teleologische Ethik
-
Die Ermittlung der Handlungsfolgen kann nur von
empirischen Wissenschaften erwartet werden ð Ideal der Wissenschaftlichkeit
2 Utilitätsprinzip - Nutzen für das, was an sich gut ist, ist der ò . Maßstab für die Beurteilung der Folgen implizierte
- Gut und Wert müssen im außermoralischen Sinn Werttheorie
verstanden werden
3 Hedonistisches - das Kriterium der Beurteilung der Folgen einer . Prinzip Handlung ist das menschliche Glück, das in der maximalen Bedürfnis- und Interessenbefriedigung bzw. der maximalen Frustration besteht
- entscheidend ist das Maß an Lust, das die Handlung hervorruft, vermindert um das mit ihr verbundene Maß an Unlust (implizierter Hedonismus)
4 Universalprinzip - Ausschlaggebend für den Gratifikationswert ist . (Sozialprinzip) das Wohlergehen aller von der Handlung Betroffenen (implizierte Sozialpragmatik)
- Die Ausrichtung auf das Glück aller und die Verpflichtungen auf das allgemeine Wohlergehen entspricht der moralischen Mindestanforderung und erfordert minimales soziales Engagement
Jeremy Bentham
„Die Moral ist nichts als die Regulierung des Egoismus“ [Jeremy Bentham]
- Rechts- und Moralphilosoph
- ó1748 U 1832
- studierte schon mit 12 Jahren in Oxford Jura
- kritisierte das englische Rechtswesen scharf
- 1792 Ehrenbürger der französischen Republik
- trat politisch für mehr Demokratie, Sozialreformen und gegen die Privilegien der Oberschicht ein
- setzte Hoffnungen in eine verbesserte Erziehung, die unabhängig von finanziellen Möglichkeiten ist
- 1825 Mitbegründer der Londoner Universität, an der auch Atheisten studieren durften
Das Prinzip der Nützlichkeit beinhaltet das Prinzip, das jede Handlung in dem Maß billigt oder mißbilligt, wie ihr die Tendenz inne zu wohnen scheint, das Glück der Gruppe, deren Interesse in Frage steht zu vermindern oder zu vermehren. (Glück fördern bzw. verhindern)
ð das bedeutet: eine Handlung wird gebilligt wenn Glück erstrebt wird ð eine Handlung, die diesem Prinzip entspricht ist keineswegs falsch
Die Kriterien der Glücksberechnung einer Handlung in Punkten Das hedonistische Kalkül
Das präzise Glückskalkül entspricht der Wertbestimmung der Freude. Intensität Dauer Gewissheit oder Ausmaß (Anzahl Ungewissheit der Betroffenen)
Folgenträchtigkeit Reinheit
Ziel: das größtmögliche Glück für die größtmögliche Menge zu erreichen
Jeder Mensch kennt das Gefühl von Lust und Leid. Jeder Mensch hat aber auch ein anderes Glücksempfinden.
ð Grundorientierung für die einzelnen Individuen kann nur die eigene Lustbefriedigung sein
ð der Zweck einer Handlung muss sich an dieser Lustbefriedigung messen
Jeremy Benthams Ethik
ð Prinzip der Nützlichkeit, hedonistisches Kalkül
Ausgangspunkt:
- Motiv: der Mensch sucht Lust und vermeidet Schmerz ò ò Freude und Leid sind die Gebieter der
- Mensch muss auch Leid und Freude anderer berücksichtigen (Egoismusregulierung, Vernunft) durch Vernunft und Sanktionen beeinflusst
Kritik an Bentham
- die Kriterien für die Glücksbereicherung sind nicht einhaltbar
- Ist Glück messbar?
- Der Utilitarismus nach Bentham kann zur Benachteiligung Einzelner führen
John Stuart Mill
„Es ist besser ein unzufriedener Mensch zu sein, als ein zufriedenes Schwein.“
- Englischer Ökonom und Psychologe
- ó20. Mai 1806 U 08. Mai 1873
- verallgemeinerte die bürgerliche Ökonomie
- trat für die Frauenemanzipation ein
John Stuart Mills Ethik
Nicht nur die Quantität des Glückes ist wichtig sondern auch die Qualität. Die Vernunft unterscheidet den Menschen von anderen Lebewesen. Wenn der Mensch in seinen Fähigkeiten bestätigt wird fühlt er Glück. Menschen mit geringen Fähigkeiten erleben dabei mehr Glück als Menschen mit hohen Fähigkeiten.
Das geistige Glück beruht auf dem Verstand (Der Mensch besitzt das Wissen um...)
Es erfolgt eine qualitative Differenzierung durch die Stufung des Glücks: Höhere geistige Lust und niedere sinnliche Lust
Das Prinzip der Nützlichkeit ist zugleich auch das Prinzip des Glücks.
Glück entspricht Lust ð Unglück entspricht Unlust
Die goldene Regel
Der Utilitarismus muss zwischen eigenem und dem Glück anderer entscheiden.
Das Glück des Einzelnen muss aber weitgehend mit dem Interesse der Gemeinschaft einher gehen.
Behandle dabei andere so, wie du selbst behandelt werden willst. Das Opfern eigener Interessen darf nicht zur Pflicht werden.
Arbeit zitieren:
Sheileena Adams, 2001, Utilitarismus, München, GRIN Verlag GmbH
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Der Freiheitsbegriff im Liberalismus Karl Poppers
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