- V-Balance: Zwei Schüler stehen Fußspitze an Fußspitze gegenüber und fassen sich dabei im Handgelenk-Handgelenk-Griff. Nun lehnen sich beide Personen gleichzeitig mit gerader Körperhaltung zurück bis die Arme gestreckt sind und halten die Stellung.
Variationen: Partner halten sich nur noch mit einer Hand; V-Balance rücklings; V-Balance mit Kniebeuge 2.4. Einfache akrobatische Elemente
- Flieger:
Als „Flieger“ werden Figuren bezeichnet, bei denen die obere Person in gestreckter Körperhaltung (Bauch-oder Rückenlage) auf den Armen oder/und den Beinen der unteren Person liegt. Man unterscheidet Flieger vorwärts und rückwärts auf Beinen oder Armen der unteren Person. Bewegungsbeschreibung (aus PROBST A. Akrobatik, 1998)
- Stand auf dem Partner:
Stände sind Figuren, die in der Akrobatik in vielen verschiedenen Variationen auftreten. Die Oberperson kann auf dem Rücken, den Händen, den Füßen oder den Schultern des Partners stehen. Grundsätzlich gilt: Bewegungen gezielt, langsam und ruhig durchführen. Dabei niemals abspringen! Bewegungsbeschreibung - Stand auf der Bank- (aus PROBST A. Akrobatik, 1998)
Bewegungsbeschreibung - Stand auf dem Krebs - (aus PROBST A. Akrobatik, 1998)
- Gallionsfiguren:
Prinzipiell gehören hierzu Figuren, bei denen die Übenden ihre Körper gestreckt auseinanderlehnen und sich gegenseitig im Gleichgewicht halten. Dabei kann man unterscheiden in Figuren, bei denen sich die Übenden frontal gegenüber stehen (vorwärts) und in solche, bei denen die obere Person der unteren den Rücken zukehrt (rückwärts). Die Oberperson steht dabei auf ihren Händen oder Füßen. Bewegungsbeschreibung - Gallionsfigur vorwärts im Stand - (aus PROBST A. Akrobatik, 1998)
3. Phantasiefiguren
- Der Handstandläufer:
A steht mit hüftbreit gegrätschten Beinen. B Macht einen Handstand auf As Füßen und wird von A mit den Armen an den Oberschenkeln umfaßt. B beugt die Beine um As Schultern. Jetzt kann der Handstandläufer sich bewegen.
( aus BLUME M.
Akrobatik mit Kindern und Jugendlichen, 1995)
- Die Ameise:
A springt B um die Hüften und verhakt ihre Füße hinter Bs Rücken. B stützt As Hüften. A beugt sich rücklings hinunter auf den Boden und läuft mit den Händen zwischen Bs Beinen hindurch. Dann umfaßt sie Bs Fußgelenke und streckt die Arme. B beugt sich nach vorne in den Vierfüßlerstand. Nun kann die Ameise loslaufen.
( aus BLUME M. Akrobatik mit Kindern und Jugendlichen, 1995)
- Der Lindwurm Die Partner sitzen mit angewinkelten Knien dicht hintereinander und strecken die Arme seitlich aus. Mit den Knien werden die Oberkörper der jeweils vorderen Person umklammert. Auf Kommando beugen sich alle gleichzeitig nach rechts zum Schwungholen und drehen sich dann über die linke Seite in den Stütz auf den Händen. Nur die Hintere Person steht noch auf den Füßen. Nun kann der Lindwurm vorwärtslaufen.
( aus BLUME M. Akrobatik mit Kindern und Jugendlichen, 1995)
- Das Kamel Die beiden Trägerpersonen stehen hintereinander. Die obere Person steht dazwischen, stützt sich mit beiden Armen auf die Schultern der vorderen Person und hebt ein Bein an. Die Hinterperson geht in die Hocke und ergreift das Bein. Auf Kommando springt die obere Person ab, die hintere Person ergreift das andere Bein und hebt die obere Person in die Endposition. Nun kann das „Kamel“ laufen.
( aus BLUME M. Akrobatik mit Kindern und Jugendlichen, 1995)
3. Literatur:
n BLUME M.: Akrobatik mit Kindern und Jugendlichen. Aachen; Meyer und Meyer Verlag, 1995
n PROBST A.: DTB-Handbuch Teil 7 Gerätturnen, Akrobatik. Frankfurt, 1998
Arbeit zitieren:
Stefanie Gibhart, 2001, Einführung Akrobatik, München, GRIN Verlag GmbH
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