die Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland.
Die Gründungsphase
Am 11.8.1950 stimmten die Beratenden des Europarates der
Bildung einer
europäischen Armee unter Einbeziehung deutscher Kontingente zu. Am 26.10.1950 wurde der Bundestagsabgeordnete Blank zum “Beauftragten des Bundeskanzlers für die mit der Vermehrung der allierten Truppen zusammenhängenden Fragen” ernannt. Die “Dienststelle Blank” erarbeitete die Planung der Verteidigung der Bundesrepublik Deutschland unter Einsatz der in der BRD alliierten Truppen und eines eigene deutschen Verteidigungsbeitrages. Am 19.3.1953 wurde der EVG-Vertrag durch den Deutschen Bundestag gebilligt.
Am 30.8.1954 wurde der Vertrag durch die Französische Nationalversammlung abgelehnt. Danach verändert sich die Planung für den Einbau deutscher Streitkräfte in das westliche Verteidigungssystem. Bei der Londoner Neunmächtekonferenz ( USA, Großbritannien, Frankreich, Kanada, Italien, Benelux- Staaten, BRD ) vom 29.9.-3.10.1954 wurde der Beitritt der BRD zur NATO und zum Brüsseler Pakt ( seit 1955 WEU è Westeuropäische Union) beschlossen.
Am 5.5.1955 trat der Pariser Vertrag in Kraft. Am 9.5.1955 war die Aufnahme der BRD in die NATO. Am 7.6.1955 wurde die “Dienststelle Blank” in das Bundesministerium für Verteidigung umgewandelt.
Am 24.7.1955 treten die ersten Wehrgesetze in der BRD in Kraft ( Freiwilligengesetz und Personalgutachterausschußgesetz ).
Am 12.11.1955 wurden die ersten 101 freiwilligen Soldaten der BRD ernannt. Seit dem 1.4.1956 gelten die Soldatengesetze und gleichzeitig begann damit die Einführung der Bezeichnung Bundeswehr für die Streitkräfte der BRD. Gemäß dem 2.Gesetz über den Bundesgrenzschutz vom 30.5.1956 werden große Teile dieser Truppe in die Bundeswehr übernommen, aus denen am 1.7.1956 die ersten drei Grenadier-Divisionen ( 1., 2. und 4. ) gebildet werden.
Umstrukturierung nach der
Wiedervereinigung
Am 15./16.7.1990 war die Vereinbarung zwischen dem Präsidenten der Sowjetunion,
Gorbatschow, und Bundeskanzler Kohl über die Reduzierung der Bundeswehr auf 370 000 Soldaten bis Ende1994.
Am 30.8.1990 soll das Bundeswehrkommando Ost während einer Übergangszeit von mindestens 6 Monaten als zentrale Führungseinrichtung der Truppenteile auf dem Gebiet des beigetretenen Teils Deutschlands arbeiten und die Auflösung der NVA durchführen. Am 3.10.1990 übernimmt der Verteidigungsminister die Befehls - und Kommandogewalt über die gesamten deutschen Streitkräfte.
Am 1.7.1991, wird das Kommando Ost außer Dienst gestellt und den Teilstreitkräften unterstellt.
Am 12.7.1994 entscheidet das Bundesverfassungsgericht, daß deutsche Soldaten ohne Einschränkung an internationalen Friedensmissionen außerhalb des Bündnisgebietes der NATO teilnehmen können. Auch Kampfeinsätze sind nach dem Grundgesetz zulässig. Bedingung dafür ist die Zustimmung des Bundestages in jedem einzelnen Fall mit einfacher Mehrheit.
Am 1.10.1994 wurden die Großverbände der deutschen Landstreitkräfte dem Heeresführungs -kommando unterstellt. Dadurch erhält die Bundeswehr eine einheitliche nationale Führungsfähigkeit außerhalb der NATO- Strukturen.
Seit Januar 1995 hat die Bundeswehr mit dem neu eingerichteten Führungszentrum erstmals ein teilstreitkraftübergreifendes Planungs- und Führungsinstrument.
Befehls- und Kommandogewalt
Die Befehls- und Kommandogewalt über die Bundeswehr hat der Bundesminister der Verteidigung, im Verteidigungsfall der Bundeskanzler. Unter dem Minister steht der Generalinspekteur. Es folgen die Inspekteure der Teilstreitkräfte und des Sanitätsdienstes.
Gliederung
Die Bundeswehr gliedert sich in einen militärischen und einen zivilen Teil ( Bundeswehrverwaltung ). Zum militärischen Teil gehören die drei Teilstreitkräfte Heer, Luftwaffe und Marine. Bei einem Friedensumfang von zukünftig 340 000 aktiven Soldaten setzt sich die Bundeswehr aus etwa 200 000 Berufs- und Zeitsoldaten und bis zu 135 000 Wehrpflichtigen zusammen. Es gibt ca. 3 000 Wehrübungsplätze.
Struktur
Entsprechend den neuen Anforderungen ist die Bundeswehr in Hauptverteidigungskräfte (HVK
), Kriesenreaktionskräfte ( KRK ) und die Militärische Grundorganisation ( MGO ) strukturiert. Eingesetzt werden die HVK zur Landes- und Bündnisverteidigung, KRK zur Konfliktverhütung und Kriesenbewältigung im Rahmen des Bündnisses oder bei internationa len Friedensmissionen und die MGO als dritte Streitkräftekategorie hat
Führungs-, Unterstützungs-, Ausbildungs- und Versorgungsaufgaben und wird für Aufgaben der „Zivil-Militärischen“ Zusammenarbeit und zur Unterstützung der in Deutschland stationierten Alliierten benötigt.
Heer
Dem Inspekteur des Heeres stehen im Bundesministerium der Verteidigung ( BMVg ) als Unterstützung der Führungsstab des Heeres zur Verfügung. Es unterstehen ihm das Heeresführungskommando, das Heeresamt und das Heeresunterstützungskommando unmittelbar.
Die Hauptverteidigungskommandos ( HVK ) sind abgestuft präsent. Alle Operationen luftbeweglicher Kräfte für Einsätze im Rahmen der Bündnisse, für Friedensmissionen der UN und OSZE ( Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa ) sowie für humanitäre Hilfe plant und führt das Kommando Luftbewegliche Kräfte ( KLK ).
Die Militärische Grundorganisation ( MGO ) hat nationale Aufgaben. Das Heer stellt wesentliche Teile deutscher Kontingente für Friedensmissionen der UN. Dafür hält es derzeit 2 Brigaden als Leitverbände verfügbar. Nationale territoriale und Einsatzaufgaben sind beim Heeresführungskommando und bei den 8 Wehrbereichskommandos ( WBK ) / Divisionen zusammengefaßt. Das Heeresamt ist für die Grundsätze der Ausbildung des Heeres und die Weiterentwicklung der Truppengattungen verantwortlich. Ihm sind 17 Schulen des Heeres, der Stammdienststelle des Heeres und der Truppenübungsplatzkommandaturen unterstellt.
Das Heeresunterstützungskommando stellt die materialle Einsatzbereitschaft des Heeres sicher. Es nimmt zentrale Aufgaben der Logistik und des Sanitätsdienstes wahr, teilweise in Pilotfunktion für die gesamten Streitkräfte. Ihm sind unterstellt : die zentrale Militärkraftfahr -stelle und das Materialamt des Heeres.
Luftwaffe
Dem Inspekteur untersteht die Luftwaffe mit dem Führungsstab der Luftwaffe. Im BMVg sind das Luftwaffenführungskommando, das Luftwaffenunterstützungkommando und das Luftwaffenamt vereinigt.
Die Kommandobereiche gliedern sich in das Luftwaffenführungskommando mit den nachgeordneten Luftwaffenkommandos Nord und Süd mit je 2 Luftwaffendivisionen, daß Luftwaffenführungskommando und das Lufttransportkommando. Das Lufttransportkommando führt die Lufttransportgeschwader der Luftwaffe und die Flugbereitschaft des BMVg.
Das Luftunterstützungskommando nimmt zentrale logistische Aufgaben der Luftwaffe und Aufgaben der Luftwaffenrüstung wahr. Ihm sind die Luftwaffenversorgungsregimenter und das Materialamt unterstellt.
Das Luftwaffenamt ist für die Ausbildung und für zentrale Aufgaben verantwortlich. Ihm sind zentrale Dienststellen und Einrichtungen der Ausbildung, Personalführung, der Wehrgeophysik, der Generalarzt der Luftwaffe und das Luftwaffenmusikkorps nachgeordnet. Auch für die Teilnahme an Friedensmissionen und für schnelle, weltweite humanitäre Hilfeleistung der UN stehen die Lufttransportkräfte der Luftwaffe zur Verfügung.
Marine
Die Marine ist im BMVg durch den Führungsstab der Marine vertreten. An seiner Spitze steht der Inspekteur der Mari ne. Ihm sind als höhere Kommandobehörden das Flottenkommando, das Marineamt und das Marineunterstützungskommando nachgeordnet.
Aus dem Marinehauptquartier führt der Befehlshaber der Flotte die See- und Seeluftstreitkräfte und schwimmende Unterstützungseineiten : Flottille der Marineflieger, Zerstörerflottille, Schnellbootflottille, Flottille der Minenstreitkäfte, U-Bootflottille und das Marineführungsdienstkommando.
An Bedeutung gewonnen haben Eigenschaften und Fähigkeiten von hochseefähigen Einheiten sowie Konfliktverhütung und Kriesenbewältigung.
Die Marine stellt ständig Einheiten zu den bereits im Frieden operierenden multinationalen “Ständigen Einsatzverbänden” der NATO im Atlantik und im Mittelmeer. Das Marineunterstützungskommando ist für Rüstung und Ausrüstung, Betrieb, Versorgung und Instandsetzung der Einheiten sowie aller weiteren Unterstützungsleistungen in der Marine zuständig.
Das Marineamt ist für die lehrgangsgebundene und militärfachliche Ausbildung des Marine -personals und für den Sanitätsdienst- und Gesundheitsdienst in der Marine zuständig. Dem Amtschef unterstehen die Schulen der Marine, das Segelschulschiff “Gorch Fock”, der landgebundene Marinesanitätsdienst, das Marinemusikkorps und die Stammdienststelle der Marine.
Sanitätsdienst
Die fachlichen Grundsätze für die medizinische Versorgung der Soldaten werden in der Verantwortung des Inspekteurs des Sanitätsdienstes im BMVg erarbeitet. In jeder Hinsicht unterstellt ist ihm der Organisationsbereich Zentrale Sanitätsdienststellen, ein Element der militärischen Grundorganisation ( MGO ). Die fachärztliche ambulante und stationäre medizinische Betreuung wird in den 10 Bundeswehrkrankenhäusern und den angegliederten Facharztzentren wahrgenommen. Diese Zentren bilden mit dem Sanitätsamt der Bundeswehr, der Akademie des Sanitäts- und Gesundheitswesens, den Instituten des Sanitätsdienstes sowie dem Sanitätszentrum Bonn den Organisationsbereich Zentrale Sanitätsdienststellen der Bundeswehr.
Wehrdienst
Für die Bundeswehr besteht allgemeine Wehrpflicht für Männer vom 18. Lebensjahr mit einer Wehrüberwachung bei Mannschaften bis zum 32.,bei Unteroffizieren bis zum 45. und bei Offizieren bis zum 60. Lebensjahr. Der Grundwehrdienst, zu dem Wehrpflichtige bis zum 25., in Ausnahmefällen bis zum 28. oder 32. Lebensjahr herangezogen werden können, dauert seit 1996 10 Monate . Über die 10 Monate hinaus kann bis zu 13 Monaten zusätzlich Wehrdienst freiwillig und bei höherem Wehrsold geleistet werden. Für Soldaten, die 10 Monate dienen, schließt sich eine besondere Verfügungsbereitschaft an, in der sie für weitere 2 Monate zum Dienst herangezogen werden können. Die Gesamtdauer der Wehrübungen beträgt höchstens : bei Mannschaften 9, bei Unteroffizieren 15 und bei Offizieren 18 Monate. Frauen können im Sanitäts- und Musikdienst eingesetzt werden.
Die Wehrpflicht kann auch durch Zivildienst erfüllt werden.
Die Bundeswehr in der Zeitenfolge bis in die `80er Jahre
Die `50er Jahre
15.07.1955 Der Bundeskanzler Konrad Adenauer erklärte seine Übereinstimmung mit der (Freitag) Forderung des Bundestages nach einer parlamentarischen Kontrolle über die Streitkräfte, da er hoffte Unterstützung für den Aufbau einer Freiwilligenarmee zu finden.
22.07.1955 Der Bundestag verabschiedet das Freiwilligen- Gesetz, das die Grundlage für (Freitag) die Aufstellung der ersten Streitkräfte in der Bundesrepublik bildet. 12.11.1955 Die ersten Offiziere der neugeschaffenen Bundeswehr werden in der Bonner (Samstag) Erlekeilkaserne von Verteidigungsminister Blank offiziell ernannt. 08.02.1956 Das Bundeskabinett verabschiedet das Wehrpflichtgesetz, das die Einführung (Mittwoch) einer allgemeinen Wehrpflicht von 18 Monaten vorsieht. 01.04.1957 Die ersten Wehrpflichtigen rücken in die Bundeswehrkasernen ein. (Montag)
03.04.1957 Der Bundeskanzler Adenauer erklärt, dass die Bundeswehr nicht auf taktische (Mittwoch) Atomwaffen verzichten könne.
12.04.1957 18 führende deutsche Naturwissenschaftler, ( u.a. Otto Hahn und Werner (Freitag) Heisenberg ) warnen in Göttingen mit dem sogenannten „Göttinger Appell“ die vor einer Ausrüstung der Bundeswehr mit Atomwaffen.
25.02.1958 Der Oberbefehlshaber der NATO –Streitkräfte spricht sich für die Ausrüstung (Dienstag) der Bundeswehr mit Atomwaffen aus.
25.03.1958 Nach einer viertägigen Debatte beschließt der Bundestag mit den Stimmen der (Dienstag) CDU/ CSU – Mehrheit, die Bundeswehr mit den modernsten Waffen ggf. Atomwaffen, auszurüsten, wenn die NATO es fordert.
14.04.1958 Der SPD –Vorsitzende Erich Ollenhauer kündigt an, dass die SPD eine (Montag) Volksbefragung über die Ausrüstung der Bundeswehr mit Atomwaffen beantragen werde.
16.05.1958 Die Bundesregierung erhebt beim Bundesverfassungsgericht
(Freitag) Normenkontrollklage gegen die vom Hamburger Senat angestrebte Volksbefragung über die atomare Bewaffnung der Bundeswehr.
Die `60er Jahre
23.08.1965 Im portugiesischen Distrikt Beja wird ein Luftwaffenstützpunkt als erste (Montag) ständige Auslandsbasis der Bundeswehr in Betrieb genommen.
25.08.1966 Der neue Generalinspekteur der Bundeswehr wird General Ulrich de Maizière. (Donnerstag) Sein Vorgänger Heinz Trettner war wegen Differenzen mit dem Verteidigungsministerium zurückgetreten.
20.01.1969 Bei einem Überfall auf ein Waffendepot der Bundeswehr in Lebach werden (Montag) drei Soldaten erschossen und zwei schwer verletzt. ( Der zweite stirbt später. )
Die `70er Jahre
10.09.1971 Die Regierung beschließt, die Wehrpflichtzeit von 18 auf 15 Monate zu (Freitag) verkürzen.
13.10.1975 Die Bundeswehr erlaubt Frauen, als Stabsärzte in der Armee zu arbeiten. (Montag)
09.04.1976 Der Bundestag beschließt, die Gewissensprüfung von Wehrdienstverweigerern (Freitag) abzuschaffen.
Die `80er Jahre
06.05.1980 Bei der Verteidigung von Bundeswehrrekruten im Bremer Weserstadion, (Dienstag) verursachen linksextreme Demonstranten die schwersten Ausschreitungen in der Bundesrepublik seit Ende der 60er Jahre.
04.02.1983 Mit der Neuregelung des Wehrersatzdienstes wird die Dienstzeit auf 20 (Freitag) Monate verlängert und die mündliche „Gewissensprüfung“ abgeschafft. 28.11.1984 Der Mitbegründer der Bundeswehr und ehemalige Befehlshaber der NATO – (Mittwoch) Landstreitkräfte Hans Speidel stirbt im Alter von 87 Jahren 19.09.1985 Die NATO –Mitgliedstaaten wählen Wolfgang Altenburg, den (Donnerstag) Generalinspekteur der Bundeswehr zum Vorsitzenden des Militärausschusses der
02.10.1985 Die Wehrdienstdauer soll auf 18 Monate verlängert werden. (Mittwoch)
15.06.1988 Die Luftwaffe verliert ihren 32. Phantom –Jagtbomber. Beide Piloten kamen (Mittwoch) ums Leben.
06.12.1989 Das Bundeskabinett beschließt eine Reduzierung der Truppen um 70000 auf (Mittwoch) 420000 Mann. Die Wehrdienstdauer von 15 Monaten soll beibehalten werden.
D Di i ie e e N N NA A AT T TO O O D
Inhalt
• Die NATO allgemein
Die NATO allgemein:
Englisch für :
North Atlantic Treaty Organisation ( Nordatlantik- Pakt, Atlantikpakt )
Am 4.4.1949 von Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Island, Italien, Kanada, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Portugal und den USA unterzeichnetes kollektives Verteidigungsbündnis.
1952 traten Griechenland und die Türkei bei. Auch die Bundesrepublik Deutschland trat der NATO bei, im Mai 1955 nach scheitern der EVG ( Europäische Verteidigungsgemeinschaft ). Spanien trat erst 1982 bei.
Die NATO entstand unter dem Eindruck einer zunehmenden politischen und militärischen Bedrohung der westlichen Staaten. Aber insbesondere der kriegsgeschwächten und politisch, wirtschaftlich und gesellschaftliche teilweise instabilen europäischen Mächten einschließlich der nur durch Besatzungstruppen geschützten Bundesrepublik Deutschland, deren westliche Bindung an die westlichen Staaten später zu einem wichtigen Nebenzweck der NATO wurde.
Der Nordatlantik -Pakt war der erste in einem System von Pakten der USA gegen die UdSSR und
den Kommunismus. Er beinhaltete aber als einziger eine automatische Beistandspflicht der USA wie aller anderen Mitglieder.
Als Bündnisfall gilt der Angriff auf ein Mitglied oder dessen Streitkräfte im nordatlantischen Raum. Davon ausgeschlossen waren überseeischer Gebiete. Das Bündnis wurde auf unbestimmte Dauer abgeschlossen.
Seit 1969 kann jedes Mitglied mit einjähriger Kündigungsfrist austreten.
Die NATO ist das erste moderne Bündnis, das sich bereits in Friedenszeiten mit einem gemeinsamen Oberbefehlshaber, mit gemeinsamen (integrierten ) regionalen Stäben, mit Versorgungseinrichtungen, mit Ausrüstungen und Vorschriften sowie mit der dauernden Unterstellung von Streitkräften die für den Bündnisfall heute notwendigen Voraussetzungen geschaffen hat und unterhält. Das Bündnis einer weltweit interessierten und dem politischen, militärischen und wirtschaftlichen Potenzial nach weit überlegenen Weltmacht mit europäischen Mächten geringeren Potentials, beschränkter Reichweite und teilweise abweichender Interessen führte mit der Entwicklung der Weltpolitik und der US-amerikanischen Strategie, Kostenverteilung, Mitbestimmung und Nutzung der NATO und schließlich der Rückzug Frankreichs aus der militärischen Organisation 1966, aber auch zu Reformvorhaben der NATO, zur größeren Eigenständigkeit der europäischen Mitglieder sowie zur verstärkten Kooperation der Euro- Gruppe ( europäische NATO-Staaten ) bezüglich der Planung, Logistik, Ausbildung und der Standardisierung der Rüstungssysteme.
Schwierigkeiten verursachte der Zypernkonflikt, der Griechenland 1974 veranlaßte, aus der militärischen Organisation auszuscheiden. Das wurde allerdings 1981 wieder rückgängig gemacht.
Ein wichtiger Schritt in der NATO-Politik wurde 1972 vollzogen. Der Atlantikrat beschloß, mit den Staaten des Warschauer Pakts sowie mit jenen Staaten Europas, die keinem der beiden Verteidigungsbündnisse angehören, Gespräche zur Vorbereitung einer Europäischen Sicherheitskonferenz zu führen ( OSZE ). Außerdem lud die NATO zu vorbereitenden Gesprächen über einen gegenseitigen und ausgewogenen Truppenabzug in Mitteleuropa ( MBFR ) ein. Durch die Rüstungsanstrengungen der UdSSR auf dem Gebiet der nuklearen Mittelstreckenwaffen sahen die NATO -Staaten ihre Strategie der Vorneverteidigung und der flexiblen Reaktion ( flexible response ) gefährdet. So fasste man 1979 den sogenannten NATO -Doppelbeschluß. Aufgrund der verbesserten politischen Rahmenbedingungen seit Mitte der `80er Jahre verringerte sich das Konfrontationspotential zwischen NATO und Warschauer -Pakt. Beleg dafür waren unter anderem die Verhandlungen über konventionelle Streitkräfte in Europa. Die epochalen politischen Veränderungen in Osteuropa seit 1989 sowie das Ende des Warschauer Pakts führten 1991 zur Verabschiedung einer neuen NATO-Strategie. Damit wurde vom Konzept der Vorneverteidigung abgerückt, wodurch der Gesamtumfang der Streitkräfte verringert werden kann. Eine schnelle Eingreiftruppe ( Rapid reaction Corps ) soll flexibles militärisches Reagieren sichern.
Die Schaffung multinationaler Verbände fand ebenfalls Eingang in die neue Strategie. Nukleare Streitkräfte wurden als wichtiges Mitte. der Friedenssicherung beibehalten. Außerdem wurde ein NATO-Kooperation geschaffen, mit dem eine dauerhafte Friedensordnung in Europa gesichert werden soll. Oberstes Organ der NATO ist der NATO-Rat. Ihm gehören die Vertreter der Mitgliedstaaten an. Dies sind während der Ratstagungen die zuständigen Minister, in der Zwischenzeit die permanenten Vertreter ( NATO-Botschafter ). Der NATO -Rat muß seine Beschlüsse einstimmig fassen. Oberstes militärisches Organ ist der Militärausschuß aus Vertretern der nationalen militärischen Führungsorgane ( außer Frankreich ). Sein Exekutivorgan ist der Internationale Militärische Stab ( Abkürzung IMS ). Die Führung der laufenden Geschäffte und der umfangreichen Organisation obliegt dem Generalsekretär ( seit 1995 J. Solana Madariage ) und dem Sekretariat.
Die NATO in der Zeitenfolge bis in die frühen ´80er Jahre:
Die ‘40er Jahre
10.12.1948 Die USA, Kanada und fünf westeuropäische Länder beginnen in (Freitag) Washington Gesprächen über eine nordatlantische Verteidigungsgemeinschaft. 21.02.1949 Norwegens Außenminister Halvard Lang gibt bekannt, daß Norwegen sich (Montag) dem geplanten Nordatlantischen Bündnis anschließen will. 18.03.1949 Die USA, Kanada und die Länder des Brüsseler Pakts veröffentlichen den (Freitag) Text des zunächst auf 20 Jahre geschlossenen Vertrages zur Gründung der Nordatlantischen Verteidigungsgemeinschaft. 04.04.1949 In Washington beschließen 12 Länder ( siehe Oben ) das Nordatlantische (Montag) Bündnis. Die UdSSR protestiert gegen die Einbeziehung von Dänemark und Norwegen. 12.04.1949 US-Präsident Truman legt den Nordatlantischen Vertrag dem Senat zur (Dienstag) Ratifizierung ( Anerkennung )vor. 07.06.1949 Großbritannien ratifiziert den Nordatlantikpakt. (Dienstag) 27.07.1949 In Portugal stimmt die Nationalversammlung der Ratifizierung des (Mittwoch) Nordatlantikpaktes zu. Die portugiesische Regierung wünscht aus militärstrategischen Gründen auch eine Zulassung Spaniens zur NATO. 24.08.1949 Der Nordatlantikvertrag vom 04.04. tritt in Kraft, nachdem alle (Mittwoch) Ratifizierungsurkunden in Washington hinterlegt worden sind.
Die ‘50er Jahre
06.01.1950 Der Nordatlantische Rat in Washington verabschiedet einen geheimen (Freitag) Verteidigungsplan für Westeuropa und stellt eine Milliarde Dollar für Militärhilfe zur Verfügung. 22.03.1950 US-amerikanische, britische, kanadische und niederländische (Mittwoch) Flottenverbände beenden mehrtägige Manöver in der Karibik. Es handelt sich
dabei um das erste Flottenmanöver, das die NATO -Staaten in der westlichen Hemisphäre durchführen. 28.03.1950 Der NATO-Generalstabschef aller Mitgliedsstaaten (mit Ausnahme Islands) (Dienstag) erzielen in Den Haag die Übereinstimmung über einen gemeinsamen Verteidigungsplan. 26.09.1950 Die Außenminister der nordatlantischen Verteidigungsgemeinschaft (Dienstag) beschließen so schnell wie möglich eine europäische Verteidigungsgruppe aufzustellen. Die Frage nach deutscher Beteiligung wird ausgeklammert. 22.10.1951 Griechenland und die Türkei werden Mitgliedstaaten der NATO (Montag) 25.02.1952 In Lissabon geht eine Sitzung des nordatlantischen Rates zu Ende. Die (Montag) Aufstellung einer europäischen Armee mit 50 Divisionen und 4000 Flugzeugen wird beschlossen. Der Plan sieht einen Verteidigungsbeitrag der Bundesrepublik Deutschland vor. 23.10.1954 In Paris gehen die Viermächtekonferenz der drei Westmächte und der (Samstag) Bundesrepublik, die Neunmächtekonferenz der Londoner Akte, eine Konferenz zwischen Deutschland und der Bundesrepublik sowie eine Konferenz der NATO -Mitglieder und der Bundesrepublik zu Ende. Diese Konferenzen führten unter anderem zur Beendigung des Besatzungsregimes in der Bundesrepublik, außerdem zur Gründung der Westeuropäischen
Union und zur Unterzeichnung des Saarstatuts. 01.11.1954 Im Palais de Chaillot in Paris wird von den 14 NATO-Mitgliedstaaten die (Montag) Aufnahme der Bundesrepublik in die NATO mit einem Vertrag besiegelt. 09.05.1955 Die Bundesrepublik Deutschland wird formell Mitglied der NATO. (Montag) 26.06.1955 Bei einem NATO -Luftwaffenmanöver über Bitburg ( BRD ) kommen durch (Sonntag) einem Zusammenstoß eines britischen und eines US -amerikanischen Bombenflugzeuges 6 Menschen ums Leben. 12.09.1955 Die USA und Italien kommen überein, einen neuen NATO-Stützpunkt in (Montag) Norditalien einzurichten. Er soll von den aus Österreich abgezogenen US-Amerikanischen Truppen benutzt werden. 19.12.1957 In Paris endete die NATO -Gipfelkonferenz, an der alle NATO-Länder (Donnerstag) (außer Portugal ) teilnahmen. Die Konferenz erreicht Übereinstimmung über
die Stationierung US -amerikanischer Raketen in Westeuropa. 04.04.1959 In Washington endet eine Tagung der Außenminister der Mitgliedstaaten. In (Samstag) einem Schlußkommuniqué wird die Freiheit Westberlins garantiert.
Die ‘60er Jahre
21.11.1960 Bei der Eröffnung der jährlichen Ratstagung der zuständigen Minister in (Montag) Paris unterbreitet der Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte in Europa, General Lauris Norstad, den Vorschlag, die NATO zu einer Atomstreitmacht zu machen. 07.12.1961 Das dänische Parlament stimmt der Bildung eines gemeinsamen ((Donnerstag) deutsch- dänischen Kommandos der NATO für die westliche Ostsee zu. 14.05.1964 In Den Haag endet eine Frühjahrskonferenz der NATO-Außenminister. Zum (Donnerstag) Nachfolger des Niederländers Dir Upko Sticker als Generalsekretär wird der
Italiener Manlio Brosio gewählt. 12.06.1964 Ein Gericht in Stockholm ( Schweden ) verurteilt den ehemaligen (Freitag) Luftwaffenoberst wegen Spionage für die UdSSR zu lebenslanger Haft. Der Spionagefall hat Änderungen im Verteidigungskonzept der NATO zur Folge. 21.02.1966 Der französische General Charles de Gaulle gibt auf einer Pressekonferenz (Montag) bekannt, daß Frankreich sich aus der militärischen Organisation der NATO zurückziehen werde. 12.03.1966 In einem Memorandum an die Botschafter der 14 NATO-Staaten kündigt (Samstag) Präsident de Gaulle an, daß Frankreich sich aus der militärischen Organisation der NATO zurückzieht. 01.07.1966 Das angekündigte Ausscheiden Frankreichs aus dem gemeinsamen (Freitag) militärischen NATO -Kommando ist vollzogen. Die 2400 französischen Militärangehörigen der NATO haben ihre Posten geräumt. Ferner sind die 70000 französischen Soldaten in der Bundesrepublik dem NATO-Oberbefehl
entzogen. Als Nachfolger des französischen Generals Jean Crépin wird der deutsche General Johann Graf von Kielmannsegg neuer Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte in Mitteleuropa. 31.03.1967 In Casteau -Maisières ( Belgien ) wird das neue Hauptquartier der alliierten (Freitag) Streitkräfte in Europa, das vorher in Rocquencourt bei Paris war, seiner Bestimmung übergeben. 16.11.1968 In Brüssel endet nach zwei Tagen das jährliche Treffen des (Samstag) NATO -Ministerrats. Der Einmarsch in die CSSR und die Haltung gegenüber
der UdSSR waren die wichtigsten Gesprächsthemen.
Die ‘70er Jahre
02.02.1971 Von Cape Kennedy aus wird Nato 2, der zweite Nachrichtensatellit der (Dienstag) NATO, in eine Erdumlaufbahn gebracht. 14.08.1971 Das NATO -Hauptquartier Südeuropa wird nach Differenzen mit dem (Samstag) maltesischen Premierminister Mintoff von Malta nach Neapel verlegt. 12.12.1979 In Brüssel beschließt der NATO -Ministerrat die Nachrüstung durch (Mittwoch) Stationierung von 572 neuen Mittelstreckenraketen und Marschflugkörpern in Europa. Dieser Beschluß ist mit einem Verhandlungsangebot an den Warschauer Pakt zur
Rüstungsbegrenzung gekoppelt und soll wirksam werden, falls diese Verhandlungen bis Ende 1983 ergebnislos bleiben ( sogenannter Doppelbeschluß ).
Die ‘80er Jahre
01.01.1980 Der NATO-Rat verurteilt in Brüssel die sowjetische Invasion in Afghanistan (Dienstag) als Bedrohung des Friedens und Verletzung des Völkerrechts. 18.10.1980 Die griechische Regierung stimmt der Wiederaufnahme aller (Samstag)
Verpflichtungen als Vollmitglied der NATO, die seit 1974 wegen der türkischen Invasion in Zypern ruhten, zu. 26.05.1981 Der Bundestag ( der BRD ) bekräftigt in einer namentlichen Abstimmung, (Dienstag) von deren Ausgang Bundeskanzler Schmidt sein Verbleiben im Amt abhängig gemacht hatte, bei nur wenigen Gegenstimmen aus der SPD den NATO -Doppelbeschluß zur Mittelstreckenraketenrüstung. 07.12.1981 Die Außenminister der NATO unterzeichnen ein Protokoll über den Beitritt (Montag) Spaniens zum Bündnis. 30.05.1982 Als 16. Mitglied wird Spanien offiziell in die Verteidigungsgesellschaft der (Sonntag) NATO aufgenommen. 09.06.1982 Anläßlich einer NATO -Gipfelkonferenz ( 10.06.) trifft der amerikanische Präsident Reagan in Bonn ein. Am 10.06. demonstrieren in Bonn über 200000 Menschen gegen die Rüstungspolitik. Bei einem Besuch Reagans in Berlin am 11.06. kommt es zu schweren Ausschreitungen.
D Di i ie e e U U UN N NO O O D
Inhalt
• Die UNO allgemein
Die UNO
Die UNO allgemein :
Englisch für :
United Nations Organisation ( Vereinte Nationen Organisation, auch UN)
Die am 26.06.1945 auf der UN -Konferenz von San Francisco von 50 Staaten aufgrund der Konferenzbeschlüsse von Moskau, Jalta und Dumbarton Oaks mit eigener, am 14.10.1945 ( Tag der UNO ) in Kraft getretener Charta ( Abkommen internationaler Gültigkeit ) gegründete Vertragsorganisation souveräner und gleichberechtigter Staaten. Ziele sind :
Sanktionen und durch
Zur Schaffung der positiven Friedensbedingungen fördern die UN die Menschenrechte, schließen Diskriminierungen aus, betreiben die Entkolonialisierung und fördern die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung und Zusammenarbeit.
Die Mitgliedschaft steht allen “friedliebenden” Staaten auf Antrag offen. Unter anderem gehören die neutrale Schweiz und der Vatikan der UNO nicht an. Die Bundesrepublik Deutschland und die ehemalige DDR wurden 1973 Mitglieder. Im Mai 1996 hatte die UNO 185 Mitglieder.
Das oberste Organ der UNO ist die Vollversammlung ( VV ), auch Generalversammlung, in der jedes Mitglied eine Stimme hat. Sie kann nur Empfehlungen geben, im Fall von Friedensbedrohungen und -brüchen sogar nur bei Versagen des Sicherheitsrats. Die VV tagt jährlich von September bis etwa Januar. Sie wählte ( ernennt ) den Generalsekretär, die 10 nichtständigen Mitglieder des Sicherheitsrats, ihr eigenes Präsidium und die Mitglieder bestimmter Ausschüsse der VV. Sie beschließt das Budget und die Beiträge der Mitglieder.
Die Hauptarbeit wird von 7 Fachabteilungen für Politisch und Sicherheitsfragen, Wirtschaft und Finanzen, soziale, humanitäre und kulturelle Fragen, Treuhandschaftsangelegenheiten, Rechtsfragen und einem Politischen Sonderausschuß sowie einem Lenkungsausschuß geleistet. Mit Ausnahme des letzteren gehören ihnen alle Mitglieder an. Das politisch wichtigste Organ ist der Sicherheitsrat ( SR ), auch Weltsicherheitsrat mit primärer Zuständigkeit für die Wahrung des Friedens.
Neben den ständigen Mitgliedern USA, Rußland, China, Großbritannien und Frankreich gehören dem SR weitere 10 von der VV auf 2 Jahre gewählte nichtständige Mitglieder an ( 1 osteuropäischer Staat, 5 afrikanische und asiatische, 2 lateinamerikanische und 2 westeuropäische bzw. andere Staaten ).
Sachfragen bedürfen einer Mehrheit von 9 Stimmen einschließlich der ständigen Mitglieder, die über ihr Veto -Recht Sachentscheidungen, die nicht in ihrem Interesse liegen, blockieren können. Die Beschlüsse der SR binden alle Mitglieder, doch setzen materielle und militärische Hilfeleistungen der UN -Mitglieder Sonderabkommen voraus. Das Sekretariat ( Sitz : New York, europäische Dienststelle in Genf ) unter dem Generalsekretär führt die Geschäfte der UN und ihrer Organe. Der Generalsekretär ist Berechtigt, den Sicherheitsrat auf wichtige Probleme insbesondere Friedensbedrohungen, aufmerksam zu machen. Bisherige Generalsekretäre : T. Lie ( 1946- 1952 ), D. Hammerskjöld ( 1953- 1961 ), S. U Thant ( 1961- 1971 ), K. Waldheim ( 1972- 1981 ), J. Pérez de Cuéllar
( 1982- 1991 ), B. Boutros Ghali ( 1992- 1998 ), seit 1998 ist Kofi Annan UN-Generalsekretär.
Ein weiteres wichtiges Organ ist der Wirtschafts- und Sozialrat zur Förderung vor allem der wirtschaftlichen- und sozialen Entwicklung und Zusammenarbeit und zur Koordination der verschiedenen Internationalen Organisationen auf diesen Gebieten. Ihm gehören 54 auf drei Jahre gewählte Mitgliedstaaten an, und ihm unterstehen unter anderem die Menschenrechtskommission, die Rauschgiftkommission und fünf regionale Wirtschaftskommissionen.
Zu nennen sind ferner die 1964 gegründete Welthandelskonferenz der VV ( UNCTAD ) und der Internationale Gerichtshof. Außerdem besitzen die UN mehrere Sonderorganisationen von zum Teil beachtlichem Einfluß (UNESCO ).
Die UNO in der Zeitenfolge bis in die ´80er Jahre:
Die `40er Jahre
21.08.1944 In Dumbarton Oaks ( USA ) kommen Vertreter der USA, GB, der Sowjetunion und
Chinas zusammen, um Pläne zur Errichtung der UN zu erörtern.
29.08.1944 Auf der Konferenz von Dumbarton Oaks wird Übereinstimmung über die (Dienstag) Bildung der UNO, des Sicherheitsrats und eines Internationalen Gerichtshof erzielt.
07.10.1944 Die Konferenz von Dumbarton Oaks wird in Washington mit der (Samstag) Unterzeichnung eines Dokumentes beendet, in dem die großen Vier die Gründung der UNO befürworten.
22.04.1945 In San Francisco treffen Delegierte aus 47 Ländern zur Gründungskonferenz (Sonntag) der UNO ein.
26.06.1945 Auf der Schlußsitzung von San Francisco wird die UNO von 50 Staaten auf (Dienstag) Grund der Konferenzbeschlüsse von Moskau, Jalta und Dumbarton Oaks mit einer
Charta ( Abkommen internationaler Gültigkeit ) gegründet.
06.07.1945 Als erster Staat ratifiziert Nicaragua die UN -Charta. Frankreich und (Freitag) Großbritannien ratifizierten die UN -Charta einen Monat später.
24.10.1945 Die UN -Charta tritt in Kraft nachdem die UdSSR sie als 29.Nation (Mittwoch) ratifiziert hat.
16.11.1945 Am Schluß einer Konferenz in London beschließen die Delegationen von 44 (Freitag) Staaten die Gründung der UNESCO. Ihr Ziel ist die Förderung von Wissenschaft, Erziehung und Kultur.
10.01.1946 In der Londener Westminster Hall wird die erste Sitzung der
(Donnerstag) VV der UN, an der 51 Staaten teilnehmen, unter Vorsitz des belgischen Außenminster Paul Henri Spaak eröffnet.
12.01.1946 Die VV wählt die nichtständigen Mitglieder des Sicherheitsrates : Brasilien, (Samstag) Polen und Australien für die Zeit von zwei Jahren, Niederlande, Ägypten und Mexiko für ein Jahr.
29.01.1946 Der norwegische Außenminister Trygve Lie wird erster UN(Dienstag) Generalsekretär.
13.02.1946 Die VV lehnt eine sowjetische Forderung nach Zwangsrepartriierung von (Dienstag) Flüchtlingen ab.
27.03.1946 Der sowjetische UN -Delegierte Gromyko verläßt die Sitzung des (Mittwoch) Weltsicherheitsrates, nachdem sein Vorschlag die Diskussion der Iran-Frage bis
zum 10.04 auszusetzen, abgelehnt wurde.
18.04.1946 In der Schweiz löst sich der Völkerbund formell auf und überträgt seine (Donnerstag) Aufgabe der UNO.
29.08.1946 Der Sicherheitsrat stimmt der Mitgliedschaft Afghanistans, Islands und (Donnerstag) Schwedens zu. Ein sowjetisches Veto verhindert die Mitgliedschaft Islands, Portugals und Transjordaniens.
09.11.1946 Die VV nimmt Afghanistan, Schweden und Island als neue Mitglieder auf. (Samstag) Dadurch steigt die Zahl der UN -Mitglieder auf 54.
30.11.1946 Die VV verabschiedet ein von allen Mitgliedstaaten gebilligtes Emblem. (Samstag)
16.12.1946 Die VV nimmt Thailand als 55. Mitglied auf. (Montag)
28.05.1947 Die Sondersitzung der VV über die Palästinafrage wird (Montag) eröffnet.
25.06.1947 Die UN- Untersuchungskommission für den Balkan gibt bekannt, daß (Mittwoch) Jugoslawien, Albanien und Bulgarien die kommunistischen Guerillas in Griechenland unterstützen.
03.07.1947 Die Organisation hört formell auf zu bestehen. Sie hatte ihre Aktivitäten mit (Donnerstag) dem 19.04.1946 beendet. Der Völkerbund geht in der neu geschaffenen UNO auf.
08.08.1947 Die Regierung lehnt eine Resolution der UN- VV, die eine (Freitag) Treuhandregelung für Südwestafrika vorsieht, ab, versichert aber das Gebiet nicht annektieren zu wollen.
14.08.1947 Der Indonesische Ministerpräsident Sutan Schahrir spricht vor dem (Donnerstag) Sicherheitsrat. Er fordert den Abzug aller niederländischen Truppen aus Indonesien.
03.11.1947 Die VV verabschiedet eine Entschließung, nach der Südwestafrika (Montag) Treuhandgebiet der UN werden soll.
13.11.1947 Die Ukraine wird nichtständiges Mitglied des Weltsicherheitsrats.
16.05.1948 Die Regierung Israels beantragt die Mitgliedschaft bei den UN. (Sonntag) ( Das resultiert aus der Wahl von Chaim Weizmann zum Präsidenten ).
20.05.1948 Die Vertreter der fünf Großmächte bestimmen einstimmig Graf Folke (Donnerstag) Bernadotte, den Vorsitzenden des schwedischen Roten Kreuzes, zum UN- Vermittler im Palästinakonflikt zu machen.
24.05.1948 Die Balkankommission der UN bestätigt die Feststellung der griechischen (Montag) Regierung, daß die Kommunisten zahlreiche griechische Kinder in kommunistische Staaten deportiert haben.
29.05.1948 Der Weltsicherheitsrat nimmt eine Resolution an, in der erneut zu einem (Samstag) Waffenstillstand in Israel aufgerufen wird. Die UNO droht mit Militäraktionen, falls Juden und Araber den Aufruf ignorieren.
18.09.1948 Der US- amerikanische Politiker Ralph Bunche wird Nachfolger des (Samstag) ermordeten Grafen Folke Bernadotte als Vermittler der UN im Nahe Osten.
10.12.1948 Die VV nimmt die Erklärung der Menschenrechte an. (Freitag)
11.12.1948 Der Sicherheitsrat stellt eine Vermittlungskommission für Palästina (Samstag) zusammen. Die aus Franzosen, Türken und US- Amerikanern bestehende Kommission soll den Frieden und die Freiheit der Religionsausübung garantieren sowie die Repatriierung ( Auslieferug )der Palästinensischen Flüchtlinge regeln.
04.03.1949 Der Sicherheitsrat beschließt gegen das Veto Ägyptens die Aufnahme (Freitag) Israels in die UNO.
13.4.1949 Den Großmächten wird vorgeworfen das Vetorecht zu mißbrauchen. Der (Mittwoch) sowjetische Außenmenister Gromyko nennt die NATO eine Verschwörung gegen sein
Land, somit ist das Veto ein Mittel der Selbstbehauptung.
11.05.1949 Die UN- VV stimmt der Aufnahme Israels als 59. Mitglied der UNO zu. (Mittwoch)
24.10.1949 In New York wird der Grundstein für das Gebäude des ständigen Sitzes der (Montag) UN gelegt.
02.12.1949 Die UN gibt ihre Zustimmung für ein Hilfsprogramm für die (Freitag) Palästinaflüchtlinge in Höhe von 54,9 Mio. US- Dollar.
Die ‘50er Jahre
01.08.1950 Der Antrag auf Ausschluß Taiwans aus der UNO wird abgelehnt. (Dienstag)
28.09.1950 Die VV nimmt einstimmig Indonesien als 60. Mitgliedsstaat auf. (Donnerstag)
10.01.1951 Das neue UNO -Gebäude in Manhatten ( New York ) wird eröffnet. (Mittwoch)
06.11.1951 In Paris eröffnet der französische Staatspräsident Auriol die 6. UNO- VV. (Dienstag) Die Delegierten wählen den Mexikaner L.P.Nervo zum Vorsitzenden.
11.12.1951 Die 4 Großmächte fordern die Bildung einer Kontrollkommission für (Dienstag) konventionelle und nukleare Waffen.
01.02.1952 Die VV lehnt einen sowjetischen Antrag über die Aufnahme 13 neuer (Freitag) Mitgliedsstaaten ( u.a. Albanien, Rumänien, Ungarn, Mongolei ) ab.
07.02.1952 Durch ein sowjetisches Veto wird der italienische UN- Beitritt zum fünften (Donnerstag) mal verhindert.
03.07.1952 Die UdSSR legt ein Veto gegen den Antrag der USA, auf Neuuntersuchung (Donnerstag) der Kriegsführung in Korea, ein.
13.07.1952 Albanien beantragt die UN- Mitgliedschaft. (Sonntag)
16.09.1952 Das Beitrittsgesuch Libyens trifft auf ein sowjetisches Veto. (Dienstag)
14.10.1952 Eröffnung der 7. VV im UN- Gebäude in Manhatten. (Dienstag)
22.01.1954 Als neue Mitglieder werden Brasilien, Neuseeland und die Türkei (Freitag) aufgenommen.
10.09.1954 Die USA fordern vom UN- Sicherheitsrat Aktionen gegen sowjetische (Freitag) Angriffe auf US- amerikanische Flugzeuge im internationalen Luftraum.
21.09.1954 Eröffnung der 9. VV in Manhatten. Die USA diskutierte über Chinas UNO (Dienstag) Beitritt. Vorsitzender der VV wird der Niederländer Eelco van Kleffens.
08.08.1955 In Genf beginnt die erste internationale Konferenz über die friedliche (Montag) Nutzung der Atomenergie unter Federführung der UNO.
14.12.1955 16 weitere Staaten werden als neue Mitglieder aufgenommen ( u.a. Italien, (Mittwoch) Portugal, Spanien ).
23.09.1956 GB und Frankreich legen dem Sicherheitsrat eine Klage gegen Ägypten ein. (Sonntag)
07.11.1956 Die Vollversammlung fordert Israel, GB und Frankreich zum sofortigen (Mittwoch) Rückzug ihrer Truppen aus Ägypten auf.
11.11.1956 Die Regierung stimmt der Entsendung einer internationalen UN(Sonntag) Friedenstruppe nach Ägypten zu.
15.11.1956 Die ersten Einheiten einer UN- Friedensstreitmacht landen auf ägyptischem (Donnerstag) Boden.
19.11.1956 Die VV fordert von der UdSSR die Einstellung der Deportationen von (Montag) Ungarn nach Sibirien.
18.12.1956 Die VV beschließt die Aufnahme Japans in die UNO. (Dienstag)
08.03.1957 Der neue Staat Ghana wird 81. Mitglied der UNO. (Freitag)
22.07.1958 Im Sicherheitsrat scheitert eine japanische Resolution, am sowjetischen (Dienstag) Veto.
08.08.1958 Die VV tritt zu einer Nahost- Sondersitzung zusammen. (Freitag)
08.10.1958 Argentinien, Italien und Tunesien werden nichtständige Mitglieder des (Mittwoch)
Sicherheitsrates.
12.12.1958 Guinea wird 82. Mitglied der UNO. (Samstag)
08.09.1959 Der Sicherheitsrat beschließt, eine Untersuchungskommission nach Laos zu (Dienstag) senden.
12.10.1959 Die VV wählt Ceylon und Ecuador als nichtständige Mitglieder in den (Montag) Sicherheitsrat.
Die ’60er Jahre
27.05.1960 Der U2- Zwischenfall war der Anlaß für eine 5 tägige Debatte im (Freitag) Sicherheitsrat.
07.07.1960 Kongo- Léopoldville wird als neues Mitglied aufgenommen. (Donnerstag)
14.07.1960 Der UN- Sicherheitsrat fordert Belgien zum Rückzug aus dem Kongo auf. (Donnerstag) Der Kongo bricht die diplomatischen Beziehungen zu Belgien ab.
20.09.1960 Eröffnung der 15. VV in Manhatten. Es wird über die Aufnahme 13 neuer (Dienstag) afrikanischer Staaten und Zyperns diskutiert.
28.09.1960 Mali und Senegal werden 97. und 98. Mitglied. (Mittwoch)
12.10.1960 Chruschtschow bietet die Unabhängigkeit der Kolonien an. ( Als er sehr (Mittwoch) stark empört war, schlug er mit seinem Schuh auf den Tisch ).
27.09.1961 Sierra Leone wird 100. Mitglied der UNO. (Mittwoch)
13.10.1961 Syrien wird, nach seiner Kündigung aus der UNO, wieder Mitglied dort. (Freitag)
27.10.1961 103. und 102. Mitglied werden Mongolei und Mauretanien. (Freitag)
14.12.1961 Tanganjika wird als 104. Mitglied aufgenommen. (Donnerstag)
18.09.1962 Eröffnung der 17. VV. Die UNO zählt nun 110 Mitglieder. (Dienstag)
07.01.1963 Die USA und die UdSSR erziehlen eine Übereinstimmung bezüglich der (Montag) Raketen von Kuba.
14.05.1963 Kurwait wird 111. Mitglied der UNO. (Dienstag)
16.12.1963 Sansibar und Kenia werden 112. und 113. Mitglieder. (Montag)
04.03.1964 Eine Friedensstreitmacht wird wegen Unruhren nach Zypern ausgesendet. (Mittwoch)
31.12.1964 Indonesien kündigt das Aussteigen aus der UNO an. (Donnerstag)
21.09.1965 Eröffnung der 20. VV. Es treten 3 neue Mitglieder bei ( Gambia, Malediven (Dienstag) und Singapur ).
04.10.1965 Papst Johannes Paul VI. richtet seinen Friedensappell an die Welt. (Montag)
04.04.1966 Indonesien gibt bekannt wieder der UNO beizutreten. (Montag)
27.10.1966 Die VV beschließt Südwestafrika der UNO zu unterstellen. ( Diese (Donnerstag) erkennen das aber nicht an ).
21.05.1967 Die UNO wird von einem ägyptischen Stützpunkt verdrängt, weil er von (Sonntag) Ägyptern besetzt wurde.
24.04.1968 Mauritius wird 124. Mitglied der UNO. (Mittwoch)
Die ‘70er Jahre
13.10.1970 127. Mitglied werden die Fidschiinseln.
(Dienstag)
03.11.1970 Der Rückzug Israels aus den besetzten Gebieten wird von der VV (Dienstag) beschlossen.
18.10.1971 Die VV berät über den Beitritt Chinas. (Montag)
25.10.1971 Die Aufnahme Chinas und der Ausschluß Taiwans wird abgelehnt. (Montag)
18.09.1973 Die DDR und die BRD werden als 133. bzw. 134. Mitglied aufgenommen. (Dienstag)
26.10.1973 Eintreffen der ersten UN- Friedenstruppe im Nahen Osten. (Freitag)
22.11.1974 Die VV bietet den Palästinern vollständige Selbstständigkeit an. (Freitag)
23.07.1975 Das Mandat der UN- Friedenstruppen von dem Sinai wird verlängert. (Mittwoch)
12.01.1976 Die PLO ( palästinensische Befreiungsorganisation ) nimmt zum ersten mal (Montag) an einer UN- Sicherheitsrats Tagung teil.
21.10.1976 Die BRD wird für 1977/ 78 in den Sicherheitsrat gewählt. (Donnerstag)
28.08.1977 Die UNO verurteilt israelische Siedlungen in besetzten arabischen Gebieten. (Sonntag)
19.05.1978 Den Küstenländern wird ein 200 Meilen umfassende Wirtschaftszone (Freitag) zugebilligt.
01.09.1979 In Wien endet die UN- Konferenz über Wissenschaft und Technik.
05.11.1979 Auf einer UNO- Konferenz in New York wird die Bereitstellung von 210 (Montag) Mio.
Dollar, für hungernde Menschen in Kambodscha, beschlossen.
Die ’80er Jahre
14.01.1980 Die VV fordert den Abzug aller Truppen aus Afghanistan. (Montag)
07.06.1981 Gegen Verbot der UNO beschießen israelische Truppen den Kernreaktor (Sonntag) ( Usirak ) in Bagdad.
21.09.1981 Britisch- Honduras wird nichtständiges Mitglied des Commonwealth, und (Montag) vier Tage später 156. Mitglied der UNO.
31.10.1981 Antiqua und Barbuda ( karibische Staaten ) werden unabhängig, und am (Samstag)
11.November 157.Mitglied der UNO.
16.10.1986 Die BRD wird für 2 Jahre in den Sicherheitsrat gewählt. (Donnerstag)
14.10.1988 Die USA nimmt die Zahlungen an die UNO wieder auf. (Freitag)
D Di i ie e e U U UN N NE E ES S SC C CO O O D
Inhalt
• Die UNESCO allgemein
Die UNESCO
Die UNESCO allgemein:
Englisch für :
United Nations Educational, Scientific and Cultural Organisation (Organisation zur Förderung von Wissenschaft, Erziehung und Kultur )
Die UNESCO ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen zur Förderung von Wissenschaft, Erziehung, Kultur und internationaler Zusammenarbeit auf diesen Gebieten. Sie begann ihre Tätigkeit am 04.11.1946. Ihre Hauptorgane sind die Generalkonferenz ( der Delegierten der Mitgliedsstaaten ), Exekutivrat ( 30 Mitglieder ) und das Sekretariat in Paris. Verbindungsorgane zu den Mitgliedstaaten sind die Landeskommissionen. Die Bundesrepublik Deutschland war seit 1954 Mitglied des Exekutivrats.
Die Zeitenfolge der UNESCO bis in die ‘80er Jahre
Die ‘40er Jahre
16.11.1945 Am Schluß einer Konferenz beschließen die Delegationen von 44 Staaten (Freitag) die Gründung der UNESCO. Ziel der Organisation die Förderung von Wissenschaft, Erziehung und Kultur.
Die ‘50er Jahre
24.04.1950 Die UNESCO wird vom Vatikan beschuldigt, weil sie die (Montag)
Geburtenkontrolle für Entwicklungsländer fördern. 21.06.1951 Die Hauptkonferenz der UNESCO beschließt die Aufnahme der BRD. (Donnerstag) 19.11.1952 Spanien wird Mitglied der UNESCO. (Mittwoch) 20.04.1954 Die Sowjetunion wird UNESCO- Mitglied. (Dienstag) 04.04.1955 Südafrika tritt wegen Streitigkeiten aus der UNO und der UNESCO aus. (Mantag) 07.12.1959 Die UNESCO beschließt die Rettung der Denkmäler und Kunstwerke (Montag) Ägyptens die beim Bau des Assuanstaudammes überflutet werden würden.
Die ‘60er Jahre
21.09.1968 Der Tempel von Abu Simbel konnte dank der Unesco gerettet werden. (Samstag)
Die ‘80er Jahre
31.12.1984 Die USA verläßt die UNESCO weil “sie Geld verschwenden sollen und (Montag) einseitig politisch gerichtet sein sollen”. 14.12.1987 Die UNESCO deklariert die Altstadt von Lübeck als “Weltkulturgut”. (Montag)
F Fa a az z zi i it t t & & & B B Be e eg g gr r rü ü ün n nd d du u un n ng g g F
Ich gehe natürlich davon aus das alle diese Organisationen noch wesentlich mehr geholfen und unterstützt haben als ich es hier hätte vermerken können. Dennoch hoffe ich das ich einen passablen Überblick über das Tun dieser Organisationen bieten konnte. Ich weis nicht ob dieser zeitliche Ablauf, wie ich ihn schilderte, dem Thema entsprach, aber mir half er die Funktionen dieser Organisationen zu verstehen.
Ich habe bewusst nicht über die 90er Jahre erzählt, weil man sich an die nahe Vergangenheit meist noch erinnert. Außerdem wollte ich die Vergangenheit ins Licht rücken.
Zu meinem bedauern bin ich durch diese Ausführungen auch zu dem Schluß gekommen, dass es noch viel zu viel Streitigkeiten, Elend, Kriege und andere Auseinandersetzungen gibt, als es nötig wäre.
Dann ist es schon schön zu sehen, dass es Organisationen wie die Bundeswehr, NATO, UNO und UNESCO und natürlich noch viele andere gibt, die sich engagieren. Und das nicht nur weil es ihr Job ist, sondern aus Nächsten- und Friedenliebe. Quellenverzeichnis
• „Unser Jahrhundert in Wort, Bild und Ton“ ™ Bertelsmann Lexikothek Verlag ( Generalindex, die 40er Jahre, die 50er Jahre, die 60er Jahre, die 70er Jahre und die 80er Jahre )
• Meyers Lexikon (Ausgabe 1987 )
• „Discovery“ ™ Bertelsmann, Das große Universallexikon auf CD –Rom
• „Info –Post“ Bundeswehrbroschüre
Arbeit zitieren:
Anja Renger, 2000, Engagierte Organisationen, München, GRIN Verlag GmbH
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