Sanitäter desinfiziert, der schon selbst etwas krank ist und wohl sehr viel
arbeitet.
„ Der Sanitäter hatte lange, dünne Finger. [...] An den Knöcheln waren sie
etwas gerötet“
Er mißt Hesse`s Puls und schneidet ihm die Haare hab. Der Sanitäter hab
sehr viel Ähnlichkeit mit einer Spinne, die ihr Opfer verpackt.
In der fünften Szene zeigt man Frau Hesse wie vor ihrer Nachbarin angibt.
Sie wedelt immer mit dem Brief vom ihrem Mann und betont immer
wieder ihren neuen Titel.
„ An Frau Hauptmann Hesse hat er drauf geschrieben. „
Anders als die Nachbarin geht sie gar nicht auf die 40 Grad Kälte ein, von
ihr Mann schreibt. Sie interessiert nur ihre neue Stellung und den Vorteil,
den sie aus dem Krieg zieht. Die Nachbarin zeigt mehr Gefühl für die
Soldaten.
„40 Grad Kälte, sagte sie, die armen Jungs. 40 Grad Kälte“
In der nächsten Szene unterhalten sich der Oberfeldarzt und der Chefarzt
des Seuchenlazaretts über die Toten. Sie schämen sich über die sehr große
Anzahl, weil sie anscheinend nichts dagegen tun können.
„ Dabei sahen sie sich nicht an“
Die siebte Szene ist eine Fortsetzung des fünften. Man sieht noch mal wie
stolz Frau Hesse ist und dass sie sich keinen großen Sorgen um ihren Mann
macht.
„Frau Hesse hatte die Lippen rot gemacht“
Die vorletzte Szene spielt wieder im Lazarett. Für die Mitarbeiter dort ist
die Arbeit sehr schwer und belastend.
„Ohne Gott hält man das gar nicht durch.“
Der Unterarzt arbeitet besonders viel und ist dennoch oft mittellos.
„Nein, sagte der Unterarzt. Er sagte das so leise, als ob e sich schämte.“
Durch die Sätze „Er ging so krumm , als trüge er ganz Russland durch den
Saal.“ und
„Er trug ganz Russland durch den Saal.“, wird noch Druck und die Last
des Unterarztes noch gesteigert. Der entweder geistig verwirrte oder sehr
zynische Patient macht durch den Ruf:
„ Zicke Zacke juppheidi
Schneidig ist die Infanterie“
deutlich, wie oberflächlich die Männer zum Militär gelockt werden, denn
dieses „Motto“ hat mit dem Soldatenleben nicht viel zu tun.
Die Geschichte zeigt wie subjektiv doch Krieg. Es kommt immer auf die
eigene Situation an, wie man Krieg empfindet und wie sehr er auf einen
Einfluss nimmt.
Arbeit zitieren:
Matthias Steiner, 2001, Borchert, Wolfgang - An Diesem Dienstag #, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Claudius, Matthias - Der Tod und das Mädchen
Facharbeit (Schule), 11 Seiten
Vergleichende Interpretation Gabriele Wohmann "Ich bin kein Insek...
Referat / Aufsatz (Schule), 7 Seiten
"Knarren eines geknickten Astes" - Hesses letztes Gedicht: V...
Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
Hausarbeit, 13 Seiten
Matthias Steiner hat den Text Borchert, Wolfgang - An Diesem Dienstag # veröffentlicht
Matthias Steiner hat einen neuen Text hochgeladen
Klaus hat den Text Borchert, Wolfgang - An Diesem Dienstag # kommentiert
Borchert,Wolfgang - Draußen vor der Tür und vermischte Schriften
Betrachtungen und Interpretati...
Harro Gehse
Unpublishable Works: Wolfgang Borchert's Literary Production in Nazi G...
Erwin J. Warkentin
Draußen vor der Tür. Lektüreschlüssel für Schüler
Winfried Freund, Walburga Freund-Spork, Wolfgang Borchert
Draußen vor der Tür. Textausgabe. Klasse 8 - 10
Ein Stück, das kein Theater sp...
Wolfgang Borchert, Manfred Allner, Johannes Diekhans
Daniela
Borchert Dienstag.
Ich finde die Interpretation hört sich ganz gut an. Aber die Farbe rot spielt auch eine besondere Rolle. Sie wird im Text nämlich ziemlich oft erwähnt. Sie kennzeichnet hier die Farbe des Todes.
Schon mal auf die Idee gekommen, dass Ulla die Tochter von Hesse sein könnte. Könnte sein, oder.
Der Text zeigt, dass der Krieg in der Heimat verhamlost wird.
Sonst ganz gut.
am Friday, November 30, 2001-
kristina
An diesem Dienstag.
Danke! Ich hab viel gelernt und in meiner Arbeit eine zwei geschrieben!
am Sunday, January 13, 2002-
María
Dieser Dienstag.
Hi!
Dein Aufsatz hat mir echt weiter geholfen bei meinem Referat. Hatte vorher irgentwie den richtigen Sinn nicht verstanden! Danke!
Bis dann!
Maria
am Monday, February 18, 2002-
abdullah
an diesem dienstag.
die interpretation hat sehr gut ansätze und ideen, dennoch gleicht sie zu sehr eine inhaltsangabe.
du hättest tiefgründiger interpretieren sollen, z.B. was der autor mit dieser kurzgeschichte aussagen möchte, oder was die einzelnen personnen für gemeisamkeiten haben........
am Friday, April 26, 2002-
s3bst4r
Lücken.
so wie ich das sehe, hat deine hausarbeit einige lücken. viele entscheidene punkte werden gar nicht erwähnt (ullas strafarbeit) oder nicht genau genug.
am Wednesday, September 11, 2002-
Jürgen
Schlechte Hausarbeit!!!!! LESEN!!!.
An alle die sich diesen Text durchlesen!!! Es ist eine schlecht bzw. flüchtig gemachte Hausaufgabe, die weder Interpretation noch sonst irgendetwas ist. Es sind zwar einige Fakten erkannt worden, doch der großteil ist unschlussig, unzureichend erläutert oder schlichtweg falsch. JEDES Wort, dass Borchert schrieb steht in einem bestimmten Zusammenhang und lässt sich einzelnt interprtieren, so spielt z.B. das Rot eine ganz besondere Rolle. Auch die Lehrerin wird falsch interpretiert. Hierbei handelt es sich um eine strenge Lehrerin, die Hesses Tochter (was übrigens auch nicht erkannt wurde)darauf hinweist das Krieg mit G wie Grube geschrieben wird. Dies bedeutet, dass sie keinerlei Nähe zu ihren Schülern ha, weil sie sonst wüsste das der Vater von Ulla im Krieg ist.
Also nochmal: Diese Hausarbeit bitte gar nicht erst lesen, sondern in einen Buchhandel gehen und sich eine Interpretation besorgen!
am Monday, February 17, 2003-
fee
gleicher meinung wie jürgen.
ich finde diese ..wie soll ich sie nennen? geschichte?
naja diesen text find ich eben nicht so toll weil es echt fast wie eine nacherzählung aussieht.
die farbe rot spielt echt eine große rolle und du hast sehr viele wichtige punkte weggelassen.
ich würde empfehlen, an die die eine arbeit darüber schreiben, dass man weitersucht.
ich würde sie nicht so abschreiben sondern vieles besser machen.
sieht nicht nach einer interpretation aus
schöne grüße
eure fee
am Wednesday, October 03, 2007-
Mr. Mase
An diesem Dienstag.
Viel zu oberflächlich und ungenau.
Ich würd noch nicht mal 50 Cent ausgeben um die Druckversion zugeschickt zu bekommen.
am Thursday, January 24, 2008-
Klaus
An diesem Dienstag.
Ich finde diese Nacherzählung/Geschichte nicht grade toll,weil du hast viele wichtige Dinge ausgelassen wie zum Beispiel die Farbe rot oder das der Träger Schnupfen hat und gleichzeitig als Repräsentation für alle Träger mit Schnupfen steht.
am Tuesday, September 09, 2008-