Inhaltsverzeichnis
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1. Einleitung 1
2. Die Arbeitslosigkeit 2
2.1 Begriff und Struktur 2
2.2 Formen der Arbeitslosigkeit 4
2.3 Ursachen der Arbeitslosigkeit 5
2.4 Theorien der Arbeitslosigkeit 7
2.5 Arbeitslos in der Gesellschaft 8
3. Schlussbemerkung 10
4. Literaturverzeichnis 11
1. Einleitung
Die Soziologen verstehen unter dem Begriff Arbeit „die Aufwendung physischer, geistiger oder emotionaler Anstrengung für die Herstellung von Waren zum eigenen oder fremden Gebrauch sowie das Erbringen von Dienstleistungen.“ 1
Die Berufstätigkeit zählt heutzutage zu den wichtigsten Aufgaben im Leben eines Menschen. Mit der Ausübung einer Tätigkeit wird Selbstvertrauen, Selbstverwirklichung und Zufriedenheit assoziiert. Jeder Mensch ist bestrebt, einen festen Arbeitsplatz zu finden, sich in seinem Beruf wohl zu fühlen und sich einen Status in der Gesellschaft anzueignen.
Doch was ist, wenn man keine Arbeit hat? Wenn man arbeitslos ist? Wenn man nicht jeden Tag einen Arbeitsplatz aufsuchen kann? Ist man dann schlechter und minderwertiger als andere? Mit diesem allgegenwärtigen T hema soll sich meine Hausarbeit
auseinandersetzen: die Arbeitslosigkeit.
In einer Marktwirtschaft ist die Arbeitslosigkeit immer wieder der Schwachpunkt, der durch die wirtschaftliche Lage, die sich durch Angebot und Nachfrage bestimmt, hervorgerufen wird. Im Folgenden möchte ich einige Schwerpunkte zu diesem Thema setzen. Ich möchte unter anderem darauf eingehen, was Arbeitslosigkeit im Allgemeinen bedeutet. Welche Formen der Arbeitslosigkeit gibt es? Wo liegen die Ursachen für die Arbeitslosigkeit in einer Wirtschaft? Welche gesellschaftlichen Folgen ergeben sich für den Betroffenen und was kann der Arbeitslose tun, um wieder zurück ins Berufsleben zu finden?
Die Ausarbeitung dieses Themas soll unter anderem zu dem besseren Verständnis der Arbeitslosigkeit und der Situation der Arbeitssuchenden beitragen.
1 Microsoft ® Encarta ® Enzyklopädie 2000. © 1993-1999 Microsoft Corporation, „Arbeit (Soziologie)“, S.1.
2. Die Arbeitslosigkeit
2.1 Begriff und Struktur
Für den Begriff der Arbeitslosigkeit gibt es zwei verschiedene Definitionen. Laut Gesetz zählt derjenige Arbeitnehmer als arbeitslos, der vorübergehend nicht in einem Beschäftigungsverhältnis steht oder nur eine kurzfristige Beschäftigung ausübt (Paragraph 101 Arbeitsförderungsgesetz). Im Sinne der amtlichen Statistik jedoch ist derjenige arbeitslos, „wer ohne Arbeitsverhältnis ist, sich als arbeitssuchend beim Arbeitsamt gemeldet hat, eine Beschäftigung für mindestens 19 Stunden für mehr als drei Monate sucht, für eine Arbeitsaufnahme sofort zur Verfügung steht, nicht arbeitsunfähig erkrankt ist und das 65. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.“ 2 Daraus l ässt sich erkennen, dass laut Statistik mehr Menschen als arbeitslos gelten als vor dem Gesetz. Es kommt zu wesentlich höheren Arbeitslosenzahlen, da das Statistische Bundesamt Deutschland umfangreichere Kriterien für die Zuordnung zur Arbeitslosigkeit in ihre Berechnungen einbezieht.
Die Höhe der Arbeitssuchenden kann anhand der Arbeitslosenquote festgestellt werden. Die Arbeitslosenquote gibt demnach das Verhältnis der registrierten Arbeitslosen zur Zahl der abhängig beschäftigten Erwerbspersonen an und zeigt zumeist den Durchschnitt eines Monats oder Jahres.
Die Arbeitslosigkeit als solches lässt sich unterschiedlich strukturieren und nach verschiedenen Gesichtspunkten aufspalten. Zunächst kann eine Unterteilung nach „offener“ und „versteckter“ Arbeitslosigkeit vorgenommen werden. Die Erfassung der Arbeitssuchenden beim Arbeitsamt laut Statistik wird als „offene“ Arbeitslosigkeit bezeichnet. Zu dieser muss die sogenannte „versteckte“ Arbeitslosigkeit gezählt werden. „Versteckt“ bedeutet hierbei die stille Reserve, die aus Arbeitssuchenden besteht, die aus verschiedenen Gründen nicht beim Arbeitsamt gemeldet sind. Dazu zählen zum Beispiel Hausfrauen, die zwar eine Beschäftigung suchen würden aber aufgrund ihrer Aussichtslosigkeit auf Erfolg aufgegeben haben oder Menschen, die die Kriterien für den Bezug von Arbeitslosengeld oder Arbeitslosenhilfe nicht erfüllen. Die stille Reserve ist somit
2 Keller, Bernd. Einführung in die Arbeitspolitik. Arbeitsbeziehungen und Arbeitsmarkt in sozialwissenschaftlicher Perspektive, München/Wien 1991, S. 195.
Arbeit zitieren:
Eileen Schott, 2003, Die Arbeitslosigkeit, München, GRIN Verlag GmbH
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