Cross Docking: Auslieferung wird so koordiniert, dass Einlagerungsprozesse und Bestandlager entfallen. Es wird nicht eingelagert, sondern auf der Rampe
umgeschlagen → effiziente Planung, Steuerung und Kontrolle. Einstufig: Es wird empfängerorientiert kommissioniert. Zweistufig: Der Absender kommissioniert Cross Dockingpunkt-bezogen, erst dort wird empfängerbezogen kommissioniert. Deckungsbeitrag: Gesamterlös - variable Kosten Disponent: Beobachtet das Lager, bestellt bei Bedarf, etc. Dispositionsverfahren: Wie und wann wird bestellt, vgl. Hauptlagerstrategien. Documents against payment: d/p, Dokumenteninkasso, Bezahlung des Kaufpreises (cash) gegen Übergabe der Transportdokumente.
Documents against acceptance: d/a, Dokumenteninkasso, Wechselakzept gegen Übergabe der Transportdokumente.
Dokumentenakkreditiv: LC, letter of credit: Dies ist die vertragliche Zusicherung einer Bank, für Rechnung ihres Auftraggebers innerhalb eines festgelegten Zeitraumes an einen bestimmten Empfänger unter der Voraussetzung der Einreichung vorgeschriebener Dokumente einen bestimmten Betrag in einer vorgeschriebenen Währung zu zahlen. Der Importeur geht zu seiner Bank und eröffnet dort ein Akkreditiv. Die Bank zahlt dann dem Exporteur. Das Akkreditiv soll unwiderruflich (irrevocable) und von einer zweiten Bank bestätigt (confirmed) sein.
Dokumenteninkasso: Der Empfänger bezahlt gleich bei Empfang der Ware entweder d/p (documents against payment) oder d/a (documents against acceptance). Dovetailing: Der Zulieferer, Erzeuger siedelt sich zunehmend in der Gegend der Kunden an.
Dumping: Im Ausland billiger verkaufen → Gegner ruinieren.
Durchlaufzeit: Zeitspanne von der Erzeugung eines Produkts bis zum letzten Arbeitsvorgang. EAN: European article Numbering: 13-stelliger Code zum (Land, Unternehmen, Artikel) scannen. EAN 128: Es kommen zum 13-stelligen Code noch bewegliche Stellen hinzu, die z.B Chargennummer, Ablaufdatum und ähnliches angeben. ECR: Efficient C onsumer Response: Kundenorientiertes System, Erweiterung von Quick Response: Alle Partner arbeiten zusammen, um nicht wertbringende Abläufe aus der Versorgungskette zu eliminieren. (Efficient Assortment, Efficient Replenishment, Efficient Product Introductions, Efficient Promotions)
EDI: Electronic Data Interchange: Standardisierte, elektronische Datenübertragung, beschleunigt den Informationsfluss und schafft Transparenz. EDIFACT: Electronic Data Interchange For Administration, Commerce and Transport: Dieser internationale Code wird viele nationale Codes ablösen (GENCOD, EACOM, TRADACOM)
Efficient Assortment: Optimierung des Sortiments eines Category Managers durch ECR. Efficient Replenishment: Optimierung für einen kostengünstigen Warenfluss durch ECR, keine unnützen Reservebestände, EDI, VMI, kompatible Mehrwegsysteme, Vereinheitlichung von Plattenhöhen, Cross docking.
Entsorgungslogistik: Reverse logistiks, Die Sammlung und Rückführung von (un-) gefährlichem Abfall, Verpackungsmaterial oder Produkten, zur Weiter- oder Wiederverwendung Oder Verwertung. Erfahrungskurve: siehe Lernkurveneffekt
Euro-Paletten: Poolpalette, Abmessungen 800*1.200 mm. Ist die dominierende logistische Einheit (Konkurrenz: Blaue Chep-Paletten).
Evergreen contract: Ein Vertrag zwischen Kunde und Lieferant, der, wenn alles klappt, immer gültig ist (Relationship-Management).
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Exponentielle Glättung: (Stochastische Methode der Materialbedarfsermittlung) Diese Methode ist ein effizientes Kurzfrist-Prognoseverfahren und entspricht im wesentlichen dem gleitend gewichteten Mittelwertverfahren, jedoch nehmen hier die Verhangenheitswerte exponentiell ab und es ist ein Lernprozess aus den Abweichungsfehlern integriert.. Die exponentielle Glättung kann durch Einführung des Glättungsfaktors Trends nachvollziehen. Es wird ein Abgleich zwischen den Vorhersagewerten und den tatsächlichen Bedarfswerten gemacht. Je höher der Glättungsfaktor angesetzt wird (0.1 - 0.9), desto stärker bzw. rascher folgt die Prognose einem sprungartigen Nachfrageverlauf (Kurve wird steiler). Dieser Glättungsfaktor legt fest, in welchem Umfang der Vorhersagefehler in der neuen Prognose berücksichtigt wird. 1. Ordnung:
NV = Neue Vorhersage für ein Monat
AV = Alter Vorhersagewert
Facing: Was im Lager oder im Regal von den SKUs gesehen wird, weil die nebeneinander stehen. Wie viele davon nebeneinander stehen.
Fertigungstiefe: hohe: Ich mache alle Teile selber Tiefe: Ich mache keine Teile selber, kaufe alle Teile zu.
FIFO-Prinzip: First in First out, Was zuerst reinkommt, geht zuerst raus. Fishyback: Transportmittel von Strasse und Wasser werden kombiniert. Flow - Management: Management aller direkt oder indirekt wertschöpfenden Prozesse im Unternehmen.
FMCG: Fast moving consumer goods: Konsumgüterindustrie Gleitend gewichtete Mittelwerte: (stochastische Methode der Materialbedarfsermittlung)
Es wird jeweils nur eine bestimmte Anzahl der letzten Periodenwerte berücksichtigt. Man spricht von „Fenstern“, z.B. die letzten 5 Perioden. Nimmt man nur wenige Monatswerte, so wird auf Trendentwicklungen rascher reagiert. Global sourcing: Internationale Beschaffungspolitik, weltweit Einkaufen. Grenzkosten: Die Kosten der Erzeugung einer zusätzlichen Einheit oder des letzten Stücks. Größendegression: Kostendegression, economics of scale:
Mit stetig steigender Menge werden In einer bestimmten Zeiteinheit die Fixkosten zurückgebildet.
GVZ: Güterverkehrszentrum: Logistik- und Verkehrsbetriebe kooperieren an einem verkehrsgünstigen Standort. Haupt-Lagerstrategien:
Huckepackverkehr: Ein Transportmittel wird von einem anderen transportiert. Inbound transport: Antransport
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INCOTERMS: International Commercial terms: Internationale Regeln für die Auslegung bestimmter, im Handel gebräuchlicher, Vertragsformeln, insbesondere wichtig für die Verteilung der Kosten auf Käufer und Verkäufer und Risikoübergang. Wichtigste:
ISO-Zertifizierung: International Standards Organisation: Wie wird ein neuer Artikel eingeführt? Der Prozess wird für die Entwicklung schriftlich festgehalten. JIT: Just in time: Es werden öfters kleine Mengen geliefert, diese genau zur richtigen Zeit. Ziel: mit Null-Beständen 100% Qualität zu produzieren. Bedingung:
Verlässlicher Lieferant, der Qualität liefert → Relationship-Management zwischen Produzent und Lieferant → Dovetailing
JIT II: Bringt eine weitergehende Integration zwischen Produzent und Zulieferer. Die traditionelle Käufer-Verkäufer-Beziehung wird insofern aufgelöst, als der Verkäufer an Verbesserungen des Käufers mitarbeitet.
Kaizen: Kontinuierliche Verbesserung, möglichst viele auch kleine, durch Prozessmitarbeiter. Es bildet sich eine flachere Organisation (delayering) und eine weitere span of control. Kanban: „Karte“, Wenn der Käufer Nachschub benötigt schickt er eine „Karte“ an den
Produzenten, am besten wenn es wenige Produktvarianten gibt → Materialbestände werden reduziert → JIT
Kernkompetenz: Was kann die Firma am besten, wo ist man besser als andere? Bei Knorr z.B. Werbung.
Kombinierte Verkehre: Intermodal transports: Ein Container von einem Transportmittel auf ein anderes geladen.
Korrelation: Gibt den Grad des Zusammenhangs zwischen den Merkmalswerten wieder (Wert: 1.0 = perfekte Korrelation). Siehe auch Lineare Regression. Lagerhaltungsgrenzzinsfuss: Kosten, die für die Lagerhaltung zu bezahlen sind. Darin sind alle Risikofaktoren (Diebstahl, Veralterung, Mode, Verderb, etc.) enthalten. Die Berücksichtigung des Wagnisses findet ihren Niederschlag in niedrigeren Bestellmengen.
Lean Production: Schmale, schlanke Produktion, bedeutet die Minimierung des Ressourceeinsatzes bei z.B. Mitarbeitern, Material, Betriebsmittel etc. Dies im wesentlichen durch Fokussierung auf Kernprozesse, z.B. Ausrichtung auf die Wertschöpfung, Flexibilisierung der Strukturen (dass nicht nur jemand immer an der gleichen Maschine ist), schnelle Produktentwicklung, etc. In der Produktion bedeutet dies z.B. kleine Fertigungseinheiten, überwiegend Gruppen- und Teamarbeit, geringe Arbeitsteilung Selbstkontrolle statt Fremdprüfung, Kaizen etc.
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Lernkurveneffekt:
Erfahrungskurve: Je größer die Erfahrung
(Kumulierung), desto geringer die Kosten, oder: mit jeder Verdoppelung der kumulierten Ausbringungsmenge, sinken die Stückkosten um einen bestimmten Prozentsatz..
Mehr Erfahrung → weniger Ausschuss. Geübteres Personal, verbesserte Ausbeute Optimierte Rüstzeiten, günstigere Einkaufs-Konditionen. Leverage-Faktor: LF, Hebelwirkung: Gesamtkapital / Eigenkapital GKR * LF = EKR (GKR = Gesamtkapitalrentabilität)
Liegegeld: Wagenstandsgeld, Dies ist zu bezahlen, wenn man einen Waggon länger als die vorgeschriebene Zeit im Zuge der Entladung benötigt. Lineare Regression: (Stochastische Methode der Materialbedarfsermittlung) Korrelationsanalyse, Man erfasst den Trendverlauf einer Datenreihe, z.B.: x-Achse = Zeit, y-Achse = Einzelwerte (Nachfrage, Stück, Volumen, etc.). Legt man eine Gerade durch diese Punkte, so sollen die einzelnen Umsatzwerte von den Punkten der Geraden die kleinstmöglichen (quadratischen) Abweichungen haben. Y = KX + D D = Regressionskonstante X = Zeit
K = Regressionskoeffizient (gibt an, um wie viel der y-Wert bei Erhöhung um eine
Zeiteinheit X steigt oder fällt → Korrelationskoeffizient) Logistik: Gesamter Prozess der Materialbewegung in, durch und aus dem Unternehmen. Steuert den Material- und Informationsfluss vom Warenausgang des Lieferanten zum Wareneingang des Unternehmers. Ziel (in einer bestimmten Zeit, konkret und kontrollierbar): Ausreichende - jedoch nicht zu große - Bevorratung mit den erforderlichen Materialien, um reibungslose Betriebsabläufe und die Einhaltung von Lieferterminen zu gewährleisten.
Logistiksystem: Einstufig: Direkt vom Lieferpunkt zum Empfangspunkt. Ein Umschlagplatz. Mehrstufig: Es gibt dazwischen entweder ein Auflösungs- oder ein Konzentrationspunkt. Mehrere Umschlagpunkte. Oder Kombiniert.
Lot size: Losgröße, Charge: Größe der Menge, die ich auf ein Mal erzeuge. Eine Produktionseinheit.
Marktkanal: Voneinander abhängige Organisationen, die Produkte für den Verbrauch zur Verfügung stellen.
Materialbedarfsermittlung: Bedarfsgesteuert (deterministisch): Der Materialbedarf wird
ausgehend vom Produktionsplan gesteuert → Auftragsorientierte Fertigung mit Stücklisten (BOM). Verbrauchsgesteuert (stochastisch, durch Wahrscheinlichkeit gekennzeichnet): Der Materialfluss vom Verbrauch wird in der Produktion ausgelöst. Stochastische Materialbedarfsermittlung, nur für C -Materialien, keine Stücklisten, weil man das Produkt nicht zerlegen kann.
Arithmetisches Mittel (∅ der letzten 10 Perioden), Gewogenes arithmetisches Mittel (Werte der jüngeren Vergangenheit werden höher bewertet), Gleitende gewichtete Mittelwerte, Exponentielle Glättung, lineare Regression. Materialwirtschaft: Beschaffung, Lagerung, Bestandsmanagement und innerbetrieblicher Transport bis zur Auslieferung.
Meldemenge: Der Punkt, an dessen Erreichen eine neue Bestellung aufgegeben werden muss.
Bestellung wird beeinflusst durch ∅ Nachfrage während der Wiederbeschaffungszeit und dem Sicherheitslager.
Modular sourcing: Keine einzelnen Bauteile werden geliefert sondern Systeme → Systemlieferanten.
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MRP : Klasse von Softwaresystemen zur Produktionsplanung- und Steuerung (PPS) I: Materials Requirements Planning: Computerunterstützte Planung des Materialeinssatzes. Vorgegebenes Produktionsprogramm. II: Manufacturing Resource Planning: Zum MRP I werden die vor- und nachgelagerten Stufen integriert (Kapazitätsplanung), sowie verstärkt die Bereiche Marketing, Finanz und Einkauf.
Nahverkehr: Bereich von 75 km um den Ortsmittelpunkt des Fahrzeugstandorts ≠ Fernverkehr.
Opportunitätskosten: Eigenkapital, was auch für eine andere Möglichkeit, die mehr Geld eingebracht hätte, ausgegeben hätte werden können. Eine gute Verwendungsmöglichkeit, die sich anbieten würde, aber man hat das Geld schon für etwas anderes ausgegeben. Wenn man sich für eine Möglichkeit entschieden hat, kann man in eine andere, rentablere Möglichkeit nicht mehr investieren.
Order cycle time: Lieferzeit, Zeit von der Platzierung des Auftrages bis zum Warenempfang. Panel: Eine gewisse Gruppe von Leuten, die befragt wird.
Papierlose Kommissionierung: Der Kommissionierer erhält seinen Kommissionierauftrag auf einem hand-held Computer entweder per Funk oder stationär überspielt. Nach
Kommissionierung bestätigt der Kommissionierer den Artikel → Rückmeldung → Fakturierung.
Pareto: z.B. 20% der Kunden machen 80% des Umsatzes.
Penetration Policy: Mit niedrigen Preis in den Markt ≠ Skimming Policy Pick-to-belt-System: belt = Fliessband, Die zu kommissionierenden Aufträge werden zusammengefasst und vom Kommissionierer auf das Förderband gegeben. Der Strichcode auf den Verpackungen wird automatisch am laufenden Band gelesen und die umlaufenden Packungen werden an „Bahnhöfen“ abgekippt. Von dort wird die Ware manuell auf Rollcontainer oder Paletten für den Versand in die Filialen geschlichtet. Piggyback: Transportmittel von Schiene und Strasse werden kombiniert.
PPS: Produktionsplanung und -Steuerung, Damit werden alle betrieblichen Abläufe unter mengenmäßigen und zeitlichen Gesichtspunkten sowie unter Beachtung der verfügbaren Kapazitäten geplant und überwacht. Wird in der Produktionslogistik eingesetzt.
Prinzip der verlängerten Werkbank: Teile der Produktion werden ausgelagert. Produkt recall: Rückführung von Produkten, die bereits im Distributionskanal sind und bei denen man nachträglich Fehler oder potentielle Gefahren festgestellt hat. (Einschaltung von Top Management, Rechtsabteilung, Controller, PR-Abteilung, Qualitätskontrolle, Entwicklungsabteilung und das Marketing) Production Sharing: Es wird für ein Artikel an ganz verschiedenen Orten produziert. Produktionslogistik: Innerbetrieblicher Materialfluss, alle Aktivitäten im Zusammenhang mit der Versorgung des Produktionsprozesses mit Einsatzgütern. Sie steuert den Material-und Informationsfluss vom Beschaffungslager bis zum Fertigwarenlager. Produktivität: Input / Output
Profit Center: Unternehmen werden in Geschäftsbereiche unterteilt → Eigener Bereich. Pull: Produkte werden vom Kunden aus dem Markt herausgezogen. Push: Angebotdruck mit dem Ziel, den Absatz zu erhöhen.
Querschnittsfunktion: Koordinationslogistik, Lager-, Transport- und Versandfunktion. Die Logistik ist eine Querschnittsfunktion, weil sie mehrere Bereiche beeinflusst, diese integriert und sich vertikal über mehrere Funktionen erstreckt. Quick Response: Information kommt vom Scanner (EAN / UPC) direkt zum Erzeuger
→ Bestände werden reduziert (Muss durch die ganze Supply Chain gehen) Umsetzung des JIT - Konzepts. EDI in beide Richtungen.
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Reengineering: Softwaresystem wird überarbeitet. Technischer Erneuerungsprozess weil sich Preise, etc. geändert haben.
Relationship-Management: Man will langfristige Beziehungen zum Kunden aufbauen. Relevante Kosten: Beim Bestellakt, nur die wirklich relevanten Kosten (meist Sachkosten), welche durch eine zusätzliche Bestellung verursacht werden. Reliable producer: Verlässlicher Produzent
Rentabilität: Verhältnis einer Erfolgsgröße (z.B. Gewinn) zu eingesetztem Kapital einer Rechnungsperiode. Siehe auch Leverage-Faktor.
Reverse Engineering: Man kauft ein Produkt der Konkurrenz und analysiert es. Siehe Benchmarking.
Ro-Ro: Roll on - roll off: LKWs fahren in den Rumpf eines Schiffes. Savings: Die Kosten des Scannens werden durch Savings ausgeglichen. Hard Savings: Beschleunigung der Kassenabfertigung, Wegfall der Preisauszeichnung etc. Soft Savings: Bessere Dispositionen und damit geringere Bestände, Verfolgung von kurzfristigen Promotions, etc. Set-up-time: Rüstzeit, Vorbereitung zur Produktion.
Sicherheitsbestand: Die Straffung von Lagern führt fast immer zu geringeren Kosten. Beispiel: 4 Lager mit Beständen 5,6,7,8
→ 1 Lager = √ 5 2 + 6 2 + 7 2 + 8 2 = 13.19 → 2 Lager = √ [5 2 + 6 2 ] + √ [7 2 + 8 2 ] = 7.81 + 10.63 = 18.44 Sicherheitslager: Soll die Schwankungen der Kundennachfrage während der Wiederbeschaffungszeit ausgleichen. Höhe: Länge der Wiederbeschaffungszeit, Schwankungen der Kundennachfrage, Höhe der Lieferbereitschaft. Falls die Nachfrage normal, Sicherheitslager durch Standardabweichung:
m i = Nachfrage in p.m.
n = Anzahl Monate Oder Multiplikation mit einem z-Faktor (Bestimmung des Servicegrades)
Sigma: Standardabweichung, σ, Wurzel aus der Varianz (Gebräuchlichste Maßzahl zur Charakterisierung der Streuung einer Normalverteilung) Die Standardabweichung ist ein (absolutes) Streuungsmaß.
Simultaneous Engineering: Concurrent Engineering, Mehrere Unternehmen entwickeln etwas
gemeinsam → kürzere Zeitspannen für Einführung neuer Produkte. Jedes Teil wird, sobald es fertig ist gleich weiterverarbeitet. Parallele Entwicklung in mehreren Unternehmen.
Skimming Policy: Mit höherem Preis in den Markt ≠ penetration Policy. SKU: Stock keeping unit, Ein Artikel mit einer Artikelnummer. Diese Artikelnummer besitzt nur dieser eine Artikel, der immer genau gleich ist. Nimmt einen Platz im Lager ein. SMART: Specific, Measurable, Ambitious, Realistic, Timed
Klare Ziele im Lieferservice, z.B. maximal 2 Fehler pro 1000 Auftragspositionen, etc. Speculation and postponement: Spekulieren oder die Entscheidung aufschieben (z.B. Benettonpullover)
Stückgut-Spediteur: Für Mengen, die zu groß sind für Paketdienste, aber zu klein für eine komplette LKW-Ladung (33-36 Euro-Paletten). Operieren meist über Umschlagspunkte. Mit Fernlastzügen werden die Sendungen angeliefert; dort wird auf kleinere LKWs für die Feinverteilung umgeschlagen. Manchmal kommen auch WABs zum Einsatz.
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Stückliste: BOM, Bill of Materials: Auflösung eines Produkts, in seine Einzelteile aufgelistet. Verzeichnisse von Rohstoffen, Einzelteilen, Bauteilen und Baugruppen. Superorganisation: Gegenseitige Abhängigkeit und strukturelle Komplexität in der Supply Chain.
Supply Chain: Lieferanten, Kunden und Logistikanbieter teilen Informationen und entwickeln
gemeinsame Pläne → der Marktkanal wird effizienter. Es wird langfristig und gemeinsam als Gesamtes gedacht. → Relationship-Management.
TCO: Total Cost of Ownerschip: Geamtheit der Kosten, die optimiert werden können. z.B. niedrige Einkaufskosten, Transportkosten, Bestandsenkung durch JIT-Belieferung. Trade off: Zielkonflikte in Logistiksystemen: Jede Entscheidung bringt wirtschaftlich Vor-und Nachteile. Ziel: „zero suboptimazion“ z.B. Wie viele Lager, welche Transportmittel, welche Produktionsmenge, etc.
Transaktions-Management: „Dealing at arm´s length” Einmalige Geschäfte mit dem Kunden. TUL: Transportieren, Umschlage, Lagern UPC: Universal Product Code: EAN in Amerika Value-Administration: Gemeinkosten - Wertanalyse
Value-Analysis: Wertanalyse eines Produkts, das bereits in Produktion ist. Value- Control: Welche Aufnahme findet das Produkt beim Kunden? Value-Engineering: Wertanalyse eines Produkts, das in der Entwicklung ist. Variationskoeffizient: Drückt die Schwankung der Kundennachfrage aus.
Je kleiner der Variationskoeffizient, desto niedriger ist die Nachfrageschwankung und umgekehrt.
Vertrieb: Verkauf + Abwicklung
Virtuelle Fertigung: Netzwerk von Partnern, die sich auf begrenzte Zeit für einzelne Fertigungsaufgaben vertraglich binden.
VMI: Vendor Managed Inventory: Der Verkäufer (Lieferant) macht die Bestellungen und managt das Inventar.
WAB: Wechselaufbau: Ist wie ein LKW-Anhänger aber ohne Räder → Container. Vorteil: Der Fahrer muss nicht warten, bis ausgeladen worden ist, sonder kann gleich abstellen und gleich das nächste mitnehmen.
Wechsel: Man muss auf jeden Fall zahlen, es gibt keine Einwände. Der Geschäftsfall an sich ist uninteressant.
Werksverkehr: private transporation, ein Produktionsunternehmen betreibt einen eigenen Fuhrpark (Besserer Kundendienst, Werbemöglichkeit). Wenn man regelmäßig Rückfracht hat, sind eigene LKWs oft günstiger.
Wertanalyse: Entscheidungsfindung über Maßnahmen zur Kostensenkung und Erlös- und Qualitätssteigerung. Funktionen werden analysiert.
Wertschöpfung: Die in einzelnen Wirtschaftsbereichen erbrachte wirtschaftliche Leistung. Wertschöpfungskette: Die Kette von der Urproduktion bis zum Ladenregal.
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Wirtschaftliche Bestellmenge:
x opt = wirtschaftliche Bestellmenge
E = Einstandspreis, Anschaffungskosten je Einheit B = relevante Kosten je Bestellakt J = Jahresbedarf in Einheiten p = Lagerhaltungsgrenzzinsfuss
Wirtschaftliche Kapazität: Punkt, wo Kosten je Leistungseinheit am geringsten sind, vgl.
Grenzkosten → optimale Kapazität.
Wirtschaftliche Losgröße: Sehr ähnlich wie wirtschaftliche Bestellmenge, doch statt relevanter Bestellkosten je Bestellakt werden die relevanten Rüstkosten je Los angesetzt, statt des Einstandpreises die Grenzherstellkosten.
J = Jahresbedarf in Einheiten
R = relevante Rüstkosten / Los
WWS: Warenwirtschaftssystem: Computergestütztes System zur artikel- und stückgenauen, sowie mengen- und wertmäßigen Warenverfolgung im Handelssystem. Geschlossen: 4 Module (Warenausgangsmodul, Bestellwesenmodul, Wareneingangsmodul, Management- und Informationsmodul)
Integriert: Andere Unternehmen können sich in den Informationsfluss einschalten.
XYZ-Analyse: Regelmäßig, Schwankend, Unregelmäßig → RSU-Analyse Erweiterung der ABC-Analyse. Schwankungen der Nachfrage werden durch den Variationskoeffizienten ausgedrückt.
Zollfreilager: bonded warehouse: Ware ist noch nicht verzollt, kann durch das Land durch fahren, ohne verzollt zu werden. Dort können Waren zollfrei gelagert oder unter Zollaufsicht bearbeitet werden. Der Zoll fällt erst an, wenn die Waren für den Inlandsbedarf entnommen werden.
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Nicole Hajnos, 2000, Wichtige Begriffe aus dem Bereich Logistik, München, GRIN Verlag GmbH
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