunen.
2. .1 1. .6 6 F Fl lo or ra a u un nd d F Fa au un na a 2
Auf Puerto Rico gedeihen einige tausend verschiedene tropische Pflanzen wie zum Beispiel
Rico besitzt keine grossen, wildlebenden Säugetiere. Es lebt dort aber ein kleiner Frosch, der coquí, der sonst nirgendwo auf der Welt zuhause ist. Die Inseln Mona und Monito, welche auch zum puertoricanischen Staatsgebiet gehören, zeichnen sich durch eine ökologische Einzigartigkeit, und einer aussergewöhnlichen biologischen Vielfalt aus. Aus diesen Gründen besitzen sie den Status eines Naturreservates. Sie beherbergen viele Seevögel und auch einige Meeressäugetiere.
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2. .1 1. .7 7 K Kl li im ma a 2
2. .1 1. .8 8 W Wi ic ch ht ti ig gs st te e D Da at te en n 2
Koordinaten:
18.15° n. B., 66.30° w. L. Getreideanbau: 5%
Hauptstadt: Bodenschätze:
Weideland: 26%
San Juan (1508 gegründet, wenig Kupfer und Nickel, durch Juan Ponce de León) Vorkommen von Ölreserven an Land und im Wasser
Fläche: Natürliche Gefahren:
Total: 9104 km² Land: 8959 km² Wasser: 145 km²
2. .1 1. .9 9 G Ge eo og gr ra af fi is sc ch he e M Me er rk km ma al le e 2
Wichtiger Standort an der Mona-Passage, ein wichtiger Seeweg zum Panamakanal, San Juan besitzt einer der grössten und besten natürlichen Häfen der Karibik; viele kleine Flüsse und hohe Berge sichern die Wasserversorgung, Südküste ist relativ trocken; fruchtbare Küstenlinie im Norden
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2. .2 2 B Be ev vö öl lk ke er ru un ng g u un nd d p po ol li it ti is sc ch he e G Ge eg ge eb be en nh he ei it te en n 2
Die 3,915 Mio. Menschen, die Puerto Rico bewohnen, machen das Land zu einer der dichtbevölkertsten Insel. Man schätzt, dass bis heute ca. 2 Millionen Puertoricaner die Insel verlassen haben und nach den USA ausgewandert sind. Wären diese Menschen in Puerto Rico geblieben, wäre die Insel so dicht bevölkert, dass schlichtweg kein Platz zum Leben geblieben wäre. In den letzten Jahren sind viele Puertoricaner in ihr Heimatland zurückgekehrt, vor allem wegen den ungenügenden wirtschaftlichen Möglichkeiten.
1/3 der Bevölkerung der Insel ist in der Region um San Juan wohnhaft. Als sich die USA die Insel 1898 angeeignet hatte, arbeiteten die meisten Puertoricaner in der Landwirtschaft, heute aber haben sie sich dem industriellen Sektor zugewendet und leben darum vor allem in städtischen Regionen.
Die Bevölkerung von Puerto Rico stellt eine grosse Vermischung von Kulturen und Rassen dar. Sie stammt ab von Tainos (Ureinwohner), Spaniern, schwarzen Sklaven und nicht zuletzt auch von den US-Amerikanern.
2. .2 2. .1 1 R Re el li ig gi io on n 2
Die Verfassung garantiert Religionsfreiheit. Auf der ganzen Insel gibt es Kirchen von allen Glaubensrichtungen. Manche Insulaner üben spirituelle Tätigkeiten aus, andere praktizieren Santeria, eine Afro-Karibische Glaubensrichtung, die ursprünglich aus Kuba stammt. Es existiert sogar eine kleine jüdische Glaubensgemeinschaft. Die grössten Religionen sind: Römisch-Katholisch: 85%, Protestantisch: 8%, Konfessionslos: 2.3%, Andere: 3%
2. .2 2. .2 2 N Na at ti io on na al li it tä ät t 2
Puerto Rico ist ein Gebiet (Commonwealth) der USA. Alle Personen über 18 Jahre sind wahlberechtigt. Obwohl die Puertoricaner US-Bürger sind, können sie an der amerikanischen Präsidentenwahl nicht teilnehmen. Sie benötigen jedoch keine besondere Aufenthalts- oder Arbeitsbewilligung für die USA.
2. .2 2. .3 3 G Gr re en nz zü üb be er rg gä än ng ge e 2
Puerto Rico untersteht dem amerikanischen Zollgesetz. Die Grenzen zwischen Puerto Rico und den USA stehen dem freien Personenverkehr und dem Handel offen.
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2. .2 2. .4 4 W Wi ic ch ht ti ig gs st te e D Da at te en n 2
Altersstruktur (2000):
0-14 Jahre: 24% 15-64 Jahre: 66% 65 Jahre und älter: 10% Geschlechterverhältnis (2000): 0-15 Jahre: 1.05 Jung./ Mädch. 15-64 Jahre: 0.92 Männer/ Frau 65 Jahre -?: 0.75 Männer/ Frau Totale Bev.: 0.93 Männer/ Frau
Wachstumsrate (2000): 0.56% Lebenserwartung bei Geb. (2000): Totale Bevölkerung: 75.55 Jahre Männer: 71.05 Jahre Geburtenrate (2000): 15.47 Geburten/ 1'000 Pers. Frauen: 80.3 Jahre Kinderrate (2000): Abwanderungsrate (2000): 1.9 Kinder/ Frau 2.14 Auswanderer/ 1'000 Pers. Sterblichkeitsrate (2000): Teilung Stadt-Land: 7.74 Tote/ 1'000 Personen Stadt: 71% Land: 29% Totale Stadtbevölkerung: 2'664'000 Kindersterblichkeit (2000): 9.71 Tote/ 1'000 Lebendgeborene Sprachen: Spanisch und Englisch
2. .2 2. .5 5 I In nt te er re es ss sa an nt te es s 2
Seit 1898 nimmt die Sprache eine zentrale Stellung in der Puertoricanischen Ausbildung und Kultur ein. Seit 1930 bestand die amerikanische Regierung darauf, Englisch als Unterrichtssprache einzuführen und somit einen Teil der amerikanischen Kultur zu vermitteln. Wegen starkem Widerstand gegen diese Politik wurde Spanisch jedoch als Hauptsprache der Unterstufe belassen und Englisch als erste Fremdsprache eingeführt, die von allen studiert wird. 1993 schliesslich, anerkannte die Regierung Spanisch und Englisch als gleichberechtigte Landessprachen.
Alphabeten (1980): Definition: Anzahl Personen von 15 Jahren und älter, die lesen können Totale Bevölkerung: 89%
2. .3 3 W Wi ir rt ts sc ch ha af ft t 2
Puerto Rico hat eine der fortschrittlichsten und dynamischsten Wirtschaften in der Karibik. Ein vielseitiger industrieller Sektor hat die Landwirtschaft, als den ersten Sektor der Wirtschaft und des Einkommens, überflügelt. Ermutigt durch den zollfreien Zugang zu den USA und wirtschaftsfreundlichen Steuern, haben seit 1950 viele US-Firmen in den Standort San Juan investiert. Der amerikanische Minimumlohn wurde dem Gesetz beigefügt. Die Zuckerproduktion hat gegenüber der Milchproduktion und anderen Vieherzeugnissen, als Hauptquelle des Einkommens des Landwirtschaftsektors, stark eingebüsst. Der Tourismus spielt schon lange eine wichtige Hauptquelle des Einkommens für die Insel, mit ca. 5 Millionen Touristen im Jahr 1999. Die Erwartungen für die kommenden Jahre sind gut, andauernde Stabilität im Tourist- und Bausektor sowie das Andauern des US-Booms vorausgesetzt.
2. .3 3. .1 1 W Wi ic ch ht ti ig gs st te e D Da at te en n 2
BSP (1999): 38.1 Milliarden US-Dollars Exporte:
Arzneimittel, Elektronik, Kleidung, BSP/ Kopf (1999): 9'800 US-Dollars Dosenthunfisch, Rum, Getränkekonzentrate, medizinische BSP Wachstumsrate (1999): 4.2% Ausrüstungen BSP - Zusammensetzung nach Sektor Exporteinnahmen (1999): 34.9 Milliarden US-Dollars (1999): Landwirtschaft: 1% Industrie: 45% Wichtigster Exportpartner (1999): Dienstleistungen: 54 USA (88%)
Arbeitskräfte (1996): 1.3 Millionen Importe:
Chemikalien, Maschinen und Anlagen, Kleidung, Essen, Fisch, Erdölprodukte Arbeitskräfte nach Sektoren (1999): Landwirtschaft: 3% Industrie: 20% Importausgaben (1999): Dienstleistungen: 77% 25.3 Milliarden US-Dollars Arbeitslosenrate (1997/98): 13% Wichtigster Importpartner (1999): USA (60%) Landwirtschaftliche Erzeugnisse: Zuckerrohr, Kaffee, Orangen, Bananen, Währung: 1 US-Dollar (US$) = 100 Cents Viehprodukte, Hühner Staatliche Einnahmen (1999/2000): 6.7 Milliarden US-Dollars Industrielle Erzeugnisse: Pharmaindustrie, Elektronik, Kleidung, Staatliche Ausgaben (1999/2000): Essensprodukte, Tourismus 9.6 Milliarden US-Dollars Inflation (1999): 5.2%
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2. .4 4 G Ge es sc ch hi ic ch ht tl li ic ch he er r Ü Üb be er rb bl li ic ck k 2
1493 erreichte Christoph Kolumbus die Insel und besetzte sie im Namen Spaniens. Er nannte sie San Juan Bautista. 1509 schickten die Spanier ihren ersten Gouverneur auf die Insel, Juan Ponce de León. Ursprünglich wurde die Insel durch die Tainos bewohnt, ein Volk, das von der Landwirtschaft lebte, und das versklavt und zum grössten Teil ausgerottet wurde. In den frühen Kolonialjahren wurde die Insel des öfteren von Piraten und Freibeutern heimgesucht. Als Reaktion errichteten die Spanier zahlreiche Festungen, die teilweise heute noch zu sehen sind. Dadurch gelang es ihnen auch die Engländer und Niederländer zu vertreiben, die die Insel erobern wollten. Nach dem Spanisch-Amerikanischen Krieg wurde die Insel dann schliesslich den USA zugesprochen. Die USA stellten eine Regierung und erteilten den Insulanern das amerikanische Bürgerrecht. 1948 wurde Muñoz der erste gewählte Gouverneur der Insel. 1952 schliesslich, stimmten die Puertoricaner einer neuen Verfassung zu und Muñoz rief die Insel als Commonwealth von Puerto Rico aus.
2. .5 5 D Di ie e H Ha au up pt ts st ta ad dt t S Sa an n J Ju ua an n 2
der Karibik und den zweitältesten Amerikas. Er ist das
Zentrum der karibischen Schifffahrt. Im frühen 16. Jahrhundert war San Juan der Ausgangspunkt vieler spanischer Seefahrer, die Expedititionen in die noch unerforschte, neue Welt machten. Erst im 20. Jahrhundert wuchs San Juan zu seiner heutigen Grösse heran, wobei viele neue Stadtgebiete hinzukamen. San Juan ist die, sowohl
Tabakherstellung. Da die Stadt der wichtigste Standplatz für Finanzangelegenheiten im ganzen Land ist, haben viele US-Banken und Firmen ihre Vertretungen in San Juan.
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3. . P Pu ue er rt to o R Ri ic co o u un nd d d da as s V Ve er rh hä äl lt tn ni is s z zu u d de en n U US SA A. . 3
3. .1 1 E Ei in nl le ei it tu un ng g 3
"I want to be in America" singen die Puertoricaner im Musical West Side Story. Doch in Wirklichkeit sind sich die 3,8 Millionen Bewohner der Karibikinsel Puerto Rico da nicht so sicher. Sie halten sich für US-Amerikaner, doch ihr Herz schlägt im Rhythmus Lateinamerikas. Nach aussen demonstrieren sie US-amerikanischen Lebensstil, innerhalb der Familien pflegen sie hingegen ihre hispanoamerikanischen Traditionen. Und ihre Landessprache ist Spanisch, auch wenn sie Staatsbürger der USA sind, denn Puerto Rico gehört als “Estado Libre y Asociado“ zu den Vereinigten Staaten.
3. .2 2 P Pu ue er rt to o R Ri ic co os s S St ta at tu us s 3
Von Kolumbus 1493 entdeckt, wurde Puerto Rico 1508 für Spanien in Besitz genommen. Erst 1897 gestanden die Spanier Puerto Rico eine gewisse Autonomie zu, allerdings zu spät, denn bereits ein Jahr später - nach Ende des spanisch-amerikanischen Krieges - mussten die spanischen Kolonialherren die Insel an die USA abtreten. Erst im Jones Act von 1917 wurde Puerto Rico wieder eine beschränkte Selbstverwaltung zuerkannt. Sein Status ist der eines halbautonomen Bundesstaates. Die Innenpolitik liegt in der Hand des puertoricanischen Parlaments, Kopf der internen Regierung ist der Gouverneur. Staatschef ist hingegen der Präsident der Vereinigten Staaten, und die Aussenpolitik Puerto Ricos wird vom State Department in Washington bestimmt.
Das Staatsbürgerrecht besitzen sie bereits seit dem Jahr 1917. Die Puertoricaner sind weder mit Abgeordneten im Kongress vertreten, noch dürfen sie an den Präsidentschaftswahlen teilnehmen. Ironischerweise haben aber viele Puertoricaner in jedem Krieg dieses Jahrhunderts an der Seite der US-Soldaten gekämpft.
Dennoch sind die Puertoricaner, von denen nur jeder vierte die englische Sprache beherrscht, mit ihrem bisherigen Zweitklassenstatus nicht schlecht gefahren. Sie brauchen keine Einkommenssteuer zu zahlen und geniessen ausserdem den höchsten Lebensstandard aller lateinamerikanischen Länder.
Das will aber nicht heissen, dass die Puertoricaner mit diesem Status zufrieden sind. Es haben schon viele Abstimmungen stattgefunden, doch unabhängig davon, für was sich die Einwohner Puerto Ricos schlussendlich entscheiden werden, das letzte Wort hat der amerikanische Kongress.
Eigentlich wäre der Kongress gesetzlich und auch moralisch dazu verpflichtet den Status seiner Territorien in regelmässigen Abständen zu überprüfen, aber dieser Verantwortung hat er sich bis jetzt weitgehend entzogen. Dies hat zur Folge, dass die Puertoricaner je länger umso weniger an eine Veränderung glauben und gar nicht erst die Mühe auf sich nehmen, ihre Stimmzettel auszufüllen. 3.3 V Ve er rs sc ch hi ie ed de en ne e A An ns si ic ch ht te en n d de er r v ve er rs sc ch hi ie ed de en ne en n P Pa ar rt te ei ie en n
Obwohl die Einwohner Puerto Ricos der Frage nach dem Status ihres Landes langsam müde geworden sind, haben die verschiedenen Parteien den Kampf um die Stimmen noch nicht aufgegeben.
Die Frage des politischen Status ihres Landes, spaltet die Puertoricaner. Die Zugehörigkeit zu einer der politischen Parteien richtet sich nach der jeweiligen Haltung in dieser Frage: Der Partido Nuevo Progresista (PNP) tritt für den Anschluss Puerto Ricos als 51. Bundesstaat an die USA ein.
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Sie wollen US-Bürger mit vollen Rechten werden, ohne aber ihre sprachliche und kulturelle Identität zu verlieren. Der Partido Popular Democratico (PPD) befürwortet den politischen Status quo als Mitglied des Commonwealth, und der Partido Independentista Puertorriqueno (PIP) fordert die Unabhängigkeit Puerto Ricos von den Vereinigten Staaten. Bislang überzeugte das Argument, eine Teilsouveränität garantiere die “kulturelle Identität“ der latein-amerikanischen Bevölkerung. Und: Die Inselbewohner müssen keine Steuern zahlen.
Die Befürworter eines US-Bundesstaates Puerto Rico wollen jedoch ausgerechnet haben, dass die Annexion noch “rentabler“ sei. Sie öffne den Zugang zu einer Reihe von Bundesfonds, die dem Land bisher verschlossen waren. Die Frage, welche der Alternativen die einträglichste in US-Dollars ist, scheint die Puertoricaner jedenfalls stärker zu interessieren, als der von Gouverneur Rossello gepredigte “Stolz, der weltweit mächtigsten und am meisten respektierten Nation“ als Staatsbürger erster Klasse anzugehören. Diejenigen, die immer noch gegen die “Kolonialmacht“ USA kämpfen und für einen unabhängigen Staat eintreten, werden nach Untersuchungen nur von 5% des Volkes unterstützt. Stark war die Unabhängigkeitsbewegung nur unmittelbar nach der Invasion von US-Truppen 1898, die die Spanier von der Insel vertrieben haben.
Da jedoch der amerikanische Kongress das letzte Wort haben wird, ist in erster Linie gefragt, ob die USA, wenn denn überhaupt, sich bereit erklären würden, Puerto Rico als 51. Bundesstaat in ihren Staatenbund zu integrieren und ihnen so die Rechte eines “vollwertigen US-Bürgers“ zuzusprechen.
Bei dieser Frage scheiden sich die Geister. Während Noch-US-Präsident Bill Clinton den neuen Status befürworten würde ist ein grosser Teil des Kongresses dagegen. Die Gründe gegen eine Aufnahme sind verschieden.
Da ist zum einen der wirtschaftliche Aspekt. Puerto Rico sei zu arm, sagen die Gegner und würde die florierende US-Wirtschaft nur belasten. Zwar gilt Puerto Rico im Gegensatz zu seinen karibischen Nachbarn als reich, es erwirtschaftet aber nicht einmal die Hälfte des Bruttosozialproduktes von Mississippi, dem zur Zeit mit Abstand ärmsten US-Bundesstaat. Eine vor kurzer Zeit erstellte Studie zeigt jedoch, dass die Integrierung sowohl den USA als auch Puerto Rico nützen würde.
Zum anderen sprechen die Amerikaner von einer kulturellen Distanz. “Diese Leute sprechen nicht unsere Sprache“, sagen einige. Das, obwohl Englisch in Puerto Rico schon lange Zeit unterrichtet wird und die zweite Amtssprache ist. Aus all diesen Gründen ist die Frage nach dem Status noch lange nicht geklärt.
3. .4 4 A Ab bs st ti im mm mu un ng gs se er rg ge eb bn ni is ss se e - - D Di ie e M Me ei in nu un ng g d de er r B Be ev vö öl lk ke er ru un ng g 3
Schon einige Male wurden die Einwohner Puerto Ricos nach ihrer Meinung zur Zukunft ihres Landes befragt. Bei den bisherigen Volksabstimmungen seit 1952, gab es immer eine deutliche Mehrheit für die Beibehaltung des Status Quo.
Bei Abstimmungen im Jahre 1993 legten 48.6 Prozent der Stimmberechtigten ein Ja zur Erhaltung in die Urne, für die Eingliederung in die USA waren 46.3 Prozent. Jedoch nur 4.4 Prozent der Bevölkerung begrüsste die Idee der Unabhängigkeit, die laut vielen Experten, wirtschaftliche Nachteile für Puerto Rico bedeuten würde.
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Denn als US-Territorium ist das Land mit den Vereinigten Staaten durch einen gemeinsamen Markt und eine gemeinsame Währung verbunden. Im Dezember 1998 fand erneut eine Volksabstimmung statt. Dieses Mal konnten die Bewohner aus fünf verschiedenen Alternativen wählen: Integration in die USA, Beibehaltung des Status eines assoziierten Freistaates, Unabhängigkeit, Freistaatsstatus mit stärkeren Souveränitätsrechten oder “nichts von allem“. Negative Kampagnien gegen die Integration und den Status quo bewirkten, dass 50,2 Prozent der Bevölkerung sich nicht entscheiden konnte. Das heisst, sie stimmten für “nichts von allem“. Den zweitgrössten Stimmenanteil erreichte der Gouverneur Pedro Rosello, der sich für die Integration einsetzt. Dies genügte aber nicht um zu gewinnen.
3. .5 5 P Pu ue er rt to o R Ri ic co o u un na ab bh hä än ng gi ig g? ? - - W Wi ic ch ht ti ig ge e F Fr ra ag ge en n u un nd d A An nt tw wo or rt te en n a au us s d de er r S Si ic ch ht t 3 de er r B Be ef fü ür rw wo or rt te er r d
Wie wird sich die Wirtschaft Puerto Ricos verhalten, wenn das Land unabhängig ist?
Die Unabhängigkeitspartei Puerto Ricos schlägt folgendes vor:
- Unterstützung des Landes durch die USA während den ersten zehn Jahren, um eine einigermassen stabile Wirtschaft aufzubauen.
- Den US-Dollar als Währung zu behalten; das würde den Amerikanern zugute kommen, die das Land uneingeschränkt bereisen könnten.
- Wirksame Importtarife in einigen Gebieten, welche die lokale Produktion fördern würden, in Zusammenarbeit mit Handelspartnern.
- Die Fähigkeit interregionale und internationale Handelsbündnisse einzugehen.
- Eine gute und feste Beziehung zu den USA, die weiterhin der grösste Importpartner sein wird.
- Die Erschliessung neuer Märkte in Europa, Asien und Südamerika.
Diese Pläne sind natürlich noch unausgereift, sie sollten jedoch als Ansatz dienen. Laut den Initianten wurden diese Pläne von vielen Wirtschaftsspezialisten studiert und als realisierbar erachtet.
Puerto Rico - ein sehr kleines überbevölkertes Land mit wenigen Bodenschätzen. Wie ist es möglich, ohne Hilfe von aussen zu überleben?
Diese, oft gestellte Frage, kann am besten am Beispiel anderer Länder mit den gleichen Voraussetzungen beantwortet werden. Singapur, Irland, Südkorea, Costa Rica, Luxemburg, und viele andere Kleinstaaten, alle unabhängig, beweisen, dass es auch ohne zusätzliche Unterstützung geht.
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Oftmals haben die kleinen Länder sogar Vorteile, da sie sich den wechselnden wirtschaftlichen Verhältnissen schneller anpassen können als grosse Länder. Die Unabhängigkeit Puerto Ricos bedeutet nicht, dass das Verhältnis zu den USA getrübt werden muss. Es spricht auch nichts gegen eine finanzielle Unterstützung durch die USA, da die USA auch viele andere Staaten, die sich im wirtschaftlichen Umbruch befinden, unterstützt.
Das wichtigste Ziel der Wirtschaft wird ihre Modernisierung sein. Denn, nur eine moderne Wirtschaft ist attraktiv und somit imstande ausländische Firmen anzuziehen. Wird es so sein, dass Puerto Rico ohne amerikanische Hilfe, dass gleiche Schicksal wie viele lateinamerikanischen Länder erleiden würde? Nämlich Armut, Bürokratie und viel mehr?
Zum ersten ist die Geschichte Puerto Ricos nicht mit derjenigen anderer lateinamerikanischen Ländern zu vergleichen. Die wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse dieser Länder unterscheiden sich sehr von denen Puerto Ricos, sowohl zum Zeitpunkt ihrer Unabhängigkeit wie auch heute. Als diese Länder unabhängig wurden, herrschte eine ganz andere Weltordnung und die globale Wirtschaft kann man in keiner Weise mit der heutigen Situation vergleichen. Das heisst, der ständige Vergleich Puerto Ricos mit den lateinamerikanischen Ländern führt zu nichts, denn Puerto Rico würde frühestens 2006 unabhängig werden. Bis jetzt gab es noch keine Möglichkeit das Potential Puerto Ricos als freie Nation zu prüfen, im Zusammenhang mit seiner Geschichte.
Aber, jedes Land ist einzigartig und seine Möglichkeiten sind sehr stark abhängig von seiner wirtschaftlichen Situation, wenn es in die Unabhängigkeit entlassen wird. Eine grosse Rolle spielen auch die Handelsabkommen mit anderen Ländern, der Stand der Technologie, die Infrastruktur, das Bildungsniveau und viele andere Aspekte. Was aber keine Rolle spielt, ist seine Sprache, die Musik oder die Kultur.
Wenn man Puerto Rico also wirklich vergleichen müsste, dann mit einem Land, dass die gleichen Voraussetzungen hat, nämlich einem kleinen, dichtbevölkerten Land mit einer gut funktionierenden Wirtschaft. Beispielsweise mit Singapur, Irland oder Taiwan. Der Beweis dieser Aussage liefern viele Nachbarländer, die geografisch zwar etwa die gleichen Voraussetzungen, sonst aber nichts gemeinsam haben, wie zum Beispiel Südafrika und Äthiopien. Beide liegen auf dem afrikanischen Kontinent aber unterscheiden sich meilenweit.
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts galt Puerto Rico als das Armenhaus in der Karibik, vergleichbar mit anderen lateinamerikanischen Staaten. Zu dieser Zeit war es aber schon Mitglied des Commonwealth. Zum wirklichen wirtschaftlichen Aufschwung hat Puerto Rico geholfen, dass es rechtzeitig die politischen, wirtschaftlichen und militärischen Bedürfnisse der USA erkannt hatte und so die Beziehung zum “Mutterland“ gefördert hat. Dies zeigt, dass Puerto Rico das Potential hat, wirtschaftliche Aspekte rechtzeitig zu erkennen und davon zu profitieren.
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Wie ist es möglich die Verwaltung Puerto Ricos von einer kolonialen Regierung auf eine unabhängige Regierung zu überführen?
Alle politische und wirtschaftliche Macht müsste Puerto Rico geordnet und friedvoll übergeben werden. Ein Verfassung müsste geschrieben werden, die den Schutz der Industrie und von ausländischem Besitz garantiert, und die eine Reihe von Gesetzen enthält, die etwa gleich liberal gehalten werden wie die der USA. Diese Verfassung müsste dann mittels einer Volksabstimmung gebilligt werden. Das puertoricanische Bürgerrecht, das den Bürgern die gleichen Rechte und Privilegien verschaffen würde wie jetzt, würde all denjenigen gewährt werden, die auf der Insel geboren sind oder sich für eine bestimmte Anzahl Jahre hier aufgehalten haben.
Dies alles müsste mit einer zehnjährigen, finanziellen Unterstützung durch die USA realisierbar sein.
In welchem Grad würde die Unabhängigkeit den ausländischen Handel Puerto Ricos beeinflussen, d.h. den Import, Export, die Währung, etc.?
Die guten Handelsbeziehungen zu den USA würden auf jeden Fall aufrecht erhalten werden, denn sie ist und wird der grösste Handelspartner bleiben. Dazu kommt neu die Möglichkeit, Handelsabkommen mit anderen Staaten einzugehen, was eine Öffnung des Marktes bedeuten würde.
Es besteht die Möglichkeit, neue Tarife zu erheben, die den Schutz der einheimischen Schlüsselindustrien garantieren würden. Dies würde zu einer erheblichen Verminderung des Importaufkommens führen, das wiederum zur Folge hat, dass mehr Geld für andere Angelegenheiten zur Verfügung steht.
Was die Währung betrifft, wäre die amerikanische Währung, nämlich der US-Dollar fortzuführen. Dies in Anbetracht der fortdauernden Beziehungen zu den USA und auch aufgrund der Stabilität dieser Währung. Es gibt keinen Grund eine neue Währung zu schaffen, da der grösste Teil des Welthandels sowieso in Dollars gerechnet wird. Was ist mit den jetzigen Beziehungen zu den USA. Sind sie gefährdet oder nicht?
Wie schon oben erwähnt gibt es keinen Grund diese Beziehungen zu verschlechtern. Die Befürworter der Unabhängigkeit sind nicht gegen Amerika, sondern für Puerto Rico. Sie befürworten bilaterale Abkommen, die einen freien Reiseverkehr, spezielle Handelsabkommen und vieles mehr garantieren. Der einzige Unterschied zu jetzt wäre, dass sich dabei zwei unabhängige Staaten gegenüberstehen und das ganze nicht mehr im Verhältnis Kolonialmacht - Kolonie stehen würde.
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Warum sind die Befürworter der Unabhängigkeit nicht imstande einen grösseren Anteil der Stimmen hinter sich zu vereinigen, wenn sie so viele Ideen und Lösungen haben?
Dafür gibt es verschiedenste Gründe, wobei die meisten auf der ungleichen Behandlung der Unabhängigkeitskämpfer gegenüber den anderen politischen Parteien beruhen. Einige davon sind:
Der Mangel an zur Verfügung stehendem Geld und Freiwilligen
Die zwei grössten politischen Parteien Puerto Ricos können mit einer grossen Anzahl von Freiwilligen rechnen, da diese nicht befürchten müssen, aufgrund ihrer politischen Betätigung die Arbeitsstelle zu verlieren. Dazu kommt, dass diese beiden Parteien über bessere finanzielle Mittel verfügen, da sie von kommerziellen Abkommen profitieren. Die Mehrheit der “Independistas“ hingegen, leistet ihre Arbeit völlig freiwillig und gratis, wobei sie oftmals ihren Lebensunterhalt und manchmal sogar die Sicherheit ihrer Familien riskieren. Der schwere Stand der dritten Partei
Die zwei grössten Parteien in Puerto Rico sind die Befürworter der Integration in die USA, und die Befürworter der Erhaltung des jetzigen Status. Diese liegen zurzeit etwa gleichauf und liefern sich einen erbitterten Kampf. Viele Einwohner sind zwar für die Unabhängigkeit, geben der Unabhängigkeitspartei aber keine Chance den Wahlkampf zu gewinnen, und wählen so aus den zwei grössten Parteien das kleinere Übel aus. Angst vor der Unabhängigkeit
Viele Einwohner Puerto Ricos haben wirklich einfach Angst vor der Unabhängigkeit. Die Unabhängigkeit bedeutet etwas Neues, etwas noch nie da Gewesenes, dass man nicht voraussehen kann. Von überall her wird den Einwohnern auch Angst eingetrichtert: Puerto Rico sei zu klein, habe zu viele Einwohner, zu wenig Bodenschätze, sei unfähig sich selbst zu regieren und habe darum keine Chance allein zu überleben. Dazu genüge ein Blick auf die anderen lateinamerikanischen Länder und es sei klar, was für einem Schicksal man entgegensehe.
Diese Argumente wurden von den “Independistas“ zwar widerlegt, doch man versucht die Befürworter mit allen Mitteln mundtot zu machen. Sie werden ganz einfach aus dem öffentlichen Leben verbannt und so sinkt die Chance von jemandem gehört zu werden vehement.
Die Abhängigkeit von der finanziellen Unterstützung
Über 60% der Bevölkerung Puerto Ricos lebt zur Zeit unter der Armutsgrenze und die Arbeitslosenrate liegt bei 20%. Die Mehrheit der Arbeitsplätze existieren nur dank finanzieller Unterstützung der Regierung.
Kein Wunder sehen noch immer viele Menschen in der Unabhängigkeit keine Lösung. Sie haben Angst vor einem totalen Zusammenbruch der Wirtschaft und somit der Auflösung der Arbeitsplätze, die ohnehin nicht sicher sind. Darum bleiben sie lieber mit der bisherigen Situation leben, an die sie sich gewöhnt haben, anstatt etwas Neues zu riskieren.
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3. .6 6 K Ke er rn nf fr ra ag ge e V Vi ie eq qu ue es s 3
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3. .6 6. .1 1 Ü Üb be er rs si ic ch ht t V Vi ie eq qu ue es s 3
breit. Der Name Vieques stammt von dem Wort “Bieques“ (klein), das die Ureinwohner Puerto Ricos, die Tainos, der Insel gegeben haben.
Seit 1941 gehört 70% der Fläche der Insel der US-Navy, die das Gebiet als Trainingsfläche nutzt. Die Folge davon ist eine erhöhte Verschmutzung der Insel. Viele Menschen sehen darin den Grund für die hohe Krebsrate, die um 26% höher ist, als der puertoricanische Durchschnitt.
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Wi ic ch ht ti ig gs st te e D Da at te en n: : W Fläche: Lage:
Grenzen:
Bevölkerung (1997): 9’311 Menschen
Anteil der Bevölkerung unter der Armutsgrenze: Todesrate (1997):
3. .6 6. .2 2 D Di ie e G Ge es sc ch hi ic ch ht te e d de er r N Na av vy y - - W Wa ar ru um m i is st t s si ie e h hi ie er r? ? 3
Als 1493 Kolumbus die Insel entdeckte, war sie von den Tainos, einem Indianerstamm bevölkert. Diese wurden schnell besiegt und getötet. Was von ihnen übriggeblieben war, wurde versklavt und dann nach Puerto Rico gebracht.
Als die Indianer einmal von der Insel vertrieben waren, versuchten die Engländer, Franzosen und die Dänen die Insel erobern. Sie scheiterten jedoch immer an den Spaniern, die die Insel von Puerto Rico aus verteidigten.
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts entschieden sich die Spanier Vieques zu kolonisieren. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts blühte die Wirtschaft durch den Zuckerrohranbau und den Handel mit schwarzen Sklaven. Nach dem Spanisch-Amerikanischen Krieg wurde die Insel 1898 Amerika übergeben. Während der Zucker einigen Familien zu Reichtum verhalf, arbeiteten die meisten Einwohner auf den Feldern. Die Beschäftigten waren sehr arm und leisteten ihre Arbeit unter schwersten Bedingungen. Als die Navy 1941 auf Vieques landete, hatte die Insel 10'362 Einwohner und produzierte 8'000 Tonnen Zucker pro Jahr. Die Navy beschlagnahmte zwei Drittel der Insel, und damit der grösste Teil des agrarischen Landes. In den ersten Jahren nach der Ankunft der Navy gab es viele neue Arbeitsplätze auf Vieques, denn die Übungsanlagen der Navy mussten gebaut werden. Viele Leute aus Puerto Rico kamen auf die Insel. Aber als die Arbeit zu Ende war, blieben die Arbeiter übrig. Es gab keine Zuckerrohrernten, aber auch keine Bauarbeiten bei der Navy mehr.
Zwischen 1960 und 1970 stellte die Wirtschaft von der Landwirtschaft auf die Industrie um. Die Bevölkerung in Vieques hatte sich nicht gross verändert und umfasste immer noch ca. 10'000 Menschen. Die Arbeitslosigkeit war dementsprechend gross.
Die Weiterentwicklung der Insel, auf welche Art auch immer, wird solange begrenzt sein, wie die Navy zwei Drittel von Vieques kontrolliert.
Die Bevölkerung protestiert gegen die Übungen der Navy, die auch Bombardements umfassen, aus wirtschaftlichen, ökologischen und gesundheitlichen Gründen.
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Kleine Übersicht:
1924: Die Navy startet ihre ersten militärischen Manöver auf Vieques. 1941: Im August beginnt die Navy mit der Annexion von 105km² von den 135km², die die Insel zählt.
1961: Das Pentagon schlägt vor, die Bewohner der Insel umzusiedeln um die Insel ganz der Navy zur Verfügung zu stellen. Dieser Plan wurde aber nicht ausgeführt. 1964: Die Navy versucht die ganze Südküste der Insel zu erobern, doch die Bevölkerung von Vieques organisiert einen Protest um den Versuch aufzuhalten. 1979: 21 Menschen werden bei einer friedvollen Protestaktion festgenommen und in Gefängnisse der USA überführt.
1983: Die Regierung Puerto Ricos und die Navy unterzeichnen einen Vertrag, in dem die Navy verspricht ein guter Nachbar zu sein und versuchen wird, die Zerstörung der Landschaft aufzuhalten.
1992: Die Navy wirft in diesem Jahr 20’000 Kilo an explosivem Material ab. 1999: Am 19. April wird bei einem Abwurf von zwei 250 kg schweren Bomben ausserhalb des gewünschten Zieles, ein Einwohner (David Sanes) getötet und drei andere verletzt. Am 4. Juni fordert Clinton den amerikanischen Verteidigungsminister auf zu überdenken, wie viel Platz die Navy wirklich benötigt und wie man den Konflikt lösen könnte.
Am 6. Juli ermutigt das Entkolonialisierungs-Komitee der Vereinigten Nationen, in Anbetracht der Situation zwischen Puerto Rico und Amerika, die USA den baldigen Stopp der militärischen Manöver auf Vieques ins Auge zu fassen.
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3. .6 6. .3 3 D Di ie e S Si it tu ua at ti io on n a au us s S Si ic ch ht t d de er r B Be ev vö öl lk ke er ru un ng g 3
Eigentlich ist der Kampf der Bevölkerung gegen die Navy schon so alt wie der Marinestützpunkt selbst. Die Menschen der Insel sehen nicht ein, warum gerade sie das Ziel der amerikanischen Politik sind. Seit die Navy die Mehrheit der Insel sozusagen für sich beschlagnahmt hat, geht es aus wirtschaftlicher, ökonomischer und gesundheitlicher Sicht bergab mit der kleinen Nachbarsinsel Puerto Ricos. Der wirtschaftliche Aspekt
Heute hat Vieques eine Bevölkerungsrate von etwas mehr als 9'000 Menschen. Die Arbeitslosenrate beträgt fast 50%. Die grössten Unternehmen haben ihren Betrieb längst eingestellt, da sie frühzeitig erkannt haben, dass es auf der Insel nichts mehr zu holen gibt. Der Fischfang stellt der einzige, noch teilweise funktionierende Wirtschaftszweig dar. Dies, weil die Navy die fruchtbaren Gebiete, auf denen einst Zuckerrohr in grossem Masse wuchs, besetzt hält.
Doch selbst die Fischerei leidet unter der Anwesenheit der Navy, denn diese zerstört mit ihren Schiffen die Netze der Fischer.
Die ökologische Zerstörung:
Die unmittelbaren Folgen der Bombardements durch die Navy sind die Zerstörung des
Die einst wunderschönen Strände von Vieques sind heute von Projektilen übersät.
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Gesundheitliche Probleme:
Die Einwohner von Vieques leiden unter erhöhter Krebsgefahr und anderen ernstzunehmenden Krankheiten. Studien
Auch für die Kinder bestimmt die Navy den Alltag.
3. .6 6. .4 4 D Di ie e S Si it tu ua at ti io on n a au us s S Si ic ch ht t d de er r N Na av vy y 3
Fahrzeuge der Navy auf einem Strand von Vieques.
Diese wären unter anderem:
Die Navy garantiert den Schutz einiger vom Aussterben bedrohten Tierarten, wie zum Beispiel den Schildkröten. Durch ihre Anwesenheit hindert sie nämlich die Einwohner, die Schildkröteneier einzusammeln und so das Fortbestehen der Art zu gefährden. Ausserdem ist die Navy imstande gesammeltes Wissen über den Schutz der Flora und Fauna weiterzugeben und so den Erhalt einer gesunden Natur zu fördern.
Die Navy trägt zum Abbau der Arbeitslosigkeit bei, da sie der Bevölkerung Arbeit bieten kann. Die unoffizielle Arbeitslosenrate sei tiefer als die der Hauptinsel Puerto Rico, was gar nicht stimmt, und dies vor allem wegen der Anwesenheit der Navy.
Abschliessend erklärt die Navy, dass noch nie eine wissenschaftliche Studie, die Zerstörung der Umwelt belegt habe. Wenn dies nämlich der Fall wäre, würde die Navy das in ihrem eigenen Interesse versuchen zu ändern.
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3. .6 6. .5 5 D Di ie e A An nt tw wo or rt t d de er r B Be ev vö öl lk ke er ru un ng g 3
Schon lange kämpft die Bevölkerung von Vieques gegen die Anwesenheit der Navy. Doch seit dem Tode eines Einwohners ist der Protest enorm gewachsen. Die Fischer von Vieques sind extrem mutig. Schon mehrere Male haben sie Kriegsschiffe in Aktion vor der Küste der Insel blockiert. Es hat sich eine richtige Protestbewegung formiert und verschiedene Anti-Navy-Parteien wurden gegründet. Aktivisten besetzen friedlich die Schiessplätze, bis sie von der Navy entfernt werden. Die Protestaktionen sind sehr unterschiedlich, doch in einem gleichen sie sich alle. Sie haben alle das Ziel die Navy endlich zur Einsicht zu bringen und die Insel zu verlassen. Die Gegner der Navy wissen, dass ihre Unternehmen sehr gefährlich sind, denn immerhin begeben sie sich bei den meisten ihrer Aktionen in militärisches Gebiet, in dem nicht nur scharf geschossen, sondern auch bombardiert wird. Aber alle befürworten sie diesen Kampf, sie tun es für die Zukunft ihres Landes und ihrer Kinder.
Ein Bild, das alles über die Meinung der Bevölkerung aussagt.
3. .6 6. .6 6 D Di ie e B Be ed de eu ut tu un ng g v vo on n V Vi ie eq qu ue es s f fü ür r P Pu ue er rt to o R Ri ic co o a al ll lg ge em me ei in n 3
Obwohl nur eine kleine Insel, spielt Vieques für Puerto Rico eine sehr grosse Bedeutung. Die Insel spielt nämlich eine wichtige Rolle in der Frage um den Status Puerto Ricos. Einen grossen Anteil der Bevölkerung sehen die Manöver der Navy als einen Beweis der Macht die die USA noch immer über das Land besitzt. Vor allem die Befürworter der Unabhängigkeit, die "Independistas", hoffen aufgrund der gespannten Situation auf Vieques, bei der nächsten Abstimmung auf mehr Stimmen zählen zu dürfen. Aber auch den anderen Parteien ist der Streit um Vieques ein Dorn im Auge. Sie befürworten zwar eine gewisse Aktivität der Navy auf Vieques, fordern aber, dass keine echten Bomben mehr abgeworfen werden und keine echte Munition mehr verwendet wird. Ausserdem wollen sie, dass die Navy für den Schaden, den sie verursacht hat, aufkommt, sei es nun der Schaden an der Natur, der Wirtschaft oder der Schaden an der Gesundheit der Menschen.
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Puerto Rico ist, aufgrund seines Status, eng mit den USA verbunden. Dies bringt nicht nur Vorteile mit sich, sondern bietet auch viel Stoff zum Nachdenken. Soll die Insel ganz in die USA integriert werden und ihre Bürger zu US-Bürgern mit allen Rechten werden lassen, oder nicht? Bis jetzt ist der oberste Chef der Insel nämlich immer noch der amerikanische Präsident. Oder soll sie etwas ganz Neues wagen, nämlich unabhängig zu werden? Auf Puerto Rico geht der Kampf um eine möglichst angenehme Zukunft weiter. Die Bevölkerung ist sich nicht einig, wie der zukünftige Status der Insel aussehen soll. Während die einzelnen Parteien sich um möglichst grosse Stimmenanteile bemühen, scheint die Bevölkerung der Angelegenheit langsam müde. Die zwei wichtigsten Parteien, die entweder für den Anschluss an die USA oder den Erhalt des jetzigen Status kämpfen, geben sich alle Mühe, die Anführer der Unabhängigkeitspartei zum Schweigen zu bringen. Dies geht nicht selten ohne Gewalt.
Ein Grund dafür, warum die Befürworter der Unabhängigkeit bisher nicht mehr Menschen hinter sich vereinigen konnte. Ein anderer Grund dafür ist die Angst vor etwas Neuem, das die Unabhängigkeit darstellen würde. Die Angst, die Arbeitsplätze, die noch existieren, zu gefährden und die Wirtschaft in den Abgrund zu treiben.
Für was sich die Puertoricaner dereinst auch entscheiden werden, sie müssen auf die Zustimmung des amerikanischen Kongress warten, denn dieser hat alle Macht und müsste sich mit der allfällig neuen Verfassung zufrieden geben.
4. .2 2 V Vi ie eq qu ue es s i im m S Sp pe ez zi ie el ll le en n 4
Vieques, die kleine Nachbarsinsel von Puerto Rico, wird seit langer Zeit von der US-Navy als Übungsgelände missbraucht. Die ständigen Bombardements führen zu wirtschaftlichen, ökologischen und gesundheitlichen Schäden.
Die Bevölkerung von Vieques lässt jedoch nichts unversucht, die Navy zu stoppen, auch wenn sie dafür oftmals ihr Leben riskiert. Denn seit der Ankunft der Navy, geht es mit der kleinen Insel nur noch bergab.
Die Navy hingegen, verteidigt sich vehement und erklärt, warum sie auf Vieques angewiesen ist. Sie tut dies mit grösstem Eifer, wirkt jedoch wenig überzeugend. Seit dem Tod eines Einwohners, der von einer Bombe getroffen wurde, ist der Widerstand neu entfacht und es kam zur Gründung vieler Anti-Navy-Parteien. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass Vieques eine wichtige Rolle im Abnabelungsprozess Puerto Ricos von den USA spielt und als wesentliches Beispiel der US-Macht angeführt wird. Trotz seiner Bemühungen ist es Präsident Clinton nicht gelungen, die Situation zu entspannen und es ist nicht möglich zu sagen, wie viel Zeit die Angelegenheit noch in Anspruch nehmen wird. Dies vor allem in Anbetracht der Präsidentenwahl in den USA, die den ganzen Prozess extrem beeinflussen könnte.
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5. . S Sc ch hl lu us ss sf fo ol lg ge er ru un ng g 5
Wie schon erwähnt, bin ich völlig parteilos an dieses Thema herangegangen. Ich habe viel darüber gelesen, noch viel mehr, als ich hier niederschreiben konnte und ich konnte mich sehr gut in die Lage der puertoricanischen Bevölkerung hineinversetzen. Was den Status von Puerto Rico betrifft, wäre ich wahrscheinlich genau so unsicher, wie die Menschen dort. Der Grund dafür ist nicht weit zu suchen. Ich habe viel über die Situation gelesen und immer wieder ist von irgendwelchen Experten die Rede, die das ein oder andere für richtig erklären. Wem soll ich dann noch glauben?
Die Menschen auf Puerto Rico haben ganz einfach zu wenig Einsicht in das Ganze. Kein
Überallhin schicken die USA ihre Beobachter, dabei sind sie, anhand der amerikanischen Wahlen betrachtet, nicht viel besser organisiert.
Was die USA, oder besser gesagt die Navy sich erlaubt, nämlich eine Insel zu beschlagnahmen und dem Untergang zu weihen, ist schlichtweg unglaublich. Was würde sie denn sagen, wenn eine Armee auf ihrem Gebiet ihre Übungen veranstalten würde. Das würden sich die Amerikaner garantiert nicht gefallen lassen, denn sie wären ja in ihren Freiheitsrechten beschränkt.
Darum ist es das gute Recht der Einwohner von Vieques gegen die zerstörerische Wut auf ihrer Insel zu protestieren. Solange sie es mit friedlichen Mitteln versuchen, spricht absolut nichts dagegen.
Kürzlich hat Noch-US-Präsident Clinton den Vorschlag gemacht, dass die Navy innerhalb von fünf Jahren ihre Übungen stoppen und die Insel verlassen soll. Bis dann dürfte nur noch unechte Munition verwendet werden. Ein guter Plan, finde ich. Zusätzlich sollte die Navy für die Schäden aufkommen, die sie verursacht hat.
Ich wünsche den Puertoricanern im Allgemeinen und den Einwohnern von Vieques im Speziellen, dass die Konflikte möglichst bald zur Ruhe kommen und nicht auf die lange Bank geschoben werden. Dies ist jedoch wegen den anhaltenden Diskussionen um die Präsidentenwahl fraglich.
6. . L Li it te er ra at tu ur rv ve er rz ze ei ic ch hn ni is s 6
6. .1 1 B Bü üc ch he er r 6
CHRIS CALDWELL, Puerto Rico. München, 1991 TAD AMES:
PROF. ERNST SPIESS: Schweizer Weltatlas. Stäfa, 1997 Fischer Weltalmanach, Frankfurt a.M., 2001
6. .2 2 I In nt te er rn ne et t 6
El nuevo dia, Tageszeitung Puerto Rico: About: Deutsche Friedensgesellschaft: Aol: Internationale Stadt Köln: Penn State, Universität: Puerto Rico-Herald, Tageszeitung: Rebelión: Die Tageszeitung: Viequeslibre, Befreiungsorganisation: Touristenseite über Puerto Rico: Die Welt, Tageszeitung:
7. . A Ab bb bi il ld du un ng gs s- -/ /T Ta ab be el ll le en n- -/ /K Ka ar rt te en nv ve er rz ze ei ic ch hn ni is s 7
(1) Übersichtskarte, Puerto Rico (2) Übersichtskarte, Karibischer Raum
http://www.welcome.topuertorico.org
Seite 3 (3) Relief; Puerto Rico (4) Gewässer, Puerto Rico (5) Wälder, Puerto Rico (6) Klimadiagramm, Puerto Rico (7) Temperaturtabelle, Puerto Rico (8) Bevölkerungsverhältnis, Puerto Rico
http://www.census.gov
(9) Fotos, San Juan (10) Übersichtskarte, Vieques (11) Küste, Vieques (12) Hafen/ Strand, Vieques (13) Kinder/ Navy auf Vieques (14) Protestaktion auf Vieques (15) Bauern bei der Arbeit, Vieques (16) Landschaft, Vieques
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Arbeit zitieren:
Angelica Schempp, 2000, Puerto Rico und das Verhältnis zu den USA, München, GRIN Verlag GmbH
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