schalten ) und durch Benutzung des öffentlichen Verkehrs beitragen.
- Ebenso wird bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen wie Erdöl bzw. Erdgas weitaus weniger CO2 produziert als bei der Verbrennung von Stein - oder Braunkohle. Bei der Verbrennung von Energieträgern in Kraftwerken kann man die Energie besser nutzen, wenn man die Abwärme des Kraftwerks gleichzeitig zum Heizen benutzt, wie es bei der "Fernwärme" der Fall ist.
Regenerative Energien
Die regenerativen Energiequellen, sprich Wasser, Wind und Sonne können die Belastung der Erdatmosphäre verringern, da sie keine Abfälle oder Abgase bei ihrer Energieumwandlung produzieren. Sie sind alle unerschöpflich.
- Wasserkraft: Die Wasserkraft ist in Deutschland schon fast vollständig ausgenutzt und kann schon fast nicht mehr optimiert werden. Nachteile dabei sind:
- es sind massive Eingriffe in die Natur und Landschaft nötig
- Auswirkungen auf Gewässer und Grundwasser
- es besteht die Gefahr von Staudammbrüchen
- Windkraft: Die Windkraft kann optimiert werden und ist vor allem noch lange nicht vollständig ausgenutzt. Sie kann jedoch nicht immer genutzt werden, da die Klimabedingungen in Süddeutschland für die Windkraft nur unregelmäßig nutzbar sind. In windreichen Regionen wie Norddeutschland ist sie jedoch sehr effektiv.
- Solarenergie: Bei der Solarenergie wird die Sonne als Energiequelle genutzt. Durch Forschung sind verschiedene Nutzbereiche entstanden, um die gewünschte Nutzenergie ( Wärme oder Strom ) zu erhalten.
- Sonnenstrahlung: Die Sonne erhitzt Wasser in Sonnenkollektoren. Das Verfahren ist billig, leicht herzustellen und deckt heute schon in sehr vielen Haushalten den Warmwasserbereich ab.
- Photovoltaik: ist die Direktumwandlung von Licht in elektr. Strom, welche jedoch erst einen Wirkungsgrad von ca. 22% hat. Die Produktion von Photovoltaikanlagen wie z.B. Solarzellen ist auch sehr aufwendig und teuer.
- Solarthermik: Durch Spiegel wird die Sonnenstrahlung so konzentriert, daß hohe Temperaturen Strom erzeugen können.
- Gezeitenkraft: In bestimmten Buchten werden Flut und Ebbe ausgenutzt. Die Stromgewinnung erfolgt wie bei Wasserkraftwerken.
- Geothermische Energie: In Gebieten mit geothermischer Anomalie, d.h. mit überdurchschnittlich zunehmender Erdwärme in der Tiefe, wird die Wärme genutzt um Wasser zu verdampfen. Der Dampf treibt dann Turbinen an.
Biomasse
Die Wärme- bzw. Energiegewinnung durch Mist ( Gülle ) löst gleich 2 Probleme auf einmal: 1.) Wohin mit der Gülle 2.) umweltfreundliche Energieerzeugung
Bei der Wärmeproduktion aus Biomasse müssen lediglich Methanbakterien zuge- geben werden. Es wird Methan produziert, was auch Strom erzeugen kann.
Vergleich: Eine Kuh liefert pro Jahr so viel Energie wie 300 Liter Heizöl. Die Energie stammt von den Photosyntheseprodukten von Pflanzen, die die Kühe essen (die Photosynthese erfährt ihre Energie aus der Sonne ). Da die Photosyntheseprodukte in Gülle bei der Verbrennung jedoch nur so viel CO2 freigeben als ursprünglich der Atmosphäre entzogen wurde, gleicht sich der CO2-Gehalt wieder aus.
Kernenergie
Bei ihr wird duch radioaktiven Zerfall Wärme erzeugt, welche wieder Turbinen antreibt, da Wasser verdampft wird. Das Hauptproblem dabei ist jedoch die Strahlungsbilanz der Endprodukten, die gesondert gelagert werden müssen. Da dies jedoch größtenteils unter Kontrolle ist, und kein CO2 produziert wird, ist auch sie ein großer Kandidat, wenn es darum geht, den Treibhauseffekt zu verringern.
Verbot der CFKW
Durch ein Verbot von besonders treibhauswirksamen CFKWs kann die langfrisrige Verringerung des Treibhauseffekts gestoppt werden. Sie sind deshalb problematisch, da sie sehr reaktionsträge sind und somit 60 bis 100 Jahre in der Atmosphäre vor-handen sein können. Das Verbot nützt jedoch nur dann etwas, wenn nicht nur kleine Teile, sondern die ganze Welt die Produktion stoppt, was jedoch bis jetzt noch nicht der Fall ist.
Bemerkung: Seit Mai 1994 ist in Deutschland die Produktion eingestellt worden.
Arbeit zitieren:
Björn Mayer, 1998, Die Bedeutung von Kohlenstoffdioxid in Bezug auf den Treibhauseffekt, München, GRIN Verlag GmbH
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