Kann die Schule ein zweites Zuhause darstellen?
ser Autogrammstunde kamen aber mehr als nur Autogramme für die SchülerInnen raus. Der BVB sponserte der Schule für Körperbehinderte aus Dessau auch neue Tore u.a. Dinge.
An wieder anderen Schulen heißt es, dass die Lehrer nicht zuhören, wenn SchülerInnen Probleme mit dem Lern- und/ oder Unterrichtsstoff, mit einem Teil der Hausordnung, mit anderen MitschülerInnen oder gar mit LehrerInnen haben, d.h. die SchülerInnen beschweren sich über
die schlechte Vorbildshaltung der LehrerInnen. Die meisten SchülerInnen meinen noch dazu, dass dies nur drei Gründe gaben kann:
Ø Entweder sind die LehrerInnen total isoliert und desinteressiert, was ein gutes Verhältnis zwischen LehrerIn und SchülerIn angeht, solange es nicht auf einer körper-sportlichen Ebene für zwei Personen ist, wenn Sie wissen, was ich meine. Ø Oder die LehrerInnen sind äußerst verschlossen und verkrampft, nach dem Sinn der alten Schule: „Der Lehrer hat recht und damit basta!“
Ø Oder die LehrerInnen sind voller Vorurteile und kommunizieren nur mit Menschen, die „perfekt“ aussehen und handeln, d.h. sie beurteilen die SchülerInnen nach ihrem Aussehen, ihren Interessen und ihren Leistungen.
Doch solche Behauptungen werden heutzutage nur noch von SchülerInnen aufgestellt, die ihren Problemen so gegenüberstehen, wie ein Baby seiner mit Kot gefüllten Windel, denn es gibt en fast jeder Schule Schülergruppen - es sollte sie eigentlich sogar an allen Schulen geben -, die sich der SchülerInnen annehmen:
Ø Zum ersten gibt es da nämlich die SchülerInnenvertretung (SV), die z.B. in Sachsen-Anhalt die Probleme der SchülerInnen in die Schulgesetzesnovellierung (mehr oder weniger) erfolgreich einbrachten (zu Ende des zweiten Jahrtausends). Ø Zum zweiten gibt es dann an vielen Schulen auch Schülerzeitungen, in denen persönliche und offizielle Tatsachen und Bedürfnisse gut eingebracht w erden können. (Z.B. lies meine frühere Direktorin schreiben, dass ihr Lieblingssport Reiten sei, was in den Köpfen vieler SchülerInnen zweideutig - die zweite Deutung eher als die erste - aufgefasst wurde.)
Ø
Aber es können sich ja auch so einmal SchülerInnen zusammensetzen und ihre Mei-
schreibung zu rebellieren. (Es muss ja nicht immer zu zynisch und kritisch aussehen, kann aber auch viel schlimmer sein.)
Noch ein scheinbar recht gut begründetes Argument von SchülerInnen ist, dass man in der heutigen Zeit oft gezwungen ist, die Klasse zu wechseln, und selbst wenn das nur ein- oder zweimal der Fall ist, gibt es dann immer wieder neue Probleme, was das Einleben und U mgewöhnen angeht. So ein Klassenwechsel kann durch vielerlei Ursachen herbeigeführt werden, wie z.B. durch Umzüge, Schließungen von anderen Schulen, Überweisungen von einer auf die andere Schule, durch Zurückstellung aufgrund von Krankheit oder anderen Dingen oder einfach durch Sitzen bleiben.
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Kann die Schule ein zweites Zuhause darstellen?
verheilt. Und ich glaube meine frühere Klasse bietet dazu ein sehr gutes Beispiel, denn in ihr wurden neun SchülerInnen eingeschult, in/ aus ihr wurden neunzehn SchülerInnen umgeschult und aus ihr wurden zum Schluss wurden acht SchülerInnen ausgeschult. Aber auch meine jetzige Klasse bietet dafür ein gutes Beispiel. Beide Klassen haben sich zu Familien zusammengelebt, die in der Schule ihr zweites Zuhause gefunden hatten.
Somit ist es eigentlich klar, dass es nicht nur von der Schule abhängig ist, inwiefern sie ein zweites Zuhause darstellt.
rerInnen so gegenübersteht, wie ein verpackter Hintern dem geschlossenen Mund, nach dem Motto „Leck mich doch!“, dann kontert die Schule natürlich nach dem Motto „Wenn deine
Also nutzt Eure Möglichkeit(en)
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Arbeit zitieren:
Thomas Schrowe, 1997, Kann die Schule ein zweites Zuhause darstellen?, München, GRIN Verlag GmbH
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am Thursday, January 10, 2002-